Die Saphirtochter
 - Dinah Jefferies - PB

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15,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Paperback
Frauenromane
398 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-2645-7
Ersterscheinung: 28.06.2019

Die Saphirtochter

Roman
Übersetzt von Angela Koonen

(32)

Ceylon, 1935. Louisa Reeve, Tochter eines erfolgreichen Edelsteinhändlers, ist glücklich verheiratet mit dem Geschäftsmann Elliot. Als dieser tödlich verunglückt, erfährt sie nach und nach, dass er ein Doppelleben führte. Eines Tages besucht Louisa die koloniale Zimtplantage Cinnamon Hills, an der ihr Mann Anteile besaß, und lernt den raubeinigen Naturburschen Leo kennen, der mehr über Elliot zu wissen scheint, als er vorgibt. Und während die herrliche Plantage mit Blick auf den Indischen Ozean ihren magischen Zauber entfaltet, gerät Louisas Herz nicht nur wegen Elliots schockierendem Verrat zunehmend in Aufruhr …

Rezensionen aus der Lesejury (32)

Xanaka Xanaka

Veröffentlicht am 20.08.2019

Unterhaltsam

Louisa Reeve ist die Tochter eines erfolgreichen Diamantenhändlers und lebt 1935 mit ihrem Mann in Ceylon. Beide sind glücklich miteinander. Lediglich die Totgeburt ihrer Tochter und die danach kommenden ... …mehr

Louisa Reeve ist die Tochter eines erfolgreichen Diamantenhändlers und lebt 1935 mit ihrem Mann in Ceylon. Beide sind glücklich miteinander. Lediglich die Totgeburt ihrer Tochter und die danach kommenden Fehlgeburten lassen sie mir merken, wie sehr sie sich Kinder wünscht und wie wichtig Kinder für ihr Leben wären. Beides scheint ihr mit Elliott nicht vergönnt.

Dann verunglückt Elliott tödlich. Louisa kann es kaum glauben und es fällt ihr schwer ihr Leben weiterzuführen. Doch es kommt noch schlimmer. Beim Regeln des Nachlasses kommt heraus, dass ihr Mann offensichtlich nicht nur ein Doppelleben geführt hat, sondern auch ihr auch viele Schulden und sich auf zwielichtige Geschäfte eingelassen hat.

Dass Louisa sich davon nicht unterkriegen lässt, verdankt sie nicht nur ihrem Vater, sondern auch Leo einem Plantagenbesitzer. Louisa als Protagonistin hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn sie am Anfang fast gelähmt ist in ihrer Trauer, später wütend auf ihren Mann ist, gelingt es ihr ihrem Leben eine neue Richtung zu geben. Irene als anstrengende Schwiegermutter fand ich extrem anstrengend und kann mir vorstellen, dass der Umgang mit ihr von Mal zu Mal schwieriger wurde.

Gut gefallen hat mir an diesem Buch auch, dass die Autorin sich nicht gescheut hat, immer wieder Konflikte und Probleme in die Handlung mit einzubauen. Und immer dann, wenn ich dachte, jetzt wird alles gut, dann kam der nächste große Einschnitt und Louisa sah sich mit neuen Problemen konfrontiert. Auch die Beschreibungen ihres Lebens in Ceylon zur damaligen Zeit fand ich sehr anschaulich.

Am Ende allerdings wurden alle Probleme relativ schnell und fast zu sauber gelöst. Es war wie „Friede, Freude, Eierkuchen“. Alles war vorher nicht geklappt hatte, fand nun auf Anhieb eine gute Lösung mit einem zufriedenen Ausgang. Hier hätte es die Autorin ruhig ein wenig langsamer angehen lassen können.

Aber das Buch an sich lies sich wunderbar lesen und hat mich ansonsten hervorragend unterhalten. Ich empfehle, gerade für Liebhaber solcher Bücher sehr gerne.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Saeri84 Saeri84

Veröffentlicht am 04.08.2019

Ich hatte mir etwas mehr versprochen


Autorin:
Dinah Jefferies
-Buchcover: Sehr ansprechend gestaltet und passend zum Inhalt.
Titel :
Die Saphirtochter
Geschichte:
Das Buch spielt im frühen Ceylon.
- Charaktere : - Louisa 32 verheiratet ... …mehr


Autorin:
Dinah Jefferies
-Buchcover: Sehr ansprechend gestaltet und passend zum Inhalt.
Titel :
Die Saphirtochter
Geschichte:
Das Buch spielt im frühen Ceylon.
- Charaktere : - Louisa 32 verheiratet mit Elliot
Die beiden führen eine bisher kinderlose Ehe nachdem Louisa 2 Fehl und 1 Totgeburt hinter sich hatte.
-Jonathan, Vater von Louisa und war nie ganz überzeugt von Elliot. Saphirhändler und steht Louisa immer mit Rat und Tat zur Seite.
-Margo, Schwester von Elliot und Gute Freundin von Louisa. Sie steht dieser immer zur Seite und unterstützt sie nach Elliots Tod wo sie kann.
-Irene, Mutter von Elliot. Sie hat ihren Sohn zu Lebzeiten immer verzogen und ihm vieles durchgehen lassen. Margo konnte es nie besser machen als Elliot.
- Leo, Besitzer der Zimtplantage Cinnamon Hills. Angeblicher Geschäftspartner von Elliot. Späterer Liebhaber von Louisa
- Zinania, Cousine von Leo und heimliche Affäre von Elliot. (9 Jahre)
- Connor, unehelicher Sohn von Elliot und Zinania.

Insgesamt war das Buch leicht zu lesen und ich konnte mich gut in die Geschichte einfinden. Allerdings hatte ich immer das Gefühl... Da muss doch noch was kommen... Die Geschichte nahm nicht die gewünschte Fahrt auf. Es hat sich dann alles ziemlich schnell in Wohlgefallen aufgelöst was problematisch hätte werden können. Der Schreibstil der Autorin hat mir dennoch gut gefallen. Ich hätte mir nur etwas mehr Erklärungen gewünscht. Was genau geschah bei elliots Tod? Wo ist das Geld von Louisa geblieben? Etc.
Sehr gefallen hat mir hingegen die Beschreibung des Ortes an dem die ganze Geschichte spielt. Ich konnte mich gut an diesen Ort versetzen.
Zusammenfassend kann ich sagen ein leicht lesbares Buch, mit einer Geschichte die durchaus Potenzial besitzt. Für meine Begriffe hätte diese nur etwas ausführlicher umgesetzt werden müssen.

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kathrinshome kathrinshome

Veröffentlicht am 04.08.2019

Das Leuchten des Saphirs... und der Duft der Zimtplantage

Nach der Buchreise 2018 nach Indien mit „Die englische Fotografin“ nimmt uns Dinah Jeffries dieses Jahr mit nach Ceylon (das heutige Sri Lanka) – erneut eine ehemals britische Kolonie, was sich auch ... …mehr

Nach der Buchreise 2018 nach Indien mit „Die englische Fotografin“ nimmt uns Dinah Jeffries dieses Jahr mit nach Ceylon (das heutige Sri Lanka) – erneut eine ehemals britische Kolonie, was sich auch thematisch in diesem Roman widerspiegelt. Wir bekommen einen Eindruck des multikulturellen Landes und dem gesellschaftlichen Leben rund um 1935.

„'Er hält es für besser, sie unter britischer Kontrolle zu belassen', redete Irene dazwischen, worauf Harold resigniert seufzte. 'Wer will schließlich diesen Leuten die Verantwortung für Recht und Gesetz überlassen. Nein, das bleibt besser in unseren Händen.' 'Diesen Leuten, Irene?' Jonathan blickte sie mit hochgezogenen Brauen an.“ (Auszug S. 175)

Mittelpunkt ist die Protagonistin Louisa Reeve, Tochter eines erfolgreichen Edelsteinhändlers, der sein Kind ohne die früh verstorbene Mutter aufgezogen hat. Louisa ist mit Elliot verheiratet, der als Geschäftsführer ihres Vaters fungiert... und wie wir im Laufe der Zeit erfahren, noch weitere (Geschäfts-) Beziehungen führt. Louisa selbst hat mit mehren Fehlgeburten zu kämpfen... und plötzlich mit dem unerwarteten Tod ihres Mannes.

Im Laufe des Romans mausert sich die junge Frau zu einer selbstbewußten Protagonistin, die sich dennoch immer wieder aus der Bahn werfen lässt. Aber sie findet mit Hilfe des Vaters und Freunden immer wieder den Weg in eine erfolgversprechende Zukunft. Eine wichtige Rolle hierbei spielen auch der junge Conor und das vermeintliche Rauhbein Leo...

Erneut hat Dinah Jeffries mich auf den 400 Seiten wunderbar unterhalten. Sie hat ihre Sprache auf die Zeit des Romans abgestimmt – das Ganze wirkt ein wenig altertümlich, was den Roman authentischer und interessanter wirken lässt. Somit kann man auch auf eine gelungene Übersetzung von Andrea Koonen schließen.

Wider Erwarten geht es in dem Roman nicht um Tee, was wohl viele von uns (mich eingeschlossen) mit Ceylon verbinden, sondern u.a. um Zimt, Edelsteine und ein Kaufhaus... passend dazu ist das Cover wieder wunderschön gestaltet mit einer geschwungenen Saphirspange, die auch im Buch vorkommt.

Der Roman ist rundum schlüssig und gelungen – ich konnte ihn kaum aus der Hand legen und war fast ein wenig traurig, als Louises Geschichte erzählt war... Für mich eine absolute Empfehlung an alle, die gerne in fremde Länder eintauchen, sich mit ein wenig Fantasie und sicherlich auch realen Elementen unterhalten lassen möchten und beim Lesen vielleicht auch das Glitzern des Saphirs sehen oder die Stimmung in der Zimtplantage fühlen können... Viel Freude mit dem Buch!

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Wolfhound1 Wolfhound1

Veröffentlicht am 03.08.2019

Viel verschenktes Potential

Das Cover ist wieder einmal wunderschön und verrät nicht zu viel von der Geschichte.

Der Titel "Die Saphirtochter" lässt eigentlich darauf schließen, worum es geht, aber tatsächlich sind Saphire ... …mehr

Das Cover ist wieder einmal wunderschön und verrät nicht zu viel von der Geschichte.

Der Titel "Die Saphirtochter" lässt eigentlich darauf schließen, worum es geht, aber tatsächlich sind Saphire oder Edelsteine im Allgemeinen eher ein Nebenschauplatz. Was aber nicht stört, denn die Geschichte hat so viel mehr zu bieten und verzettelt sich leider dabei.

Der Schreibstil ist gewohnt locker und leicht, einfach zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Landschaftsbeschreibungen sind wieder sehr schön und man fühlt sich direkt nach Ceylon katapultiert, aber das macht leider die negativen Empfindungen beim Lesen nicht wett.

Leider bleiben dabei die Figuren etwas flach, fast eindimensional, sodass auch nicht die richtige, packende Stimmung und Verbundenheit zu den Figuren aufkommt.
Die Figuren handeln zwar zum größten Teil nachvollziehbar, aber einige Dinge sind meines Erachtens auch für die damalige Zeit etwas zu übertrieben. Zum Einen hat man das Gefühl, der Roman spielt weit vor 1930, zum Anderen sind aber auch Situationen aufgekommen, die doch den 1930er Jahren weit voraus scheinen.
Auch kämpfen einige Personen für eine bestimmte Sache, um dann letztendlich doch eine Kehrtwendung zu machen und ihre Meinung komplett zu ändern. Grundlegend ist eine Meinungsänderung nichts schlimmes oder verwerfliches, aber wenn dies von jetzt auf gleich, inneralb von 20-50 Seiten geschieht, dann finde ich das nicht unbedingt nachvollziehbar.

Zudem sind zum Ende hin holterdipolter viele Dinge aufgeklärt worden, um mich dann mit mehr Fragen zurück zu lassen als dass sie beantwortet wurden.

Fazit: Der Roman hätte ein sehr toller werden können, jedoch verzettelt sich die Autorin in so vielen Nebengeschichten, dass weder Spannung noch Verbundenheit aufkommen kann und viel zu viele Fragen offen bleiben.

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Florentine Florentine

Veröffentlicht am 03.08.2019

Reich, Schön, Erfolgreich , Naiv

Saphirtochter

Reich Schön Erfolgreich naiv

Saphirtochter,  ein Buch von dem ich deutlich mehr erhofft hatte. Die Leseprobe sowie der Klappentext hatten mich überzeugt. So hatte ich eine spannende ... …mehr

Saphirtochter

Reich Schön Erfolgreich naiv

Saphirtochter,  ein Buch von dem ich deutlich mehr erhofft hatte. Die Leseprobe sowie der Klappentext hatten mich überzeugt. So hatte ich eine spannende Lektüre in einem exotischem Land,  in einer anderen Zeit  erwartet.
Bekommen habe ich ein Buch in dem die Hauptfigur naiv zwar modern und dennoch mehr als unglaubwürdig erscheint.
Die Geschichte ist gut, aus dem Stoff hätte viel mehr rausgeholt werden können,  die einzelnen Figuren bleiben reduziert, nicht greifbar, einfach farblos und nicht nachvollziehbar.
Es bleiben zu viel Fragen offen, das Ende ist sehr schnell konstruiert und völlig überraschend dazu  unpassend. 
Das Cover ist wunderschön,  gefällt mir sehr gut und passt sehr gut zur Geschichte. Der Schreibstil ist gut und verständlich,  leicht zu lesen.
So bin ich sehr im Zweifel bei der Bewertung des Buches,  denn eigentlich ist das Buch toll und eigentlich auch wieder nicht.

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Autorin

Dinah Jefferies

Dinah Jefferies - Autor
© Richard Jefferies/ Matthew Jolly

Dinah Jefferies wurde 1948 im malaiischen Malakka geboren. Acht Jahre später übersiedelte die Familie nach England. Dinah Jefferies studierte Theaterwissenschaft und Englische Literatur und arbeitete als Lehrerin, Fernsehmoderatorin und Künstlerin. Heute lebt sie mit ihrem Ehemann in Gloucestershire. Die Frau des Teehändlers ist ihr zweiter Roman. 

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