Das Lächeln der Fortuna
 - Rebecca Gablé - Taschenbuch

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14,90

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Historische Romane
1.196 Seiten
Altersempfehlung: ab 18 Jahren
ISBN: 978-3-404-13917-0
Ersterscheinung: 25.11.1997

Das Lächeln der Fortuna

Historischer Roman

(10)

England 1360: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrats angeklagten Earl of Waringham, zählt der zwölfjährige Robin zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earls, schikaniert Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft.
Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe – und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ...

Rezensionen aus der Lesejury (10)

buecherwurm94 buecherwurm94

Veröffentlicht am 13.09.2019

Grandios

England 1360:
Robins Vater, Earl of Waringham und des Hochverrats angeklagt, nimmt sich angeblich das Leben.
Robin steht vor dem Nichts: kein Titel, kein Geld, kein Land.
Er verdingt sich auf dem Gestüt ... …mehr

England 1360:
Robins Vater, Earl of Waringham und des Hochverrats angeklagt, nimmt sich angeblich das Leben.
Robin steht vor dem Nichts: kein Titel, kein Geld, kein Land.
Er verdingt sich auf dem Gestüt seines Vaters, das nun einen neuen Besitzer hat. Dort findet Robin recht schnell heraus, dass er eine besondere Gabe im Umgang mit Pferden hat.
Leider gerät er mit dem Sohn des Besitzers, Mortimer, aneinander und bald verbindet sie eine heftige Feindschaft.
Robins Weg führt ihn zurück an den Hof. Politische Intrigen, gefährliche Frauen, Kreuzzüge und Aufstände erwarten ihn dort...

Wow, mehr fällt mir gar nicht ein. Rebecca Gable ist eine unglaubliche Autorin.
Ihre Worte haben die Wirkung einer Zeitmaschine, ich war sofort im England des Mittelalters.

Sie beschreibt einfach meisterhaft die Gepflogenheiten und die Lebensweise der Menschen von damals. Man lernt ihren Alltag, ihre Ängste und Probleme kennen und verstehen, man bekommt einfach einen Einblick und ein Gefühl für diese Zeit.

Zu diesem außerordentlich detailgetreuen Setting kommen noch die ausgefeilten Charaktere. Rebecca Gable verbindet historische Figuren gekonnt mit fiktiven und ich hatte immer das Gefühl, dass es sich so wirklich abgespielt haben könnte.

Die Figuren werden einfach so genau ausgearbeitet, dass ich es fast nicht glauben konnte, dass es die Waringhams nie gegeben hat.

Für mich eine bildgewaltige Reise in die Vergangenheit. Ich habe mir beim Lesen nicht nur ein Mal eine Zeitmaschine gewünscht.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Leoline Leoline

Veröffentlicht am 21.07.2019

Ein guter Freund

Dieses Buch sollte man gelesen haben.

- Rittergeschichte
- Liebesgeschichte
- exakt recherchierte Englische Geschichte
- mit einem unvergleichlichen Humor geschrieben

Das Lächeln der Fortuna ist für ... …mehr

Dieses Buch sollte man gelesen haben.

- Rittergeschichte
- Liebesgeschichte
- exakt recherchierte Englische Geschichte
- mit einem unvergleichlichen Humor geschrieben

Das Lächeln der Fortuna ist für mich eines der besten Bücher. Auch nach mehrmaligem Lesen findet man noch immer neue historische Fakten. Und es ist noch immer fesselnd und wie das zusammentreffen mit guten Freunden.

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Thommy28 Thommy28

Veröffentlicht am 19.05.2018

Grandioser Historien-Roman - bildgewaltig und von epischer Breite

Einen knappen Einblick in das Geschehen gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Wenn man das Buch vor sich hat, erschreckt man sich zunächst ob des gewaltigen Umfanges von ... …mehr

Einen knappen Einblick in das Geschehen gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Wenn man das Buch vor sich hat, erschreckt man sich zunächst ob des gewaltigen Umfanges von über 1100 Seiten! Aber - keine Sorge, sobald der Leser in das Buch eingestiegen ist, gibt es fast kein Entrinnen mehr.....! Man wird regelrecht in das Geschehen "hineingesogen" und mag sich nur mit Mühe zu einer Unterbrechung durchringen.

Der Autorin gelingt es historische Ereignisse in faszinierender Weise mit einer fiktiven Geschichte zu verbinden. Das Leben und Wirken im 14. Jahrhundert wird in den Buchseiten lebendig, gleichzeitig werden die Protagonisten sehr detailreich und liebevoll gezeichnet. Immer wieder werden Spannungsspitzen an strategisch gut platzierten Stellen eingebaut, gerade wenn beim Leser das Gefühl aufkommt, das die Autorin Längen doch nicht vermeiden konnte. Und schon hat sich das Thema Längen erledigt; wenngleich meiner Meinung nach ab und zu etwas mehr "Kürze" durchaus mehr "Würze" erzeugt hätte.
Aber das ist jammern auf höchstem Niveau..!

Sie lässt kein Thema aus, das zu jener Zeit von Bedeutung war, weder die schrecklichen Schlachten im hundertjährigen Krieg, noch den Schrecken der Pest, noch die Intrigen bei Hofe. So ist ein hoch unterhaltsamer Einblick in das 14. Jahrhundert mit einem spannenden, bunten, bildgewaltigen Plot entstanden, der Unterhaltung der Spitzenklasse bietet.

Mir persönlich haben die beiden Bücher über die "Ottonen" ("Das Haupt der Welt" und "Die fremde Königin") noch ein klein wenig besser gefallen; aber das mag daran liegen, dass mir die deutsche Geschichte (und damit die historisch verbürgten Personen) besser geläufig ist. Einen Punktabzug kann ich aber aus dieser Tatsache nicht ableiten, also von mir für "Das Lächeln der Fortuna" volle Punktzahl und heftige Vorfreude auf den Folgeband "Die Hüter der Rose".

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Lemari Lemari

Veröffentlicht am 28.08.2017

Großer Auftakt

Nachdem ich bereits „Die Wanderhuren-Reihe“ von Iny Lorentz gelesen hatte war ich skeptisch, als ich von einer lieben Freundin „Das Lächeln der Fortuna“ empfohlen bekommen habe. Und ich kann die große ... …mehr

Nachdem ich bereits „Die Wanderhuren-Reihe“ von Iny Lorentz gelesen hatte war ich skeptisch, als ich von einer lieben Freundin „Das Lächeln der Fortuna“ empfohlen bekommen habe. Und ich kann die große Begeisterung verstehen und teilen.

Denn anders als bei Lorentz liegen das Leiden und die Kriege nicht belastend im Vordergrund. Sicher gibt es auch bei Rebecca Gablé große und viele Schicksalsschläge hintereinander, dennoch empfinde ich es als „menschlicher“ und ein Stück weit auch realistischer.

Robin ist mir ans Herz gewachsen, denn mit seiner toughen Art und Weise meistert er jede Hürde die ihm auferlegt wird. Was mich aber ganz besonders erfreut hat ist, dass der Schwerpunkt auf die Pferdezucht und die Gestüte gelegt worden ist.

Es ist ein klar erkennbarer „roter Faden“ vorhanden, denn – zu meiner großen Freude- wird das sich gesetzte Ziel von Robin erreicht und es herrscht Gerechtigkeit.

Der Schreibstil von Rebecca Gablé gefällt mir sehr, denn er ist flüssig und gut verständlich. Ebenso hat sie ein gutes Händchen dafür die Spannung aufzubauen, zu erhalten und wieder neu aufzugreifen.

Ich freue mich sehr, dass ich es empfohlen bekommen habe und werde es auf jeden Fall weiter empfehlen.

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AberRush AberRush

Veröffentlicht am 02.03.2017

So gar nicht meins

„Das Lächeln der Fortuna“ ist der erste Teil der Waringham-Saga von Rebecca Gablé. Die zum Großteil positiven Meinungen zu diesem Buch und zur kompletten Reihe überschlagen sich ja mit Belobigungen. Ein ... …mehr

„Das Lächeln der Fortuna“ ist der erste Teil der Waringham-Saga von Rebecca Gablé. Die zum Großteil positiven Meinungen zu diesem Buch und zur kompletten Reihe überschlagen sich ja mit Belobigungen. Ein Grund es mal in Angriff zu nehmen. Es handelt sich hier um einen 1200 seitigen Ritterepos. Es spielt zur Zeit des Rosenkrieges in England und wir sind mittendrin. Der Hauptprotagonist ist Robin Waringham und wir erleben seine Geschichte von klein auf bis hin ins reife Alter. Das Buch ist aufgebaut wie eine Biografie und der damit verbundenen chronologischen Abfolge der Geschehnisse zur Zeit des Krieges. Das Flair dieser Zeit wird sehr gut rübergebracht, von Zwangsehen, über Pest bis hin zu öffentlichen Hinrichtungen ist alles dabei. Die geschichtlichen Hintergründe sind hervorragend recherchiert und in einer verständlichen und angenehmen Sprache zu Papier gebracht. Trotzdem war das Buch für mich ein Krampf. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen die immer sich wiederholende Geschichte *KLEINE SPOILER*. Unser Held Robin macht sich auf zum Hofe des Herzogs, kämpft mit ihm und lernt an Erfahrung. Robin kommt zurück auf sein eigenes Anwesen mit all seiner Familie und Freunden. Dort ist jemand gestorben und irgendjemand ist schwanger. Außerdem hat ein Pferd gefohlt und jemand ist erkrankt. Robin geht wieder zum Hofe des Herzogs, kämpft und lernt. Robin kommt zurück. Neues Kind, neues Pferd, neue Krankheit, neuer Toter. Robin geht wieder zum Herzog … Das geht so gefühlte zehnmal hin und her. Es ist immer das gleiche. Es ändern sich nur die Namen der betroffenen Personen. Damit habe ich begonnen mich zu langweilen und es wurde zu einer nervenzerrenden Aufgabe das Buch zu Ende zu lesen. Zum Ende hin werden die Kinder immer mehr und die Toten stapeln sich. Die Namen der ganzen Kinder gaben mir dann den Rest. Dort heißt der eine Sohn wie der andere Großvater. Der eine Sohn wie der Herzog. Der Stiefsohn wie der Blutfeind. Das ist schon nervig. Es mag alles so gewesen sein und bestimmt hießen die Personen auch wirklich alle so, aber so etwas möchte ich nicht lesen, weil dabei meine Konzentration nachlässt und mir irgendwann egal war, wer wessen Kind ist. So kämpfte ich mich durch und ich blicke auf 1200 ellenlange Seite mit tausend Namen und der immer wieder gleichen Geschichte zurück. Leider keine Leseempfehlung. Es sind 2,5 Sterne geworden. Ich runde auf, weil mir der Schreibstil sehr gut gefallen hat.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Rebecca Gablé

Rebecca Gablé - Autor
© Olivier Favre

Rebecca Gablé studierte Literaturwissenschaft, Sprachgeschichte und Mediävistik in Düsseldorf, wo sie anschließend als Dozentin für mittelalterliche englische Literatur tätig war. Heute arbeitet sie als freie Autorin und lebt mit ihrem Mann am Niederrhein und auf Mallorca. Ihre historischen Romane und ihr Buch zur Geschichte des englischen Mittelalters wurden allesamt Bestseller und in viele Sprachen übersetzt. Besonders die Romane um das Schicksal der Familie Waringham genießen …

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