Die Tochter des Seidenhändlers
 - Dinah Jefferies - Taschenbuch

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10,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Frauenromane
413 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17747-9
Ersterscheinung: 21.12.2018

Die Tochter des Seidenhändlers

Roman
Übersetzt von Angela Koonen

(41)

Eine Frau zwischen zwei Kulturen, eine Liebe gegen alle Widerstände
Vietnam, 1950. Die junge Nicole stand von jeher im Schatten ihrer schönen Schwester Sylvie. Als Tochter eines französischen Seidenhändlers und einer Vietnamesin soll sie nun in Hanoi ein Stoffgeschäft übernehmen. Bald kommt Nicole mit Einheimischen in Berührung, die sich gegen die französische Fremdherrschaft auflehnen. Dabei entdeckt sie voller Schrecken, dass ihr Vater in dunkle Machenschaften verwickelt ist. Als sie sich in den charismatischen Mark verliebt, gerät ihre Welt abermals ins Wanken. Denn Mark scheint auch für ihre Schwester Gefühle zu hegen. Auf der Suche nach ihrem Platz in einer Welt, in der nichts ist, wie es scheint, fasst Nicole einen kühnen Plan ...
Farbgewaltige Exotik des Vietnam der 1950er Jahre – Mit "Die Tochter des Seidenhändlers" ist Dinah Jefferies eine mitreißende Geschichte um die Selbstfindung einer Frau, die Rivalität unter Schwestern und eine unmöglich scheinende Liebe gelungen.

Pressestimmen

"Ein Roman von großer Intensität und Lebendigkeit. Unglaublich spannend, ich habe bis zur letzten Seite mit der Heldin mitgefiebert"
"Süffig und romantisch – Dinah Jefferies hat ein sicheres Gespür für Dramaturgie und Setting"

 
"Gerüche und Geräusche der geschäftigen Viertel von Hanoi werden lebendig und machen süchtig"

 

Rezensionen aus der Lesejury (41)

Blintschik Blintschik

Veröffentlicht am 22.01.2019

Krieg in Vietnam

Es ist 1950 in Vietnam. Nicole ist die Tochter eines französischen Seidenhändlers. Ihre Mutter war jedoch Vietnamesin. Neben ihrer Identitätsfindung überlässt ihr Vater ihr einen alten Stoffladen, ... …mehr

Es ist 1950 in Vietnam. Nicole ist die Tochter eines französischen Seidenhändlers. Ihre Mutter war jedoch Vietnamesin. Neben ihrer Identitätsfindung überlässt ihr Vater ihr einen alten Stoffladen, den sie führen soll. Durch diesen erfährt sie jedoch mehr über die ärmere Gesellschaft des Landes und bald auch schon, dass ihre Familie Geheimnisse hat.

Der Schreibstil ist leicht und angenehm zu lesen, auch wenn die Szenen manchmal ein bisschen springen und etwas steif aneinandergereiht wirken.

Die Geschichte startet sehr schnell, manche Dinge gingen mir sogar zu schnell. Dennoch bekommt man einen guten Überblick und lernt viel über Vietnam in den 50er Jahren. Es ist wirklich interessant auch beide Seiten kennenzulernen, nämlich die vietnamesische und die französische. So kann man sich ein gutes Bild davon machen wie die Leute damals gelebt haben.

Was die Handlung angeht so hatte ich das Gefühl, dass die Spannung leicht überschrieben wurde. Sobald etwas Schockierendes passiert, gibt es einen Szenenwechsel oder es wird plötzlich etwas ganz unwichtiges angeschrieben, sodass ich teilweise erst viel zu spät gemerkt habe, dass es wichtiges passiert. So fand ich auch schwer den roten Faden zu finden, da die Geschichte mal in die eine Richtung ausufert und dieser Erzählstrang dann fast garnicht mehr vorkommt. Daher fand ich die Beschreibung der Handlung manchmal etwas seltsam. Im Mittelteil wurde es dann besser, weil hier die eigentliche Handlung richtig begann. Aber auch hier wurde teilweise sehr schnell und oberflächig berichtet. Erst das Ende fand ich richtig gut. Da wurde es dann auch richtig spannend und ich wollte gar nicht mehr, dass das Buch endet.

Die Personen waren ebenfalls etwas oberflächig, aber dennoch sympathisch und mir hat es gefallen Nicoles Selbstfindung und Erwachsenwerden zu so einer Zeit mitzuverfolgen. Ich konnte sie verstehen und auch mit ihr mitfühlen.
Die Liebesgeschichte war jedoch etwas schwach und gefühllos und passierte nur so nebenbei.

Letztendlich ist es eine interessante Geschichte deren Ausarbeitung jedoch hätte besser sein können. Die Geschichte an sich ist sehr spannend, was jedoch oft untergraben wurde, was sehr schade ist. Trotzdem ist das Buch empfehlenswert und hat mir recht gut gefallen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Caillean Caillean

Veröffentlicht am 03.10.2017

Blick auf ein wenig bekanntes Kapitel in der Geschichte von Vietnam

"Die Tochter des Seidenhändlers“ erzählt die Geschichte der jungen Nicole, deren Vater ein französische Seidenhändler in Hanoi ist und deren vietnamesische Mutter im Kindbett starb. Als Mischling ... …mehr

"Die Tochter des Seidenhändlers“ erzählt die Geschichte der jungen Nicole, deren Vater ein französische Seidenhändler in Hanoi ist und deren vietnamesische Mutter im Kindbett starb. Als Mischling schlägt Nicole, die sich in ihrer Kindheit mehr als Französin denn als Vietnamesin fühlte, nicht immer nur Wohlwollen entgegen. Im Vietnam der 50er Jahre regt sich erbitterter Widerstand gegen die französische Regierung und die Vietminh organisieren sich im Untergrund, um ihr Land von der Fremdregierung zu befreien. Nicole gerät als junge Frau, die sich zunächst nirgends richtig zugehörig fühlt, mitten hinein in diese Situation und muss letztlich selbst um ihr Leben fürchten.

Das Buch beginnt eher leicht als historische Familiengeschichte vor einem exotischen Hintergrund. Schon bald nimmt aber besonders die politische Situation viel Raum ein und überschattet Nicoles Leben und das ihrer Familie und Freunde. Beim Lesen habe ich viel gelernt über die Zustände im damaligen Vietnam und insbesondere die politische und wirtschaftliche Situation scheint sehr gut recherchiert zu sein. Die Geschichte spielt zwischen 1950 und 1954.

Da Nicole eine sympathische Hauptfigur ist, geht man gern mit ihr durch diese schwierigen Zeiten und leidet mit ihr. Auch der Charakter von Nicoles Schwester Sylvie ist gut angelegt. Ein wenig hochnäsig, egoistisch, irgendwie undurchschaubar und plötzlich auch wieder sehr familienbewusst – ich hatte unweigerlich das Bild von Mary aus Downton Abbey vor Augen. Sylvie ist ein guter Gegenpart zu Nicole und durch die ungleichen Schwestern entsteht auch einiges an Spannung.

Ich habe diese Geschichte genossen und mich gefreut, dass sie den Blick auf eine wenig beleuchtete Zeitspanne in der Geschichte Vietnams richtet. So hatte ich nicht nur gute Unterhaltung, sondern auch ein wenig Wissenserweiterung durch dieses Buch.

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Filou Filou

Veröffentlicht am 24.07.2017

Zwischen zwei Welten

Nicole, die Tochter eines französischen Seidenhändlers und einer Vietnamesin versucht muss sich schon von klein auf behaupten. Ihre Schwester Sylvie, die eindeutig die Gene ihres Vaters geerbt hat, wird ... …mehr

Nicole, die Tochter eines französischen Seidenhändlers und einer Vietnamesin versucht muss sich schon von klein auf behaupten. Ihre Schwester Sylvie, die eindeutig die Gene ihres Vaters geerbt hat, wird ständig von diesem bevorzugt. Als er Sylvie die Führung der Familiengeschäfte überträgt ist sie zu tiefst gekränkt. Nun soll sie einen alten Laden im vietnamesischen Viertel übernehmen und wieder zum Laufen bekommen. Nicole verliebt sich in den Amerikaner Mark, der sie von ihrem Kummer ablenkt.
An ihrem Geburtstag bricht für sie eine Welt zusammen. Sie entdeckt, das ihr Vater ein Mörder ist und Mark und ihre Schwester mehr sind als nur Freunde. Tief gekränkt zieht sie sich zurück und stürzt sich in die Arbeit mit dem Seidenladen. Sie fühlt sich wohl, lebt unter Vietnamesen, lernt neue Freunde kennen und deren Art zu leben. Tran zeigt ihr die Schattenseiten der französischen Machthaber und wie sehr die Menschen darunter leiden.
Nachdem sie verhaftet und unter Hausarrest gestellt wird, flieht sie mit Tran in die Welt der Vietminh, einer Bewegung gegen die französischen Kolonialherren. Dort lebt sie ständig in Gefahr von Franzosen entdeckt und verhaftet oder von den Vietminh als Spion gefoldert und umgebracht zu werden.

Eine Geschichte, aus der man mehr machen hätte können. Vieles wurde nur angerissen, alles im Schnellgang erzählt. Die Tiefe hat mir gefehlt.
Dabei ist soviel Potenzial darin. Schade, ich habe mehr erwartet.

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NaddlDaddl NaddlDaddl

Veröffentlicht am 22.07.2017

Beginnt recht gut, verläuft sich dann aber irgendwo im Sand

Als ich „Die Tochter des Seidenhändlers“ das erste Mal gesehen habe, hat mich der Klappentext ziemlich angefixt. Familienkonflikte, Widerstände, eine Liebesgeschichte - und das alles verbunden mit ... …mehr

Als ich „Die Tochter des Seidenhändlers“ das erste Mal gesehen habe, hat mich der Klappentext ziemlich angefixt. Familienkonflikte, Widerstände, eine Liebesgeschichte - und das alles verbunden mit einer Reise zurück in die Geschichte, ins Vietnam Anfang der 1950er Jahre.
Leider bin ich nicht ganz so begeistert von dem Roman, wie ich es gehofft hatte, was wohl auch daran liegt, dass die Handlung sich anders entwickelt als erwartet und das nicht unbedingt auf eine gute Weise.
Die Geschichte fand ich vor allem anfangs sehr spannend. Man merkt gleich den Konflikt von Nicole sowohl mit ihrem Vater, aber auch besonders mit ihrer Schwester. Ebenfalls taucht Mark (ja, Mark und nicht Marc, wie es im Klappentext steht) auf den ersten Seiten schon auf und die Liebesgeschichte beginnt sich zu entwickeln. In der ersten Hälfte steht dann vor allem der Familienkonflikt und das Seidengeschäft im Vordergrund, was ich sehr interessant fand, da man hier auch einen guten Einblick in die vietnamesische Kultur bekommt. Jedoch verläuft sich die Thematik irgendwann und mir kam es so vor, als wäre vor allem der Seidenhandel im späteren Verlauf des Buches zu kurz gekommen. Zwar wird das durch andere Themen abgelöst wie die politischen Konflikte zwischen Frankreich und Vietnam, was auch spannend ist, aber ich habe die Seide am Ende einfach vermisst, weil ja das Buch danach benannt ist. Die Liebesgeschichte in "Die Tochter des Seidenhändlers" hat mich irgendwie nicht richtig packen können. Ich fand sie ganz nett zu lesen, hatte jedoch nicht das Gefühl, dass Nicole und Mark auf besondere Weise zusammengehört hätten, da fehlte bei mir das Gefühl. Zum Ende hin kam es mir außerdem so vor, als wären zu viele kleine Dinge zu schnell passiert beziehungsweise zu abrupt aneinandergereiht worden. Und ein paar der Handlungsstränge, von denen ich dachte, sie würden im späteren Verlauf noch weitergeführt werden und wichtig sein oder zumindest noch einmal Erwähnung finden, sind einfach im Sand verlaufen.
Welche Thematik ich allerdings gut gelungen fand, ist die des Schwesternkonflikts, also das gespannte Verhältnis zwischen Nicole und Sylvie. Wie das dargestellt ist, finde ich sehr schön und auch realistisch. Außerdem hat es mir auch viel Spaß gemacht, die geschichtlichen und kulturellen Infos zu Vietnam zu lesen. Zwar fließen nicht ganz so viele davon mit in die Geschichte ein wie ich dachte, aber auf den letzten Seiten wird noch einmal ein historischer Abriss Vietnams gegeben. Das fand ich sehr spannend, da ich vorher noch nicht sehr viel über das Land wusste. Gut dargestellt war auch, wie der Krieg zu dieser Zeit verlief. Ich finde es toll, dass nicht eine Seite als gut und die andere als böse abgestempelt wurde, sondern die Grenzen fließend verlaufen, was gleich viel realistischer rüberkam.
So, nun aber mal weiter zum Schreibstil. Von dem bin ich ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht, aber erst einmal zum Allgemeinen und dem, was mir gefallen hat. Die Autorin Dinah Jefferies schreibt aus dritter Perspektive von Nicole und lässt den Leser an den Gefühlen der Protagonistin teilhaben. Das Ganze ist in der Vergangenheitsform geschrieben, was ich eigentlich nicht so sehr mag, aber das Buch ließ sich angenehm lesen. Sehr schön fand ich die bildlichen Beschreibungen, die mir wirklich ein schönes Bild in den Kopf gezaubert haben. Schade nur, dass diese Beschreibungen mit dem Verlauf des Buches immer weniger oft vorkommen.
Und das war es leider auch schon an Positivem, das ich am Schreibstil finden konnte. Denn eines hat Dinah Jefferies bei mir nicht erreicht, nämlich dass ich mitfiebere. Ich habe das Buch, vor allem anfangs, gerne gelesen, aber die Gefühle sind bei mir so gar nicht angekommen. Und das, obwohl Nicole eigentlich eine Vielzahl an Emotionen verspürt! Doch die Autorin beschreibt diese so ungünstig, so distanziert, dass ich einfach nicht gefesselt wurde. Hier wäre das Potenzial wirklich immens gewesen, deswegen finde ich es besonders schade, dass es nicht genutzt wurde.
Die Charaktere fand ich an sich alle ziemlich interessant. Besonders Nicole mochte ich anfangs sehr, sie wirkte auf mich authentisch und vielschichtig. Doch je weiter ich gelesen habe, desto unsympathischer wurde sie mir leider. Das liegt zum einen daran, dass sie ihre Persönlichkeit nicht einhält. Zum Beispiel wird sie gleich zu Beginn als schwarzes Schaf der Familie dargestellt, als abenteuerlustig und rebellisch, hat auf mich jedoch eigentlich gar nicht so gewirkt. Eher war sie sehr leicht von anderen zu beeinflussen. Zum anderen macht Nicole so gut wie keine Entwicklung durch, was aber bei den vielen Geschehnissen, die sie durchlebt, nur logisch gewesen wäre. Aber nein, Nicole scheint einfach auf ihrer Entwicklungsstufe festzustecken! Das fand ich sehr ungünstig von der Autorin dargestellt.
Die anderen Charaktere konnten mich letzten Endes ebenfalls nicht von sich überzeugen. Entweder waren sie mir zu stereotypisch, zu willkürlich oder zu undurchschaubar. Und bei keiner der Figuren hatte ich das Gefühl, dass sie sich im Verlauf der Geschichte verändert hätte. Vor allem von Nicoles Vater bin ich enttäuscht, der meiner Meinung nach viel zu wenig vorkam dafür, dass er im Klappentext und im Titel so groß erwähnt wurde. Der Charakter, den ich als am besten dargestellt empfand, war Sylvie, Nicoles große Schwester. Sie fand ich bis zum Ende sehr interessant, auch wenn sie nicht wirklich sympathisch wurde.
Alles in allem hat mich das Buch also nicht wirklich begeistern können und hat nach einem guten Start eine ziemliche Bruchlandung hingelegt.

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witchblade witchblade

Veröffentlicht am 22.07.2017

Toller Anfang, schwaches Ende

Dinah Jefferies entführt ihre Leser ins Vietnam der 1950er Jahre - erzählt wird über das Leben von Nicole, der Tochter eines Franzosen und einer Vietnamesin. Nicole ist schon früh die Außenseiterin ... …mehr

Dinah Jefferies entführt ihre Leser ins Vietnam der 1950er Jahre - erzählt wird über das Leben von Nicole, der Tochter eines Franzosen und einer Vietnamesin. Nicole ist schon früh die Außenseiterin in der Familie, da sie eher vietnamesisch als französisch aussieht, anders als ihre Schwester Sylvie. Aber auch die Vietnamesen akzeptieren sie nicht voll. Nicole lebt zwischen den Welten und muss sich irgendwann entscheiden, in welcher Welt sie will, zumal sie sich insgeheim danach sehnt, aus dem Schatten ihrer Schwester zu treten. Als sie dann auch noch den Amerikaner Mark kennenlernt, gerät ihre Welt endgültig aus den Fugen, als sie merkt, dass auch Sylvie Interesse an ihm hat. Glücklicherweise hat sie in O-Lan eine gute Freundin gefunden, die ihr in allem beisteht, auch als das Leben von Nicole immer mehr gefährdet ist.

Das Buch beginnt ganz fabelhaft - man kann als Leser sofort in eine fremde Welt eintauchen. Dank des bildreichen Schreibstils der Autorin sieht man die Szenerie fast vor sich. Ich war also recht schnell von dem Buch begeistert. Auch die Entwicklung von Nicoles Charakter habe ich mit großem Interesse verfolgt. Leider macht der letzte Abschnitt ziemlich vieles kaputt - Nicole versinkt zunehmend in Naivität, die Geschichte scheint nur noch lieblos zu Ende gebracht worden zu sein, denn auf einmal fehlt jeglicher Zauber, der zu Beginn vorhanden war. Die Charaktere verflachen zum Ende hin zunehmend, obwohl ich mir gerade als Auflösung etwas tiefgründigeres erhofft hatte. Insgesamt wäre für mich ein völlig anderes Ende ebenso denkbar gewesen.

Lange habe ich mit mir gerungen, wieviel Sterne ich dem Buch gebe. Gehe ich von der ersten Hälfte aus, wären es 5 gewesen, der Schluss wäre mir maximal 2-3 Sterne wert gewesen. Mit 3,5 Sternen kann ich ganz gut leben, obwohl ich es unheimlich schade finde, dass bei diesem Buch so viel vorhandenes Potenzial verschenkt wurde!

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Autorin

Dinah Jefferies

Dinah Jefferies - Autor
© Richard Jefferies/ Matthew Jolly

Dinah Jefferies wurde 1948 im malaiischen Malakka geboren. Acht Jahre später übersiedelte die Familie nach England. Dinah Jefferies studierte Theaterwissenschaft und Englische Literatur und arbeitete als Lehrerin, Fernsehmoderatorin und Künstlerin. Heute lebt sie mit ihrem Ehemann in Gloucestershire. Die Frau des Teehändlers ist ihr zweiter Roman. 

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