Die Festung am Rhein
 - Maria W. Peter - Taschenbuch

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10,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Historische Romane
607 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17519-2
Ersterscheinung: 16.03.2017

Die Festung am Rhein

Historischer Roman

(23)

Eine gigantische Festung, ein teuflischer Verrat und eine verbotene Liebe
 
Coblenz, 1822: Hoch über der Stadt entsteht die preußische Feste Ehrenbreitstein. Als geheime Baupläne von dort verschwinden, wird Franziskas Bruder wegen Landesverrats verhaftet. Er soll die Pläne an die Franzosen verkauft haben – immerhin war ihr gemeinsamer Vater ein Offizier Napoleons. Um seine Unschuld zu beweisen, ist Franziska auf die Hilfe des strengen Leutnants Rudolph Harten angewiesen. Bei der Suche nach dem wahren Verräter kommen sich die beiden näher, als es sich für einen Preußen und eine Halbfranzösin gehört ...
Die Festung Ehrenbreitstein (erbaut 1817 bis 1828) thront bis heute hoch über Rhein und Mosel. Zum 200-jährigen Jubiläum der Festungsstadt Koblenz entwirft Maria W. Peter ein schillerndes Panorama der Rheinprovinz im 19. Jahrhundert. Preußische Disziplin trifft auf rheinische Lebensfreude.

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Pressestimmen

„[…] ein eindrucksvoller Roman, der einem gemütliche Lesestunden beschert und dazu noch lehrreich ist.”

Rezensionen aus der Lesejury (23)

engineerwife engineerwife

Veröffentlicht am 04.08.2017

Wie war es doch am Rhein so schön ...

Gerade habe ich dieses imposante Werk ausgelesen und schon während des Lesens machte es mir spontan Lust auf einen Ausflug zum Rhein. Die im Buch genannten Orte, u. a. Köln und natürlich an erster Stelle ... …mehr

Gerade habe ich dieses imposante Werk ausgelesen und schon während des Lesens machte es mir spontan Lust auf einen Ausflug zum Rhein. Die im Buch genannten Orte, u. a. Köln und natürlich an erster Stelle Koblenz, haben mich mal wieder sehr neugierig gemacht, wenn sich auch zwischen 1822 und 2017 sicher vieles verändert hat. Zum Beispiel war mir gar nicht bewusst, dass u.a. der Dom zu Anfang des 19. Jahrhunderts noch gar nicht fertig gestellt war.
Die begabte Autorin schafft es mit ihrem Buch mal wieder wunderbar, mich als Leserin genau in diese vergangene Zeit zurückzuversetzen. Wie mag es gewesen sein, als das Land nach der Niederlage Frankreichs plötzlich von den Preußen übernommen wurde? Die ordnungsliebenden Preußen, von den viele nicht mit dem illustren Lebensstil der Rheinländer zurechtkamen? In genau diesem Kunterbunt mit dem Stimmengewirr vieler Nationen lernen wir Franziska kennen, von ihrem Bruder liebevoll Fanchon genannt. Ihr Bruder, der sich in einer mehr als misslichen Lage befindet, nämlich unter falschen Anschuldigungen im Gefängnis. In Franziska erwacht der Kampfgeist, sie will, nein sie muss ihn retten!
Neben den Hauptcharakteren Franziska, Christian und natürlich Leutnant Harden, machen die vielen kleinen Nebenschauplätze den Roman zu einem Genuss. So lernen wir den Schotten Alasdair McBaird kennen, dessen „Scottish brogue“ mir das Herz wärmte. Ich habe mir seine Sätze immer laut vorgelesen – es erinnerte mich an Jamie aus der Outlander Reihe. Dann haben wir da noch die vornehme Henriette von Rülow, die vor Langeweile an ihrer steifen Ehe mit Capitain von Rülow zu Grunde gehen würde, wären da nicht die Vergnügungen ganz eigener Art. Aber auch über die Verhältnisse in dem damals zum Bersten gefüllten Koblenz kann man sich ein authentisches Bild verschaffen. Gerüche von Schwarzpulver, Bier, Schweiß und gelegentlichem Weihrauch schwängern die Luft, die der heiße Sommer fast unerträglich macht. Alles in allem handelt es sich hier um ein großartiges historisches Werk, wenn ich mir auch ein klitzekleines bisschen mehr Informationen zum eigentlichen Bau der Festung an sich erhofft hatte.
Besonders beeindruckt hat mich der Anhang, in dem die Autorin über ihre Ergebnisse ihrer wie immer sehr ausführlichen Recherche berichtet. Für Maria scheint Schreiben kein Beruf, sondern eine Berufung zu sein. Noch „Die Küste der Freiheit“ ist dieses Buch mein zweites und bestimmt nicht letztes Buch von ihr. Ich werde garantiert zum wiederholten Wiederholungstäter 

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siko71 siko71

Veröffentlicht am 29.06.2017

von Anfang an fesselnd

Coblenz im Jahre 1822, über der Stadt soll eine Festung entstehen. Als die Baupläne verschwinden gerät der Halbfranzose Pionier Christian Berger unter Verdacht. Seine Schwester Franziska setzt alles aufs ... …mehr

Coblenz im Jahre 1822, über der Stadt soll eine Festung entstehen. Als die Baupläne verschwinden gerät der Halbfranzose Pionier Christian Berger unter Verdacht. Seine Schwester Franziska setzt alles aufs Spiel um ihn aus dem Arrest zu befreien. Ihr zu Seite steht Rudolph Harten, ein preußischer Leutnant, der von seinem Vorgesetzten von Rülow ebenfalls beschuldigt wird an dem Verrat mitzuwirken.Franziska und Rudolph ermitteln nun gemeinsam und kommen sich dadurch näher.

Ein sehr fesselnder historischer Roman über ein gigantischer Bauwerk, Verrat und eine Liebe, die nicht sein darf. Mich hat die Handlung und die Personen von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Sehr gut hat mir Franziska gefallen, bei ihr kommen die Liebe zur Heimat und zur Familie sehr gut zur Geltung. Der Schreibstil ist gefällig und dadurch fliegt man nur so durch das Buch. Meine Wertung sind 5 Sterne und ein absolut Empfehlenswert.

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Gartenfee007 Gartenfee007

Veröffentlicht am 05.06.2017

Die Festung am Rhein

Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt und nicht mehr losgelassen !! Man begibt sich auf eine tolle Reise in die Vergangenheit mit Franziska und Rudolph. Der Schreibstil war total toll, so bildgewaltig ... …mehr

Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt und nicht mehr losgelassen !! Man begibt sich auf eine tolle Reise in die Vergangenheit mit Franziska und Rudolph. Der Schreibstil war total toll, so bildgewaltig und doch sehr detailgetreu !! Man konnte sich die Landschaften, Orte und die Personen super vorstellen. Ich fühlte mit den Protoganisten richtig mit und war schon traurig, als das Buch zu Ende war.

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steffi_the_bookworm steffi_the_bookworm

Veröffentlicht am 30.05.2017

Guter historischer Roman mit kleinen Schwächen

3.5

Nach langer Zeit habe ich mal wieder einen historischen Roman gelesen, bin aber gleich gut in das Buch hineingekommen.

Die Geschichte selbst fand ich sehr spannend mit den Geheimnissen und der Spionage. ... …mehr

3.5

Nach langer Zeit habe ich mal wieder einen historischen Roman gelesen, bin aber gleich gut in das Buch hineingekommen.

Die Geschichte selbst fand ich sehr spannend mit den Geheimnissen und der Spionage. Manches konnte man erahnen, aber anderes hat dann doch wieder sehr überrascht.
Die Liebesgeschichte kam für meinen Geschmack etwas zu kurz, da hätte ich mir ein bisschen mehr Gefühle gewünscht.

Die Charaktere waren sympathisch. Franziska war für ihre Zeit eine sehr selbstbewusste Frau, während Rudolph ein wenig blass geblieben ist und sich oft wie das Fähnchen im Wind verhalten hat.

Ein wenig gestört hat mich, dass einige Personen fast nur Dialekt gesprochen haben. Das fand ich zum Teil etwas anstrenged zu lesen sowie auch schwierig zu verstehen. Ansonsten war der Schreibstil der Autorin flüssig und angenehm zu lesen.

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Schneerose Schneerose

Veröffentlicht am 29.05.2017

Dramatisch, Erschreckend und spannend

Meine Meinung zum Buch und Autorin

Da ich in der nähe von Koblenz geboren bin und die Stadt und Festung kenne, war der Roman ein muss für mich und hochinteressant. Hier erfuhr ich so manches über den ... …mehr

Meine Meinung zum Buch und Autorin

Da ich in der nähe von Koblenz geboren bin und die Stadt und Festung kenne, war der Roman ein muss für mich und hochinteressant. Hier erfuhr ich so manches über den Festungsbau der Ehrenbreitstein, was mir vorher nicht bewusst war. Ich muss sagen Maria W. Peter, ist ein großartiges Werk gelungen und das auch noch zum 200 Jubiläum der Festungsstadt Koblenz. Was für eine Ehre für die Stadt. Den Sprach-und Schreibstil fand ich sehr flüssig, packend und fesselnd, der Spannungsbogen war vom Anfang bis zum Ende hoch. Sie versteht es einem mitzureißen und in die Geschichte einzubinden. Die Wörtliche Rede, die Dialekte und die französischen Einwürfe fand ich sehr gelungen, es machte das ganze so Identisch. Auch die rheinische Frohnatur kam zur Geltung, oft musste ich schmunzeln. Ihre Figuren sind sehr schön und Liebevoll gezeichnet, ebenso die einzelnen Charaktere von der Ehrlichen und Gutmütigen Franziska, bis zu dem fiesen Charakter, einiger Personen, sie ließ einem hinter die wahren Fassaden jeden einzelnen Blicken. Ihre Protagonisten sind aus Fleisch und Blut, greifbar und nah.Sehr gut hat sie das Historische mit dem Fiktiven verwebt. Man spürt wie viel Akribische Mühe sie sich bei der Recherche machte. Besonders über die Preußische Zeit, der Zucht und Ordnung die damals herrschte, das strenge Regiment. Der Hass zwischen Franzosen und Preußen, dem Katholizismus und den Protestanten. Alles ist so lebendig und bildhaft beschrieben, das ich beim Lesen in eine vergangene Epoche hinein Katapultiert wurde, und mit Franziska bangte und hoffte.

Meine Zusammenfassung zum Inhalt
Sehr spannend konnte man den Festungsbau verfolgen, wie die Arbeiter herum wuselten. Den Unmut der Bevölkerung über die Preußen war spürbar, die nach dem Napoleon den Krieg verloren hatte das Rheinland besetzt hatten. Wenn auch die Franzosen vorher dort das Regiment führten, waren sie doch freier in ihrem tun und handeln, die verfolgten nämlich den Gedanken der Revolution. Die Preußen dagegen sind Streng, bei ihnen herrscht Zucht und Ordnung, was wirklich nicht leicht war, sie fühlen sich eingeengt und bevormundet. Franziska hatte ich gleich ins Herz geschlossen, auch wenn sie manches mal mit dem Kopf durch die Wand ging, aber sie hat das Herz auf dem rechten Fleck, eine Kämpfernatur. Allein wie sie für ihren Bruder Christian kämpfte, als man ihn wegen Hochverrates verhaftete, es sind wichtige und geheime Pläne verschwunden. Da beide Kinder einen französischen Vater hatten, der bei der Schlacht von Waterloo fiel, fällt der Verdacht auf Christian, das er die Pläne an die Franzosen verkauft hat. Ich habe Franziska bewundert, wie sie Kopf und Kragen riskiert für ihren Bruder, für ihn kämpft. Sie verdingt sich sogar bei der Preußischen Familie, als Dienstmädchen, nur um die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Sehr schön konnte ich mich auch in den Offizier Rudolph Harten hineinversetzen, ein Mann mit Gerechtigkeitssinn, der auch im Krieg schlimme Erfahrungen gemacht hat. Wenn sich Franziska und Rudolph am Anfang sehr angriffslustig zeigen, wendet sich das Blatt. Eine Liebe zwischen Preußen und Franzosen, ist strafbar. Beide begeben sich auf gefährliche Pfade, die einem im Atem Halten und zittern und beben lassen.....

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Autor

Maria W. Peter

Maria W. Peter - Autor
© Olivier Favre

Maria W. Peter ist seit Langem von Amerika begeistert. Während ihres Studiums der  Amerikanistik und Anglistik war sie Mitglied eines amerikanischen Chors auf dem Militärstützpunkt in Kaiserslautern und pflegte intensive Kontakte zu amerikanischen Familien. Später lebte sie in Columbia, Missouri, wo sie als Fulbright-Stipendiatin die School of Journalism besuchte. Dort erlag sie endgültig der Faszination amerikanischer Kultur und Geschichte. Schon zu Studienzeiten arbeitete Maria W. …

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