Sturz der Titanen
 - Ken Follett - Hardcover

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28,00

Bastei Lübbe
Hardcover
Historische Romane
1.022 Seiten
ISBN: 978-3-7857-2406-4
Ersterscheinung: 28.09.2010

Sturz der Titanen

Die Jahrhundert-Saga
Roman
Mit Illustrationen von Tina Dreher
Übersetzt von Rainer Schumacher, Dietmar Schmidt

(3)

DREI LÄNDER. DREI FAMILIEN. EIN JAHRHUNDERT. Die große Familiensaga von Ken Follett, Autor der Bestseller DIE SÄULEN DER ERDE und DIE TORE DER WELT.

1914. In Europa herrscht Frieden, doch die Weltmächte rüsten zum Krieg. Ein einziger Funke könnte dieses Pulverfass entzünden. Der Schatten des drohenden Konflikts fällt auf die Lebenswege mehrerer Familien aus verschiedenen Ländern, die sich über ein ganzes Jahrhundert immer wieder kreuzen werden.

- Ethel Williams, Kind einer Bergmannsfamilie aus Wales, ist Dienerin im Haus von Earl Fitzherbert. Als sie von ihm ein Kind erwartet, wird sie in Schande entlassen. Aber Ethel lässt sich nicht entmutigen und beginnt, während die Männer ins Feld ziehen, für die Rechte der Frauen zu kämpfen.
- Walter von Ulrich, Spross einer Adelsfamilie, sehnt sich nach einem demokratischen Deutschland. In London verliebt er sich in die emanzipierte Lady Maud. Am Tag vor der deutschen Kriegserklärung an Russland heiraten sie heimlich. Aber der Krieg reißt die Liebenden auseinander.
- Grigori und Lew Peschkow wachsen in St. Petersburg als Waisen auf. Der rechtschaffene Grigori wird zum Revolutionär. Sein leichtfertiger Bruder gelangt in Amerika zu Reichtum. Doch dann muss Lew zur Armee, kehrt als Soldat in die Heimat zurück - und sieht sich seinem Bruder gegenüber.

Als in sich abgeschlossener historischer Roman ist STURZ DER TITANEN der spannende Auftakt von Ken Folletts Jahrhundert-Trilogie, die mit WINTER DER WELT fortgesetzt wird und mit KINDER DER FREIHEIT ihren Abschluss findet.

Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste. "Bildgewaltig, dramatisch und atemberaubend spannend." Dr. Sascha Priester, P.M. History.

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Pressestimmen

In diesem Riesenwerk ergänzen sich Unterhaltung und historischer Unterricht perfekt“
"Ein faszinierendes historisches Panorama, das von der ersten Sekunde an fesselt. Man fühlt sich mittendrin in einem Epos, das auch als Buch Hollywood-Format hat."
"Follett hat mit seinem jüngsten Wälzer Sturz der Titanen wieder ins Volle getroffen."
"Bestsellerautor Ken Follett übertrifft sich selbst: Meisterhaft verknüpft er verschiedene Familienschicksale zu einem grandiosen Gesellschaftspanorama."
"Großartiges Handwerk. Follett mag keine Weltformel für Weltbestseller haben, aber er hat ein ganz sicheres Gespür für Plotstrukturen und gewaltiges handwerkliches Geschick. Man liest und liest und lernt und lernt."

Rezensionen aus der Lesejury (3)

LadyIceTea LadyIceTea

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ich bin maßlos begeistert! Geschichte erleben!

Ich war schon vor der „Jahrhundert-Trilogie“ ein großer Ken Follett Fan und wurde nicht enttäuscht.

Ken Follett hat mich, eher im Gegenteil, weiter von sich überzeugt.

Ken Follett hat mich erneut in ... …mehr

Ich war schon vor der „Jahrhundert-Trilogie“ ein großer Ken Follett Fan und wurde nicht enttäuscht.

Ken Follett hat mich, eher im Gegenteil, weiter von sich überzeugt.

Ken Follett hat mich erneut in seinen Bann geschlagen. Er hat es geschafft, das ich mit fiebere, mehr erfahren möchte, Menschen und ihre Geschichte erfahren und in mich aufsaugen will.

Er hat es möglich gemacht, dass mir die Charaktere lieb wie Freunde geworden sind oder unleidlich wie ein eigener Feind.

Ich habe noch nie so viel und so spannend über den 1. Weltkrieg und die Geschehnisse drum herum erfahren. Mein Interesse an der Weltgeschichte wurde noch nie so sehr gestillt.

Ich habe viel nebenbei gegoogelt und bin über die Detailtreue und die geschichtliche Genauigkeit Ken Folletts wirklich begeistert und fasziniert.

Ich habe noch nie erlebt, dass Geschichte so spannend und lebhaft mit Charakteren und Schicksalen verknüpft wird.

Ich habe gelacht, gegrübelt, geweint, bin vor Spannung schier geplatzt und habe mich immer wieder in die Emotionen der Personen hineingezogen gefühlt.

Doch am allerstärksten, hat Ken Follett in meinen Augen, das Gefühl der Sinnlosigkeit vermittelt.

Man erlebt den 1.Wk aus der Sicht des „großen“ und des „kleinen“ Mannes und grade aus dieser Sicht wird klar, wie sinnlos all das war und wie sehr diese Sinnlosigkeit alle gelähmt hat.

Ich muss gestehen, ich war zwischendurch verzweifelt und habe mich einfach gefragt, wie so etwas passieren konnte.

Emotionen die nur wenige Bücher bei mir hervorrufen konnten.



Nach „Die Tore der Welt“ lag „Sturz der Titanen“ bei mir auf dem SUB und ich habe es direkt in Angriff genommen.

Ich hatte in der Schule nie großartig 1. WK, 2.WK oder DDR im Geschichtsunterricht (dafür eine Menge Ägypter und Griechen) und kannte mich nicht sehr gut aus, was die Details der damaligen Zeit anging und war dementsprechend sehr gespannt.

Mir hat das Cover direkt gut gefallen. Es macht einen leicht nostalgischen Eindruck, da es in Sepia- und Grautönen gehalten ist.

Nur der rote Schal sticht heraus und hat mich direkt angesprochen.

Ich habe das Buch im Taschenbuchformat und mit seinen 1040 Seiten (ohne Leseprobe 1020) ist das Buch aufgrund recht dünnen Papiers doch noch sehr handlich.

Zu Beginn des Buchs steht eine sechs seitiges Personenverzeichnis, auf das ich dankbar immer wieder zurückgegriffen habe.



Ich möchte nicht spoilern und werde daher die Geschichte nur grob anreißen.

Es geht um England, Deutschland, Amerika und Russland. Um die Mächte, die am meisten in den Weltkrieg verwickelt waren.

In jedem dieser Länder lernen wir einzelne Personen oder Familien kennen.

Diese Personen sind alle aus den unterschiedlichsten Personenkreisen und Gesellschaftsschichten.

Doch irgendwie sind alle, spätestens über ein paar Ecken, mit der Politik verbunden.

Ken Follett strickt ein so weiträumiges Netz, dass alle Familien sich irgendwie kreuzen und miteinander verbunden werden. Sei es durch die Liebe oder durch die Politik.

Einige Begegnungen wirken leicht konstruiert, was bei dieser Menge an Personen verständlich ist.

Trotzdem war ich oft überrascht wenn zwei der Protagonisten plötzlich aufeinander treffen.

Ken Follett schafft einen Rundumschlag durch die damals wichtigsten politischen Themen, in allen diesen Ländern. Er geht auf die verschiedensten politischen Richtungen ein, auf den Wunsch der Arbeiter mehr zu verdienen und frei vom Adel zu sein, auf die Weltpolitiker die einerseits versuchen den Krieg zu verhindern und andererseits einen Krieg provozieren.

Er geht auf die politischen Neuerungen und die Hoffnungen der Menschen ein, ebenso auf den Kampf um die Frauenrechte.

Es geht um verdeckte Spionage, offene Weltpolitik, Lug und Trug, Liebe und Freundschaft, Verbundenheit und Verbündete, um Leben und Hoffnung.

Ken Follett schafft das alles, ohne die Geschichte zu überladen und ohne den Leser zu überfordern oder mit zu vielen Informationen zu überhäufen.

Ich bleibe dabei: Ich bin begeistert!

Ein sehr lesenswertes Buch und in meinen Augen schon jetzt ein Klassiker der Weltliteratur.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

PMelittaM PMelittaM

Veröffentlicht am 15.09.2016

Geschichte, interessant und spannend nahe gebracht

Ken Follett erzählt in seinem ersten Band der Jahrhunderttrilogie die Geschichte des ersten Weltkrieges. Dabei bedient er sich der Perspektiven verschiedener Protagonisten aus beteiligten Ländern: Adeligen ... …mehr

Ken Follett erzählt in seinem ersten Band der Jahrhunderttrilogie die Geschichte des ersten Weltkrieges. Dabei bedient er sich der Perspektiven verschiedener Protagonisten aus beteiligten Ländern: Adeligen aus England und Deutschland, Bergleuten aus Wales, Fabrikarbeitern aus Russland, Oberschichtangehörigen aus den USA, Männern und Frauen. Erzählt wird über die Entstehung des Krieges, den Krieg selbst und über die Nachwirkungen des Krieges, das Buch ist daher auch in drei Teile eingeteilt.

Der Roman ist in mehrfachem Sinne schwergewichtig, er ist nicht nur gute 1.000 Seiten dick, er ist auch sehr komplex, nicht nur wegen der hohen Anzahl an Charakteren (die am Anfang des Buches in einem Personenverzeichnis aufgelistet sind, welches auch hervorhebt, wer historische Persönlichkeit ist), sondern auch wegen dem sehr umfassenden historischen Hintergrund, der in den Roman einfließt. Wer nicht gerade Experte für den 1. Weltkrieg ist, wird einiges erfahren, was er noch nicht wusste, wird über die Zusammenhänge informiert, wird miterleben, wie nicht nur die Herrschenden, sondern vor allem auch „der kleine Mann“ das Geschehen erlebte und es wird auch nahe gebracht, was neben dem reinen Kriegsgeschehen in den einzelnen Ländern passierte, der Roman zeigt die gesellschaftlichen Verhältnisse und spart nicht mit sozialkritischen Äußerungen.

Neben den Ereignissen rund um den 1. WK erfahren wir auch viel über das Leben der Protagonisten, ihre Wünsche, Träume und Ängste, ihre Gedanken und Gefühle (all das auch durch die Kriegsereignisse beeinflusst). Dadurch gelingt es Ken Follett auch sehr gut, dem Leser die Charaktere nahe zu bringen, sie wirken allesamt authentisch und werden tiefgehend gezeichnet. Beim Perspektivewechsel entstehen immer wieder kleine (und größere) Cliffhanger, die dazu beitragen, dass sich der Roman, trotz seiner Dicke, flüssig und flott lesen lässt. Interessant sind auch die Verknüpfungen zwischen den Protagonisten, die zum Teil schon zu Beginn vorhanden sind, sich teilweise aber auch erst später ergeben, so wird das Geschehen noch eingängiger und die Bedeutung, die der Krieg für den Einzelnen haben kann, noch deutlicher. Trotz seiner Dicke und des „schweren“ Themas, ist der Roman daher nie langweilig oder lässt sich gar langwierig lesen.

Am Ende des Romans wirft der nächste Weltkrieg schon seine Schatten voraus, damit beschäftigt sich dann der nächsten Band, den ich bald beginnen möchte, ich bin schon gespannt, ob und wie wir die Akteure aus „Sturz der Titanen“ wieder treffen.

Absolut lesenswerter historischer Roman, der die Zeit und vor allem die Geschehnisse rund um den ersten Weltkrieg anschaulich begreifbar macht, allen sehr zu empfehlen! Für mich ein absolutes Lesehighlight.

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Mephistaria Mephistaria

Veröffentlicht am 15.09.2016

Im Wandel der Zeit

Das Cover hat mich auf den ersten Blick neugierig gemacht. Es ist in dezenten Farben gehalten und lässt durch die Abbildung des Oldtimers auf eine bestimmte Epoche schließen.
Der Roman selbst hat mich ... …mehr

Das Cover hat mich auf den ersten Blick neugierig gemacht. Es ist in dezenten Farben gehalten und lässt durch die Abbildung des Oldtimers auf eine bestimmte Epoche schließen.
Der Roman selbst hat mich sehr mitgerissen. Den Wandel der Geschichte aus den verscheidenden Perspektiven unterschiedlichster Familien zu vermitteln, ist dem Autor hervorragend gelungen. Man taucht ein in die unterschiedlichen Stände in drei verschidenen Ländern und durchlebt die Zeit des ersten Weltkriegs aus verschidenen Blickwinkeln. Der Schreibstil ist einfach und lässt sich gut und flüssig lesen. Das Buch hat mich so gefesselt, dass ich mir direkt den zweiten Teil der Saga kaufen musste um zu erfahren, wie es mit den Familien und besonders mit Ethel Williams weiter geht.

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Autor

Ken Follett

Ken Follett - Autor
© Olivier Favre

Ken Follett, Autor von über zwanzig Bestsellern, wird oft als „geborener“ Erzähler gefeiert. Betrachtet man jedoch seine Lebensgeschichte, so erscheint es zutreffender zu sagen, er wurde dazu „geformt“. Ken Follett wurde am 5. Juni 1949 im walisischen Cardiff als erstes von drei Kindern des Ehepaares Martin und Veenie Follett geboren. Nicht genug, dass Spielsachen im Großbritannien der Nachkriegsjahre echte Mangelware waren – die zutiefst religiösen Folletts erlaubten ihren …

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