Heimkehr auf die Kamelien-Insel
 - Tabea Bach - Taschenbuch

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9,90

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Frauenromane
399 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17740-0
Ersterscheinung: 29.03.2019

Heimkehr auf die Kamelien-Insel

Roman

(7)

Sylvia und Maël erwarten die Geburt ihres lange ersehnten Kindes. Da holt Maël seine familiäre Vergangenheit ein: Seine Mutter, zu der er fast 30 Jahre lang keinen Kontakt hatte, ist schwer erkrankt. Obwohl Sylvia ein ungutes Gefühl befällt, reist Maël ab. Wenig später wütet eine verheerende Sturmflut an der bretonischen Küste. Die Kamelieninsel nimmt schweren Schaden und Sylvia erleidet einen gefährlichen Unfall ...

Rezensionen aus der Lesejury (7)

Buchstabenpoesie Buchstabenpoesie

Veröffentlicht am 11.10.2019

Wunderschöner und aufwühlender Abschluss mit einigen Wendungen

*Inhalt*
Sylvia und Mael erwarten ihr erstes Kind. Natürlich wünscht sie Sylvia da die Unterstützung von Mael. Doch der hat ganz andere Dinge im Kopf, denn seine Mutter Fabienne wurde in eine psychiatrische ... …mehr

*Inhalt*
Sylvia und Mael erwarten ihr erstes Kind. Natürlich wünscht sie Sylvia da die Unterstützung von Mael. Doch der hat ganz andere Dinge im Kopf, denn seine Mutter Fabienne wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, da sie Demenz hat. Mael wollte doch nichts mehr mit ihr zu tun haben, da sie ihn damals so im Stich gelassen hat. Dennoch besucht er seine Mutter trotzdem und versucht über die damaligen Zeiten hinweg zu sehen und ihr dennoch ein guter Sohn zu sein. Währenddessen braut sich auf den Kamelien-Insel ein großes Unwetter zusammen und Sylvia ist mittendrin. Sie rettet den kleinen Noah aus den Fluten und gerät dabei selbst in Gefahr, so dass sie in ein Krankenhaus eingeliefert wird. Dieses gehört keinem geringerem als Sir James. Kein Wunder, dass Mael da eifersüchtig wird, zumal dieser seine kleine Tochter auch noch eher sieht als Mael selbst. Sylvia ist mit den Nerven am Ende. Nicht nur Mael ist enttäuscht, auch Fabienne muss untergebracht werden, die Kamelien-Insel nach dem starken Sturm wieder aufgebaut werden, die kleine Tochter sollte umsorgt werden und dann kommt auch noch Chloé und verlangt von Sylvia, dass sie schweigt und ihren Vater bei sich zu Hause unterbringt. Zusätzlich möchte Sylvia nicht nur Mael und seiner Mutter zur Seite stehen, sondern auch dem alten Pierre der nach einem Schlaganfall im Krankenhaus liegt. Kann Sylvia die Kamelien Insel retten?

*Beschreibung*
Auch hier finde ich das Cover sehr schön gewählt, auch wenn es nicht ganz so zu den Vorgängern passt. Denn zum einen ist die Frau anders und zum Anderen ist auch die Farbgebung etwas fröhlicher als gewöhnlich. Dabei ist er Inhalt hier gar nicht so fröhlich, denn es kommt zur Streit zwischen Mael und Sylvia. Gezwungenermaßen lässt er sie sogar bei der Geburt ihres Kindes im Stich.
Die Charaktere in diesem Teil sind bereits bekannt, so dass man als Leser sofort einsteigen kann und es genau dort weitergeht, wo der vorherige Teil sozusagen geendet hat. Sylvia ist wirklich bewundernswert. Mit welch einer Stärke sie all diese Problem bewältigt. Dann finde sie auch immer die richtigen Worte um alle versöhnlich zu stimmen. Mael war mir eigentlich immer sehr sympathisch. Allerdings war ich in diesem Teil teilweise sehr enttäuscht von seinen Handlungen und Entscheidungen. Besonders als Sylvia ihm am Telefon von der Geburt seiner Tochter berichtet hat. Hier hätte ich mir viel mehr Interesse und mehr Euphorie von Mael gewünscht. Er hat mich in einigen Situationen doch an Holger erinnert, von dem sich Sylvia ja im ersten Teil getrennt hatte.
Hinzu kommt, dass Tabea Bach auch in diesem Buch alles ganz genau beschreibt und so detailverliebt schildert, dass man sich als Leser nur wohlfühlen kann. Die Charaktere sind also so warmherzig, hilfsbereit und sympathisch, dass man sie alle einfach nur lieben kann. Ich werde sie zumindest sehr vermissen und mich gerne an die Kamelien Insel erinnern.
An die Stimme von Elena Wilms habe ich mich mittlerweile gewöhnt und empfand ihre Stimme in diesem Teil tatsächlich als sehr angenehm, wobei ich stellenweise immer noch ein wenig mehr Betonung vermisse.

*Meinung*
Mir hat auch dieser Teil der Kamelien Insel gut gefallen und bewerte es mit *5 Sternen*. Für mich hat in diesem Teil alles zusammen gepasst. Es war spannend, romantisch und teilweise etwas dramatisch.

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Tinchen13 Tinchen13

Veröffentlicht am 11.08.2019

Band 3 der Kamelien-Insel-Reihe

Nachdem in Band 2 der Kamelien-Insel-Reihe Chloé, Mael einstiger Urlaubsflirt, alles durcheinander gebracht hat, sind es im dritten Band zwei Schicksalsschläge, die die Harmonie auf der Insel ins Wanken ... …mehr

Nachdem in Band 2 der Kamelien-Insel-Reihe Chloé, Mael einstiger Urlaubsflirt, alles durcheinander gebracht hat, sind es im dritten Band zwei Schicksalsschläge, die die Harmonie auf der Insel ins Wanken bringen.
Sylvia ist hochschwanger und sie und Mael erwarten voller Sehnsucht die Geburt ihres Kindes. Doch dann holt Mael erneut die Vergangenheit ein. Seine Mutter ist schwer erkrankt und obwohl Mael jahrelang keinen Kontakt zu ihr hatte, übernimmt er trotz allem Verantwortung und fährt zu ihr. Während seiner Abwesenheit zieht eine Sturmflut auf und verwüstet den ganzen Küstenabschnitt. Auch die Kamelien-Insel bleibt davon nicht verschont und Sylvia wird während des Sturms verletzt.
Aber Sylvia lässt sich wie immer nicht unterkriegen.

Auch Band 3 hat mich wieder in seinen Bann gezogen und ich habe auf jeder Seite mitgefiebert, wobei es dieses Mal ganz schön dramatisch war. Ich habe alle Bewohner der Insel sehr ins Herz geschlossen und freue mich, dass es noch ein bisschen weitergehen wird. Habe gerade nämlich entdeckt, dass es einen Zusatzband gibt: Winterliebe auf der Kamelien-Insel“

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cybergirl cybergirl

Veröffentlicht am 11.06.2019

Aufregendes Ende der Trilogie

„Heimkehr auf die Kamelien-Insel“ ist ein aufregendes Ende der Kamelien-Insel Trilogie.
Natürlich steht wieder Sylvia im Mittelpunkt.
Sie und Maël erwarten ihr erstes Kind. Man denkt nach dem Auftauchen ... …mehr

„Heimkehr auf die Kamelien-Insel“ ist ein aufregendes Ende der Kamelien-Insel Trilogie.
Natürlich steht wieder Sylvia im Mittelpunkt.
Sie und Maël erwarten ihr erstes Kind. Man denkt nach dem Auftauchen von Noah und der erfolgreichen Eröffnung des Besucherzentrums im letzten Buch kehrt langsam Ruhe in das Leben auf der Kamelien-Insel ein.
Weit gefehlt!
Jetzt ist es die Mutter von Maël die an Demenz erkrankt ist und nicht mehr in ihrer Wohnung bleiben kann die für Aufregung sorgt.
Dazu kommt ein großes Unwetter das die Insel überschwemmt und erhebliche Schäden anrichtet.
Bei den Versuchen die Insel zu retten erleidet die schwangere Sylvia einen Unfall, eine Frühgeburt droht.
Tabea Bach erzählt das Ganze so virtuell, dass man die Schäden die auf der Insel entstanden sind förmlich vor seinem inneren Auge sehen kann. Es entsteht wirklich ein richtiges Kopfkino.
Auch die Charaktere sind gut beschrieben. Die Meisten kennt man ja schon vom ersten und zweiten Buch. Sylvia muss wirklich einige aushalten und Maël verschließt sich wieder völlig wie immer wenn Probleme auftauchen.
Und wieder heißt es um die Insel kämpfen, denn es braucht große Summen um die Insel wieder soweit instant zu setzten bis wieder Besucher auf die Insel können.
Die Trilogie rund um die Kamelien-Insel war ein großes Lesevergnügen. Die Zeit mit den Bewohnern habe ich sehr genossen. Jetzt nach dem 3. Band heißt es Abschiednehmen und ein Danke zu sagen an Tabea Bach für die Freude die sie ihren Leser mit der Trilogie bereitet hat.

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leseratte1310 leseratte1310

Veröffentlicht am 07.05.2019

Finale der Insel-Saga

Aus dieser Reihe habe ich zuvor den ersten Band „Die Kamelieninsel“ gelesen. „Die Frauen der Kamelien-Insel“ ist an mir vorbeigegangen. Sylvia wurde seinerzeit von ihrer Tante Lucie als Erbin eingesetzt ... …mehr

Aus dieser Reihe habe ich zuvor den ersten Band „Die Kamelieninsel“ gelesen. „Die Frauen der Kamelien-Insel“ ist an mir vorbeigegangen. Sylvia wurde seinerzeit von ihrer Tante Lucie als Erbin eingesetzt und ist so auf die Insel gekommen. Hier hat sie Maël kennen- und lieben gelernt. Nun freuen sie sich auf ihr erstes Kind. Da erhält Maël deinen Anruf. Seine Mutter, zu der er seit zig Jahren keinen Kontakt hatte, ist schwer krank. Maël ist ihr einziger Angehöriger, daher will er zu ihr, aber Sylvia hat ein ungutes Gefühl, das sich schon bald auch bestätigt. Während Maël weg ist, bricht eine Sturmflut über die Insel her und verursacht große Schäden. Sylvia hat einen Unfall.
Auch dieses Buch ist wieder sehr schön zu lesen. Die Geschichte ist gefühlvoll und spannend. Die Beschreibung der Örtlichkeiten ist gut gelungen, so hatte man die Bilder gleich vor Augen. Die Charaktere sind lebendig und sehr individuell gestaltet und alle sind wieder dabei, die man schon aus den vorigen Bänden kennt.
Mir scheint es fast so, als wollte das Schicksal Sylvia und Maël besonders viele Prüfungen auferlegen. Da fühlt sich Maël verpflichtet, nach seiner Mutter zu sehen, und schon kommt es Schlag auf Schlag. Ich konnte gut mit Sylvia fühlen, über die doch einiges hereinbricht. Selbst am Ende der Schwangerschaft gönnt sie sich keine Ruhe. Mit Maël werde ich nicht so ganz warm. So lange hat er keinen Gedanken an seine Mutter verschwendet und nun lässt er Sylvia alleine, die nicht mehr lange bis zum Geburtstermin hat. Natürlich konnte er nicht wissen, was alles passiert, doch ich denke, dass er sich um seine Frau hätte kümmern müssen. Zum Glück gibt es auf der Insel liebe Menschen, die für Sylvia da sind. Sylvia leibt ihren Mann, aber sie entschuldigt auch viel zu viel.
Das Buch mit dem besonderen Insel-Feeling ist unterhaltsam mit einer großen Portion Dramatik.

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Dreamworx Dreamworx

Veröffentlicht am 05.05.2019

Der letzte Band ist zum Abgewöhnen

Sylvia und Mael sehen der Geburt ihres ersten Kindes freudig entgegen. Zu lange hat es gedauert, bis sich dieser Wunsch für beide endlich erfüllte. Aber ein Anruf bringt das Ehepaar, allen voran Mael, ... …mehr

Sylvia und Mael sehen der Geburt ihres ersten Kindes freudig entgegen. Zu lange hat es gedauert, bis sich dieser Wunsch für beide endlich erfüllte. Aber ein Anruf bringt das Ehepaar, allen voran Mael, aus dem Gleichgewicht. Seit 30 Jahren hat er seine eigene Mutter weder gesehen noch gesprochen, und nun ist sie schwer an Demenz erkrankt, weshalb Mael ihr sofort zur Seite eilt und die hochschwangere Sylvia auf der Insel allein zurücklässt. Kaum ist er weg, fangen die Probleme erst richtig an, denn nicht nur ein Unwetter hinterlässt ein Trümmerfeld auf der Kamelieninsel, sondern auch Sylvia ist in einer sehr brenzligen Situation und ihr Ehemann weit und breit nicht in Sicht, um ihr beizustehen…
Mit „Heimkehr auf die Kamelien-Insel“ legt Tabea Bach nun den finalen Band der Trilogie vor, der weder dem ersten noch dem zweiten Roman das Wasser reichen kann. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, sie lässt den Leser gedanklich schnell zurück an den Ort des Geschehens reisen, um dort an der Seite der Protagonisten ein weiteres Mal deren Schicksal zu beobachten. Schon im zweiten Band war die Tendenz der Geschichte abfallend, da die Autorin viel zu viele Ereignisse in ihrer Handlung verpackt hatte, um die Spannung hochzuhalten und Dramatik hineinzubringen. Diesmal allerdings hat sie den Bogen einfach überspannt mit hereinbrechenden Naturgewalten und anderen Problemen, die es in der Handlung gar nicht bedurft hätte und sie zudem mehr als unglaubwürdig machen, dass der Leser nur noch mit den Augen rollt und hofft, dass das Drama bald ein Ende hat. Hier bleibt nur zu hoffen, dass es nicht doch noch zufällig einen vierten Teil gibt. Völliges Unverständnis gilt auch für die Reaktion von Mael, so schnell wie möglich einer Frau an die Seite zu huschen, die man seit Jahrzehnten nicht gesehen hat, während die eigene Ehefrau hochschwanger mit dem ersten Kind allein bleibt. Das ist so abwegig, dass man nur noch mit dem Kopf schütteln kann.
Die Charaktere haben sich in diesem Teil auch nicht weiterentwickelt, was bedauerlich ist, denn leider sorgt dies dafür, dass der Leser von ihnen Abstand nimmt und ihr Schicksal nur noch emotionslos begleitet. Vor allem Mael hätte es gut zu Gesicht gestanden, sich mehr um das Befinden seiner Frau zu kümmern und mehr auf sie einzugehen. Er benimmt sich wie ein Pascha und reagiert nur nach seinen eigenen Bedürfnissen ohne Rücksicht auf Verluste. Sylvias Geduld mit ihm nehme ich ihr auch nicht mehr ab, nachdem sie schon mit ihrem ersten Ehemann Schiffbruch erlitten hat, sitzt nun ebenfalls ein Egoist an ihrer Seite, das kann eine Frau auf Dauer doch nicht einfach so hinnehmen. Sie ist stoisch und lässt alles mit sich machen, was der Leser resigniert zur Kenntnis nimmt. Das Wiedersehen mit Chloe, Sir James oder auch Solenn kann das leider nicht mehr rausreißen.
„Heimkehr auf die Kamelien-Insel“ ist der Abschluss der Trilogie, der den Leser leider mehr als enttäuscht ob dieser Entwicklung der Geschichte. Hierfür gibt es keine Empfehlung!

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Kosmetik mit Kamelienöl

Autorin

Tabea Bach

Tabea Bach - Autor
© Claudia Toman

Tabea Bach war Operndramaturgin, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Sie wurde in der Hölderlin-Stadt Tübingen geboren und wuchs in Süddeutschland sowie in Frankreich auf. Ihr Studium führte sie nach München und Florenz. Heute lebt sie mit ihrem Mann in einem idyllischen Dorf im Schwarzwald, Ausgangspunkt zahlreicher Reisen in die ganze Welt. Die herrlichen Landschaften, die sie dabei kennenlernt, finden sich als atmosphärische Kulisse in ihren Frauenromanen wieder.

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