Das weiße Gold der Hanse
 - Ruben Laurin - Taschenbuch

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11,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Historische Romane
623 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17889-6
Ersterscheinung: 31.10.2019

Das weiße Gold der Hanse

Ein Lübeck-Roman

(44)

Lübeck 1232: Der Waisenjunge Bertram weckt völlig unverhofft das Mitleid einer reichen Kaufmannstochter.  Aber die zarte Liebe ist unmöglich. So heuert er als junger Mann bei einem Hanseschiff an, um sein Glück zu machen. Als sich das Schicksal nach vielen gefährlichen Abenteuern gegen ihn zu wenden droht, gelobt er: Wenn der Tod ihn noch einmal verschone, werde er einen Ort der Barmherzigkeit für die Alten und Schwachen erbauen. Und er setzt alles daran, sein Gelübde zu erfüllen. 

Rezensionen aus der Lesejury (44)

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Veröffentlicht am 10.12.2019

Das turbulente Leben von Bertram Morneweg

MEINE MEINUNG
Dieses Buch weckt mein großes Interesse da es sich um eine wahre Geschichte des Bertram Morneweg handelt.
Schon gleich bevor die eigene Geschichte losgeht findet man einige Namen und wer ... …mehr

MEINE MEINUNG
Dieses Buch weckt mein großes Interesse da es sich um eine wahre Geschichte des Bertram Morneweg handelt.
Schon gleich bevor die eigene Geschichte losgeht findet man einige Namen und wer oder was sie sind. Dort findet man auch ohne den Hinweis, bei welchen Personen es sich um historische handelt.
Gleich im Anschluß befindet sich dann eine Zeittafel die im Jahr 1226 beginnt und in der wir einige Ereignisse finden.

Dann beginnt das Buch in Lübeck im Jahr 1275, wo der Ratsherr Bertram Morneweg den Bau des Heiligen Geist Hospitals beaufsichtigt. Er verspürte auch die Sehnsucht nach dem Meer, doch wollte er seine Stiftung auch nicht ohne Aufsicht lassen.

Es wechselt in das Jahr 1233 wo Bertram Stalbuk dann auf Moses trifft und ihn und Rebecca mit nach Lübeck nimmt.
Die Geschichte, die wir hier lesen ist sehr spannend, aufregend und auch interessant. Man lernt hier die Personen genauer kennen und auch das Leben von der damaligen Zeit. Wir haben einen tiefen Einblick in das Leben von Bertram und auch in das von Moses.

Das es bei Bertram Morneweg hier um eine reale Person geht ist hier sehr interessant und macht das Buch auch so lesenswert.
Die Recherchearbeit des Autors war mit Sicherheit sehr aufwendig, so detailliert wie er hier berichtet.
Das macht die Geschichte dann auch so aufregend, da man ja weiß das hier die Realität einen großen Anteil hat. Das geschichtliche ist hier sehr gut aufgearbeitet und in eine wundervolle Geschichte gepackt worden.

Das Buch und somit auch die Geschichte sind sehr emotional und so gefühlvoll. Es ist so voller unerfüllter Liebe und Sehnsucht, so voller Herzschmerz und großem Leid. Umso überraschender ist es dann auch, was wir hier alles zu lesen bekommen.
Das macht das Buch dann auch so gewaltig an Gefühlen und so angenehm zu lesen.

Von mir gibt es für dieses wundervolle Werk auf jeden Fall die vollen 5 Sterne und eine Empfehlung zum Kauf.

Bluesky_13
Rosi

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Galladan Galladan

Veröffentlicht am 06.12.2019

Ein Buch, dass einen ins 13. Jahrhundert abtauchen lässt

Das weiße Gold der Hanse von Ruben Laurin, erschienen im Bastei Lübbe Verlag am 31.10.19.

Der Kaufmann und Ratsherr Bertram Morneweg lebt in der Stadt Lübeck wo wir ihn im Herbst 1275 treffen. Er ist ... …mehr

Das weiße Gold der Hanse von Ruben Laurin, erschienen im Bastei Lübbe Verlag am 31.10.19.

Der Kaufmann und Ratsherr Bertram Morneweg lebt in der Stadt Lübeck wo wir ihn im Herbst 1275 treffen. Er ist sehr beschäftigt mit dem Bau des neuen Heiligen-Geist-Hospitals und hat dazu einen jungen Maler gebeten, der den Christophorus malen soll. Nur hat dieser Maler Liebeskummer da er sich in eine Tochter aus gutem Haus verliebt hat, die aber jemandem Anderen versprochen wurde. Morneweg lädt den verzweifelten Maler Johannes ein, um ihm die Geschichte einer anderen unmöglichen Liebe zu erzählen.

Die Geschichte wird in zwei Erzählsträngen, die zu unterschiedlichen Zeiten stattfinden erzählt. Einmal treffen wir auf ein Kind, welches durch einen Piratenangriff den Vater und fast auch das eigene Leben verliert, aber aufgrund seiner Freundlichkeit und einer jungen jüdischen Frau ins Leben zurückfindet. Der andere Strang beschäftigt sich mit dem Ratsherren Morneweg, eine historisch belegte Figur, und dem Leben in einer Stadt mit reichen Kaufleuten und armen Menschen, die von milden Gaben leben müssen.

Bei dem Autor Ruben Laurin handelt es sich um ein Pseudonym des Autors Thomas Ziebula der schon diverse Preise gewonnen hat.

Es handelt sich nicht um eine Geschichte, um die das Salz der Hanse und auch der Klappentext ist etwas unglücklich formuliert. Da ich aber bereits „Die Kathedrale des Lichts“ gelesen habe, bin ich sofort begeistert gewesen, als dieser Roman aus der Feder des gleichen Autors erschien.

Sehr lebendig wird die Geschichte von verschiedenen „kleinen“ Leuten erzählen, die sich ihr Brot hart verdienen müssen und manchmal unter den strengen Gesetzen und dem Mangel an Mitteln leiden müssen. Die Sprache, in der der Autor schreibt, lässt einen sofort in jene Zeit reisen und man versinkt regelrecht in diesem Buch, dass den Protagonisten so viel Leben gibt, dass man mit ihnen fühlt und leidet, oder sich mit ihnen von ganzem Herzen freuen kann. Es gibt fürchterliche Bösewichte und herzensgute Menschen. Man merkt, dass der Autor viel Zeit verbracht hat sich in diese Zeit ein zu arbeiten, wobei er die Erzählung so leicht und flüssig zum Leser bringt, dass auch Anfänger bei historisch angehauchten Romanen mit seinen Geschichten Freunde daran haben. Man erlebt sozusagen eine Geschichtsstunde, ohne belehrt zu werden. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und gebe gerne eine Leseempfehlung für dieses Buch.

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PMelittaM PMelittaM

Veröffentlicht am 05.12.2019

Das interessante Leben des Bertram Morneweg

Ruben Laurin erzählt vom Lebensweg Bertram Mornewegs, einer realen historischen Persönlichkeit, über den allerdings relativ wenig bekannt ist, so dass der Autor viel dichterische Freiheit hatte, die er ... …mehr

Ruben Laurin erzählt vom Lebensweg Bertram Mornewegs, einer realen historischen Persönlichkeit, über den allerdings relativ wenig bekannt ist, so dass der Autor viel dichterische Freiheit hatte, die er aber im Rahmen gut recherchierter Hintergründe nutzt.

Der Titel des Romans ist leider etwas irreführend, denn der Roman spielt zwar zu Zeiten der Hanse (bzw. deren Beginn), aber es geht nicht um Salz, es geht auch nicht um die Hanse selbst, obwohl die wirtschaftlichen Verbindungen der Städte schon eine Rolle spielen, es geht in erster Linie um den Protagonisten.

Erzählt wird auf zwei Zeitebenen. Die erste beginnt 1231 und führt den Leser zu einem Piratenüberfall, dessen einziger Überlebender ein kleiner Junge ist. Er hat sein Gedächtnis verloren und wird fortan Moses genannt, ein Name, der ihm von Rebecca, einer Sklavin jüdischen Glaubens, die ihm das Leben rettet, verliehen wird. Der Junge macht allerhand durch, bis er schließlich in Lübeck landet. Der zweite Zeitabschnitt startet 1275, und hier trifft man auf Bertram Morneweg, Ratsherr und Stifter des Lübecker Heiligen-Geist-Hospitals, das hier noch im Bau ist.

Ruben Laurin hat einen bildhaften und eindringlichen Erzählstil, der mich schon am Anfang, während des Piratenüberfalls gepackt hat. Hin und wieder ist die Erzählung allerdings zu langatmig geraten und manches wird ein bisschen zu oft wiederholt. Im dritten Teil des Buches, wenn es endlich auch in andere Städte des Städtebundes geht, wird es dann so richtig spannend. Dieser Teil hat mir am besten gefallen, und ich hätte mir mehr davon gewünscht.

Die Charaktere sind gut gelungen, besonders den Protagonisten mochte ich von Anfang an. Mein besonderer Liebling ist aber Frido, der es im Leben nicht leicht hatte, aber das beste daraus macht und mit seinem schwäbischen Akzent und seiner Loyalität und Freundlichkeit schnell mein Herz erobert hat. Manch Charakter macht eine Entwicklung durch, nicht immer, aber manchmal, zum positiven, dies ist immer glaubhaft dargestellt und nachvollziehbar. Einzig Traudi, die spätere Ehefrau Mornewegs, wird mir als Kind zu reif und redegewandt für ihr Alter dargestellt.

Wie es sich für einen guten historischen Roman gehört, finden sich auch hier einige Boni: Personenregister, Zeittafel, Glossar, Karte und ein Nachwort des Autors, in dem er, leider etwas kurz, über Fakten und Fiktion berichtet.

Ich bin schon lange Fan des Autors und mag vor allem seine Fantasy-Romane. Nun hat er mich auch im Genre der historischen Romane überzeugen können, wobei noch Luft nach oben ist. Ich habe den Roman gerne gelesen, er war mir nur immer wieder zu langatmig. Erst gegen Ende zieht die Spannung deutlicher an. Als Fan historischer Romane finde ich es schön, wenn sie mich nicht nur unterhalten, sondern auch Neues lehren. Das ist hier gelungen und ich hatte Lust mehr, z. B. über die Hanse, zu erfahren und zu googeln. Ich vergebe 3,5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Leseigel Leseigel

Veröffentlicht am 02.12.2019

Spannende Lebensgeschichte des Lübecker Ratsherrn Bertram Morneweg

Der Lübecker Ratsherr Bertram Morneweg stiftet der Stadt Lübeck das Heilig-Geist-Spital. Als der Maler Johannes, der die Kirche ausschmücken soll, aus Liebeskummer den Lebenswillen verliert, erzählt ihm ... …mehr

Der Lübecker Ratsherr Bertram Morneweg stiftet der Stadt Lübeck das Heilig-Geist-Spital. Als der Maler Johannes, der die Kirche ausschmücken soll, aus Liebeskummer den Lebenswillen verliert, erzählt ihm Morneweg sein Leben. Morneweg verliert als Junge von 10 Jahren bei einem Piratenüberfall auf das Schiff seines Vaters nicht nur sein Elternteil, sondern auch sein Gedächtnis. Er wird in letzter Sekunde aus dem Meer gerettet, erhält den Namen Moses und fristet sein Leben von nun an als Sklave. Sein einziger Lichtblick und schützende Hand ist die Jüdin Rebecca. Gemeinsam gelangen sie dank einer glücklichen Fügung von Wismar nach Lübeck. Moses will unbedingt zur See fahren. Er hofft so, sein Gedächtnis wieder zu erlangen und seine Familie zu finden. Trotz seiner ungewissen Herkunft nimmt ihn der Lübecker Kaufmann als Lehrling in sein Kontor . Als Moses am Ende seiner Lehrzeit auf Handelsreise geht, sieht er sich am Ziel seiner Träume. Die Reise verläuft nicht so , wie erwartet. Doch Gott ist auf seiner Seite. Nun gilt es auch für Johannes alles zum Guten zu wenden.
Der Autor erzählt eine sehr unterhaltsame und bewegende Geschichte, die mich von Anfang an gefesselt hat. Mir hat auch gut gefallen, dass zwei Geschichten parallel erzählt wurden., weil dadurch die Spannung zusätzlich erhöht wurde. Ich habe den Waisenjungen Moses richtig ins Herz geschlossen. Obwohl ich wusste, dass er am Ende sein Glück gefunden hat, war ich erbost ob der Ungerechtigkeiten, die ihm widerfahren sind. Bewundert habe ich ihn für sein Gottvertrauen und Mitmenschlichkeit. Das gleiche gilt für die Jüdin Rebecca, die schließlich auch ihre Bestimmung findet. Für mich war der spannendste Abschnitt Moses Handelsreise. Besonders gefallen haben mir die geschichtlichen Hintergründe, die ganz nebenbei in die Handlung eingeflossen sind. Der Roman wurde dadurch noch anschaulicher.
Am Ende des Buches schließt sich der Kreis, was ich passend und stimmig fand. Zufrieden und ein wenig wehmütig habe ich das Buch zugeklappt.

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Viv29 Viv29

Veröffentlicht am 01.12.2019

Bildgewaltiges Epos mit mitreißenden Charakteren

In „Das Weisse Gold der Hanse“ führt uns Ruben Laurin auf bildgewaltige Weise ins 13. Jahrhundert und läßt uns an zahlreichen aufregenden Ereignissen teilhaben. Ich habe diesen Roman genossen. Schade ist ... …mehr

In „Das Weisse Gold der Hanse“ führt uns Ruben Laurin auf bildgewaltige Weise ins 13. Jahrhundert und läßt uns an zahlreichen aufregenden Ereignissen teilhaben. Ich habe diesen Roman genossen. Schade ist es, daß der Verlag dem Buch sowohl einen unpassenden Titel wie auch einen leicht irreführenden Klappentext verpaßt hat, so daß ich mich (mal wieder) fragte, ob die für diese Dinge verantwortlichen Verlagsmitarbeiter die betreffenden Bücher überhaupt vorher gelesen haben. Dafür ist die Ausstattung des Buches lobenswert, es ist eine Namensliste enthalten (auf der historische Personen gekennzeichnet sind), eine Landkarte, die häufig gute Dienste bot, eine Zeittafel und (hinten im Buch) ein Glossar. So ist man bestens gerüstet.

In zwei Handlungssträngen tauchen wir also in eine andere Zeit ein. Der größte Teil des Buches ist der Geschichte des Jungen Moses gewidmet, den wir von 1231 bis 1243 durch eine turbulente Kindheit und Jugend begleiten. Der zweite Handlungsstrang findet zwischen 1275 und 1286 statt und berichtet uns von dem (historisch verbürgten) Ratsherrn Bertram Morneweg und dem Bau des von ihm gestifteten Hospitals „Haus des Erbarmens“. Wie diese zwei Handlungsstränge zusammenhängen, findet man im Laufe des Buches heraus. Der „Ratsherr“-Strang ist vom Tempo her weitaus gemächlicher als der „Moses“-Strang, verweilt oft zu sehr in Details, verliert sich ein wenig in verschiedenen kleinen Geschehnissen. Es war viel Interessantes hier, aber er hätte für meinen Geschmack weitaus straffer sein und einige der kleineren Begebenheiten auslassen können. Dafür ist aber der „Moses“-Strang fast immer in ausgezeichnetem Erzähltempo gehalten. Nur im Mittelteil gibt es ein paar (kleinere) Längen und am Ende einen für meinen Geschmack übertriebenen Showdown. Ich war beeindruckt, wie lebhaft und eindringlich Ruben Laurin das Geschehen schildert. Ich sah alles vor mir, konnte ganz in der Geschichte versinken. Farbige Details reichern alles an und herrlich lebensechte Figuren berühren. Überhaupt sind die Charaktere eine weitere Freude des Buches. Sie sind vielschichtig, wir begegnen wohlhabenden Kaufleuten, Fürsten und skrupellosen Kirchenmännern ebenso wie einer jungen Frau, die durch ein Pogrom ihre Familie verlor und zur Sklavin wurde, einem etwas wunderlichen alten Herrn mit hinreißend schwäbischer Mundart und aufrechten Mönchen. Manche Charaktere entfalten erst im Laufe der Geschichte ihre ganze Größe, andere entwickeln dunkle Seiten. Kalt läßt einen fast niemand. Auch die Beziehungen zwischen den Charakteren sind ausgezeichnet geschildert und sind einfach echt, lebensnah. Nur in einem Fall konnte ich die plötzliche und ausgesprochen hingebungsvolle Zuneigung eines Mädchens für jemanden nicht nachvollziehen, sie wird auch nie hinreichend begründet. In einem anderen Fall war mir eine lebensverändernde monumentale Entscheidung ebenfalls nicht einleuchtend und ermangelte der Begründung. Angesichts der sonstigen Detailfreude und sorgfältigen Zeichnung von Charakteren und Beziehungen fand ich das sehr schade, aber es waren nur kleine Punkte in einem erfreulichen Ganzen. Ein Sonderlob gibt es dafür, daß wir hier keine kitschige Liebesgeschichte lesen müssen.

Der Schreibstil ist eingängig und erfreulich. Kleine Wermutstropfen waren nur die gelegentliche Neigung zu Wiederholungen und der Erklärungen des Offensichtlichen, aber auch hier waren es Einzelfälle, überwiegend war der Stil eine Freude. Ausgesprochen beeindruckend ist die historische Recherche, die dem Buch zugrunde liegt. Ich war begeistert und oft überrascht von den vielen historischen Details, die hier eingearbeitet wurden und kann mir gar nicht vorstellen, wie viel Arbeit da drinsteckt. Ich habe selten so viel aus einem historischen Roman gelernt und dies auch noch auf unterhaltsame Weise. Es wird eine solche Vielzahl an Themen behandelt und alles zeigt absolut akribische Recherche.

Das Ende ist stimmig und hat mir gut gefallen. Das Wesentliche der Geschichte wurde detailreich erzählt, das Nachfolgende wird angedeutet und zusammengefaßt. Ganz am Ende schließt sich der Kreis fast symbolhaft. Das ist gut gelungen und ließ mich zufrieden und ein wenig wehmütig zurück.


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Autor

Ruben Laurin

Ruben Laurin - Autor
© Stephan Cremer

Ruben Laurin ist das Pseudonym eines preisgekrönten Autors, der vor allem phantastische und historische Romane verfasst. Seine Faszination für die Geschichte der Stadt Magdeburg und die mittelalterliche Kirchenarchitektur brachten ihn auf die Idee, einen Roman über den Bau des Magdeburger Doms zu schreiben: Die Kathedrale des Lichts. Ruben Laurin lebt in der Nähe von Wismar.

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