Die kleinen Geheimnisse des Herzens
 - Celia Anderson - Hardcover

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18,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Hardcover
Frauenromane
480 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-2696-9
Ersterscheinung: 30.04.2020

Die kleinen Geheimnisse des Herzens

Roman
Übersetzt von Kerstin Ostendorf

(32)

Eine zauberhafte Geschichte über die Liebe, das Leben und den Wert wahrer Freundschaft
May Rosevere, eine rüstige Dame in gesegnetem Alter, genießt ihren Lebensabend in dem kleinen Dorf Pengelly in Cornwall. Als Emily, die Enkelin ihrer Nachbarin, anreist, um ihr Leben neu zu ordnen, beobachtet May Emilys Bemühungen mit Interesse und Wohlwollen. Denn seit einem tragischen Vorfall vor ein paar Jahrzehnten, in den die Familien beider Frauen verwickelt waren, fühlt sich die alte Dame Emilys Familie gegenüber schuldig. May würde die Zeit wahnsinnig gerne zurückdrehen. Aber da es für sie selber schwierig ist, ihr Leben umzukrempeln und von vorne anzufangen, beschließt sie, stattdessen Emily zu helfen – wenn auch mit etwas unkonventionellen Methoden …
"Warmherzig, romantisch und auf die allerbeste Art ein bisschen anders" Katie Fforde
"Ein Juwel von einem Buch" USA Today

Rezensionen aus der Lesejury (32)

ivybooksbaum ivybooksbaum

Veröffentlicht am 28.05.2020

Trotz toller Message konnte mich das Buch nicht überzeugen

May Rosevere ist kurz davor ihren 111 Geburtstag zu feiern. Sie hat schon vieles in ihrem Leben erlebt und da sie ihre Vergangenheit nicht mehr ändern kann beschließt sie in der Gegenwart etwas zu unternehmen. ... …mehr

May Rosevere ist kurz davor ihren 111 Geburtstag zu feiern. Sie hat schon vieles in ihrem Leben erlebt und da sie ihre Vergangenheit nicht mehr ändern kann beschließt sie in der Gegenwart etwas zu unternehmen. Sie ist fest entschlossen Emily der Enkelin ihrer Nachbarin Julia unter die Arme zu greifen. Durch ein spezielles Programm in der Nachbarschaft schaffen May und Julia auch endlich sich miteinander anzufreunden und die Vergangenheit hinter sich zu lassen, welche bis heute zwischen ihnen steht.

Leider kam ich mit dem Schreibstil der Autorin überhaupt nicht zurecht. In meinen Augen ist er sehr flach gehalten und vor allem sehr wirr. Es fiel mir teils schwer den Dialogen zu folgen, es kamen Gedankensprünge vor, die ich einfach nicht nachvollziehen konnte oder einzelne Aussagen wurden einfach nicht weiter behandelt und das ohne einen ersichtlichen Grund für mich. Die Szenenwechsel waren für mich auch nicht immer direkt ersichtlich, da hier keine Absätze zwischen den Einzelnen Szenen vorhanden waren.

Die Story insgesamt war für mich auch viel Wirrwarr. Sie hatte zwar einen roten Faden, aber es gab so vieles was auch nebenher passiert ist. Es kam eine Tragödie nach der anderen und das ganze Buch besteht eigentlich nur aus Drama. Schöne Momente werden gefühlt im nächsten Satz schon wieder zunichte gemacht. Es gab für mich vielleicht gerade mal 1-2 Szenen die entfernt an ein Wohlfühlmoment erinnert haben. Daneben gibt es auch einen kleinen Aspekt, der mit Magie zu tun hat, mit welchem ich leider auch nicht sehr viel anfangen konnte.

Die Charaktere sind fast allesamt so reizbar und lassen sich bei jeder Kleinigkeit aus der Ruhe bringen. Sie sind sehr schnell beleidigt und sprechen Dinge nicht direkt an, sondern sind lieber erst einmal beleidigt. Nur Tristam ist die Ruhe weg. :-D Er ist auch der einzige den ich wirklich sympathetisch und greifbar fand. Alle anderen waren für mich einfach zu viel.

Das war jetzt leider viel Negatives, ABER das Buch war nicht nur schlecht in meinen Augen. Es zeigt dennoch auf wie wichtig Freundschaft ist. Wie wichtig es ist sich umeinander zu kümmern. Man sollte immer ein Auge auf sein Umfeld haben und notfalls auch eingreifen. Das Leben stellt einen immer wieder Steine in den Weg, aber auch diese schafft man zu bewältigen. Die Message des Buches ist trotz meiner Kritikpunkte wirklich wundervoll und wichtig. Liebe, Freundschaft, Leben, Tod,… das alles gehört zusammen und gibt einem sehr viel.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Jazz Jazz

Veröffentlicht am 27.05.2020

Highlight 2020

In "Die kleinen Geheimnisse des Herzens" von Celia Anderson geht es um Feindschaft, Freundschaft, Liebe und zweite Chancen.

Inhaltlich geht es um May, 110 Jahre alt, die alles daran setzt 111 Jahre zu ... …mehr

In "Die kleinen Geheimnisse des Herzens" von Celia Anderson geht es um Feindschaft, Freundschaft, Liebe und zweite Chancen.

Inhaltlich geht es um May, 110 Jahre alt, die alles daran setzt 111 Jahre zu schaffen, die sie für das absolute Lebensziel hält. Solch ein hohes Alter meint sie nur deshalb erreicht zu haben, weil sie sich durch fremde Erinnerungen fit hält, wobei diese gestohlenen Erinnerungen aber wiederum die Leben der Bestohlenen erschweren und beeinträchtigen.

Ihre Nachbarn sind Andy, der junge, allein erziehende Gärtner des Dorfs Pengelly und Julia, mit der sie schon seit Jahren nicht mehr spricht. Als jedoch Emily die Enkelin Julias, ihr nach langer Zeit mal wieder einen Besuch abstattet, die sich schon immer mit May gut verstanden hatte, beginnt eine wunderbare Freundschaft.

Kritik: Das Buch ist von Anfang bis zum vorletzten Kapitel bezaubernd. Das letzte Kapitel hat es mir nur nicht wirklich angetan, aber das ist Meinungssache und das Schöne am Lesen ist, dass man die Geschichte nehmen kann und sie in seinem Kopf verändern kann. ich mag nämlich zu kitschige und offene Enden nicht wirklich.

Fazit: Empfehlenswert für alle, die "Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge" von Ruth Hogan verschlungen haben. Aber Hogans Werk hatte mir besser gefallen. Also falls Sie dieses noch nicht kennen, sollten Sie eher damit beginnen.

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hapedah hapedah

Veröffentlicht am 19.05.2020

Sanfte, unaufgeregte Geschichte vor malerischem Hintergrund

May Rosevere ist 110 Jahre alt, dazu hat ihre Fähigkeit Energie aus Gegenständen zu ziehen, die Erinnerungen bergen, bei getragen. Doch nun geht ihre Kraft zu Ende und sie kann sich keine neuen Dinge mehr ... …mehr

May Rosevere ist 110 Jahre alt, dazu hat ihre Fähigkeit Energie aus Gegenständen zu ziehen, die Erinnerungen bergen, bei getragen. Doch nun geht ihre Kraft zu Ende und sie kann sich keine neuen Dinge mehr beschaffen - bis eine Frau aus dem Dorf ein Projekt gegen die Einsamkeit startet und May mit ihrer Nachbarin Julia zusammen bringt.

Wegen früherer Familienstreitigkeiten hatten May und die kürzlich verwitwete Julia lange Zeit kein gutes Verhältnis, doch nun nähern sich die beiden Frauen einander an, auch weil May hofft, aus den Briefen, die Julia in einer Kiste ihres verstorbenen Ehemanns gefunden hat, neue Kraft zu gewinnen, denn sie hat sich vorgenommen noch bis zu ihrem 111. Geburtstag durchzuhalten.

Doch inzwischen ist Julia für May eine Freundin geworden und auch Emiliy, Julias Enkeltochter, die von New York zu Besuch kommt, hat einen Platz in Mays Herzen gefunden. Nachdem Emily gerade eine unglückliche Beziehung zu einem verheirateten Mann beendet hat, bemühen sich die alten Damen, sie mit dem sympathischen, alleinerziehenden Nachbarn Andy zu verkuppeln....

Mit "Die kleinen Geheimnisse des Herzens" hat Celia Anderson einen wunderbaren Roman geschaffen, der ruhig und unaufgeregt daher kommt und es dennoch schafft, den Leser zu fesseln. Die Atmosphäre in Pengelly, dem beschaulichen Dörfchen in Cornwall ist warmherzig geschildert und so anschaulich beschrieben, dass ich mich gut in das Setting hinein fühlen konnte. Im Mittelpunkt der Geschichte haben für mich die alten Leute gestanden, die meisten haben schon ihr ganzes Leben in dem Küstendörfchen verbracht und tragen jeder auf seine Weise zum vermittelten Gemeinschaftsgefühl bei.

Sowohl May als auch Julia habe ich von der ersten Zeile an gemocht, die ich über die beiden Damen gelesen habe. Während May sich in ihrem Leben hauptsächlich auf sich selbst verlassen musste, hatte Julia zeitig die Liebe ihres Lebens gefunden und wusste Don immer an ihrer Seite - nach seinem Tod ist sie zunächst sehr einsam. Es war schön, mit zu lesen, wie sich zwischen den beiden so unterschiedlichen Frauen eine zarte Freundschaft entwickelt, sanft und entspannt, wie die ganze Handlung abläuft.

Lediglich die Liebesgeschichte zwischen Emily und Andy kam etwas holprig daher - obwohl beide ebenfalls sehr sympathische Figuren sind, haben sie sich manchmal ziemlich kantig und unbeholfen angestellt - ihre Entwicklung hat sich nicht so rund in die Handlung eingefügt, wie der Rest des Buches "dahin geplätschert" ist. Dafür ziehe ich einen Stern in meiner Bewertung ab.

Fazit: Für die wunderbar ruhige Geschichte voller Lebensweisheit gebe ich gern eine Leseempfehlung, wobei mich die alten Leute in der Handlung deutlich mehr überzeugt haben,. Ihre Erfahrungen und die zarten Gefühle, die sich anspinnen, haben mich beim Lesen auf zauberhafte Weise in das malerische Dörfchen versetzt.

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wiechmann8052 wiechmann8052

Veröffentlicht am 12.05.2020

Erinnerungen

Klappentext
May Rosevere, eine rüstige Dame in gesegnetem Alter, genießt ihren Lebensabend in dem kleinen Dorf Pengelly in Cornwall. Als Emily, die Enkelin ihrer Nachbarin, anreist, um ihr Leben neu zu ... …mehr

Klappentext
May Rosevere, eine rüstige Dame in gesegnetem Alter, genießt ihren Lebensabend in dem kleinen Dorf Pengelly in Cornwall. Als Emily, die Enkelin ihrer Nachbarin, anreist, um ihr Leben neu zu ordnen, beobachtet May Emilys Bemühungen mit Interesse und Wohlwollen. Denn seit einem tragischen Vorfall vor ein paar Jahrzehnten, in den die Familien beider Frauen verwickelt waren, fühlt sich die alte Dame Emilys Familie gegenüber schuldig. May würde die Zeit wahnsinnig gerne zurückdrehen. Aber da es für sie selber schwierig ist, ihr Leben umzukrempeln und von vorne anzufangen, beschließt sie, stattdessen Emily zu helfen - wenn auch mit etwas unkonventionellen Methoden ...
Meinungen
Erinnerungen sind wichtig gute wie schlechte. May lebt von diesen Erinnerungen ihren eigenen und denen von anderen und hilft ihren Mitmenschen mit ihrer Lebenserfahrung.
In diesem Buch sind die Älteren die Hauptpersonen, es passiert nichts Aufregendes aber es ist trotzdem spannend. Wie gehen sie mit dem Verlust eines geliebten Menschen um, wie steht es mit der Einsamkeit oder der Angst nicht mehr allein Leben zu können.
Hier werden diese Themen nicht besonders behandelt sondern sie sind einfach da sie gehören zum Leben dazu, zum Alltag eines jeden., lässt man sich davon beeindrucken oder nimmt man das Leben wie es kommt und geniesst die schönen Tage und für alles Andere gibt es Freunde und Familie.
Das alles wird mit Leichtigkeit und ein bisschen Mystik erzählt, auf eine freundliche, herzliche Weise.

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Raeubertochter76 Raeubertochter76

Veröffentlicht am 12.05.2020

Etwas anders als erwartet...

Klappentext und Leseprobe verweisen leider nicht auf das magische Element der Geschichte. Wer also mit einem Hauch Übernatürlichem, Mystischem nichts anzufangen weiß, wird von diesem Buch vermutlich enttäuscht ... …mehr

Klappentext und Leseprobe verweisen leider nicht auf das magische Element der Geschichte. Wer also mit einem Hauch Übernatürlichem, Mystischem nichts anzufangen weiß, wird von diesem Buch vermutlich enttäuscht sein.

Der Sprachstil ist locker leicht, bestens geeignet zum Wegsuchten. Was meinen Lesefluss aber etwas gehemmt hat, war die Vielzahl an Namen und Figuren richtig einzuordnen oder ihr Alter bzw. ihre Generation zu bestimmen. Insbesondere im Hinblick auf den Geburtsjahrgang wirkte kaum ein Charakter authentisch, denn wenngleich sich das hohe Alter Mays durch die Geschichte erklären lässt, das der anderen wird es nicht.

May ist für mich die Hauptfigur der Geschichte, was auch an ihrem äußerst komplexen und Detailreich ausgearbeiteten Charakter liegt. Dass sie im wahrsten Sinne Erinnerungen stielt, kam für mich auch überraschend, das hätte ich so nicht erwartet. Gleichzeitig macht sie diese Eigenschaft - oder besser gesagt, was sie damit macht - leider sehr unsympathisch. Nur auf Ihr eigenes Wohl und ihr Lebensalter bedacht, schert sie sich anscheinend keinen Deut um das Wohl anderer. Das kuriose an der Geschichte war für mich, dass ich sie auf der anderen Seite aber auch ein Stückweit verstehen konnte.
Alle Nebenhandlungen, selbst die Liebesgeschichte zwischen Emily und Andy, sind irgendwie mit Marys verbunden. Allerdings fand ich gerade die Begleitumstände dieser Romanze etwas merkwürdig.
Am Ende lässt mich die Geschichte etwas ratlos zurück, denn die Auflösung fand ich mehr als unbefriedigend. Mir kam es so vor, als würde auf den wenigen verbleibenden Seiten schnell noch für alles eine Erklärung hergezaubert werden müssen. Die Geschichte erschien mir damit unausgewogen und einige Entwicklungen nicht schlüssig. Weitere gut genutzte 20 bis 50 Seiten hätten dem Roman gut getan und den Schluss nicht ganz so unausgegoren wirken lassen.
Fazit:
Eine schöne, kurzweilige Geschichte mit Potenzial, das aber leider nicht wirklich genutzt wurde.

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Interview mit Celia Anderson

Autorin

Celia Anderson

Celia Anderson - Autor
© Celia Anderson

Celia Anderson lebt mit ihrem Mann und einer unsozialen Katze im britischen Derbyshire, besucht aber ihre Töchter in Brighton so oft wie möglich, um am Meer zu sein. Bevor sie sich in Vollzeit dem Schreiben zuwandte, war die Autorin lange Zeit Lehrerin und stellvertretende Schulleitung. Celia Anderson liebt Kuchen, Wein, den Eurostar und Lesen, am liebsten alles zur gleichen Zeit. www.facebook.com/CeliaJAndersonAuthorwww.instagram.com/cejanderson

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