Die Saphirtochter
 - Dinah Jefferies - PB

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15,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Paperback
Frauenromane
398 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-2645-7
Ersterscheinung: 28.06.2019

Die Saphirtochter

Roman
Übersetzt von Angela Koonen

(37)

Ceylon, 1935. Louisa Reeve, Tochter eines erfolgreichen Edelsteinhändlers, ist glücklich verheiratet mit dem Geschäftsmann Elliot. Als dieser tödlich verunglückt, erfährt sie nach und nach, dass er ein Doppelleben führte. Eines Tages besucht Louisa die koloniale Zimtplantage Cinnamon Hills, an der ihr Mann Anteile besaß, und lernt den raubeinigen Naturburschen Leo kennen, der mehr über Elliot zu wissen scheint, als er vorgibt. Und während die herrliche Plantage mit Blick auf den Indischen Ozean ihren magischen Zauber entfaltet, gerät Louisas Herz nicht nur wegen Elliots schockierendem Verrat zunehmend in Aufruhr …

Rezensionen aus der Lesejury (37)

SiWel SiWel

Veröffentlicht am 16.01.2020

Geheimnisse

Die Saphir Tochter ist ein Roman von Dinah Jefferies mit 398 Seiten erschienen 2019 im Bastei Lübbe Verlag.

Es spielt 1935 in Ceylon. Louisa ist bis zu dem Zeitpunkt wo ihr Mann tödlich verunglückt glücklich ... …mehr

Die Saphir Tochter ist ein Roman von Dinah Jefferies mit 398 Seiten erschienen 2019 im Bastei Lübbe Verlag.

Es spielt 1935 in Ceylon. Louisa ist bis zu dem Zeitpunkt wo ihr Mann tödlich verunglückt glücklich verheiratet und trägt sich mit ihm zusammen mit dem Gedanken ein Kaufhaus zu eröffnen. Leider muß sie nach dem Tod ihres mannes die Erfahrung machen, dass dieser ein geheimnis hatte, dass zu einer Zimtpantage führt. Dort begegnet Louisa dem rusitkalen Plantagenbesitzer, der wohl einiges über ihren weiß von dem sie keine Ahnung hatte. Plötzlich ist nichts mehr so wie es war.

Das exotische Ceylon und seine Umgebung ist in den schillerndsten Farben beschrieben und es befällt einen während des Lesens eine gewisse Wehmut nicht auch vor Ort zu sein. Die Plantage umgeben mit einem Hauch der Düfte von Zimt und Citronellgras lädt zum Verweilen und Träumen ein. Für mich waren das die Gründe das Buch bis zum Ende zu lesen.

Die Charaktere sind leider ziemlich unspektakulär und nichtssagend dargestellt, passen nicht so richtig zu der herrlichen Kulisse, sind eher nur ein Beiwerk. Es gibt nur wenig Höhen und Tiefen bezüglich der Erlebnisse dieser. Mir fehlen die Emotionen. Schade, hier wurde viel Potenzial verschenkt.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Salti_79 Salti_79

Veröffentlicht am 17.12.2019

Die Saphirtochter - Dinah Jefferies

Inhalt:
Ceylon, 1935. Louisa Reeve, Tochter eines erfolgreichen Edelsteinhändlers, ist glücklich verheiratet mit dem Geschäftsmann Elliot. Als dieser tödlich verunglückt, erfährt sie nach und nach, dass ... …mehr

Inhalt:
Ceylon, 1935. Louisa Reeve, Tochter eines erfolgreichen Edelsteinhändlers, ist glücklich verheiratet mit dem Geschäftsmann Elliot. Als dieser tödlich verunglückt, erfährt sie nach und nach, dass er ein Doppelleben führte. Eines Tages besucht Louisa die koloniale Zimtplantage Cinnamon Hills, an der ihr Mann Anteile besaß, und lernt den raubeinigen Naturburschen Leo kennen, der mehr über Elliot zu wissen scheint, als er vorgibt. Und während die herrliche Plantage mit Blick auf den Indischen Ozean ihren magischen Zauber entfaltet, gerät Louisas Herz nicht nur wegen Elliots schockierendem Verrat zunehmend in Aufruhr ...
Meine Meinung:
Die Einbindung verschiedener Gefühle in eine wunderschöne Geschichte ist der Autorin sehr gut gelungen. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig und bildhaft gestaltet, ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Auch die geschilderten Emotionen sind sehr anschaulich, man kann sich als Leser sehr gut in die Hauptcharaktere hineinversetzten.

Fazit:

Für mich eine klare Leseempfehlung! Ein toller Roman, der einige Umwege in Kauf nimmt und nicht den „normalen“ Weg geht. Das Leben ist halt nicht immer nur schwarz oder weiß, manchmal ist es auch einfach nur bunt!

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ZuHaLiKo ZuHaLiKo

Veröffentlicht am 13.10.2019

Die Saphirtochter

Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

Ich bin mit dem Einstieg in Ceylon gelandet. Louisa hat mir als Charakter das ganze Buch hindurch sehr gut gefallen und ich habe es gern gelesen, da ich mich wirklich ... …mehr

Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

Ich bin mit dem Einstieg in Ceylon gelandet. Louisa hat mir als Charakter das ganze Buch hindurch sehr gut gefallen und ich habe es gern gelesen, da ich mich wirklich auf ein solches leichtes Buch gefreut habe. Die Geschichte beginnt mit einer seichten Vorstellungsrunde. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch der weitere Verlauf war plausibel. Louisas Entscheidungen konnte ich gut nachvollziehen und das Ende war zufriedenstellend.

Im Großen und Ganzen habe ich nichts zu bemängeln. Es ist natürlich nicht die anspruchvollste Lektüre, aber für einen Abend mit einem Buch kann ich es nur empfehlen.

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buecherwurm94 buecherwurm94

Veröffentlicht am 02.09.2019

Nicht empfehlenswert

Ceylon, 1935. Louisa Reeve hat eine schwere Zeit hinter sich. Nach mehreren Fehlgeburten sieht sie sich nun mit dem Tod ihres Ehemannes und einem riesigen Schuldenberg konfrontiert. Sie stellt sich nicht ... …mehr

Ceylon, 1935. Louisa Reeve hat eine schwere Zeit hinter sich. Nach mehreren Fehlgeburten sieht sie sich nun mit dem Tod ihres Ehemannes und einem riesigen Schuldenberg konfrontiert. Sie stellt sich nicht nur die Frage, wie sie das alles schaffen soll, sondern auch, wer ihr Ehemann eigentlich wirklich war.

Die Geschichte an sich hat mir schon gefallen, die Idee ist eigentlich nicht schlecht. Leider hapert es an der Umsetzung.

Die Figuren konnten mich nicht begeistern. Sie bleiben sehr flach und blass, außerdem noch klischeebehaftet. Von Louisa war ich einfach nur genervt. Ich denke, die Autorin wollte sie als starke, unabhängige Heldin darstellen, leider gelang das nicht so richtig. Louisas Naivität und Unbedarftheit was Finanzen und Geschäfte angeht, fand ich wenig überzeugend. Für mich ist sie zu passiv, zu sehr Heimchen am Herd.

Über den weiteren Verlauf der Geschichte kann ich nicht viel verraten, ohne zu spoilern, aber ich fand die Entwicklungen wenig glaubhaft und authentisch. Die Frau, die sich so verhält, würde ich gerne mal kennenlernen. Ich hätte mich definitiv nicht so verhalten.

Von mir gibt es keine Empfehlung. Spart euch eure Bonuspunkte und euer Geld lieber für ein anderes Buch auf, da habt ihr sicher mehr Freude dran.

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Buchfresserchen Buchfresserchen

Veröffentlicht am 25.08.2019

Cover und Klappentext sprachen mich sehr an

Die Saphirtochter spielt in Ceylon, Anfang des letzten Jahrhunderts.
Die kinderlos gebliebene Louisa ist unglücklich. Wie gerne hätte sie ein Kind. Ihr Mann Elliot und sie versuchten es mehrmals, aber ... …mehr

Die Saphirtochter spielt in Ceylon, Anfang des letzten Jahrhunderts.
Die kinderlos gebliebene Louisa ist unglücklich. Wie gerne hätte sie ein Kind. Ihr Mann Elliot und sie versuchten es mehrmals, aber leider kam es immer wieder zu Fehlgeburten und einer Todgeburt.
Louisa sucht eine neue Aufgabe und hofft diese im Betreiben eines Kaufhauses, gemeinsam mit ihrem Mann, zu finden.

Elliot ist ein Spieler und schon gleich zu Beginn der Geschichte, die sehr ausschmückend erzählt wird, wird dem Leser klar, das das Idyll irgendwann ein bedrohliches Ende nehmen wird.
Die Hinweise auf Elliots Lebensart, das häufige Fernbleiben, der Alkohol, der Ausraster und immer die leidige Geldfrage, lassen den Leser, vor der Protagonistin, deutlich erkennen, dass hier etwas schief läuft. Louisa will dies aber wohl nicht wahrhaben, oder ist einfach zu blauäugig um zu sehen, dass sie in eine Katastrophe schliddert.
Als Elliot nach ca. einem viertel des Buches bei einem Autounfall ums Leben kommt trifft Louisa das Leben mit voller Härte. Hatte sie früher gedacht, dass ihre Kinderlosigkeit ihr größtes Problem sei, so merkt sie nun das sie viel größere Probleme hat.

Nachdem ich davon las das Elliot gestorben war, dachte ich nun wird sich alles klären, was mir bisher im Laufe des Lesens noch unklar blieb. Allerdings zog die Aufklärung immer weitere Kreise. So kamen noch viele Dinge dazu, die vorher noch nicht angedeutet wurden.
Viele Passagen des Buches befassen sich seh ausführlich mit der Beschreibung der Landschaft und des Umfeldes. Die wirklich wichtigen,weiterbringenden Informationen kommen aber nur kurz angeschnitten und in großen Abschnitten wiederkehrend hervor.
So dass man gar nicht weiß mit was Louisa sich denn nun beschäftigt. Sucht sie herauszufinden was es mit der fremden Frau auf sich hat? Wird sie das Kaufhaus auch ohne Elliot in die Tat umsetzen können?
Hat er sich wirklich gut um seine Firma gekümmert?
War sein Tod ein Unfall, ein Selbstmord oder Mord?
Wer wollte alles etwas von Elliot und wie ist sie in deren Schuld?
Fragen über Fragen, die nicht strukturiert angeganen werden, oder adäquat in die Geschichte eingebaut wurden.

Erst nach dem Lesen habe ich mich mit den Rezensionen der anderen Leser befasst. Das hätte ich besser vorher getan, dann hätte ich mich von dem ansprechenden Cover und dem Klappentext nicht blenden lassen. Schade. Meinen Geschmack hat das Buch leider so gar nicht getroffen.

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Autorin

Dinah Jefferies

Dinah Jefferies - Autor
© Richard Jefferies/ Matthew Jolly

Dinah Jefferies wurde 1948 im malaiischen Malakka geboren. Acht Jahre später übersiedelte die Familie nach England. Dinah Jefferies studierte Theaterwissenschaft und Englische Literatur und arbeitete als Lehrerin, Fernsehmoderatorin und Künstlerin. Heute lebt sie mit ihrem Ehemann in Gloucestershire. Die Frau des Teehändlers ist ihr zweiter Roman. 

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