All die schönen Tage
 - Julia Kaufhold - Hardcover

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16,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Hardcover
Frauenromane
426 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-431-04096-8
Ersterscheinung: 28.09.2018

All die schönen Tage

Roman

(12)

Stella liebt Max. Und Max liebt Stella. Schon immer. Aber Max hat Stella verraten. Zutiefst verletzt verbannte sie Max aus ihrem Leben und mit ihm ihre Schöne-Tage-Box – ein hölzernes Kästchen, in dem sie all die besonderen Momente ihres Lebens auf Karten notiert. Als Max Jahre später plötzlich vor ihr steht, weist sie ihn ab. Immer wieder, bis sie zufällig auf ihre alte Box stößt und all die schönen Tage ihrer Liebe ihr entgegenleuchten. Doch gibt es für Stella und Max überhaupt eine zweite Chance?
Julia Kaufhold erzählt einfühlsam diese mitreißende Geschichte über Vertrauen und Verrat, Liebe und Mut.

Rezensionen aus der Lesejury (12)

Hermione27 Hermione27

Veröffentlicht am 12.12.2018

Nette Idee, mittelmäßig umgesetzt

Stella führt seit ihrer Jugend eine Kartei, in der sie alle ihre schönsten Momente nach Tagen geordnet festhält.
Vor allem die Momente mit ihrem Freund Max füllen in ihrer Teenagerzeit die Kartei, bis ... …mehr

Stella führt seit ihrer Jugend eine Kartei, in der sie alle ihre schönsten Momente nach Tagen geordnet festhält.
Vor allem die Momente mit ihrem Freund Max füllen in ihrer Teenagerzeit die Kartei, bis Max ihr Vertrauen enttäuscht und sie nichts mehr mit ihm zu tun hat.
Nun ist Stella erwachsen, erfolgreiche Ärztin, die in der Chirurgie arbeitet, als sie Max eines Tages wiedertrifft.
Sofort ist die alte Anziehung wieder da, aber wie wird Stella über den Vertrauensbruch hinwegkommen…?


Meine Meinung:
Die Idee für den Buchaufbau mit dem Kästchen, dass all die Karten mit den schönen Momenten enthält, ist wirklich ganz zauberhaft. Daher hat mich das Buch auch sofort angesprochen, da ich eine schöne romantische Geschichte fürs Herz erwartet habe.

In der Umsetzung lässt das Buch allerdings einiges zu wünschen übrig.
Zunächst einmal habe ich den roten Faden in der Handlung vermisst, da die Episoden inhaltlich und zeitlich hin- und herspringen und man die Motivation dahinter nicht wirklich verstehen kann.
Zum anderen bleiben die Figuren blass und ihre Beweggründe werden nicht wirklich motiviert.
Beispielsweise trieb mich die ganze Zeit die Frage um, wie Stella mit dem Vertrauensbruch durch Max umgehen kann und wie es überhaupt damals dazu kommen konnte. Diese Frage wurde für mich gar nicht zufriedenstellend beantwortet.

Auf der anderen Seite gibt es einige nette Nebenkriegsschauplätze, die zwar recht liebevoll erzählt werden – zum Beispiel rund um ein portugiesisches Kaffee, aber eigentlich gar nichts mit der Handlung zu tun haben.

Auch der Erzählfluss und das Erzähltempo passten für mich durch das ständige Hin- und Herspringen ohne roten Faden nicht so wirklich.

Insgesamt wurden meine Erwartungen leider nicht erfüllt.


Fazit:
Das Buch beruht zwar auf einer schönen Idee und ist optisch ganz nett gestaltet, allerdings hat es in der Umsetzung deutliche Schwächen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

KimVi KimVi

Veröffentlicht am 09.12.2018

Konnte mich leider nicht überzeugen

Schon in der Schulzeit war für Stella klar, dass ihre Beziehung zu Max ganz besonders ist. Doch dann kommt es zu einem Vorfall, den Stella nicht verwinden kann. Sie ist zutiefst verletzt und bricht nicht ... …mehr

Schon in der Schulzeit war für Stella klar, dass ihre Beziehung zu Max ganz besonders ist. Doch dann kommt es zu einem Vorfall, den Stella nicht verwinden kann. Sie ist zutiefst verletzt und bricht nicht nur den Kontakt zu Max ab, sondern räumt auch ihre "Schöne-Tage-Box", in denen sie auf Kärtchen die schönen Momente eingetragen hat, weit weg, um nicht erinnert zu werden. Nun ist Stella längst erwachsen und hat es tatsächlich geschafft, ihren beruflichen Traum zu verwirklichen und Ärztin zu werden. Ein Klassentreffen steht an. Als Stella hört, dass Max nicht daran teilnehmen wird, besucht sie das Treffen gemeinsam mit ihrer besten Freundin. Doch Max taucht, trotz vorheriger Absage, dort auf und sofort ist das besondere Knistern zwischen Stella und Max wieder spürbar. Kann es für ihre Liebe eine zweite Chance geben?

Der Einstieg in die Erzählung ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da man die verschiedenen Zeitebenen, mit denen man es zu tun hat, zunächst einordnen muss, um alles richtig in Verbindung zu bringen. Doch mit der in die Handlung einfließenden Erklärung der "Schöne-Tage-Box" fällt das bedeutend leichter. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen.

Allerdings fällt es nicht immer leicht, die Gefühle der Hauptprotagonisten nachzuvollziehen. Die beiden wirken zwar recht sympathisch, doch leider bleiben sie eher blass. Dadurch beobachtet man das Geschehen eher distanziert. Es gibt durchaus Szenen, in denen man das Kribbeln zwischen Stella und Max spüren kann, doch über weite Teile bleiben die Emotionen leider auf der Strecke. Es gibt auch einige Nebenhandlungen, die in die Geschichte eingeflochten werden und die sicher dazu beitragen sollen, die Handlung abwechslungsreich und interessant zu gestalten. Das gelingt leider nur bedingt, denn zum größten Teil plätschert das Geschehen eher träge vor sich hin. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse geradezu, allerdings trägt das nicht unbedingt zur Glaubwürdigkeit der Geschichte bei, da ein Handlungsstrang und die Folgen die daraus resultieren, nicht weiterverfolgt wird, sondern ohne Erklärung versandet.

Es fällt mir ziemlich schwer, meine abschließende Meinung zu formulieren. Die Idee, mit der Box, fand ich wirklich sehr gelungen. Doch die Umsetzung konnte mich leider nicht überzeugen. Mir fehlten sowohl die Emotionen, als auch die Glaubwürdigkeit. Gerade zum Ende hin wurden, für meinen persönlichen Geschmack, viel zu viele Handlungsfäden eingeflochten, die nicht mal alle zu einem Ende kamen und die außerdem dafür sorgten, dass mir das Ganze zu unglaubwürdig erschien. Weniger wäre hier, für mich persönlich, deutlich mehr gewesen. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala kann ich deshalb auch nicht mehr als zwei Sternchen vergeben.

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steffi_the_bookworm steffi_the_bookworm

Veröffentlicht am 05.12.2018

Hat mich komplett enttäuscht

Bei "All die schönen Tage" habe ich eine bittersüße Liebesgeschichte, die gleichzeitig romantisch und traurig ist, erwartet und war sehr gespannt auf die Geschichte.

Zu Beginn kam ich nur sehr schwer ... …mehr

Bei "All die schönen Tage" habe ich eine bittersüße Liebesgeschichte, die gleichzeitig romantisch und traurig ist, erwartet und war sehr gespannt auf die Geschichte.

Zu Beginn kam ich nur sehr schwer in die Geschichte rein, da es einige Zeitsprünge gab und die Orientierung in welchen Zeit man sich gerade befindet nicht immer klar war.
Dennoch hat das Buch interessante Ansätze, vor allem die Schöne-Tage-Box, in der positive Erinnerungen gesammelt werden. Diese werden immer wieder in die Geschichte eingestreut, allerdings gefühlt sehr wahllos und meist ohne Bezug zur Gegenwart. Das fand ich etwas schade.

Die Beziehung von Stella und Max basiert darauf, dass Stella von Max in ihrer Jugend sehr verletzt wurde. Bei mir kamen sowohl bei der Geschichte aus der Vergangenheit als auch in der Gegenwart keinerlei Gefühle an. Alles passiert irgendwie holterdipolter und nur selten kann man die Reaktionen der Charaktere nachvollziehen. Leider habe ich auch keinen roten Faden in der Geschichte gefunden und habe mich am Ende gefragt, was mir das Buch eigentlich mitteilen will.

Über weite Strecken passiert kaum was und ich war meist eher gelangweilt, aber dann werden auf den letzten 100 Seiten zig verschiedene Dramen eigebaut und alles in allem war es einfach komplett unrealistisch.

Leider ist das Buch komplett was anderes als ich erwartet habe und mir hat das Buch leider überhaupt keinen Spaß gemacht. Ich habe es nur beendet, weil ich es für eine Leserunde gewonnen habe und der Schreibstil relativ flüssig zu lesen war.

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Mone38 Mone38

Veröffentlicht am 30.11.2018

war ganz ok

Max und stella kennen sich schon seit Jugendliche . Nachdem Max aus dem sommerurlaub kommt passiert was womit beide nicht gerechnet haben und das leben nimmt seinen Lauf . Max arbeitet als fotograf und ... …mehr

Max und stella kennen sich schon seit Jugendliche . Nachdem Max aus dem sommerurlaub kommt passiert was womit beide nicht gerechnet haben und das leben nimmt seinen Lauf . Max arbeitet als fotograf und stella ist Ärztin ... Jahre später treffen sie sich wieder und die anziehung der beiden ist nach wie vor da ..

Das Cover ist schön es verrät nichts von der geschichte . Der scgreibstil der autorin ist angenehm flüssig ...

Es wäre wirklich eine gute geschichte wenn man einige szenen die wichtig wären mit eingesetzt hätte und andere unwichtige szene raus gelassen hätte

so nur 3 von 5 sterne

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Magischebuecherwelt Magischebuecherwelt

Veröffentlicht am 18.11.2018

Ein ganz wundervolles Buch!

Inhalt

Schon immer liebt Max Stella. Auch Stella liebt schon immer Max. Doch als Max sie verraten hat, verbannt sie ihn aus ihrem Leben. Zugleich muss auch die Schöne-Tage-Box, die aus Holz besteht und ... …mehr

Inhalt

Schon immer liebt Max Stella. Auch Stella liebt schon immer Max. Doch als Max sie verraten hat, verbannt sie ihn aus ihrem Leben. Zugleich muss auch die Schöne-Tage-Box, die aus Holz besteht und in der Stella all die schönen Momente ihres Lebens auf Kärtchen notiert, weichen. Immer wieder weist sie Max ab, als er Jahre später auftaucht. Durch Zufall stößt sie auf ihre Schöne-Tage-Box und all die schönen Tage ihrer Liebe leuchten ihr entgegen. Gibt es noch eine Chance für Max und Stella?

Meinung

Allein die Idee einer Schöne-Tage-Box hat mich wahnsinnig neugierig auf dieses Buch gemacht. Dazu kommt, dass dieses Cover einfach wunderschön gestaltet ist. Zudem gibt es auf der Bastei Lübbe Verlagsseite eine Anleitung, um diese Box selbst basteln zu können. Auch die entsprechenden Kärtchen, auf die man dann die schönen Momente schreibt, gibt es zum Ausdrucken.

Aber natürlich hat mich auch das Buch selbst begeistert. Der Schreibstil von Julia Kaufhold ist wahnsinnig angenehm, sodass ich die knapp über 400 Seiten super schnell und flüssig lesen konnte. Auch der rote Faden ging nie verloren und die Spannung hielt sich stets auf einem angenehmen Niveau.

Die Liebesgeschichte von Stella und Max weist einige Hochs und Tiefs auf. Sie machen eine förmliche Achterbahn der Gefühle durch und müssen nach dem Verrat von Max erst einmal wieder zueinander finden. Als Stella dann ihre Schöne-Tage-Box mit all ihren wundervollen Erinnerungen wiederfindet, ändert sich ihre Sichtweise. Denn vor diesem Fund hat sie Max nicht mehr in ihre Nähe gelassen.

Da sich auch immer wieder vergangene Momente in der Geschichte finden lassen, konnte ich Stella und Max gut verstehen und ihre Handlungen nachvollziehen.

In diesem Buch lässt sich nicht einfach nur eine Liebesgeschichte finden. Hier werden alltägliche Probleme aufgezeigt und die Handlung wirkt sehr real. Es geht um Liebe und Verrat, um Vergebung und Chancen. Denn einige Menschen verdienen diese Chance.

Was mir wahnsinnig gut an diesem Buch neben der gesamten Handlung gefallen hat, ist, dass sich hin und wieder die Kärtchen von Stella finden lassen. Diese sind mit ihrem schönen Moment und Datum versehen.

Die Protagonisten Max und Stella waren mir sehr sympathisch. Stellas Entscheidungen konnte ich nicht immer ganz nachvollziehen, was aber nicht weiter schlimm war. Sie wurde verletzt und muss erst wieder Hoffnung fassen. Es gab immer wieder Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten. Dennoch habe ich stets gehofft, dass die Beiden ihr Glück finden und es am Ende doch schaffen, wieder zusammen zu kommen. Denn irgendwie habe ich von Anfang an gefühlt, dass sie einfach beieinander sein müssen. Auch wenn das heißt, dass es Streitigkeiten gibt, die bezwungen werden müssen. Gerade da sich Stella und Max nicht richtig ausgesprochen haben und sich Stella kopflos in diese Beziehung flüchtet, scheint sie zum Scheitern verurteilt zu sein. Diese Beziehung besteht wirklich aus vielen Hochs und Tiefs und aus einigen Fehlern.

Das Ende hat mich dann noch einmal tief berührt und mir viel Freude bereitet. Es war wirklich ein gelungener Abschluss, sodass ich das Buch mit einem guten Gefühl beendet habe.

Fazit

Die Idee einer Schöne-Tage-Box hat mir wahnsinnig gut gefallen. Wenn man dann zu dieser Idee noch das Buch von Stella und Max liest, kommt man aus der Begeisterung nicht mehr raus. Es hat zwar einige kleinere Schwächen, die aber von mir kaum Berücksichtigung gefunden haben, da sie nicht weiter von Relevanz sind. Auch muss man nicht jede Handlung genau nachvollziehen können. Wir können ja auch nicht jede Meinung verstehen.

Die Geschichte hat mir viel Freude bereitet und ich habe das Buch wirklich gern gelesen.

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Bastelt euch eure eigene „Schöne-Tage-Box“

"All die schönen Tage"-Box

Ob zum Verschenken, um jemandem, mit dem ihr die schönen Tage erlebt habt, eine Freude zu machen oder für euch selbst. Neben der Box findet ihr auch einen kleinen Memo-Zettel mit der Aufschrift „Heute war ein schöner Tag, weil …“, auf dem ihr eure Notiz hinterlassen könnt.

Inspiriert von der "Schönetagebox" von Sandra Hünger erzählt Julia Kaufhold in dem Video, wie es geht. Die original "Schönetagebox" ist zu finden unter: www.schoenetagebox.de

Viel Spaß beim Basteln und Festhalten eurer schönen Momente!

Download Bastelvorlage "Schöne-Tage-Box" downloaden

Video

Anleitung "All die schönen Tage"-Box

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Autorin

Julia Kaufhold

Julia Kaufhold - Autor
© © Julia Schwendner

Julia Kaufhold wurde 1977 in Düsseldorf geboren. Sie war Gründerin und bis zu dessen Verkauf Verlegerin des Goldfinch-Verlags und arbeitete anschließend als freie Lektorin und Projektmanagerin. Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

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