Die Küste der Freiheit
 - Maria W. Peter - Taschenbuch

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9,99

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Historische Romane
878 Seiten
ISBN: 978-3-404-16735-7
Ersterscheinung: 14.11.2014

Die Küste der Freiheit

Roman

(12)

1775: Als ihr geliebter Lorenz mit seinem Regiment nach Amerika in den Krieg geschickt wird, ist Anna zutiefst verzweifelt. So verzweifelt, dass sie sich als Schuldmagd in die amerikanischen Kolonien verkauft. Bald schon findet sie sich mit zahlreichen anderen Auswanderern auf einem Schiff in die Neue Welt wieder. Doch der Weg in die Freiheit und zur Liebe ist weit ...

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Pressestimmen

„Für ihr jüngstes Werk hat sei ein umfassendes Recherche-Netzwerk geknüpft, damit auch das kleinste Detail historisch korrekt ist. Das alles kombiniert sie mit beachtlicher literarischer Finesse.“

Rezensionen aus der Lesejury (12)

Filou Filou

Veröffentlicht am 20.07.2017

Glaube, Liebe und Hoffnung - in Amerika

Anna und ihr schwerkranker Vater finden nach langer und entbehrungsreicher Flucht ein neues Zuhause bei einer Mennonitengemeinde bei Cassel. Durch ihre verstorbenen Mutter kennt sie sich in Kräuterwissen, ... …mehr

Anna und ihr schwerkranker Vater finden nach langer und entbehrungsreicher Flucht ein neues Zuhause bei einer Mennonitengemeinde bei Cassel. Durch ihre verstorbenen Mutter kennt sie sich in Kräuterwissen, Krankenpflege und Geburtshilfe aus. Anna ist daher ständig unterwegs um zu helfen. Wie auch diesmal, auf ihrem Rückweg von einer Geburt wird sie von einem Fahnenflüchtigen überfallen und nur mit Hilfe von Soldaten und ihrem Offizier Lorenz kann eine brutale Vergewaltigung verhindert werden. Genau diesen Offizier findet Anna kurze Zeit später halb tot im Wald, schleppt ihn heimlich zu sich nachhause und pflegt ihn gesund. Doch Anna hat dadurch gegen die Regeln der Mennonitengemeinde verstoßen und wird aus dem Dorf verband. Doch eine gläubige Mennonistin wie Anna hat es schwer im "normalen" Leben. Sie findet weder Arbeit noch Unterkunft und durch ihre Gutmütig.- und Arglosigkeit verliert sie ihre gesamte Habe. Kurz vor dem Verhungern heuert sie als Schuldmagd auf einem Schiff nach Amerika an. Schwer an Typhus erkrankt, wird sie von einem Plantagenbesitzer gekauft und muss jetzt für sieben Jahre bei ihm arbeiten. Es ist eine harte Zeit, nur ihr Glaube und die Gedanken an Lorenz lassen sie durchhalten. Immer wieder muss sie sich vor den Nachstellungen ihres Masters und seinem Sklavenaufsehers in Sicherheit bringen.Von Lorenz weiß sie, das er mit seinen Männern für den englischen König in Amerika gegen die Rebellen kämpft.

Eine Geschichte die mich regelrecht umgehauen hat. Obwohl es viele Protagonisten gibt, passt am Schluss alles stimmig zusammen. Ich habe mit ihnen mitgelitten, spürte die Angst und Verzweiflung als es hart zur Sache ging. Der Stoff wirkte keineswegs trocken auf mich, im Gegenteil - ich habe einiges zum historischen Hintergrund "nachgegoogelt" weil es mich neugierig gemacht hat. Im Anhang findet man viele Beschreibungen und Tipps für die "Literaturtouristen"unter uns.
Kurzum - ein Buch das ich jedem Liebhaber von historischen Büchern aber auch denen, die gerne mal ein anderes Genre lesen möchten, empfehlen kann.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

AmberStClair AmberStClair

Veröffentlicht am 20.07.2017

Die Küste der Freiheit

Ein Meisterwerk vom feinsten. Eine sehr gut recherchierte Geschichte, mit sehr tief bewegende Szenen das einem manchmal Tränen in den Augen standen. Man konnte alles Leid und die Pein die Anna und Lorenz ... …mehr

Ein Meisterwerk vom feinsten. Eine sehr gut recherchierte Geschichte, mit sehr tief bewegende Szenen das einem manchmal Tränen in den Augen standen. Man konnte alles Leid und die Pein die Anna und Lorenz erlitten hatten mitfühlen. Die Schicksalsschläge waren manchmal so hart das man echt bangte ob sie je zueinander finden. Eine sehr ergreifende Liebesgeschichte die einen im Atem hielt.
Diese mitreißende Auswanderergeschichte ist der Autorin mehr als nur gelungen. Man merkte das sie ihr ganzes Herz mit rein gab. Die Szenen waren sehr authentisch und die historische Geschichte Amerikas gut mit eingebracht. Man konnte sich auch alles sehr gut vorstellen, was die Soldaten erlebten. Aber auch die Sklaven in ihrem Elend. Die ganzen Klassenunterschiede, sowie auch die deutschen Auswanderer die keinen Rat mehr wußten und wegen ihrer Religion flüchteten.
Ich persönlich fand die Geschichte einmalig, sie hat das versprochen was ich mir erhoffte. Spannung, ein absolutes Lesevergnügen und eine lehrreiche Erfahrung. Die Charaktere waren sehr gut beschrieben und man war selbst mitten unter ihnen. Ein dickes Buch von 800 Seiten was man gar nicht merkte so fesselnd war der Inhalt.
Interessant wurde es noch mal im Glossar. Hier wird alles sehr ausführlich dargestellt.
Eine absolute Leseempfehlung, für Leser die etwas mehr über die amerikanische Geschichte wissen möchten.

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Malaika Malaika

Veröffentlicht am 19.07.2017

Einfach großartig!


Die Küste der Freiheit
Die Küste der Freiheit
Maria W. Peter
Rezension vom 16.07.2017 (1)

Als Annas Vater stirbt, kann er sie nicht mehr vor der anstehenden Heirat mit Gideon Beiler beschützen. Eigentlich ... …mehr


Die Küste der Freiheit
Die Küste der Freiheit
Maria W. Peter
Rezension vom 16.07.2017 (1)

Als Annas Vater stirbt, kann er sie nicht mehr vor der anstehenden Heirat mit Gideon Beiler beschützen. Eigentlich wäre Gideon der perfekte Mann - er hat den selben Glauben, gehört der ihrer Gemeinde an und ist auch, im Vergleich zu Anna, sehr wohlhabend. Er hat aber eine furchtbare Persönlichkeit…
Anna beschliesst nach 'America' zu flüchten, um dort neu anzufangen. Das verläuft jedoch nicht so, wie sie es geplant hat.

Das Buch konnte mich ab der ersten Seite in den Bann ziehen. Es ist spannend, tragisch und schön. Man kann in das 18. Jahrhundert abtauchen und die Welt durch die Augen der Protagonisten sehen.
Im Buch ist der amerikanische Bürgerkrieg, die Sklaverei, die Zeit der Reformation/Gegenreformation und noch vieles mehr eingewoben. Das ermöglicht ein sehr spannendes Leseerlebnis.

“Die Küste der Freiheit” hat mich erstaunlicherweise durchgehend gefesselt, etwas, das ich nicht erwartete habe, da viele, so dicke Bücher sich irgendwann ziehen. Dieses Buch jedoch nicht. Es passiert immer etwas Neues und es wiederholt sich nichts zweimal.

Anna war mir sofort sympathisch. Sie ist eine selbstbewusste, starke, junge Frau, die sich nicht so schnell unterkriegen lässt. Auch ihre unermüdliche Gutmütigkeit, anderen zu helfen, konnte ich nur bewundern.

Die Autorin hat das Buch unglaublich gut recherchiert - von historischen Hintergründen bis zu medizinischen Möglichkeiten. Dadurch hat sie dem Buch einen spezialen Glanz gegeben, der auch noch nach dem Lesen nachwirkt.

Das Cover ist einfach wunderschön, die weichen Farben kombinieren perfekt mit dem Kranich und den Silhouetten im Hintergrund…

Dieses Buch ist ein absolutes Muss für alle, die spannende historische Romane lieben

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PMelittaM PMelittaM

Veröffentlicht am 15.07.2017

Liebe und Leid zur Zeit des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges - packend erzählt

Das Leben der Mennonitin Anna Hochstetter und des Sekondeleutnant Lorenz von Tannau scheint verbunden zu sein. Bereits in Deutschland liefen sie sich mehrmals über den Weg und auch in Amerika, wo beide ... …mehr

Das Leben der Mennonitin Anna Hochstetter und des Sekondeleutnant Lorenz von Tannau scheint verbunden zu sein. Bereits in Deutschland liefen sie sich mehrmals über den Weg und auch in Amerika, wo beide aus unterschiedlichen Gründen gelandet sind, treffen sie sich wieder.

In Amerika geraten beide in die Wirren des Unabhängigkeitskrieges, doch auch anderes macht ihnen Sorgen.

Maria W. Peters Roman über die beiden so unterschiedlichen Deutschen ist ein wahrer Pageturner, trotz seiner über 800 Seiten habe ich den Roman innerhalb kurzer Zeit gelesen. Die Autorin hat ein Händchen dafür, dem Leser ihre Charaktere sehr nahe zu bringen, man bangt, hofft und freut sich mit ihnen – oder ärgert sich und schimpft über die Antagonisten, von denen es auch ein paar gibt. Die beiden Protagonisten gefallen mir sehr gut, Anna, die sich selbst, auch unter widrigsten Umständen, treu bleibt, und Lorenz, der eine Reihe guter Anlagen für die Entwicklung, die er durchläuft, von Anfang an mitbringt. Auch die weiteren Charaktere sind der Autorin gut gelungen, manche sind allerdings etwas zu eindimensional gestrickt, ich hätte mir, vor allem bei den Antagonisten, weniger Klischee sondern mehr Ambivalenz gewünscht.

Ähnliches gilt für das Schicksal der Protagonisten, vor allem dem Annas, denn irgendwann war mir all das Unglück, das ihr widerfährt, fast zu viel, gut, dass die Autorin ihr dann doch zwischendurch ein wenig Frieden gönnt. Die Autorin hat viel hineingepackt von dem, was Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nach Amerika kamen, passieren konnte, der Roman wirkt dadurch aber nicht überladen, da nicht alles auf die beiden Protagonisten, sondern manches auch auf Nebenfiguren zutrifft, da gibt es z. B. Sklaven, irische Auswanderer, Plantagenbesitzer. Dadurch, dass der Roman aus vielen verschiedenen Perspektiven geschrieben wurde, kommen viele dieser Charaktere selbst zu Wort – und das gefällt mir wirklich richtig gut, wir schauen nicht von oben auf das Geschehen, sondern sind jeweils mittendrin.

Auch wenn die Charaktere allerhand Schlimmes durchmachen müssen, wie etwa die Überfahrt nach Amerika oder Kriegsschlachten, gelingt es der Autorin gut, dieses zwar eindringlich, aber nicht allzu drastisch darzustellen. Andeutungen oder ein paar kurze Sätze reichen oft vollkommen aus, um dem Leser das Leid begreiflich zu machen.

Die Geschichte ist spannend, und man fühlt sehr mit den Protagonisten, sowie mit manchen Nebenfiguren. Was mich, neben den teilweise klischeehaften Charakteren, etwas gestört hat, waren die vielen Zufälle, die in der Regel zu Begegnungen führten, die man sich, vor allem in dieser Fülle, im wahren Leben nicht wirklich vorstellen kann. Allerdings trifft die Autorin damit auch immer wieder die Wünsche der Leser, so dass man sich letztlich über diese Zufälle freut, weswegen es mich dann eben nur ein bisschen und nicht sehr stört.

Im Grunde wird das auch nebensächlich neben dem, was die Geschichte bietet: Sie bringt dem Leser diese Zeit sehr nahe, als Leser erfährt man viel nebenbei, sei es über bestimmte Religionen, die verschiedenen Beteiligten des Unabhängigkeitskrieges, das damalige Rechtssystem und einiges mehr, die Autorin hat umfassend recherchiert, was man auch dem umfangreichen Nachwort entnehmen kann. Am Ende klappt man den Roman zufrieden zu und denkt sicher noch eine Zeit lang hin und wieder an Anna und Lorenz und ihre Begleiter während der erzählten Zeit.

Wie bereits erwähnt, hat die Autorin ein umfangreiches Nachwort verfasst, in dem sie auf verschieden Aspekte des Romans und ihrer Recherche genauer eingeht, außerdem enthält das Buch zwei farbige Karten (Deutschland und Amerika), ein Glossar, eine Liste der historischen Persönlichkeiten, die vorkommen oder zumindest eine Rolle für das Geschehen spielen, sowie Reise- und Städtetipps – perfekt!

Der Roman hat mich gut unterhalten und mich mitgenommen in die Zeit des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Wer gerne umfangreiche, gut recherchierte historische Romane liest, die auch eine Liebesgeschichte erzählen dürfen, ist hier genau richtig.

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Ulrike55 Ulrike55

Veröffentlicht am 08.07.2017

"Leben, Freiheit und das Bestreben nach Glückseligkeit"

Vom Jahre 1775 bis zum Ende des Jahres 1783 begleitet der Leser dieses gewaltigen Epos die junge Mennonitin Anna auf ihrem Weg vom hessischen Waldeck über den Atlantik bis zur Ostküste der heutigen Vereinigten ... …mehr

Vom Jahre 1775 bis zum Ende des Jahres 1783 begleitet der Leser dieses gewaltigen Epos die junge Mennonitin Anna auf ihrem Weg vom hessischen Waldeck über den Atlantik bis zur Ostküste der heutigen Vereinigten Staaten von Amerika.
Es ist die Suche nach Freiheit, nach einem selbstbestimmten Leben in Würde, frei von Verfolgungen aller Art, die Anna antreibt, - eine von vielen der frühen Auswanderer, die freiwillig oder gezwungenermaßen ihre Heimat verließen, alle vereint in der Hoffnung auf ein besseres Leben.
Immer wieder kreuzt sich Annas Weg schicksalhaft mit dem des jungen adligen Offiziers Lorenz aus Cassel, der mit seiner Einheit den verbündeten Engländern bei deren Kampf gegen die aufrührerischen amerikanischen Patrioten im Unabhängigkeitskrieg zu Hilfe kommt.
Doch im gelobten Land müssen die beiden Liebenden Lorenz und Anna, die Welten voneinander trennen, erkennen und vielfach schmerzlich erfahren, dass Freiheit nur ein Wort ist!
Und dennoch etwas, für das es sich zu kämpfen lohnt.
Vor allem Anna erfährt die Knechtschaft der weniger Privilegierten am eigenen Leib, als sie, die durch unglückliche Umstände gezwungen war, sich als Schuldmagd zu verdingen, das Los der farbigen Sklaven unter der erbarmungslosen Herrschaft eines grausamen Plantagenbesitzers und dessen nicht weniger grausamen Aufsehers teilen muss!
Derweil sieht sich Lorenz mit den Schrecken und der blutigen Realität des Krieges konfrontiert und beginnt, auch dank des Einflusses der aufrechten und unbeugsamen Anna, die nach Gottes Geboten zu leben bestrebt ist, die Werte in Frage zu stellen, die ihm durch seine Herkunft und Erziehung vermittelt wurden....
Für den Leser stellt sich bald schon die Frage, ob der Traum von Freiheit für Anna und Lorenz wahr werden wird, und ob die Liebe, die die beiden verbindet, stark genug ist, um alle Gefahren, Erniedrigungen und Widerstände, die sich auch aus den Standesunterschieden ergeben, zu überwinden und hoffnungsvoll in eine gemeinsame Zukunft gehen zu können.

Jeder Versuch, ein so umfang- und facettenreiches Buch in wenigen Sätzen zusammenfassen zu wollen, muss zum Scheitern verurteilt sein!
Der Roman ist so überreich an Geschehnissen, an Schicksalsschlägen und schier unerträglichen Leidenswegen, so voller Dramatik vor dem historischen Hintergrund der 70er und 80er Jahre des 18. Jahrhunderts, dass man ihm nur in Ansätzen gerecht werden kann.
Gerade die geschichtlichen Informationen, die die Autorin dem Leser mit profunder Kenntnis und großer Sorgfalt nahebringt und geschickt in ihren Roman flicht, verdienten hier eigentlich ein eigenes Kapitel und ein großes Lob sowieso!
Denn selten nur habe ich eine so interessante, spannende, lebendige "Geschichtsstunde" erlebt, wie diejenige, die Maria W. Peters auf vorbildliche Art abhält.

Was an dem Buch aber ganz besonders besticht, sind seine unvergesslichen, grandios gezeichneten Charaktere, die auf ihrer Suche nach der ersehnten Freiheit eine wahre Odyssee an leidvollen Erfahrungen durchlaufen müssen - und dennoch niemals sich selbst dabei verlieren.
Im Gegenteil! Mit aufmerksamem Blick nehmen sie die himmelschreienden Ungerechtigkeiten um sich herum wahr, stellen sich ihnen, lassen sich von ihnen ergreifen, beeindrucken - und ganz allmählich verändern.
Allen voran die Handlungsträger, Anna und Lorenz, deren Liebe zueinander so stark ist, dass sie nicht nur allen Unbillen widersteht sondern daran sogar noch wächst.

Aber es sind auch die vielen menschlich überzeugenden und zutiefst glaubhaften Nebenfiguren, gute wie böse, die Anna und Lorenz begleiten und unterstützen, die ihnen wohlgesonnen sind oder sie mit ihrem unversöhnlichen Hass verfolgen, die den auch sprachlich makellosen Roman zu einem Leseerlebnis der ganz besonderen Art machen.
Außer Gwen Bristows berühmter Louisiana-Trilogie habe ich noch niemals einen historischen, im noch jungen Amerika angesiedelten, mich so anrührenden Roman wie diesen gelesen, bei dem die Spannung bis zum Ende konsequent durchgehalten wird und dessen roter Faden, die Suche nach der Freiheit, nie abreißt, bei dem ich von der ersten Seite an mitfieberte und oft bis an die Grenze des Erträglichen mit den Charakteren bangte!
Ein Roman der Superlative, fürwahr, an dem man nicht vorübergehen sollte!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Maria W. Peter

Maria W. Peter - Autor
© Olivier Favre

Maria W. Peter ist seit Langem von Amerika begeistert. Während ihres Studiums der  Amerikanistik und Anglistik war sie Mitglied eines amerikanischen Chors auf dem Militärstützpunkt in Kaiserslautern und pflegte intensive Kontakte zu amerikanischen Familien. Später lebte sie in Columbia, Missouri, wo sie als Fulbright-Stipendiatin die School of Journalism besuchte. Dort erlag sie endgültig der Faszination amerikanischer Kultur und Geschichte. Schon zu Studienzeiten arbeitete Maria W. …

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