Die rote Löwin
 - Thomas Ziebula - Taschenbuch

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10,00

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Historische Romane
383 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17476-8
Ersterscheinung: 13.01.2017

Die rote Löwin

Historischer Roman

(22)

Anno 1205. Nach dem Tod ihrer Eltern sind Runja und ihr Bruder auf sich allein gestellt. In Magdeburg geraten sie in die Fänge des machthungrigen Domdekans Laurenz. Dieser sieht in Runja die einmalige Gelegenheit, seinen Rivalen Pirmin auszuschalten. Denn Runja hat verblüffende Ähnlichkeit mit dessen toter Frau. Während er ihren Bruder als Geisel hält, zwingt Laurenz Runja in den Orden der Vollstrecker, wo sie zur Mörderin ausgebildet wird. Doch das Schicksal will es, dass sie sich in Pirmin verliebt. Nun muss sie sich zwischen dem Leben ihres Bruders und dem ihres Geliebten entscheiden.

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Pressestimmen

„Ein packendes Buch! Pflichtlektüre für alle Fans historischer Romane, die nicht zimperlich sind. Der fast sachliche Schreibstil lässt einen kaum zu Atem kommen. Beim Lesen fühlt man sich bald selbst als Gejagter. So entsteht jede Menge kalter Schweiß auf der Stirn!“
„Spannungsgeladener historischer Roman. Nichts für schwache Nerven.“

Rezensionen aus der Lesejury (22)

Maerchenbuecher Maerchenbuecher

Veröffentlicht am 14.03.2017

Die rote Löwin - Thomas Ziebula

Meine Meinung:

Ich hätte nie im Leben gedacht, dass ich mal einen historischen Roman lesen werde. Aber als ich die Buchverlosung bei Lovelybooks gesehen habe und mich zudem der Klappentext sehr angesprochen ... …mehr

Meine Meinung:

Ich hätte nie im Leben gedacht, dass ich mal einen historischen Roman lesen werde. Aber als ich die Buchverlosung bei Lovelybooks gesehen habe und mich zudem der Klappentext sehr angesprochen hat, musste ich mein Glück versuchen und habe es doch tatsächlich gewonnen.

Zuerst muss ich sagen, dass mir die komplette Aufmachung des ganzen Buches wirklich gut gefällt. Das Cover ist mir sofort ins Auge gestochen mit der auf alt gemachten Schrift und der Frau mit den dazu passenden Haaren. Es sieht meiner Meinung nach sehr mysteriös aus und macht Lust auf die Geschichte. Auch innerhalb des Buches ist es wirklich toll gestaltet. Es beginnt mit der Karte am Anfang des Buches und endet bei dem Glossar.

Anfangs kam ich wirklich schwer ins Buch rein. Ich musste mir erstmal einen Überblick verschaffen. Aber der flüssige Schreibstil hat dazu beigetragen, dass das Buch dann doch schnell gelesen war. Trotzdem mag ich es nicht allzu gerne wenn die Schrift kleiner ist, so wie es hier ist. Allerdings lässt es sich trotzdem gut lesen.

Der Schauplatz ist doch tatsächlich Magdeburg und ich habe endlich mal wieder ein Buch lesen können, welches in Deutschland spielt. Kommt gar nicht so häufig vor. Mich hat es sehr gefreut. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Runja und Laurenz und man bekommt spannende Einblicke in die Charaktere. Auch wenn ich es eigentlich nicht so sehr mag, wenn ein Buch aus mehreren Sichten geschrieben ist, war es hier ganz sinnvoll.

Die Geschichte ist mit viel Gewalt erzählt und ist somit sehr brutal und schonungslos, aber genau damit kann man mich ja packen. Außerdem bekommt man Hintergrundwissen auf politischer und kirchlicher Ebene. Das kommt nicht zu kurz. Auch ein Pluspunkt!



Fazit:
Mich konnte das Ende nicht ganz überzeugen und der Anfang des Buches war ein bisschen schwierig für mich. In allem aber ein gutes Buch, welchem es an Spannung nicht mangelt.

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Lesezeichen Lesezeichen

Veröffentlicht am 11.03.2017

Spannend, aber es gibt sehr viel Gewalt

"Die rote Löwin" von Thomas Ziebula (erschienen bei Bastei Lübbe) ist ein historischer Roman, der um 1205 in Deutschland spielt. Rubina, genannt Runja, spielt darin die Hauptrolle. Sie muss zusehen, wie ... …mehr

"Die rote Löwin" von Thomas Ziebula (erschienen bei Bastei Lübbe) ist ein historischer Roman, der um 1205 in Deutschland spielt. Rubina, genannt Runja, spielt darin die Hauptrolle. Sie muss zusehen, wie ihre Eltern, Verwandten und Bekannten qualvoll zu Tode kommen. Nur sie und ihr Bruder können vor den Klingen der feindlichen Macht fliehen; Kein Wunder also, dass sie fortab alles tut, um ihn in Sicherheit zu wissen. Als der Domdekan Laurenz dies herausfindet nützt er ihre Sorge um den geliebten Bruder schamlos aus.
Der Roman beginnt mit einer Zeitleiste, in der die wichtigsten historischen Ereignisse und fiktiven Geschehnisse des Romans verzeichnet sind. Das verschafft einen guten Überblick und erleichtert den Einstieg in den Roman. Auch der Glossar am Ende des Buchs hilft beim lesen.
Die fiktiven Elemente fügen sich gut in die historischen Gegebenheiten ein. Die Handlung bleibt über das ganze Buch spannend. Jedoch ist der Roman im Allgemeinen eher düster und traurig. Es gibt sehr viele Gewaltszenen und es wird die meiste Zeit in Fäkalsprache gesprochen. Das mag zwar eine realistische Abbildung der Zeit um 1200 sein, ist aber für meinen Geschmack eindeutig zu viel. Meiner Meinung nach hätte man auf die ein oder andere blutige Szene verzichten können, auf jeden Fall ist der Roman so nichts für zartbesaitete Leser.
Als Fazit kann man sagen, dass dieser Roman für alle empfehlenswert ist, die einen realistischen historischen Roman suchen.

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denise7xy denise7xy

Veröffentlicht am 23.02.2017

Ein gelungener historischer Roman

_*War man noch frei, wenn der Wunsch nach Rache das Herz, den Kopf, die Träume beherrschte? - Seite 171*_

*Erster Satz*

Eben noch tönte der morgendliche Wald vom Gesang der Vögel, jetzt herrschte Ruhe.

*Meinung*

Die ... …mehr

_*War man noch frei, wenn der Wunsch nach Rache das Herz, den Kopf, die Träume beherrschte? - Seite 171*_

*Erster Satz*

Eben noch tönte der morgendliche Wald vom Gesang der Vögel, jetzt herrschte Ruhe.

*Meinung*

Die junge Runja und ihr Bruder Waldemar geraten von einer Gefahr in die Nächste und plötzlich steht ihr ganzes Leben auf dem Kopf. Der Vater und die Mutter tot, ihr Zuhause zerstört und die Beiden auf der Flucht vor den Wenden. Erschöpft kommen die Zwei in Magdeburg an und finden dort Zuflucht in der Obhut des Domdekans Lauren, doch dieser hat seine ganz eigenen Pläne mit den Geschwistern.

Das Cover des Buches ist sehr schön und passt wirklich gut zum Buch. Ebenso super ist auch die Aufmachung innerhalb des Buches. Auf den Buchdeckelinnenseiten befindet sich eine farbige Karte der Gegend in der das Buch spielt. Mit der Geschichte kommt auch eine Aufstellung aller wichtigen Personen, einer Zeittafel und einem Glossar. Der Schreibstil ist flüssig und die Zeilen flogen nur so dahin. Folgen tut man abwechselnd der Protagonistin Runja und dessen Gegenspieler Laurent, immer aus der Sicht eines Erzählers. So erfährt man viele Gedanken und Gefühle der Charaktere.
Diese waren überzeugend, aber nicht alle sympathisch. So ist der Antagonist schnell als unangenehm und gewitzt aufgetreten, während Runja durch ihre gefühlskalte, brutale Seite als abgebrüht rüber kommt. Mir war die Protagonistin schnell ins Herz gewachsen, bis auf, dass sie in manchen Situationen ihren Kopf verlor und unüberlegt handelte, aber niemand ist nun mal perfekt.
So gut mir das Buch mit seinen Charakteren auch gefallen hat, ein Dämpfer war für mich das Ende. Dieses war einfach zu unglaubwürdig und gefiel mir deshalb überhaupt nicht.

*Fazit*

Ein gelungener historischer Roman, mit schönen und interessanten Beiwerken, wenn man vom Ende absieht. Für schwache Nerven ist er allerdings wohl nichts. 4/5 Sternen

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MaddinLiest MaddinLiest

Veröffentlicht am 22.02.2017

Die düstere Seite des Mittelalters

Am Anfang des 13. Jahrhunderts fallen die Eltern von Runja und Waldemar einem Angriff des barbarischen Volkes der Wenden zum Opfer. Die Geschwister sind ab nun auf sich allein gestellt, werden aber angetrieben ... …mehr

Am Anfang des 13. Jahrhunderts fallen die Eltern von Runja und Waldemar einem Angriff des barbarischen Volkes der Wenden zum Opfer. Die Geschwister sind ab nun auf sich allein gestellt, werden aber angetrieben von dem Gedanken der Rache für den grausamen Tod der Eltern. Gleichzeitig versucht der machthungrige Domdekan Laurenz mit aller List und Skrupellosigkeit das Amt des Bischofs an sich zu reißen. Sein größter Widersacher ist Pirmin, welcher schon von der Kirche zum Nachfolger des schwerkranken Bischofs vorgeschlagen wurde. Die Wege dieser Protagonisten kreuzen sich und ein spannender und fesselnder Kampf um Macht, Gefühle und Liebe entwickelt sich zu einem spannenden Abenteuer.


"Die rote Löwin" ist mein erstes Buch des Autors Thomas Ziebula. Ihm ist es mit seiner bildreichen und temporeichen Schreibweise gelungen,  mich in die Welt des 13. Jahrhunderts zu entführen. Die Hauptprotagonisten werden sehr interessant charakterisiert und lassen die Reise in die Vergangenheit erlebbar machen. Meine Sympathien lagen schnell bei der verwaisten und tapferen Runja. Thomas Ziebula erzeugt eine sehr düstere Stimmung und Atmosphäre und erzählt die Geschichte in zwei Handlungssträngen schonungslos, was aber aus meiner Sicht passend für die Zeit des 13. Jahrhunderts ist. Der Spannungsbogen wird direkt zu Beginn des Buches aufgebaut und durch überraschende Wendungen und dem Überkreuzen der beiden Handlungsstränge stets auf einem hohen Niveau gehalten. Die historischen Hintergründe des Romans erschienen mir zu jeder Zeit sehr gut recherchiert und machten damit die Reise in die Vergangenheit authentischer.


Insgesamt konnte mich "Die rote Löwin" in den Bann ziehen und bescherte mir somit einen tollen Einblick in die spannende und teilweise grausame Zeit des Mittelalters. Aus meiner Sicht ein sehr lesenswertes Buch, welches ich gerne weiterempfehle und mit fünf von fünf Sternen bewerte.

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Mine_B Mine_B

Veröffentlicht am 09.02.2017

Die rote Löwin

Der neue historische Roman von Thomas Ziebula mit dem Titel „Die rote Löwin“ spielt im 13. Jahrhundert und ist bisher ein alleinstehendes Werk.

Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext):
Im Jahre 1205:Runja ... …mehr

Der neue historische Roman von Thomas Ziebula mit dem Titel „Die rote Löwin“ spielt im 13. Jahrhundert und ist bisher ein alleinstehendes Werk.

Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext):
Im Jahre 1205:Runja und ihr Bruder Waldemar sind nach dem Tod ihrer Eltern gezwungen nach Magdeburg zu gehen. Dort geraten sie sehr schnell in die Fängen des machthungrigen Domdekans Laurenz. Er sieht in ihr die perfekte Besetzung für einen Mordanschlag an seinen Rivalen Pirmin. Doch Runja verliebt sich ihn den jungen smarten Herrn und ahnt noch nicht, dass dies schwerwiegende Folgen nach sich ziehen wird. Denn schon bald soll sie sich zwischen dem Leben ihres Bruders oder dem ihres Geliebten entscheiden.

Ich kannte bereits ein paar Bücher aus der Feder von Thomas Ziebula bzw. seinem Pseudonym Tom Jacuba. Hierbei hatten mich besonders seine fantastischen Werke aus der Kalypto- Reihe begeistern können. Daher war ich sehr auf sein neues historisches Werk gespannt. Der Klappentext hat sich schon ganz anders lesen lassen als beim Buch „Der Gaukler“, welches ich bereits gelesen hatte. Umso gespannter war ich auf dieses Werk und ich wurde nicht enttäuscht.
Wie ich es bereits gewohnt war, war der Einstieg in das Buch ziemlich rasant. Als Leser wird man mitten in das Geschehen hereingeworfen. Ich finde, dass Ziebula dies wirklich gut beherrscht. Man wird zwar in die Geschichte hereingeworfen und muss sich erst mal zurechtfinden, dennoch fällt es einen leicht, einen groben Überblick zu gewinnen. Man lernt die ersten Charaktere kennen und auch die Situation ist sofort spannend. Der Schreibstil von Thomas Ziebula ist angenehm, sodass sich „Die rote Löwin“ zügig lesen lässt. Die Seiten fliegen nur so dahin und ich war sofort gefesselt. Ziebula schafft es, mit seiner Sprache Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen – ich konnte mir sowohl die Umgebung als auch die Charaktere gut vorstellen. Dennoch ist dieses Werk nichts für schwache Nerven. Der Autor meint selber, dass dies ein Experiment war und es lässt sich wohl am ehesten in das Genre des historischen Thrillers einordnen. Es ist schonungslos, stellenweise recht brutal und blutig und hat eine recht düstere Atmosphäre. Diese Zeit wird von seiner Schattenseite gezeigt und auch nicht beschönigt. Diverse brutale Szenen werden recht bildhaft beschrieben, sodass man sie sich gut vorstellen kann und es ist wirklich nichts für Leser, bei denen bei solchen Szenen die Vorstellungskraft zu stark ausgeprägt ist und nicht gerne auch mal härtere Lektüre liest. Ziebula schafft es, dass „Die rote Löwin“ permanent spannend geschrieben ist. Einige unerwartete Szenen werden mit eingebaut, besonders am Ende des Buches konnten mich einige Passagen überraschen, die ich so nicht erwartet hätte. Auch ist dieses Werk ziemlich temporeich. Sowohl die Protagonisten als auch der Leser kommt selten mal zum Luft holen. Die Ruhephasen sind knapp gesät. Dennoch wirkte es auch mich realistisch und nicht zu überladen. Hier hat der Autor es gekonnt geschafft, eine Gradwanderung zwischen diesen beiden Bereichen zu vollziehen.
Das Buch wird aus der Sicht vom Domdekan Laurenz und dem Mädchen Rubina, welche eigentlich nur Runja genannt wird, erzählt. Dadurch bekommt man einen umfangreichen Einblick in das Geschehen. Auch sind die beiden die wesentlichen Protagonisten, welche gleichzeitig nicht wirklich Verbündete sind. Der Domdekan Laurenz ist ein wirklich toller Gegenpart, einer der Antipathien auslöst und der zwar ein bisschen überspitzt dargestellt wird, aber das Wesen der Kirche gut repräsentiert. Er möchte mehr Macht, mehr Einfluss und eine höhere Stellung haben. Um dies zu erreichen, geht er über Leichen. Auch ist er pädophil veranlagt, sodass mir bei ihm immer ein kleiner Schauer über den Rücken gelaufen ist. Er ist ein wirklich gut gestalteter Bösewicht. Runja ist ebenfalls ein starker Charakter. Bereits bei der Einführung ist sie kein verängstigtes Mädchen, welches das Abenteuer scheut. Stattdessen kann sie gut mit der Armbrust umgehen und passt schon früh auf ihren Bruder auf. Ihr Wandel hat mich einerseits fasziniert und andererseits auch schockiert. Sie gerät in einen Strudel aus Gefahr und Intrigen. In diesem muss sie sich behaupten und um das Überleben kämpfen. Dabei muss sie einige Hürden meistern und gerät in viele gefährliche Situationen. Aus der Not heraus wird sie gewaltbereiter und lernt zu kämpfen und auch, wie man sich verteidigt. Insgesamt wirkten die Charaktere schon recht realistisch auf mich. Dennoch hätte ich mir manchmal etwas mehr Tiefe gewünscht. Dass manchmal mehr auf die charakterliche Entwicklung eingegangen wird. Aber dies hätte wohl auch einfach den Umfang des Buches gesprengt.
Positiv möchte ich auch noch die Gestaltung hervorheben. In dem Buch sind ein Glossar, ein Personenregister, eine hilfreiche Karte und eine interessante Zeittafel beigefügt wurden. Dieses zusätzliche Material empfand ich als sehr hilfreich und gerne habe ich diese nochmal als Stütze genutzt. Auch das Nachwort des Autors fand ich sehr lehrreich. Ich empfand es als sehr lesenswert. Ziebula geht in diesem nochmal darauf ein, was seiner Schöpfung entspringt und wo er sich an historische Quellen gehalten hat.
Ein kleiner Kritikpunkt meinerseits: das Ende. Hier hätte ich mir irgendwie ein anderes gewünscht – eins, was nicht ganz so sehr nach Happy End geschrien hätte und mehr zum Buch gepasst hätte. Mir hätte das Ende irgendwie besser gefallen, wenn die letzten paar Seiten anders gewesen wären. Hier möchte ich jedoch nicht allzu sehr auf den Inhalt eingehen, da dies einfach ein zu großer Spoiler wäre. Aber ich glaube, jeder, der das Buch gelesen hat, weiß was ich meine. Aber ich kann auch mit diesem Ende leben. Noch ein kleiner Kritikpunkt: Ich hätte mir gewünscht, dass ein bisschen mehr auf den historischen Rahmen eingegangen wird. Dies hätte aber nicht zum temporeichen Thriller-Element gepasst und so ist es einfach nur Geschmackssache.

Für mich ist dieses neue Experiment von dem Autor Thomas Ziebula aufgegangen. „Die rote Löwin“ konnte mich überzeugen und hat mich gut unterhalten. Auf Grund kleiner Kritikpunkte möchte ich hier 4,5 Sterne vergeben. Auch möchte ich nochmal hervorheben, dass dieser historische Thriller nichts für schwache Nerven ist.

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