Denn das Leben ist eine Reise
 - Hanna Miller - PB

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14,90

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Paperback
Feel-Good-Roman
352 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-2684-6
Ersterscheinung: 30.04.2020

Denn das Leben ist eine Reise

Roman

(36)

Einfach alles hinter sich lassen und anderswo frei sein, geht das?
Nie hätte Aimée Thaler gedacht, dass sie jemals wieder in ihren alten VW-Bus steigen würde. Sie hatte geglaubt, ihr altes Leben zusammen mit dem Bulli in der Garage eingemottet zu haben. Doch sie hält es nicht mehr aus mit Per, der ihren gemeinsamen Sohn Len ablehnt. Und so tut sie es doch, fährt eines Tages mit Len einfach los – wie früher, als sie mit ihrer Mutter im Wohnmobil lebte.
Im windgepeitschten St. Ives an der Küste Südenglands will Aimée neu anfangen. Doch ihr altes Leben holt sie ein: Auf dem kleinen Zeltplatz über dem Meer steht plötzlich Daniel, ihre Jugendliebe, vor ihr. Aimée muss sich der Vergangenheit stellen – damit sie endlich bei sich selbst ankommen kann.
Eine berührende Geschichte über Familie, die Kraft der Sehnsucht und die große Liebe

Rezensionen aus der Lesejury (36)

Sanni09 Sanni09

Veröffentlicht am 27.05.2020

tolles Schmökerbuch für zwischendurch

Der Debüt Roman von Hanna Miller - mich haben sofort die Farben des Covers angezogen.

Der Schreibstil ist wirklich leicht und locker. Perfekt für den kommenden Urlaub, denn auch thematisch erwartet dem ... …mehr

Der Debüt Roman von Hanna Miller - mich haben sofort die Farben des Covers angezogen.

Der Schreibstil ist wirklich leicht und locker. Perfekt für den kommenden Urlaub, denn auch thematisch erwartet dem Leser eine interessante Reise. Die Landschaft und die gesamte Reise ist lebhaft und bildgewaltig beschrieben. Da bekommt man selbst Lust nach Cornwell zu reisen. Aber nicht nur örtlich reist die Protagonistin, sondern auch in sich selbst. Die Kombination fand ich gut.

Die Protagonistin Aimée fand ich ganz sympatisch, auch wenn mir eine gewisse Nähe zu ihr gefehlt hat, weshalb es bei meiner Bewertung leider ein Punkt Abzug gibt. Die anderen Chraktere waren authentisch und gut beschrieben. Durch einige Rückblicke, lernt man sie noch besser kennen und versteht einige Hintergründe.

Ein tolles Schmökerbuch für zwischendurch. Eine toller Roadtrip in ihre innere Mitte und mit ihrem Bulli durch Cornwell.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Destiel67 Destiel67

Veröffentlicht am 25.05.2020

Vor der Vergangenheit kann man nicht davonlaufen

*Inhalt:* Aimée lebt schon seit sie denken kann mit ihrer Mutter Marielou in einem Wohnwagen. Doch die Alkoholsucht ihrer Mutter bringt die beiden mehr und mehr auseinander. Nun ist Aimée Ende Dreißig ... …mehr

*Inhalt:* Aimée lebt schon seit sie denken kann mit ihrer Mutter Marielou in einem Wohnwagen. Doch die Alkoholsucht ihrer Mutter bringt die beiden mehr und mehr auseinander. Nun ist Aimée Ende Dreißig und wohnt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in einem schicken Haus. Die Stimmung aber ist alles andere als gut. Als sich die negativen Ereignisse häufen, steigt sie mit ihrem Sohn in ihren alten Bulli und fährt nach St. Ives, wo sie hofft, ein neues Leben aufbauen zu können. Doch vor der Vergangenheit kann man nicht davonlaufen.


*Meinung:* Mir hat das Buch wirklich gefallen und hat mich von einem Leben träumen lassen, in dem man wirklich nur das tut, was einen glücklich macht. Die Protagonistin Aimée und ich haben gut zueinander gefunden. Sie ist eine starke Frau, die unglaublich viel gibt für die Leute, die ihr am Herzen liegen. Auf ihre Mutter Marielou beispielsweise achtet sie so viele Jahre lang, wenn diese nach einem Alkoholrausch mal wieder in ihrem Wohnwagen liegt. Für mich als Leser war das teilweise echt unverständlich, denn sind wir mal ehrlich: zumindest in der ersten Hälfte des Buches ist sie wirklich eine grässliche Mutter. Ich konnte nicht verstehen, wieso sie ständig Alkohol trinken und sich derart wenig um ihre Tochter kümmern konnte. Als sie in der 2. Hälfte des Buches wieder auftaucht, hätte ich sie am Liebsten dahin geschickt, wo der Pfeffer wächst. Merkte sie nicht, dass ihre Tochter nichts von ihr wissen wollte? Im Laufe der Geschichte werden ihre Motive zwar aufgedeckt und am Ende durchlebte auch ihre Persönlichkeit einen großen (positiven) Wandel, doch so richtig konnte ich ihr nie verzeihen.

Wem ich auch nie verzeihen und wen ich sogar noch weniger leiden konnte als Marielou, war Aimées Exmann Per. Ich setze hier mal verschiedene Flüche ein. Wie kann ein Mensch derart manipulativ, eigensüchtig und herzlos sein? Jedes Mal dachte ich mir: "Das hast du jetzt nicht wirklich getan?!" Dass Aimée jeweils vergleichsweise ruhig geblieben ist - Respekt. Ich als Leser bin wirklich jedes Mal durch die Decke gegangen und übersehe auch mal ganz gewollt seinen Versuch, es halbwegs wieder gut machen zu wollen. Das hat leider wirklich gar nicht zum Charakter gepasst, wie er am Anfang präsentiert wurde.

Kommen wir aber nun zu Charakteren, die ich leiden konnte. Neben Aimée waren das auch ihre große Jugendliebe Daniel und ihr Sohn Len. Daniel ist einfach der perfekte Zuhörer, ist als Tischler handwerklich begabt und scheint immer genau zu wissen, wie er Aimée Gutes tun kann. Ganz abgesehen davon, dass er im Gegensatz zu Per hervorragend mit Len umzugehen weiß. Der ist eher ein stiller Junge, tut sich schwer, Freundschaften zu schließen, blüht aber in St. Ives richtig auf. Als dann herauskam, warum er immer eine Puppe namens Lenna dabei hat, musste ich doch kurz weinen.

Den einen Stern Abzug gibt es also für die Charaktere - sie waren teils nicht nachvollziehbar/aufgefeilt/tiefgründig genug. Ich meine damit, dass Figuren wie z.B. Per plötzlich eine Wandlung durchzogen, die im Kontrast zu ihrer Persönlichkeit stand und auch irgendwie motivlos war. Der Grund wurde nicht genug erläutert. Andere Charaktere wiederum waren zu oberflächlich, sie schienen bloß kreiert worden zu sein, damit Aimée mal ein kleines Schwätzchen mit ihnen halten kann. Ich hätte gerne mehr zu ihren Hintergründen erfahren, zu ihren Geschichten.

Ansonsten aber ist Hanna Millers Schreibstil sehr flüssig, Beschreibungen der Umgebung sind nicht zu lang, nicht zu kurz, die Emotionen kommen super rüber und die Sprache der Charaktere ist an das jeweilige Alter angepasst. Auch haben mir die kleinen Rückblicke am Anfang jedes Kapitels gefallen, die dann meist im Kontext des Kapitels erklärt wurden.

Mir hat das Buch sehr gefallen; es war eine Geschichte mit Hochs und Tiefs und einer Reise, die Zukunft und Vergangenheit vereint und zu einem glücklichen Ende geführt hat.

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Schizothekare Schizothekare

Veröffentlicht am 24.05.2020

Wundervolles Werk, um Fernweh verschwinden zu lassen

Die Geschichte selbst funktioniert genauso, wie der Klappentext verspricht. Wir reisen mit Aimée und Len zum Glück ganz weit weg von ihrem Ehemann Per. Er schafft es wirklich innerhalb der ersten 50 Seiten ... …mehr

Die Geschichte selbst funktioniert genauso, wie der Klappentext verspricht. Wir reisen mit Aimée und Len zum Glück ganz weit weg von ihrem Ehemann Per. Er schafft es wirklich innerhalb der ersten 50 Seiten so unfassbar unsympathisch zu werden. Nicht nur, dass er Len nicht akzeptiert – nein ihm wäre es sogar ganz recht, würde er gar nicht existieren. Die Tatsache, dass Aimée zunächst trotzdem bleibt, kann man erstmal nicht ganz nachvollziehen, feiert aber den Schritt von ihr zu verschwinden. Der Anlass der Reise nach St. Ives ist zwar kein Schöner, aber sobald man mit den beiden im Bulli sitzt, wird man tatsächlich schon glücklich. Man spürt die neu gewonnene Freiheit einfach sofort. Dafür kann man Hanna Miller einfach nur ein großes Lob aussprechen. Jede Seite, die man mit Aimée, Len und den anderen Figuren in Cornwall verbringen darf ist ein Geschenk.

Ein Geschenk des wunderbar lockeren, trotzdem tiefgründigen Schreibstils der Autorin. Sie spielt hervorragend mit dem Bild des Meeres, der damit verbundenen Freiheit und Abgründen. Dieses Bild wird wirklich hervorragend mit dem gesamten Leben der Protagonistin verknüpft. Man spürt förmlich die Wellen, die Aimée immer wieder mitreißen, sowohl in die Höhe als auch in die Tiefe. Besonders die Rückblenden auf ihr gesamtes Leben helfen dabei sie zu verstehen und sie wirklich lieben zu lernen. Hanna Miller entwickelt Aimée wirklich von Seite zu Seite weiter und schafft es bis zum Schluss eine mutige, taffe Frau zu zeichnen, die sich gefunden hat.

Auch die Geschichten am Rande rahmen das Werk wirklich hervorragend ein. Jeder Charakter wird manchmal kurz, manchmal länger, aber immer konsequent gezeichnet. Man lernt ihre Mutter kennen und (teilweise) verstehen. Man liebt Len einfach mit jeder seiner Eigenarten. Genauso die Bewohner von St. Ives, die Aimée und ihre Familie einfach bedingungslos sofort aufnehmen. Wer immer etwas undurchsichtig bleibt ist Aimées alter Freund Daniel. So richtig schlau wird man aus ihm über den gesamten Lesezeitraum nicht, weiß aber seine liebevolle und hilfsbreite Art zu schätzen.

Alles in allem würde ich dieses Werk jedem weiterempfehlen, der gerade Fernweh hat. Mit diesem Buch auf dem Balkon wird man nach Cornwall entführt und wünscht sich, genauso wie Aimée, einfach dortbleiben zu können. Dieses Buch hat mich nicht enttäuscht. Ich habe geschmunzelt, den Kopf geschüttelt, war fassungslos und glücklich. Ein rundum gelungenes Werk!

Danke, liebe Hanna Miller, für diese Momente.

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SasaZoom SasaZoom

Veröffentlicht am 23.05.2020

Bewegend. Belebend. Befreiend.

Leseerlebnis :
Hanna Miller beginnt ihren Roman "Denn das Leben ist eine Reise" im Prolog mit einem Blick in die Vergangenheit. So erfährt der Leser bereits von einem prägenden Erlebnis im Leben der Protagonistin ... …mehr

Leseerlebnis :
Hanna Miller beginnt ihren Roman "Denn das Leben ist eine Reise" im Prolog mit einem Blick in die Vergangenheit. So erfährt der Leser bereits von einem prägenden Erlebnis im Leben der Protagonistin Aimée. Im weiteren Verlauf springt die Handlung immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart, wobei die Rückblicke bis in Aimées früheste Kindheit reichen. So bekommt man ein sehr gutes Bild von der Protagonistin und kann sich äußerst gut in sie hineinversetzen. Durch die vielen Ebenen der Erzählung und die Vielzahl der Erlebnisse, die man mit ihr durchlebt, hat man das Gefühl Aimée persönlich zu kennen. Die Nebencharaktere rücken in dieser Geschichte immer wieder in den Vordergrund und werden wunderbar porträtiert, um dann nach einigen Momenten wieder aus dem Scheinwerferlicht zu treten. Zusammen verleihen sie dem Buch mehr Tiefe, viel Charme und Diversität.
Der Schreibstil von Hanna Miller erfüllt einen mit einem Gefühl von Freiheit und Lebenslust. Flüssig, lebendig und einfach bezaubernd. Gleichzeitig beweist die Autorin ein unheimliches Feingefühl, wenn es um schwerwiegendere Themen geht, die auch Teil dieses Buches sind.
Manchmal habe ich mich über einen Rückblick geärgert, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht, habe aber auch direkt deren Berechtigung und Wichtigkeit in der Handlung erkannt. Insgesamt hat sich das Buch sehr gut lesen lassen und ich habe wunderschöne Lesestunden damit verbracht.
Fazit:
Ich suche mich, ich finde mich. Ein wundervolles Buch über eine Frau auf der Suche nach sich selbst und ihrer Reise dorthin. Vom Ankommen und Weiterziehen.

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MelaM MelaM

Veröffentlicht am 22.05.2020

Denn das Leben ist eine Reise

Inhalt
Nie hätte Aimée Thaler gedacht, dass sie jemals wieder in ihren alten VW-Bus steigen würde. Sie hatte geglaubt, ihr altes Leben zusammen mit dem Bulli in der Garage eingemottet zu haben. Doch sie ... …mehr

Inhalt
Nie hätte Aimée Thaler gedacht, dass sie jemals wieder in ihren alten VW-Bus steigen würde. Sie hatte geglaubt, ihr altes Leben zusammen mit dem Bulli in der Garage eingemottet zu haben. Doch sie hält es nicht mehr aus mit Per, der ihren gemeinsamen Sohn Len ablehnt. Und so tut sie es doch, fährt eines Tages mit Len einfach los - wie früher, als sie mit ihrer Mutter im Wohnmobil lebte.
Im windgepeitschten St. Ives an der Küste Südenglands will Aimée neu anfangen. Doch ihr altes Leben holt sie ein: Auf dem kleinen Zeltplatz über dem Meer steht plötzlich Daniel, ihre Jugendliebe, vor ihr. Aimée muss sich der Vergangenheit stellen - damit sie endlich bei sich selbst ankommen kann.


Meine Meinung:
Der Anfang des Buches hat mir sehr gut gefallen. Aimée konnte ich zwar nicht immer verstehen, aber dennoch ist sie mir symphatisch. Leider konnte die anfängliche Begisterung mich nicht vom Buch übereugen. In St. Ives angekommen habe ich viel vermisst. Ich hatte auf mehr Beschreibungen zur Gegend gehofft. Und ich hatte gehofft die Protagonisten einfach noch besser kennezulernen. Für mich war es leider zu oberflächlich. Und die Autorin Hanna Miller konnte mir leider auch keine großen Gefühle übermitteln. Und genau die haben mir so gefehlt.
Wirklich sehr schade, wo das Buch so schön angefangen hat.


Fazit:
Ein gut zu lesendes Buch, bei dem es mir leider an Gefühl fehlte.

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»Denn das Leben ist eine Reise« von Hanna Miller

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Interview mit Hanna Miller

Die schönsten Zitate aus »Denn das Leben ist eine Reise«

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Autorin

Hanna Miller

Hanna Miller, Jahrgang 1977, wuchs im Rheinland auf. Sie studierte Germanistik und Kulturwissenschaften, arbeitete als Verlegerin und Lektorin und schrieb zwei Reiseführer zu ihrem Lieblingslandstrich Cornwall. Für »Denn das Leben ist eine Reise« tourte sie mit ihrem Sohn zu zweit in einem Bulli durch Südengland. Hanna Miller lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

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