Wir sehen uns beim Happy End
 - Charlotte Lucas - Hardcover

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18,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Hardcover
Frauenromane
557 Seiten
ISBN: 978-3-7857-2599-3
Ersterscheinung: 24.11.2017

Wir sehen uns beim Happy End

Roman

(79)

Ein zauberhafter Roman über das Stolpern, Fallen und Wiederaufstehen – und die Frage, ob immer alles gut ausgehen muss
Eine Geschichte ist immer nur so gut wie ihr Ende. Davon ist Ella überzeugt. Es gibt schon genug Unglück auf der Welt, wer braucht da noch Geschichten mit schrecklichem Ausgang? Deshalb schreibt sie sie kurzerhand um und gibt ihnen ein schöneres, nein, das richtige Ende.
Doch was ist, wenn das wahre Leben da nicht mitspielt? So wie bei Oscar, der vergessen hat, was Glück ist. Deshalb beschließt Ella, ihm ein Happy End zu schenken. Aber geht das überhaupt? Und was tut man, wenn der andere das gar nicht will?

Pressestimmen

„Bittersüßer Pageturner von Star-Autorin Charlotte Lucas.“

Wir sehen uns beim Happy End ist der schönste Grund, um seine Nachmittage, Abende sowie Wochenenden lesend zu verbringen. Nicht einmal der berührendste Hollywood-Liebesfilm kann mit solch einem Lesevergnügen mithalten. Seufz!“ 
„Spritzig, frisch, aber auch nachdenklich und vor allem sehr menschlich schreibt Charlotte Lucas ihren zweiten Roman“
„Ein zauberhafter Roman“
„Witzige Monologe und Hamburger Lokalkolorit.“

Weitere Abbildungen

Rezensionen aus der Lesejury (79)

Buchstabenpoesie Buchstabenpoesie

Veröffentlicht am 09.02.2018

Wundervolles Märchen!

*Inhalt*
Emilia Faust, genannt Ella, hat eigentlich alles was man sich wünschen kann. Sie lebt mit ihrem verlobten Philip zusammen in Hamburg und hat einen gut besuchten Internetblog auf dem sie traurige ... …mehr

*Inhalt*
Emilia Faust, genannt Ella, hat eigentlich alles was man sich wünschen kann. Sie lebt mit ihrem verlobten Philip zusammen in Hamburg und hat einen gut besuchten Internetblog auf dem sie traurige Enden von Büchern und Filme in schönere umschreibt und von ihrem eigenem Leben berichtet. Sie lebt in einer Traumwelt, die plötzlich durch einen kleinen Zettel in der Jackentasche ihres Verlobten zerplatzt. Ella entflieht dieser Wahrheit. Sie schnappt sich das Fahrrad und fährt einfach drauf los.
Durch einen Zusammenstoß mit Oscar de Witt erschafft Ella sich jedoch ihre neue Scheinwelt. Denn Oscar kann sich nach dem Zusammenstoß an nichts mehr erinnern und trägt scheinbar viel leid mit sich herum. Eigentlich möchte Ella durch kleine Notlügen nur sich selber und Oscar schützen. Doch dann verstrickt sie sich immer weiter in Notlügen. Wird am Ende alles auffliegen?

*Beschreibung*
Charlotte Lucas hat mit diesem Buch einen wundervollen Nachfolger des Buches „Dein perfektes Jahr“ kreiert, in welchem sogar die Protagonisten einen kleinen Auftritt haben.
Schon das Cover ist ein Hingucker. Besonders auffallen tut das Buch durch den lila Buchschnitt. Die dünnen Seiten und das Format sind einfach etwas ganz besonderes und das verfolgt Charlotte Lucas auch in ihrer Geschichte.
Sie schafft es durch liebevolles, gefühlvolles und humorvolles Schreiben, den Leser in den Bann zu ziehen und eine besondere Botschaft zu vermitteln, die den Leser ganz tief im Herzen trifft, so dass man danach erst einmal eine kleine Lesepause braucht, um die Geschichte und die Mitteilung sacken zu lassen.

Ella ist verträumt, aber dabei so unglaublich authentisch, dass man sie mit ihrer Art sofort ins Herz schließt und ihr noch so beschämendes Handeln nachvollziehen kann. Sie hat den Drang zum Happy End und damit ihre Gutmütigkeit von ihrer Mutter in die Wiege gelegt bekommen, die sie viel zu früh verlassen hat. Vielleicht versucht sie gerade deshalb die „Rituale und Denkweisen“ ihrer Mutter fortzuführen. Doch Ella schreibt nicht nur Happy Ends, sie versucht auch, Menschen in der Realität zu einem glücklicheren Leben zu verhelfen.
Oscar - auf den ersten Blick das totale Gegenteil von ihr - entpuppt sich als ebenso gutherzig. Auch er ist mir als Charakter sofort sympathisch gewesen und ich konnte ihn von Seite zu Seite mehr ins Herz schließen und mit ihm leiden. Stellenweise tat er mir so leid, dass ich ihn am liebsten in die Arme geschlossen hätte.

*Meinung*
"Wir sehen uns beim Happy End" ist eine wundervolle Geschichte, die einen tief im Herzen trifft und gleichzeitig unheimlich viel Humor in sich trägt. Für mich ein wundervolles Buch, das ich nur empfehlen kann. Ich habe dem Buch *5 Sterne* gegeben, welches das Buch absolut verdient hat!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Sanni09 Sanni09

Veröffentlicht am 06.02.2018

Tiefgründiger Roman, der zum Nachdenken anregt.

Der Schreibstil ist toll - wie auch das erste Buch von Charlotte Lucas las es sich sehr leicht und flüssig. Das Buch umfasst 33 Kapitel und es gibt immer wieder Blogeinträge von Ellas Blog "Better Endings".

Die ... …mehr

Der Schreibstil ist toll - wie auch das erste Buch von Charlotte Lucas las es sich sehr leicht und flüssig. Das Buch umfasst 33 Kapitel und es gibt immer wieder Blogeinträge von Ellas Blog "Better Endings".

Die Protagonistin war mir am Anfang recht unsympathisch - sie kam naiv, verträumt und etwas krampfhaft rüber. Dabei hat sie eine schlimme und traurige Vergangenheit. Ihre aufgeweckte Freundin Cora hingegen mochte ich gleich sehr. Auch die Männer im Buch - Oscar und Philip sind gut beschrieben.

Krampfhaft versucht Ella immer ein happy end in allem zu sehen und hat dabei immer wieder Gedankenspiele, wodurch sie von anderen als Träumerin wahrgenommen wird. Die Idee zur Story finde ich wirklich super - bei der Umsetzung störten mich ein paar kleine Sachen. In der Mitte des Buches wurde es mir ein wenig langweilig - es zog sich ein wenig. Auch das Ende (auch wenn es wirklich ein happy end ist) hat mir persönlich nicht ganz gefallen. Was ich noch sehr störend fand, dass viele Filme hier gespoilert werden - besonders wenn man den Film bald mal gucken wollte ist es doch recht ärgerlich, dass man nun schon weiß wie er ausgeht.

Tiefgründiger Roman, der zum Nachdenken anregt.

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KerstinC KerstinC

Veröffentlicht am 29.01.2018

Ein tolles Hörvergnügen mit Better Endings

Das Cover wird im Prinzip nur durch den Titel selbst gestaltet. Auf einem mintgrünen Hintergrund sticht bunt der Titel hervor. Die Wörter sind durch zwei Linien umrahmt. Unten hängt eine kleine Person ... …mehr

Das Cover wird im Prinzip nur durch den Titel selbst gestaltet. Auf einem mintgrünen Hintergrund sticht bunt der Titel hervor. Die Wörter sind durch zwei Linien umrahmt. Unten hängt eine kleine Person auf einer Schaukel und oben sitzt eine Meerjungfrau auf dem Rahmen. Drinnen sind noch ein paar Sterne und Ranken zu sehen. Mir gefällt das Cover sehr gut.

Die Protagonisten ist Bloggerin wie ich selbst. Ihr Blog heißt „Better endings“ und wie der Name schon verrät, schreibt sie über bessere Enden von Filmen. Zu Beginn der Geschichte ist sie gerade in den Hochzeitsvorbereitungen und teilt diese auch mit ihrer Leserschaft. Doch dann kommt alles anders als erhofft. Gibt es für Ella und Philipp ein Happy End?

Beim Lesen musste ich etwas schmunzeln. Ella und Philipp planen ihre Hochzeit für den 21. August, meinen Geburtstag. Ist das nun ein gutes oder schlechtes Omen? Das behalte ich mal für mich. Für mich persönlich natürlich ein gutes Omen mit Sonnengarantie. Ich kann mich nicht an einen Geburtstag mit Regen erinnern.

Die Sprecherin Christiane Marx spricht mit leiser bedächtiger Stimme. Man kann ihr sehr gut zuhören und die Zeit vergeht wie im Fluge. An der Tonlage und Veränderung der Stimme kann ich ganz genau hören, wer gerade spricht.

Für mich war es ein tolles Hörvergnügen. Eine Szene ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Als Oscar, Ellas neuer Arbeitgeber fragt, warum der letzte Beitrag auf ihrem Blog schon solange her ist. Antwortet Ella, dass Schreiben Zeit kostet und die hat sie bei ihm leider nicht.

Da kann ich Ella nur zustimmen. Fürs Schreiben braucht man Zeit und Ruhe. Für meine Rezensionen brauche ich mindestens eine Stunde oft auch länger, bis alles so ist, wie es mir gefällt und veröffentlich werden kann.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für Liebhaber von Frauenromanen. Mache es dir auf dem Sofa gemütlich und lausche der wunderbaren Stimme.

Vielen Dank an den Audio Lübbe Verlag für das Rezensionsexemplar

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Buecherwesen Buecherwesen

Veröffentlicht am 15.01.2018

Für alle die Happy Ends lieben und einer nervigen Protagonistin ihre Art so manches mal verzeihen können.

Inhalt:
Ella lebt in einem Märchen. Sie ist mit dem erfolgreichen Anwalt Philip verlobt und wird bald seine Frau. Sie führt den Haushalt und ist glücklich damit, bis sie etwas in der Reinigung abgibt ... …mehr

Inhalt:
Ella lebt in einem Märchen. Sie ist mit dem erfolgreichen Anwalt Philip verlobt und wird bald seine Frau. Sie führt den Haushalt und ist glücklich damit, bis sie etwas in der Reinigung abgibt und einen Zettel findet auf dem steht, dass Philip sie nicht heiraten darf.
Doch Ella wäre nicht Ella Cinderella, Inhaberin des Blogs "Better Endings" auf denen sie allen Geschichten ein Happy End gibt, wenn sie sich nicht ihr persönliches Happy End zurecht spinnen würde. Doch manchmal kommt es anders als man denkt.

Meine Meinung:
"Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende."
Ella beherzigt ihren Lieblingssatz und versucht aus jeder Situation das Positive zu ziehen. Als sie erfährt, was Philip ihr angetan hat, flüchtet sie und stößt dabei versehentlich Oscar de Witt die Treppe runter. Um sich später nach ihm zu erkundigen fährt sie zu ihm und erneut landet Oscar am Fuße einer Treppe und kann sich an nichts mehr erinnern. Ella stellt sich kurzerhand selbst als Haushälterin ein und versucht nebenbei ihre Zukunft zu regeln.
Ich muss gestehen, dass mir Ella mit ihrem heile-heile-Gänschen-Kram oftmals sehr auf den Senkel ging. Sie drehte sich Tatsachen so, dass sie schön wirkten und hat sich hässliche Situationen wieder glatt und hübsch zurecht gelegt. Ihre Märchenwelt bekam immer wieder Knicke und trotzdem war es, als wenn sie trotzig das Kinn hob, die Augen vor der Wahrheit schloss und hoffte, das so alles gut werden würde.
Nebenbei kümmert sie sich um Oscar, an dessen Misere sie aktuell eine Teilschuld trägt. Sie wühlt in seiner Vergangenheit und versucht sein Leben wieder schön zu machen, doch da gibt es einige Wunden, die nie zu heilen scheinen.
Mir hat überhaupt nicht gefallen, wie weit sich Ella in ihr Lügenkonstrukt verstrickt hatte, aber ich verstehe, warum sie es tat.
Mein Favorit war von Anfang an Oscar, denn obwohl er oftmals herrisch und mürrisch ist, schien er unter dieser harten Schale ein Mann mit großem Herz zu sein. Auch wenn sein Humor sich oft hinter einer verbitterten Maske versteckte, mochte ich seine Art. Philip dagegen hat sich sehr schnell ins Aus geschossen und immer, wenn er in der Geschichte auftauchte, hätte ich ihn am liebsten verscheucht.
Leider scheint sich Ella am Ende in einer aussichtslosen Situation zu befinden. Trotzdem fand ich das Buch super gelungen.
Es gibt Schmerz, Verlust und Wut, aber auch Liebe und Freundschaft.

Fazit:
Für alle die Happy Ends lieben und einer nervigen Protagonistin ihre Art so manches mal verzeihen können.

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Judiko Judiko

Veröffentlicht am 08.01.2018

Eine Geschichte, wie ein Märchen, worin die Protagonistin zur Miss Marple wird.

Ein Märchen mitten in Hamburg

Ella liebt Geschichten mit Happy End. Darum hat sie einen Blog - „Better Endings“.

Dort lässt sie alle teilhaben an ihrem doch sehr positiven Leben, denn die Hochzeit ... …mehr

Ein Märchen mitten in Hamburg

Ella liebt Geschichten mit Happy End. Darum hat sie einen Blog - „Better Endings“.

Dort lässt sie alle teilhaben an ihrem doch sehr positiven Leben, denn die Hochzeit mit Freund Philip steht kurz bevor. Dort schreibt sie auch Geschichten ohne Happy End einfach um. So wird z.B. aus „Ein ganzes halbes Jahr“ doch noch eine tolle Liebesgeschichte. Denn ihr Motto lautet:

Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.

Doch leider schlägt auch bei Ella das Schicksal eines Tages hart zu. Ihr Verlobter hat sie betrogen. Als sie das erfährt, läuft sie Hals über Kopf weg. Zu den Landungsbrücken, an einer Stelle, wo sie immer ihren Gedanken freien Lauf lassen kann.

Da Ella oft in Versuchung ist, das Schicksal zu beeinflussen, hat sie auch jetzt eine Idee. Sie sagt sich um drei Minuten vor zwölf, wenn ich es, bis zum letzten Gongschlag schaffe, den Turm der Pendeluhr zu berühren, dann wird alles wieder gut mit Philip und so läuft sie los…

…doch genau in diesem Augenblick passiert etwas.

Ich habe diese Geschichte geliebt. Fand‘ sie, trotz der 550 Seiten, zu keiner Zeit langweilig. Im Gegenteil, ich hätte gerne noch mehr davon gehabt. So kam es auch, dass ich am Ende ein paar Tränchen vergossen habe, also nicht nur wegen der Story, sondern auch, weil ich Ella & Co. zurück lassen musste.

Der Schreibstil ist modern, klug, lustig, einfach unglaublich toll und die Kapitel enden meistens mit einem Cliffhanger, sodass man gar keine Chance bekommt, mal eine Lesepause einzulegen.

Für mich steht fest, ich möchte mehr von Charlotte Lucas lesen. Gut, dass ich den Vorgänger „Mein perfektes Jahr“ noch nicht kenne. Und da ich auch gerne Thriller lese, werde ich mich nun auch noch an Wiebke Lorenz wagen, denn unter diesem Namen veröffentlicht sie ihre Thriller.

Diese Geschichte ist wie ein kleines Märchen, mitten in Hamburg gepaart mit einem kleinen Krimi, worin Ella zur Miss Marple wird. Einfach zauberhaft!

Eine ganz klare Leseempfehlung!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

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Wir sehen uns beim Happy End

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Autorin

Charlotte Lucas

Charlotte Lucas - Autor
© Bertold Fabricius/pressebild.de

Charlotte Lucas ist das Pseudonym von Wiebke Lorenz. Geboren und aufgewachsen in Düsseldorf, studierte sie in Trier Germanistik, Anglistik und Medienwissenschaft und lebt heute in Hamburg. Gemeinsam mit ihrer Schwester schreibt sie unter dem Pseudonym Anne Hertz Bestseller mit Millionenauflage. Auch ihre Psychothriller „Allerliebste Schwester“, „Alles muss versteckt sein“ und „Bald ruhest du auch“ sind bei Kritik und Publikum höchst erfolgreich. Mit „Dein perfektes …

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