Zeilen ans Meer
 - Sarah Fischer - Hardcover

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20,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Hardcover
Frauenromane
272 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-7857-2642-6
Ersterscheinung: 29.03.2019

Zeilen ans Meer

Roman

(43)

Der Australier Sam findet auf seiner Joggingrunde eine Flaschenpost. Die hat vor über fünfzehn Jahren die junge Deutsche Lena am Ende ihres Work & Travel-Jahres ins Meer geworfen, darin ein Brief mit ihren Wünschen und Träumen für die Zukunft. 
Er schreibt ihr, ohne mit einer Antwort zu rechnen. Doch Lena bedankt sich beim Finder, und es beginnt eine Freundschaft, die sich mit jedem Brief vertieft. Bis die Liebe ins Spiel kommt. Doch kann man sich in einen Menschen verlieben, den man noch nie gesehen oder gesprochen hat? Dem man sich nah fühlt, obwohl er so weit weg ist? 

Pressestimmen

„[Eine] wunderschöne Lovestory zum Abtauchen, die aber immer mal wieder auch kleine Gedankenanstöße gibt, was aus den eigenen Plänen und Wünschen geworden ist.“

Rezensionen aus der Lesejury (43)

jessies_buecherkolumne jessies_buecherkolumne

Veröffentlicht am 05.06.2020

Ich hab mich gefühlt als säße ich in Australien am Meer und schaue den Sonnenuntergang an . Eine Flaschenpost ins Leseglück

„Aber, Sam, wenn wir am Ende nur das sind: zwei Menschen, die durch das Tanzen der Wellen und eine vergessene Flaschenpost zusammengeführt wurden .. meinst du nicht, dieser eine Kuss steht uns zu? Eine ... …mehr

„Aber, Sam, wenn wir am Ende nur das sind: zwei Menschen, die durch das Tanzen der Wellen und eine vergessene Flaschenpost zusammengeführt wurden .. meinst du nicht, dieser eine Kuss steht uns zu? Eine Erinnerung an etwas mehr als nur Papier?
Du kannst nicht einfach eine Ausfahrt nehmen, die dir einen Blick auf mich ermöglicht, aber mir keinen auf dich. Das ist nicht fair. Und das werde ich nicht zulassen.“

Lena hatte die Freiheit die sie in Australien genoss, ihr Work und Travel Jahr ist fast zu Ende. Was erwartet sie zuhause, kann sie sich ihre Wünsche und Träume erfüllen die sie in der Flaschenpost verewigt hat?

Die Flaschenpost ist nur noch ein blasser Erinnerungsstreifen in Lenas Gedanken, der Alltag, ihre Tochter Mathilda und auch der Job haben sie im Griff.

Genau diese Flaschenpost findet Sam fünfzehn Jahre später auf seiner Joggingrunde und antwortet ihr.

Es entwickelt sich eine Intensive Brieffreundschaft, in die sich immer mehr die Liebe einschleicht.
Kann man sich verlieben obwohl man den anderen noch nie gesehen oder gehört hat?
Aber kann das alles funktionieren oder sind die Zweifel viel zu gros das alles schief laufen wird?

Ich habe dieses Buch ab der ersten Seite geliebt und konnte es den ganzen Tag nicht aus der Hand legen.
Ja, und nun ist es zuende 😭🥺
Die Briefe sind so wundervoll formuliert voller Emotionen, Humor auch eine Prise Traurigkeit aber dadurch wirken sie lebendig. Ich habe immer hingefiebert auf die Antworten von Sam.
Man kann garnicht anders als immer wieder zu denken: „Das muss doch klappen, die beiden passen so gut zusammen.“
Ich bin mitgenommen worden auf eine wunderbare Geschichte zweier Menschen. Ich war mit Lena am Münchener Eisbach und im Glockenbachviertel aber genauso war ich mit Sam an Australischen Stand und im Surfshop.
Dieses Buch lädt zum Träumen ein....

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fraedherike fraedherike

Veröffentlicht am 31.10.2019

Schöne Idee!

Zeilen ans Meer von Sarah Fischer ist bei Lübbe erschienen. Die Geschichte handelt von Lena, die bei ihrem Auslandsaufenthalt in Australien eine Flaschenpost ins Meer wirft und ca. 20 Jahre später darauf ... …mehr

Zeilen ans Meer von Sarah Fischer ist bei Lübbe erschienen. Die Geschichte handelt von Lena, die bei ihrem Auslandsaufenthalt in Australien eine Flaschenpost ins Meer wirft und ca. 20 Jahre später darauf eine Antwort von Sam erhält. Inzwischen jedoch wohnt Lena in Deutschland, hat eine Tochter und einen Freund. Die beiden schreiben sich immer häufiger Briefe, schließlich auch Textnachrichten und Emails, als sie die lange Wartezeit des Postwegs von Deutschland nach Australien - und auch anders herum - nicht mehr aushalten können. Durch die gemeinsamen Briefe und die so verbrachte Zeit lernen sie einander immer besser kennen und finden zu ihren alten Hobbies wieder, etwa dem Singen.
Die Gefühle, die dabei entstehen, werden jedoch zunehmend erdrückender, und die Sehnsucht, den anderen in die Arme zu schließen, brennend. Können die beiden überhaupt eine gemeinsame Zukunft in Betracht ziehen, wo sie doch so weit voneinander entfernt wohnen und in ihrer Heimat jeweils ein funktionierendes Leben?

Der Roman ist in Briefen, Emails und Textnachrichten erzählt und dadurch unglaublich besonders. Die Autorin hat es gut umgesetzt, jedem seine eigene Stimme zu geben und die Sehnsucht der beiden schriftlich darzustellen. Zeitweise zog sich die Handlung sehr und manche Abläufe erscheinen nicht sehr realistisch - aber man darf ja auch mal träumen!

Eine schöne Idee mit guter Umsetzung, die allerdings auch ihre Schwächen hatte.

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tigerbaer tigerbaer

Veröffentlicht am 09.10.2019

Zeilen ans Meer

Zuerst hat mich das Cover auf "Zeilen ans Meer" von Sarah Fischer aufmerksam gemacht. Nachdem mich auch der Klappentext angesprochen hat, habe ich mich sehr gefreut, als der Verlag mir das Buch über Netgalley ... …mehr

Zuerst hat mich das Cover auf "Zeilen ans Meer" von Sarah Fischer aufmerksam gemacht. Nachdem mich auch der Klappentext angesprochen hat, habe ich mich sehr gefreut, als der Verlag mir das Buch über Netgalley als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Lena ist 19 Jahre jung, hat ein Jahr Work & Travel in Australien hinter sich und steht kurz vor ihrer Rückkehr nach Deutschland als sie 1999 eine Flaschenpost an den Ozean schreibt.

16 Jahre später, im Jahr 2015, kommt von Sam aus Australien eine Antwort auf die Flaschenpost. Er hat die Flasche bei seiner morgendlichen Joggingrunde am Strand entdeckt.

Zu Sam Überraschung antwortet ihm Lena tatsächlich und auf einen Brief folgt ein anderer. Eine Brieffreundschaft entwickelt sich und mit jedem Brief werden die Bande fester, der Austausch intensiver und bald erwachen Gefühle mit denen keiner gerechnet hat. Doch Beide haben ein Leben vor Ort und kann eine Liebe auf solch eine Distanz überhaupt funktionieren?

Ich muss gestehen, dass ich kein großer Fan von Geschichten im "Brief-/Email-Format" bin, irgendwie liegt mir dieser Erzählstil nicht so wirklich. Selbst das großartige "Gut gegen Nordwind" habe ich "nur" als Hörbuch gehört, nachdem mich zuvor die Theaterfassung von der Geschichte überzeugen konnte. So bin ich auch mit einer gewissen Skepsis an "Zeilen ans Meer" herangegangen.

Es darf als Kompliment an die Autorin und ihren wunderbaren Schreibstil verstanden werden, dass ich die Geschichte innerhalb von einem Tag gelesen habe. Zugegeben ich hatte viel Zeit auf dem Rückflug aus dem Urlaub 😉

Ich habe zwar irgendwann beim Lesen den Punkt erreicht, wo ich mir gewünscht habe von den persönlichen Begegnungen zwischen Lena und Sam in anderer Form als in Briefen und Emails zu lesen, aber ich zolle der Autorin auch Respekt, dass sie ihrem "Konzept" bis zur letzten Zeile treu bleibt.

Da mir Lena und Sam trotz aller Gefühlsausbrüche in ihren Briefen emotional fern geblieben sind, gibt es "nur" 4 Sterne - aber das ist Jammern auf hohem Niveau 😉

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WriteMeANovel WriteMeANovel

Veröffentlicht am 30.08.2019

Ein Buch das Reisefieber weckt

Vor mehr als zehn Jahren hat Lena eine Flaschenpost geschrieben und in Australien ins Meer geworfen. Inzwischen lebt sie wieder in Deutschland, als eine Antwort kommt, ein Australier namens Sam hat die ... …mehr

Vor mehr als zehn Jahren hat Lena eine Flaschenpost geschrieben und in Australien ins Meer geworfen. Inzwischen lebt sie wieder in Deutschland, als eine Antwort kommt, ein Australier namens Sam hat die Flasche beim Joggen gefunden. Lena beginnt eine lockere Brieffreundschaft mit dem Fremden. Mit jedem Brief lernen sie mehr übereinander und die Freundschaft vertieft sich. Doch wie nah kann man sich kommen, und kann man sich verlieben, wenn man sich nie gesehen hat und sich nur durch Briefe kennt?

Dieses Buch hab ich auf Lesejury gegen meine Punkte eingetauscht. Der Inhalt und Cover haben mich gleich angesprochen und so war ich interessiert. Als ich herausfand, dass es sich um einen Briefroman handelt, war ich etwas skeptisch, so eine Art war mir neu. Als ich es angefangen habe war ich gleich Feuer und Flamme. Die Briefe waren total toll geschrieben und man konnte sich sehr gut in Sam und Lena hineinversetzen. Ein Brief hat es mir besonders angetan, der war ziemlich am Anfang und beschrieb einen Tag von Sam. Der Ozean und das Flair war so wunderschön beschrieben, dass ich das Gefühl hatte in Australien am Strand zu sitzen. Sam und Lena waren beide so sympathisch und man bekommt Häppchen oder eher Briefchenweise immer wieder neue Infos über die beiden. Ich hab das Buch so gerne gelesen und wollte immer wieder weiterlesen, manchmal hab ich zurück geblättert um das Datum vom letzten Brief nochmal nachzuschlagen. Einzig das Ende hat mich etwas enttäuscht, da es mir etwas zu schnell endete, aber sonst ist Zeilen ans Meer ein klasse Buch mit zwei Bücher liebenden Protagonisten, die zum Träumen einladen.

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GROSSSTADTHELDIN GROSSSTADTHELDIN

Veröffentlicht am 02.07.2019

Ein Buch für romantische Seelen, Briefliebhaber und Australienfans.

Wie ich auf das Buch aufmerksam wurde:

Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch den Prämienshop der Lesejury. Dort kann man die für die geschriebenen Rezensionen erhaltenen Punkte gegen Bücher und E-Books ... …mehr

Wie ich auf das Buch aufmerksam wurde:

Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch den Prämienshop der Lesejury. Dort kann man die für die geschriebenen Rezensionen erhaltenen Punkte gegen Bücher und E-Books eintauschen. Sowohl das Cover als auch der Titel und der Klappentext sagten mir, dass dies ein Buch nach meinem Geschmack sein würde.

Handlungsüberblick:

Vor fünfzehn Jahren warf Lena am letzten Tag ihres Gap-Years in Australien eine Flaschenpost ins Meer. Zeilen ans Meer und einen eventuellen Finder, voller Wünsche und Träume für die Zukunft. Fünfzehn Jahre später findet Sam bei seiner morgendlichen Joggingrunde ihre Worte und lässt sie nicht unbeantwortet. Es beginnt ein reger Briefwechsel zwischen Lena in Deutschland und Sam in Australien, der die beiden schon bald in ein unvorhergesehenes Gefühlschaos stürzt...

Mein Bucheindruck:

Das Cover stimmt schon ganz wunderbar auf die Geschichte ein. Der Buchrücken unter dem Schutzumschlag hat dieselbe Farbe, wie die Schiffe auf dem Cover und das Lesebändchen ist in Blau gehalten. Farblich ist das Buch wunderbar abgestimmt. Es wirkt wie eine Symbiose von Wasser und Papier, den beiden Dingen, die diesen Roman ausmachen.



Mein Leseeindruck:

An so vielen Stellen hat mir das Buch aus der Seele gesprochen! Der Autorin gelingt es, den Spirit eines Auslandsjahres, die damit einhergehenden Veränderungen und das Gefühl zwischen zwei Welten gefangen zu sein, perfekt einzufangen. Ich habe mich verstanden gefühlt.

Das Buch thematisiert Alltagsprobleme und ebenso Probleme, die Fernbeziehungen mit sich bringen, sodass das Buch, die Handlung und die Protagonisten authentisch wirken. Trotzdem fehlt es dabei nicht an Romantik. Diese Mischung hat mir überaus gut gefallen.

Insgesamt hat das Buch bei mir sehr viele unterschiedliche Gefühle hervorgerufen. Es war eine intensive Lektüre: Ich konnte mit den beiden Protagonisten lachen, schmunzeln, weinen, staunen, schmollen, mich in ihren Worten wiederfinden und mich mit ihren Briefen wegträumen. Das Buch schraubte mein Fernweh, das eigentlich seit meinem Auslandssemester nicht mehr schläft, sondern höchstens mal schlummert, noch weiter in die Höhe. Achtung: Fernwehgefahr!!!

Von dem Ende des Buches war ich leider etwas enttäuscht. Dort hätte ich mir einen anderen Ausgang der Handlung gewünscht. Ohne zu Spoilern kann ich nur sagen, ich war nur 50-prozentig mit dem Ende zufrieden, da sich eine Sache, die ich mir für das Ende erhofft ergab, und eine andere Sache, die ich mir ebenso erhoffte, nicht wahr wurde.

Mein Eindruck vom Schreibstil:

Das Buch ist durchgängig in Briefform geschrieben, was mir als romantische Seele und leidenschaftliche Briefeschreiberin unheimlich gut gefiel. Man hatte das Gefühl Einblick in die intimsten Gefühle und Gedanken der beiden Protagonisten zu bekommen und sie auf eine Art und Weise kennenzulernen, wie es sonst nur sehr selten möglich ist. Es war unheimlich schön und bewegend von ihrem allmählichen Kennenlernen und ihren sich langsam entwickelnden Gefühle zu lesen.
Das Einzige, das mich an dem Schreibstil etwas störte, war, dass Lena in ihren Briefen zu Beginn Sam siezt. Da die Kommunikation der beiden eigentlich auf Englisch stattfindet, da Sam zu Beginn des Buches gar kein Deutsch spricht und man im Englischen nicht siezen kann, fand ich nicht authentisch.

Mein Abschlussfazit:

Ein Buch für romantische Seelen, Briefliebhaber und Australienfans.

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Autorin

Sarah Fischer

Als Kind der 80er wurde Sarah Fischer schon früh mit dem Reisevirus infiziert. Immer mit dabei: ihr Reisetagebuch. Nach dem Abitur ging es für ein Jahr nach Australien, wo sie ihr Herz an Land und Leute verlor.

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