Denn das Leben ist eine Reise
 - Hanna Miller - PB

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14,90

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Paperback
Feel-Good-Roman
352 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-2684-6
Ersterscheinung: 30.04.2020

Denn das Leben ist eine Reise

Roman

(51)

Einfach alles hinter sich lassen und anderswo frei sein, geht das?
Nie hätte Aimée Thaler gedacht, dass sie jemals wieder in ihren alten VW-Bus steigen würde. Sie hatte geglaubt, ihr altes Leben zusammen mit dem Bulli in der Garage eingemottet zu haben. Doch sie hält es nicht mehr aus mit Per, der ihren gemeinsamen Sohn Len ablehnt. Und so tut sie es doch, fährt eines Tages mit Len einfach los – wie früher, als sie mit ihrer Mutter im Wohnmobil lebte.
Im windgepeitschten St. Ives an der Küste Südenglands will Aimée neu anfangen. Doch ihr altes Leben holt sie ein: Auf dem kleinen Zeltplatz über dem Meer steht plötzlich Daniel, ihre Jugendliebe, vor ihr. Aimée muss sich der Vergangenheit stellen – damit sie endlich bei sich selbst ankommen kann.
Eine berührende Geschichte über Familie, die Kraft der Sehnsucht und die große Liebe

Rezensionen aus der Lesejury (51)

Katy15986 Katy15986

Veröffentlicht am 12.07.2020

Ein totaler Neuanfang

Aimeé möchte ihr altes Leben hinter sich lassen. In ihrem alten Bulli reist sie zusammen mit ihrem Sohn Len nach England. Dort treffen sie neben Aimeés Mutter auf alte und neue Bekannte und sie muss sich ... …mehr

Aimeé möchte ihr altes Leben hinter sich lassen. In ihrem alten Bulli reist sie zusammen mit ihrem Sohn Len nach England. Dort treffen sie neben Aimeés Mutter auf alte und neue Bekannte und sie muss sich mit den Dämonen ihrer Vergangenheit auseinandersetzen.

Durch den angenehmen Schreibstil ist man direkt mitten im Geschehen und durch die bildhaften Beschreibungen kann man sich die traumhafte Landschaft sehr gut vorstellen. Die Story an sich hat mir sehr gut gefallen, allerdings war es mir zeitweise zu dramatisch und übertrieben.

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xshirleyx xshirleyx

Veröffentlicht am 11.07.2020

Klappentext zu vielversprechend!

Mit großen Erwartungen hatte ich mich auf die Geschichte und Entwicklung von der Protagonistin Aimée gefreut.
Das Buch hat ein wirklich schönes Cover und einen sehr vielversprechenden Klappentext, aber ... …mehr

Mit großen Erwartungen hatte ich mich auf die Geschichte und Entwicklung von der Protagonistin Aimée gefreut.
Das Buch hat ein wirklich schönes Cover und einen sehr vielversprechenden Klappentext, aber die Handlung konnte mich gar nicht überzeugen! Leider war sie mir auch selten schlüssig und weckte nicht die Lebensfreude in mir, die man sich durch den Klappentext erhofft. Ich konnte nicht mit den Charakteren mitfühlen. Besonders Aimée war mir unsympathisch. Eine Beziehung zu ihr und den Nebencharakteren konnte ich auch nicht aufbauen. Ich hatte das Gefühl, dass das ganze Buch eine "Smalltalk-Geschichte" war, der jeglicher Tiefgang fehlte. Die Gespräche zwischen Charakteren waren oberflächlich und bestimmte Szenen wurden zu langweilig beschrieben, wo die Autorin eigentlich mit ihren Worten hätte überzeugen können. Zusammenfassend ist es eine nette Geschichte für Zwischendurch, aber kein Buch, das ich empfehlen würde oder nochmal lesen möchte.

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Jamielee Jamielee

Veröffentlicht am 11.07.2020

Hatte zu viele Erwartungen an das Buch

Das Cover ist ein Traum, ich war von der ersten Sekunde an Schockverliebt.
Auch der Klappentext klingt grandios - Reisen, Freiheit, VW Bulli…

Die Geschichte ist aus der Perspektive von Aimée in der dritten ... …mehr

Das Cover ist ein Traum, ich war von der ersten Sekunde an Schockverliebt.
Auch der Klappentext klingt grandios - Reisen, Freiheit, VW Bulli…

Die Geschichte ist aus der Perspektive von Aimée in der dritten Person zu lesen.
Um ihre heutige Persönlichkeit zu verstehen, switcht man zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her.

Als Aimée Per kennenlernt, stellt sie alle ihre Träume und ihr geliebter Bulli in die Garage. Da sie in ihrem “neuen” Leben aber nie wirklich glücklich ist und Per ihren gemeinsamen Sohn Len nicht akzeptiert, macht sie nach 8 Jahren einen Schlussstrich. Gemeinsam mit Len holt sie ihren Bulli aus der Garage und macht sich auf nach St. Ives. Allerdings gestaltet sich dort der Neustart nicht ganz einfach denn sie wird von der Vergangenheit konfrontiert - Aimée trifft nicht nur auf ihre Jugendliebe Daniel, nein, plötzlich steht auch noch ihre Mutter auf der Matte.

Meine Meinung:
Hanna hat viel liebe fürs Detail. Die Geschichte ist sehr detailreich ausgeschmückt und ich konnte mir die Orte und Räumlichkeiten stets sehr gut vorstellen!
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich wohl zu hohe Erwartungen an das Buch hatte und deswegen enttäuscht wurde. Als mir die oben genannten Stichworte (Reisen, Freiheit, VW Bulli) ins Auge stachen, schrillten bei mir alle Glocken - POSITIV! Ich bin ein totaler travelaholic und eines Tages in einem VW Bus die Welt zu bereisen ist mein Traum!
Ich hätte mir noch mehr Reisefeeling gewünscht. Dazu kommt, dass Bücher die in der dritten Person erzählt sind, nicht zu meinen favoriten gehören und ich auch meeeega Mühe mit Zeitsprüngen habe.

𝐖𝐢𝐜𝐡𝐭𝐢𝐠!!
Bitte gebt dem Buch trotzdem eine Chance, denn es ist 𝐍𝐈𝐂𝐇𝐓 schlecht, sondern einfach nicht passend zu meinen Lesevorlieben.

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Sarah_Knorr Sarah_Knorr

Veröffentlicht am 09.07.2020

Einfach alles hinter sich lassen und anderswo frei sein, geht das?

Klappentext:


Einfach alles hinter sich lassen und anderswo frei sein, geht das?

Nie hätte Aimée Thaler gedacht, dass sie jemals wieder in ihren alten VW-Bus steigen würde. Sie hatte geglaubt, ihr altes ... …mehr

Klappentext:


Einfach alles hinter sich lassen und anderswo frei sein, geht das?

Nie hätte Aimée Thaler gedacht, dass sie jemals wieder in ihren alten VW-Bus steigen würde. Sie hatte geglaubt, ihr altes Leben zusammen mit dem Bulli in der Garage eingemottet zu haben. Doch sie hält es nicht mehr aus mit Per, der ihren gemeinsamen Sohn Len ablehnt. Und so tut sie es doch, fährt eines Tages mit Len einfach los - wie früher, als sie mit ihrer Mutter im Wohnmobil lebte.
Im windgepeitschten St. Ives an der Küste Südenglands will Aimée neu anfangen. Doch ihr altes Leben holt sie ein: Auf dem kleinen Zeltplatz über dem Meer steht plötzlich Daniel, ihre Jugendliebe, vor ihr. Aimée muss sich der Vergangenheit stellen - damit sie endlich bei sich selbst ankommen kann.



Meine Bewertung:

Zum Cover: Das Cover gefällt mir wirklich gut, denn es ist nicht voller Details. Man erkennt tatsächlich mal eine Libelle oder Gänseblümchen. Die Farbwahl gefällt mir auch sehr. Insgesamt ist das Cover recht ansprechend.

Zum Inhalt: Eigentlich hat Aimee alles, was sie sich je gewünscht hat. Sie hat ein wunderschönes Zuhause, einen erfolgreichen Partner an ihrer Seite sowie einen liebenswerten Sohn. Doch ihr Partner, Per, kann und will seinen Sohn nicht akzeptieren. Aimee gefällt dies natürlich nicht und steigt kurzerhand in ihren alten roten Bulli, bricht alle Zelte in Deutschland ab und fährt mit ihrem Sohn Len auf die Insel St. Ives an der Südküste Englands, um dort ein neues Leben zu beginnen. Auf dem Campingplatz, der von nun an ihr gemeinsames Zuhause sein soll, steht ihr plötzlich ihre Jugendliebe gegenüber. Auch ihre Mutter ist auf der Insel und somit holt die Vergangenheit Aimee in größeren Schritten ein, als ihr lieb ist. Dieser Roman zeigt einem, dass man einfach ausbrechen muss. Es thematisiert familiäre Probleme und wie viel aus der Vergangenheit doch noch in einer Person stecken kann, die es nicht wagt loszulassen. Die Liebe wird natürlich auch thematisiert - und zwar eine Liebe, die auch nach vielen Jahren nicht vergeht. Der Schmerz über Verluste, die niemals vergehen werden, die aber besser werden sobald man sie rauslässt. Auch wenn der Roman nicht nur Fröhliches wiedergibt, greift es vieles aus dem Leben auf.

Zum Schreibstil: Der Schreibstil von der Autorin Hanna Miller ist wirklich sehr lebendig, flüssig, bildlich und sehr leicht zu lesen. Der Einstieg gelingt mir als Leserin nach einigen Seiten sehr gut, was vor allem an dem entspannt zu lesenden Schreibstil liegt, welcher einen durch das Buch fliegen lässt. Aimées Geschichte beginnt in der Vergangenheit. Die Geschichte wechselt anschließend zwischen der Gegenwart und verschiedenen Erlebnissen aus der Vergangenheit hin und her, was mich zunächst beim Lesen irritiert hat. Tatsächlich hatte ich zunächst Schwierigkeiten die Zusammenhänge zu erkennen und hatte dazu auch noch das Gefühl, dass kein richtiger Handlungsfluss entstehen wird, da die Zeitebene so oft gewechselt wurde. Im Laufe des Romans ändert sich dies zum Glück, denn die Zeitsprünge wurden weniger und die Handlung für mich auch deutlicher. Die Erzählperspektive als personaler Erzähler beschreibt die Handlung aus Aimées Sichtweise, welches Einblicke in ihre Gedankenwelt ermöglicht. An manchen Stellen hatte ich allerdings das Problem, dass ich die Gedankengänge nicht ganz nachvollziehen konnte, da sie doch sprunghaft waren - was auch bei Unterhaltungen des öfteren geschah. Der Schreibstil der Autorin lässt die Charaktere sehr lebendig wirken. Ich hatte diese direkt vor Augen. Insgesamt sind alle Charaktere vorstellbar und authentisch beschrieben worden und einige polarisieren durch ihre gegensätzliche Art und Weise. So konnte ich die Zerrissenheit von Marilou, Aimées Mutter, spüren, habe mir um die Situation von Aimée und ihrem Sohn Len Sorgen gemacht. Auf viele Kleinigkeiten wie zum Beispiel Aimées Beruf als Restauratorin wurde sehr detailliert eingegangen. Außerdem merkt man dem ganzen Buch auch an, dass die Autorin Hanna Miller sehr viel recherchiert hat und dadurch sehr vieles wirklich gut und ausführlich schildern und erklären können. Dass die Autorin selbst mit ihrem Bulli und ihrem Sohn nach St. Ives auf ist, macht den Roman noch einmal realistischer. Dadurch weiß man, dass dies teils wirkliche Begebenheiten sind und viel von persönlichen Erfahrungen angesprochen wird. Dies macht mir das Buch natürlich noch ansprechender, da dieser einen direkten Bezug hat. Mir gefällt es besonders gut, dass kurze Sätze vorhanden sind sowie Absätze, die für einen guten Leseverlauf sorgen. Insgesamt ist das Buch in Prolog und 31. Kapitel unterteil worden. Auch die Innenbänder sind ansprechend gestaltet worden.



Mein Fazit:

Insgesamt hat mir dieser Roman sehr gut gefallen. Alle Figuren waren ansprechend und authentisch gestaltet worden - ich konnte mich sogar sehr gut in Aimée hineinversetzen. Die Handlung ist auch sehr interessant! "Denn das Leben ist eine Reise" lässt sich, nach anfänglichen Startschwierigkeiten, flüssig lesen.

Dieser Roman zeigt, dass auf jeden Fall Mut macht niemals aufzugeben und an Wunder zu glauben. Denn es kommt manchmal ganz anders als man sich das dachte. Deshalb gebe ich diesem Roman insgesamt vier von fünf Sternen und spreche eine Leseempfehlung aus!

Danke an Bloggerjury und dem Lübbe - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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ivybooksbaum ivybooksbaum

Veröffentlicht am 07.07.2020

Schönes Buch mit vielen süßen kleinen Details

Aimée ist einfach nur unglücklich mit ihrem Leben. Sie hat keine wirklichen Freunde und die Eltern im Kindergarten, in welchen ihr Sohn Len geht, sind auch schrecklich. Noch dazu lehnt der Vater von Len ... …mehr

Aimée ist einfach nur unglücklich mit ihrem Leben. Sie hat keine wirklichen Freunde und die Eltern im Kindergarten, in welchen ihr Sohn Len geht, sind auch schrecklich. Noch dazu lehnt der Vater von Len ihn auch noch ab. Deshalb schnappt sie ein paar Sachen und fährt mit Len in ihrem alten VW-Bus nach England. Dort trifft sie wieder auf ihre alte Liebe Daniel und sie wird stark mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Daneben muss sie sich auch darum kümmern, dass ihre aktuelle Situation endlich besser wird und sie am Ende nicht vor einem großen Scherbenhaufen liegt.

Im Großen und Ganzen war das Buch sehr angenehm und flüssig zu lesen. An manchen Stellen hatte ich allerdings das Problem, dass ich Gedankengänge nicht ganz nachvollziehen konnte, sie waren so Sprunghaft. Oder auch bei Unterhaltungen wird ganz plötzlich über etwas ganz anderes gesprochen. Dadurch wirken diese Gespräche sehr abgehackt und willkürlich aneinandergeknüpft. Allerdings war das auch eher eine Ausnahme! :-) Ganz besonders hat mir gefallen, dass nicht nur die gegenwärtige Geschichte erzählt wird, sondern auch einiges aus der Vergangenheit. Es gibt ganze Kapitel aus einer früheren Zeit und vor jedem Kapitel aus der Gegenwart gibt es einen kleinen passenden Abschnitt aus der früheren Zeit. Dadurch kommen kleine süße Details sehr zur Bedeutung. Gerade am Ende wurden Dinge aus dem ganzen Buch wieder aufgegriffen, die nur eine Kleinigkeit sind, aber so viel mehr ausdrücken. :-) Außerdem merkt man dem ganzen Buch auch an, dass die Autorin viel recherchiert hat. Sie hat vieles wirklich gut und ausführlich (aber nicht zu ausführlich) geschildert und erklärt.

Die Geschichte des Buches fand ich super. Es kamen immer wieder neue Dinge auf, wodurch mir nie der Spaß am Lesen verging. Noch dazu kamen mir die Charaktere so lebhaft vor, wodurch mich die Geschichte noch mehr gepackt hat. Man hat die Zerrissenheit von Marilou gespürt, hat sich Sorgen um die Situation von Len und Aimée gemacht. Man hat sich gewünscht mehr von den Problemen zwischen und Daniel und Zoe zu erfahren, aber das war für Aimée nicht bestimmt, also hat man sie selbst auch nicht erfahren. Aber genau dadurch hat man die Stimmung richtig einfangen können. Ich habe mich so sehr über Per aufgeregt und war wirklich froh, dass er nicht sehr viel vorkam. Insgesamt habe ich wohl alles genau so gefühlt wie Aimée und ich glaube, das war auch genau so gewollt.

Dieses Buch zeigt einem so vieles über den Mut auszubrechen, über familiäre Probleme und wie viel aus der Vergangenheit in einem stecken kann, die einen einfach nicht loslässt. Eine Liebe die auch nach so vielen Jahren nicht vergeht. Der Schmerz über Verluste, die niemals vergehen werden, aber die besser werden, wenn man sie rauslässt.

Ein wunderschönes Buch, das einem sehr viel lehren, zeigen und spüren lassen kann. Ich kann es wirklich wärmstens empfehlen!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

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»Denn das Leben ist eine Reise« von Hanna Miller

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Interview mit Hanna Miller

Die schönsten Zitate aus »Denn das Leben ist eine Reise«

Kommen Sie mit auf eine Reise nach Cornwall

Autorin

Hanna Miller

Hanna Miller, Jahrgang 1977, wuchs im Rheinland auf. Sie studierte Germanistik und Kulturwissenschaften, arbeitete als Verlegerin und Lektorin und schrieb zwei Reiseführer zu ihrem Lieblingslandstrich Cornwall. Für »Denn das Leben ist eine Reise« tourte sie mit ihrem Sohn zu zweit in einem Bulli durch Südengland. Hanna Miller lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

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