Die Festung am Rhein
 - Maria W. Peter - Taschenbuch

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10,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Historische Romane
607 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17519-2
Ersterscheinung: 16.03.2017

Die Festung am Rhein

Historischer Roman

(29)

Eine gigantische Festung, ein teuflischer Verrat und eine verbotene Liebe
 
Coblenz, 1822: Hoch über der Stadt entsteht die preußische Feste Ehrenbreitstein. Als geheime Baupläne von dort verschwinden, wird Franziskas Bruder wegen Landesverrats verhaftet. Er soll die Pläne an die Franzosen verkauft haben – immerhin war ihr gemeinsamer Vater ein Offizier Napoleons. Um seine Unschuld zu beweisen, ist Franziska auf die Hilfe des strengen Leutnants Rudolph Harten angewiesen. Bei der Suche nach dem wahren Verräter kommen sich die beiden näher, als es sich für einen Preußen und eine Halbfranzösin gehört ...
Die Festung Ehrenbreitstein (erbaut 1817 bis 1828) thront bis heute hoch über Rhein und Mosel. Zum 200-jährigen Jubiläum der Festungsstadt Koblenz entwirft Maria W. Peter ein schillerndes Panorama der Rheinprovinz im 19. Jahrhundert. Preußische Disziplin trifft auf rheinische Lebensfreude.

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Pressestimmen

„[…] ein eindrucksvoller Roman, der einem gemütliche Lesestunden beschert und dazu noch lehrreich ist.”
„Zum 200-jährigen Jubiläum der Festungsstadt Koblenz entwirft Maria W. Peter ein schillerndes Panorama der Rheinprovinz im 19. Jahrhundert. Preußische Disziplin trifft auf rheinische Lebensfreude.“

Rezensionen aus der Lesejury (29)

Kristall86 Kristall86

Veröffentlicht am 23.01.2018

Wow!

Maria W. Peter ist mit dem Buch "Die Festung am Rhein" ein kleines Meisterwerk gelungen! Sie verschafft dem Leser, ohne viele Effekte, ein pures Lesevergnügen! Die Protagonisten sind so wunderbar beschrieben ... …mehr

Maria W. Peter ist mit dem Buch "Die Festung am Rhein" ein kleines Meisterwerk gelungen! Sie verschafft dem Leser, ohne viele Effekte, ein pures Lesevergnügen! Die Protagonisten sind so wunderbar beschrieben das man sofort Sympathie und auch für einige Empathie empfindet. Durch ihre Beschreibungen zu Städten und Personen fühlt man sich ab der ersten Seite 200 Jahre zurück versetzt. Die geschichtlichen Aspekte sind sehr gut recherchiert und lassen die Geschichte nicht langweilig wirken - ganz im Gegenteil! Dieses Buch ist ein All-in-one-Paket: mit Romantik, historischer Geschichte, Mord, Intrigen, Verrat, vielen krimiähnlichen Zügen hat dieses Buch einfach alles zu bieten! Die historische Kulisse der Festung Ehrenbreitstein wird man durch dieses Buch ganz anders betrachten. Dieses Buch hätte es verdient das es als Hardcover erscheint. Das Cover ist sehr geschmackvoll! Wie bereits gesagt, was will man mehr! Achja....natürlich....eine Fortsetzung bitte! Iny Lorentz, Sabine Weigand und Sabine Ebert bekommen große Konkurrenz! Meinen größten Respekt für dieses wunderbare Buch!

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Tine13 Tine13

Veröffentlicht am 03.01.2018

Rheinländische Lebenslust trifft auf preußische Korrektheit

Koblenz 1822, hoch über der Stadt entsteht die neue Festung Ehrenbreitstein, als mächtiges Symbol preußischer Vorherrschaft und Ingenieurskunst. Doch es verschwinden geheime Baupläne und der junge Rekrut ... …mehr

Koblenz 1822, hoch über der Stadt entsteht die neue Festung Ehrenbreitstein, als mächtiges Symbol preußischer Vorherrschaft und Ingenieurskunst. Doch es verschwinden geheime Baupläne und der junge Rekrut Christian wird unschuldig wegen Landesverrates verhaftet. Sein einziger Fehler, er ist Halbfranzose…ein Sohn des Feindes! Seine Schwester Franziska ist gewillt alles zu tun, um ihren Bruder aus den Händen der ihr verhassten Preußen zu befreien. Dabei trifft sie auf den pedantisch korrekten Leutnant Rudolph Harten, preußischer Ingenieur und damit beauftragt die Spionagegeschichte aufzuklären. Auf der Suche nach der Wahrheit entdecken die beiden so manches Geheimnis!

„Die Festung am Rhein“ ein historischer Roman der Autorin Maria W. Peter ist ein sagenhaft spannender Roman über eine sehr interessante Epoche. Napoleon hatte diese Region am Rhein sehr stark geprägt und als nach dem Wiener Kongress die Rheinprovinzen an Preußen fallen, prallten dort die freiheitlich denkenden katholischen Rheinländer auf die starren Hoheitsgetreuen protestantischen Preußen. Es gelingt der Autorin hervorragend, diese brisante Stimmung einzufangen. All die Vorbehalte, Vorurteile und der regelrechte Hass dieser zwei Lager, ist Zentrum ihrer Erzählung. Die beiden so unterschiedliche Hauptprotagonisten, Franziska die freiheitsliebende Rheinländerin und Rudolph der gestrenge Preuße, sind jeder für sich typische Exemplare dieser Zeit! Auch all die weiteren unterschiedlichen Charakteure der Geschichte sowie die bildhafte Beschreibung der ganzen Stadtkulisse hauchen dem Buch zusätzlich Leben ein!
Man lebt und leidet mit den großartigen Figuren und die Seiten fliegen nur so dahin.

Eine grandios ausgedachte Spionagegeschichte, die bis zur letzten Seite spannend bleibt!
Auch die persönliche Geschichte der Protagonisten, die nebenher erzählt wird, ist an Spannung kaum zu überbieten. Ein Roman mit mehreren Ebenen, historisch perfekt recherchiert, da macht das Lesen großen Spaß! Eine interessante Epoche, Spannung, Romantik, Leidenschaft, dieses Buch hat alles was frau braucht, absolute Leseempfehlung meinerseits:)

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Ladybella911 Ladybella911

Veröffentlicht am 25.12.2017

Schwesternliebe in historischem Gewand

Was würdest du tun, wenn man deinen geliebten Bruder fälschlicherweise beschuldigen würde, ein Verräter zu sein?

Genau diese Situation ist es, in der Franziska sich befindet. Ihr Bruder Christian wird ... …mehr

Was würdest du tun, wenn man deinen geliebten Bruder fälschlicherweise beschuldigen würde, ein Verräter zu sein?

Genau diese Situation ist es, in der Franziska sich befindet. Ihr Bruder Christian wird beschuldigt, geheime Dokumente um den Bau der Festung Ehrenbreitstein in der Nähe von Koblenz entwendet zu haben, um sie dem Feind, den Franzosen, zugängig zu machen.

Der historisch bestens recherchierte Roman von Maria W. Peter entführt uns in die Zeit um 1822 genau die Zeit in der die Preußen ihre Festung, die einst größte Verteidigungsanlage Europas, erbauten.

Im Übrigen stand es mit der Stadtbevölkerung, die die Anwesenheit der Preußen nicht unbedingt favorisierten weil diese protestantisch und die Mehrheit der Koblenzer und der gesamten Rheinprovinz katholisch war, auch nicht zum Besten.

Da ist es umso verwunderlicher, dass die Halbfranzösin Franziska die Hilfe des etwas strengen preussischen Leutnants Rudolph Harten in Anspruch nimmt, um die Unschuld ihres Bruders zu beweisen. Bei ihren gemeinsamen Recherchen kommen sie nicht nur dem wahren Täter gefährlich nahe, nein, auch sie selbst finden zueinander.

Die Autorin schreibt einen Stil, der sich trotz aller integrierten historischen Fakten sehr gut und leicht lesen lässt und den Leser unweigerlich in den Bann zieht. Eine geschickt konstruierte Geschichte, zwischen einer nicht alltäglichen Romanze, französischem Savoir Vivre, rheinischer Frohnatur und preußischer Disziplin.

Die Beschreibungen des Umfeldes, der unvergleichlich schönen Landschaft zwischen Rhein und Mosel, eindrucksvoll und die feingeschliffenen Charaktere, die sich vor unseren Augen entwickeln und bildhaft entstehen, mit all ihren Ecken und Kanten, ihren Emotionen und Geheimnissen, dies alles erweckt Maria W. Peter in einer facettenreichen überzeugenden Sprache zum Leben und lässt uns sozusagen hautnah an den Ereignissen der damaligen Zeit teilhaben.

Ich habe viel gelernt über eine Zeit deutscher Geschichte, die mir so nicht gegenwärtig war, und wurde gleichzeitig extrem gut unterhalten.

Diesen historischen Roman kann ich nur wärmstens jedem Leser ans Herz legen der gut recherchierte historische Romane mit hohem Unterhaltungswert liebt.


Autor: Maria W. Peter
Buch: Die Festung am Rhein

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DieArtderIdaGratias DieArtderIdaGratias

Veröffentlicht am 14.11.2017

Preußen & Rheinländer: Clash of cultures 1822

Ein aus der Masse der historischen Romane wirklich herausstechendes Beispiel. Ein Roman über eine ausgesprochen interessante, noch nicht "totgeschriebene" Epoche europäischer Geschichte, die Zeit der ... …mehr

Ein aus der Masse der historischen Romane wirklich herausstechendes Beispiel. Ein Roman über eine ausgesprochen interessante, noch nicht "totgeschriebene" Epoche europäischer Geschichte, die Zeit der Restauration im Deutschen Kaiserreich. Mit einem spannenden Plot, gut gezeichneten Figuren, einem Setting, das einen beim Lesen schon mal den Koffer packen lässt. Dazu kenntnisreich recherchiert. Von einer Autorin, die auch noch das seltene Vermögen besitzt, dieses profunde Wissen im richtigen Maß an den Leser zu bringen. Und dann ist das Ganze noch sprachlich auffällig gut umgesetzt. Kurzum es war mir eine wahre Lesefreude!

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sommerlese sommerlese

Veröffentlicht am 02.11.2017

Eindrucksvolle Beschreibung der Zeit vor 200 Jahren am Rhein

"Plötzlich war sie wieder da, die alte Feindschaft, die unterschiedlichen Welten, die sie weiter voneinander trennten als der Rhein das eine Ufer vom anderen." Zitat

Dieser Roman hat mich gut unterhalten ... …mehr

"Plötzlich war sie wieder da, die alte Feindschaft, die unterschiedlichen Welten, die sie weiter voneinander trennten als der Rhein das eine Ufer vom anderen." Zitat

Dieser Roman hat mich gut unterhalten und mitgenommen auf eine spannende Suche nach einem Verräter. Dabei wurde ich auch geschichtlich gut informiert und anschaulich in eine Zeit zurückversetzt, als Verbindungen zwischen Preußen und Franzosen nicht geduldet wurden.
Ich konnte wunderbar in die Handlung eintauchen und wurde einfach mitgerissen von den spannenden Wendungen und der zarten, aber unsäglichen Liebesgeschichte zwischen Franziska und Rudolph.
Diese Verbindung zwischen einem Protestanten und einer Katholikin wurde damals nicht geduldet.

Der Autorin ist es dank ausführlicher Recherche wieder bestens gelungen, die historischen Grundlagen verständlich und authentisch in den Roman einzubinden.
Die traumatischen Erlebnisse der napoleonischen Kriege zeigen sich durch die Person Rudolphs beängstigend nah. Auch die wenigen ärztlichen Möglichkeiten werden aufgezeigt.
Man kann sich ein deutliches Bild davon machen, wie die religiösen und standesmäßigen Unterschiede damals das Leben eines Menschen bestimmten. Aber auch die Lebensumstände der Bewohner am Rhein und ihre finanzielle Situation werden sehr deutlich geschildert. Das Rheinland war tief im Katholizismus verwurzelt und durch die französische Herrschaft eher dem Geist der Revolution verpflichtet, sie standen den konservativen protestantischen Preußen eher feindlich gesonnen gegenüber. Doch die Preußen brachten einige positive Änderungen in diesen Landstrich, die dank Schulreform, neu eingeführte Verwaltung und technische und medizinische Fortschritte der Bevölkerung zugute kam.

Mir hat es gefallen wie sich die Charaktere Franziska und Rudolph im Handlungsverlauf gedanklich mit den religiösen Schwierigkeiten ihrer Verbindung auseinandergesetzt haben. Auch die Unterschiede ihrer Herkunft machten einen großen Teil des Interesses für die Gegend und die Menschen dort aus. Wie sich hier am Rhein alle möglichen Landsleute aus Berlin, Oberschlesien und anderswo verdingen mussten, zeigt Maria W. Peter durch die vielen eingebauten Dialekte. Das bringt eine anschauliche Szenerie mit sich, die sehr lebensnah wirkt.

Meine Vermutung nach dem eigentlichen Verräter hat sich im Roman bestätigt, es war nicht schwer, ihm auf die Schliche zu kommen. Jedoch hat sein spezielles Motiv mich dann doch überrascht.

Dieser Roman hat mit seinem facettenreichen Bild der vielfältig geprägten Bevölkerung und der Darstellung von entgegengesetzten politischen und gesellschaftlichen Strömungen ein eindrucksvolles Sichtfenster dieser Zeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts gezeichnet.

In einem ausführlichen Nachwort gibt die Autorin noch einen historisch erklärenden Überblick über das Rheinland. Hier kann man versäumtes Geschichtswissen schnell nachholen.


Die Geschichte um Franziska und Rudolph ist spannend zu verfolgen. Wie die Menschen damals am Rhein gelebt haben, kann man im Roman verstehen lernen. Große Leseempfehlung von mir!

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Autor

Maria W. Peter

Maria W. Peter - Autor
© Olivier Favre

Maria W. Peter ist seit Langem von Amerika begeistert. Während ihres Studiums der  Amerikanistik und Anglistik war sie Mitglied eines amerikanischen Chors auf dem Militärstützpunkt in Kaiserslautern und pflegte intensive Kontakte zu amerikanischen Familien. Später lebte sie in Columbia, Missouri, wo sie als Fulbright-Stipendiatin die School of Journalism besuchte. Dort erlag sie endgültig der Faszination amerikanischer Kultur und Geschichte. Schon zu Studienzeiten arbeitete Maria W. …

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