Die Nightingale-Schwestern
 - Donna Douglas - Taschenbuch

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9,90

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Frauenromane
587 Seiten
ISBN: 978-3-404-17260-3
Ersterscheinung: 15.04.2016

Die Nightingale-Schwestern

Freundinnen fürs Leben
Roman
Übersetzt von Ulrike Moreno

(19)

London, 1934. Das berühmte Nightingale Hospital sucht neue Krankenschwestern. Unter den Kandidatinnen sind drei junge Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Während Dora aus ärmlichen Verhältnissen stammt, ist Millie eine waschechte Aristokratin, die lieber etwas Sinnvolles tut, als sich einen Ehemann zu suchen. Helen dagegen leidet unter ihrer dominanten Mutter, vor der sie ein Geheimnis verbirgt. Doch welche von ihnen hat das Zeug dazu, eine echte Nightingale-Schwester zu werden?

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Pressestimmen

„Gleich von der ersten Seite an beginnt das Kopfkino zu rattern. Einfach herrlich."
„Das Buch hat optimal Spannungsbögen, ist ein wenig vorhersehbar und an den richtigen Stellen überraschend. Mein Tipp heute also: ein gut gearbeitetes Stück Unterhaltungsliteratur."
„Ein wunderbar leichter aber keinesfalls flacher Roman, der sich sehr gut nach Feierabend bei einem Glas Rotwein auf dem Sofa lesen lässt."

Rezensionen aus der Lesejury (19)

dieSeitenfluesterer-unserBuchblog dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

Veröffentlicht am 30.04.2017

Toller Start ...

Erschienen am 15. April 2016 begeisterte „Die Nightingale Schwestern“ von Donna Douglas schon so einige Leser. Auf 592 Seiten wird von dem Leben im Jahr 1934 in London berichtet, welches von Dora, Millie ... …mehr

Erschienen am 15. April 2016 begeisterte „Die Nightingale Schwestern“ von Donna Douglas schon so einige Leser. Auf 592 Seiten wird von dem Leben im Jahr 1934 in London berichtet, welches von Dora, Millie und Helen dominiert wird.

Das Nightingale ist das angesehenste Krankenhaus in der Umgebung von London. Viele unterschiedliche Mädchen versuchen dort ihrem Traum nachzugehen, um Krankenschwester zu werden. So auch die aus East-End stammende Dora. Mit wenigen Mitteln ist es ihr größter Wunsch in diesem Lehrjahr aufgenommen zu werden.
Millie hat eine Gnadenfrist bekommen und versucht nun ein letztes Mal in diesen Lehrgang mithalten zu können, obwohl das von ihrer aristokratischen Großmutter nicht gern gesehen wird.
Helen ist schon am Nightingale und fühlt sich eigentlich in ihrem Element, wenn da nicht ihre besitzergreifende Mutter wäre, die über alles in dem Leben ihrer Tochter Bescheid wissen will …

So ein großes Ensemble an Figuren ist nicht nur für den Autor ein gewaltiger Akt, auch der Leser wird zu Beginn so einige Probleme haben, die Figuren auseinanderzuhalten.
Doch schnell beginnen unsere drei Protagonistinnen ihren Platz zu beanspruchen. Jede auf ihre Weise.
Wo Dora mehr den Stolz hat und sich ungerne helfen lassen möchte, ist Helen die Schüchterne und Millie, versucht sich noch zu finden.

Die jungen Frauen befinden sich mitten in jener Zeit, als es noch hieß, dass nach der Hochzeit die Frauen daheimbleiben und die Aristokratie nicht mehr den Glanz versprüht, wie in den vergangenen Jahrzehnten. Doch diese jungen Frauen möchten mehr, als Haus und Hof hüten, sie wollen den Menschen helfen.
Als Leser geht man mit jeder mit in ihre Welt, voller anstrengender Tage, lustiger und trauriger Momente auf Station und erlebt den Wandel der Charaktere mit.

Gerade Dora und Helen sind es, die einem hier besonders auffallen.
Dora durch ihre Art den Kopf über Wasser zu halten, auch wenn das Leben es nicht gut mit ihr meinte. Und Helen, weil sie aus ihrem goldenen Käfig, welcher ihre Mutter ihr verpasste, versucht auszubrechen.
Man lernt, wie mühsam das Leben zu jener Zeit war. Wie sehr die Medizin, zu den damaligen Verhältnissen schon vorangeschritten war und wie die Menschen das alles geprägt haben.

Auch wenn es Stellen gab, die sehr langatmig wurden und es manchmal den Anschein hatte, man wurde von Figuren überrannt, so fühlte ich mich sehr unterhalten.
Donna Douglas hat einen leichten Stil des Schreibens gezeigt, mit dem sie den Leser in eine vergangene Zeit reisen lässt, in derer Umbruch und neue Wege von ihren Figuren geformt werden.

„Die Nightingale Schwestern“ ist eine Geschichte, die voller Leben steckt und zwischen deren Seiten man so einige kleine Geschichten erleben wird.

Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog
Copyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

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AnneMF AnneMF

Veröffentlicht am 06.03.2017

Freundinnen fürs Leben

Wir schreiben das Jahr 1934. Im Londoner Nightingale Hospital sucht man dringend neue Krankenschwestern. Es bewerben sich 3 junge Frauen aus unterschiedlichen sozialen Verhältnissen. Millie die Aristokratin ... …mehr

Wir schreiben das Jahr 1934. Im Londoner Nightingale Hospital sucht man dringend neue Krankenschwestern. Es bewerben sich 3 junge Frauen aus unterschiedlichen sozialen Verhältnissen. Millie die Aristokratin will sich noch keinen Ehemann suchen und lieber etwas Nützliches tun. Das erste Praktikum versaut sie allerdings. Helen steht unter der Vorherrschaft ihrer Mutter, die nicht ahnt, dass Helen ein Geheimnis vor ihr verbirgt. Dora stammt aus einer ärmlichen Familie und hat noch 4 Geschwister. Wer eignet sich jetzt als echte Nightingale Schwester?

Dora hatte es schon fast geschafft, sich selbst einzureden, sie wolle keine Krankenschwester mehr sein, als dann doch noch der ersehnte Brief eintraf. Sie wurde angenommen und war überglücklich endlich der Klebstofffabrik Good bye zu sagen. Ihr Dienst im Krankenhaus beginnt auf der Orthopädie für Männer, eine Station mit 30 Betten. Man nannte die Station Blake. Millie die von der Oberin immer nur Benedict genannt wurde darf ihr Praktikum noch einmal wiederholen und befindet sich in der Probezeit. Helen ist nun schon im zweiten Lehrjahr. Eine sehr strebsame junge Frau die allerdings nicht viel redet. Kein Wunder, wenn man zwanzig Jahre unter der Fuchtel der Mutter steht. Die sie immer daran erinnert, dass sie die Mutter in gewisser Weise im Nightingale zu repräsentieren hat. Fehler werden nicht geduldet. Millie und Dora bestehen ihr Praktikum mit Erfolg. Die drei Frauen freunden sich an.

In diesem 585 seitigen Taschenbuch wird über die ersten 12 Monate der drei Schwestern geschrieben, die sie zusammen verbringen. Helen ist ja bereits im zweiten Jahr dort. Die drei waren mir sehr sympathisch, wenn auch Helen erst sehr verschlossen war. Was doch für ein Trill früher herrschte, das wäre heute nicht mehr möglich. Damals durften die Lernschwestern in Uniform niemals mit einem Mann sich unterhalten, sich nicht schminken und nicht einmal laut lachen. In ihrer dreijährigen Ausbildung lebten die Lernschwester immer zu dritt oder viert in einem viel zu engen Zimmer. Die Heimleiterin war unerbittlich, das Licht wurde um 10 Uhr abgeschaltet. Alle Schwestern mussten bis 10 im Zimmer sein.

Der Alltag im Krankenhaus wird im flüssigen Schreibstil verfasst, man erfährt was so alles gemacht werden muss vom Gebisse reinigen bis hin zu Einläufen und Verband wechseln bei den Patienten. Die strenge Hand der Oberin lernten sie allzu oft kennen.

Als Nick Riley sich in Dora verliebte und sie einmal zart küsste, da ergriff Dora die Panik. Erinnerungen an den Stiefvater kamen zurück. Die Person Alf war mir sehr unsympathisch, er hat Dora im zarten Alter von 13 sexuell missbraucht. Er schenkt ihr dann vor allen eine Uhr, es darf nichts raus kommen. War das früher eigentlich immer so das vor allem Stiefväter die Kinder der angeheirateten Mutter missbrauchten? Ich kann mir gut vorstellen, was sie durchgemacht hat.Dora traut sich nicht darüber mit der Mutter zu sprechen. Als Sie ins Krankenhaus einzog, da schnappt sich Alf die andere Tochter Josie und verging sich an ihr. Ob er seine gerechte Strafe bekam erfährt man nicht im Buch. Nick Riley verpasste ihm einen Faustschlag in einer dunklen Gasse. Josie wünschte ihm den Tod. Da dies Band 1 ist, wird wohl in den nächsten Bänden wahrscheinlich noch mehr von seinen Vergehen ihm zu hören sein.

Es war das erste Buch, welches ich von Donna Douglas gelesen hatte. Das Buch hat mir gut gefallen besonders zwischendrin immer wieder die Familienrückblicke. Das machte die Geschichte richtig spannend. Ich bin gespannt wie es weitergehen wird.

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danzlmoidl danzlmoidl

Veröffentlicht am 18.02.2017

Ein Krankenhausroman der ganz besonderen Art

Meine Meinung:
Dieses Buch ich mir durch Zufall in die Hände gefallen. Ärzteromane sind eigentlich so gar nicht meins, aber die Inhaltsangabe hat mich dann trotzdem ein wenig neugierig gemacht, da es sich ... …mehr

Meine Meinung:
Dieses Buch ich mir durch Zufall in die Hände gefallen. Ärzteromane sind eigentlich so gar nicht meins, aber die Inhaltsangabe hat mich dann trotzdem ein wenig neugierig gemacht, da es sich nicht wirklich nach dem typischen Arztroman angehört hat. Und was soll man sagen, der Schein hat nicht getrügt.

Schon der Beginn des Buches ist wirklich sehr vielversprechend, so kann man mit den drei Protagonisten Millie, Dora und Helen gleich mitfiebern, ob sie an ihrem Ziel festhalten können. Gleich von Anfang an habe ich alle drei wirklich ins Herz geschlossen, allen voran Millie, die mir mit ihrer etwas tollpatschigen Art mit dem ein oder anderen Lachanfall versorgt hat.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, wir wechseln hier immer wieder zwischen den verschiedenen Personen und deren Geschichten hin und her. Eigentlich mag ich es gar nicht so, wenn die Wechsel ziemlich schnell von statten gehen, aber hier hat es mir tatsächlich überhaupt nichts ausgemacht, es hat alles perfekt gepasst.

Die Story ist schön aufgebaut, man verliert nie die Lust noch ein paar Seiten zu lesen und fiebert auch bis zum Schluss mit den Mädchen mit. Durch immer wieder unvorhersehbare Ereignisse bleibt auch die Spannung erhalten und man fühlt sich nie gelangweilt.

Das Cover finde ich sehr ansprechend, nur aufgrund dessen bin ich auch wirklich auf das Buch aufmerksam geworden, später natürlich auch über die ein oder andere Empfehlung. Mittlerweile ärgere ich mich tatsächlich ein wenig, dass dieses Buch viel zu lange auf meinem SuB liegen musste.

Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzungen, die ich schnellstmöglich besorgen und lesen werde.

Fazit:
Sehr zu empfehlen.

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Lollo75 Lollo75

Veröffentlicht am 21.01.2017

Schöne Geschichte-sympathische Figuren

Es wird die Geschichte dreier angehender Krankenschwestern im Nightingale Hospital auf angenehm zu lesende Art und Weise erzählt. Es gibt Einblicke in die damalige Zeit und in das Gefühlsleben der jungen ... …mehr

Es wird die Geschichte dreier angehender Krankenschwestern im Nightingale Hospital auf angenehm zu lesende Art und Weise erzählt. Es gibt Einblicke in die damalige Zeit und in das Gefühlsleben der jungen Frauen. Auch ist das Buch so geschrieben, dass trotz des Umfangs keine Langeweile aufkommt und man Lust kriegt, die anderen Bände zu lesen.

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Jiskett Jiskett

Veröffentlicht am 13.11.2016

Hat mir gut gefallen

"Die Nightingale-Schwestern: Freundinnen fürs Leben" hat mir gut gefallen, auch wenn es nicht wirklich viel über die Geschichte zu sagen gibt. Die Handlung ist schnell zusammengefasst: Im Mittelpunkt stehen ... …mehr

"Die Nightingale-Schwestern: Freundinnen fürs Leben" hat mir gut gefallen, auch wenn es nicht wirklich viel über die Geschichte zu sagen gibt. Die Handlung ist schnell zusammengefasst: Im Mittelpunkt stehen drei sehr unterschiedliche Frauen, die 1934 im berühmten Londoner Nightingale Hospital eine Ausbildung zur Schwester machen wollen und die dabei verschiedene Hindernisse - privat und beruflich - überwinden müssen. Dazu gibt es noch eine Vielzahl von Nebenfiguren, die teils liebenswert, teils aber auch nicht gerade sympathisch sind. Positiv zu erwähnen ist hier, dass es aus allen drei gesellschaftlichen Schichten wichtige Charaktere gibt, da es so viele unterschiedliche Blickwinkel gibt.

Besonders interessant fand ich die Darstellung der Ausbildung (ich hatte sie mir um ehrlich zu sein nicht so schwer vorgestellt) und die Schilderungen des Alltags im Hospital. Gut gefallen hat mir, dass hier sowohl positive als auch negative Seiten beleuchtet wurden; es gab Verluste, aber auch Patienten, denen geholfen werden konnte und diese Balance war für mich sehr glaubwürdig. Meinetwegen hätte die Pflegearbeit an sich ruhig noch etwas mehr in den Vordergrund gerückt werden können, aber auch die sich entwickelnden Freundschaften zwischen den Schwestern-Schülerinnen waren gut dargestellt und hier gab es sehr schöne Szenen. Dennoch hoffe ich, dass im zweiten Lehrjahr mehr Fokus auf dem Krankenhausalltag und nicht auf dem Privatleben der Schülerinnen liegen wird.

Teilweise war die Geschichte sehr vorhersehbar (wenn es heißt, eine Figur darf auf keinen Fall sterben, bevor dies und das passiert, ist es fast garantiert, dass es zumindest eine schwere Krankheit oder ähnliches für diesen Charakter geben wird), aber dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt und ich konnte die Geschichte auch schnell durchlesen. Ich bin tatsächlich schon gespannt, wie es mit den drei Protagonistinnen weitergehen wird.

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Autorin

Donna Douglas

Donna Douglas wuchs in London auf, lebt jedoch inzwischen mit ihrem Ehemann in New York. Ihre Serie um die Schwesternschülerinnen des berühmten Londoner Nightingale Hospitals wurde in England zu einem Überraschungserfolg. Mehr über die Autorin und ihre Bücher erfahren Sie unter www.donnadouglas.co.uk oder auf ihrem Blog unter donnadouglasauthor.wordpress.com.  

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