Tulpengold
 - Eva Völler - Hardcover

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22,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Hardcover
Historische Romane
476 Seiten
ISBN: 978-3-431-04084-5
Ersterscheinung: 23.02.2018

Tulpengold

Roman

(61)

Amsterdam, 1636. Pieter, der neue Lehrling von Rembrandt van Rijn, ist ein Sonderling. Vor allem seine Begeisterung für höhere Mathematik weckt Befremden. Seine Begabung kann er indessen unverhofft anwenden, als auf einmal die Preise für Tulpenzwiebeln in schwindelnde Höhen steigen und Pieter gewisse Gesetzmäßigkeiten erkennt. Doch dann werden mehrere Tulpenhändler tot aufgefunden, und Pieters Meister gerät selbst in den Sog dieser rätselhaften Mordserie. Denn alle Opfer wurden von Rembrandt porträtiert ...


Pressestimmen

„Der historische Roman ist spannend bis zur letzten Seite“
„Äußerst spannender Historien-Roman.“
„Eine interessante Geschichte, in der die Historie Amsterdams beleuchtet wird. Ein gut recherchiertes, spannendes Buch“
„Ein atmosphärischer Historienroman, der zeigt, dass sich das Verhalten von Spekulanten seither nicht geändert hat.“ Freie Presse, 29/06/2018

Rezensionen aus der Lesejury (61)

Tauriel Tauriel

Veröffentlicht am 08.04.2018

Tulpenkrimi

Tulpenkrise in Holland
Das Hörbuch von Eva Völler handelt von der ersten abgewendeten Rezession in den Niederlanden.Es gab eine Zeit,da wurden Tulpenzwiebeln sehr hoch gehandelt und als Wertanlage angesehen.


Ich ... …mehr

Tulpenkrise in Holland
Das Hörbuch von Eva Völler handelt von der ersten abgewendeten Rezession in den Niederlanden.Es gab eine Zeit,da wurden Tulpenzwiebeln sehr hoch gehandelt und als Wertanlage angesehen.


Ich habe selbst davon noch nichts zuvor gehört und die Autorin hat gut recherchiert und nachvollziehbar einen historischen Roman mit Krimianteil abgeliefert.
Dem Sprecher Stephan Benson kann man durch seine angenehme Stimme gut zuhören und es war informativ und spannend diesem Roman zu lauschen.
Für Freunde historischer Romane absolut zu empfehlen.

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Literaturgarten Literaturgarten

Veröffentlicht am 08.04.2018

Tulpen aus Amsterdam

Rezension

Inhalt:
Wir befinden uns Im Jahr 1636 in der Stadt Amsterdam.
Der junge Pieter, ein witziger und intelligenter Malerlehrling kommt einer Mordserie auf die Spur, in die auch sein Meister Rembrandt ... …mehr

Rezension

Inhalt:
Wir befinden uns Im Jahr 1636 in der Stadt Amsterdam.
Der junge Pieter, ein witziger und intelligenter Malerlehrling kommt einer Mordserie auf die Spur, in die auch sein Meister Rembrandt verwickelt wird.
Pieter liebt die Mathematik, logische Schlussfolgerungen seiner eigenen Überlegungen und stellt auch gern die Handlungen seiner Mitmenschen in den Mittelpunkt seiner alles hinterfragenden Gedankenwelt.
In Amsterdam kursierte zur damaligen Zeit der Handel um wertvolle Tulpenzwiebel-Papiere, die von allen Bevölkerungsschichten heiss begehrt und gekauft wurden.
Kann der Handel mit den kleinen , etwas unscheinbaren Tulpenzwiebeln etwas mit den Morden zu tun haben?

MEINE MEINUNG:
Das hübsche Tulpencover hat mich angesprochen und eine Verbindung zwischen einem Historienroman und den charaktervollen Frühlingsblumen erschien mir lesenswert und ungewöhnlich.
Die Autorin Eva Völler , auch bekannt unter dem Namen Charlotte Thomas, hat ein sehr lebhaftes und bunt wirkendes Bild der Stadt Amsterdam beschrieben, welche mich sofort in diesen Trubel hineingetragen hat.
Die zugefrorenen Grachten, auf denen sich Schlittschuhläufer tummeln , die Atmosphäre der Fischmärkte und die rauchige Tabakluft der Schankwirtschaften haben mich tief in die damalige Zeit versetzt.
Die Atmosphäre und der Duft nach Leinöl und Firniss der Malwerkstätten grosser Künstler, wie Rembrandt , hat ein übriges dazu getan.
Der Tulpenhandel versprach Spannung und Verwicklungen.

Der witzige und etwas lebensfremde Pieter wirkte auf mich allerdings wie ein kauziger Eigenbrötler und seine laufenden mathematischen Berechnungen und Gedankengänge haben mich immer wieder aus dieser tollen Lesestimmung herausgerissen. Da ich keine begeisterte Krimileserin bin, konnte mich auch die allmähliche Verwicklung in eine kriminalistische Recherche nicht wirklich fesseln.
Ich habe mich einfach ein wenig gelangweilt und wirkliche Spannung auf die Ergreifung des Mörders kam bei mir nicht auf.
Das tut mir ein wenig leid um das tolle Thema des Tulpenhandels und die wunderbare Stadt Amsterdam. Die Autorin hat darüber sehr gut informiert, aber ich hätte mir mehr menschliche Verwicklungen und Beschreibungen der unterschiedlichen Protagonisten im gesamten Roman gewünscht. Pieter war zwar nett, aber für mich als Leserin eben kein ausreichend fesselnder Charakter - und Sympathieträger. Der ganze Roman hat bei mir durch diese kleinen Schwächen leider einen blassen, eigentümlichen Leseeindruck hinterlassen.
Meine Bewertung: VIER ****STERNE für dieses tolle Buch mit kleinen Schwächen.

Herzlichen Dank an die Autorin und den Lübbe Verlag für dieses schöne Rezensionsexemplar.

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jasbr jasbr

Veröffentlicht am 26.03.2018

Spannend und witzig zugleich!

Auf dieses Buch war ich wirklich gespannt - Amsterdam als Schauplatz von historischen Romanen kam mir nämlich noch nicht so oft zwischen die Finger. Auch der Klappentext hat schon angedeutet, dass eigenes ... …mehr

Auf dieses Buch war ich wirklich gespannt - Amsterdam als Schauplatz von historischen Romanen kam mir nämlich noch nicht so oft zwischen die Finger. Auch der Klappentext hat schon angedeutet, dass eigenes los sein wird: Ein berühmter Maler, Morde, Spekulationen mit Tulpenzwiebeln und dann auch noch ein sehr außergewöhnlicher Protagonist.

Und Pieter hat mich wirklich von der ersten Seite an für sich eingenommen. Er ist einfach super! Meiner Meinung nach hat er autistische Züge, denn er ist nicht nur furchtbar intelligent, sondern hat ein Problem damit, zwischenmenschliche Gefühle zu erkennen. Er nimmt alles wörtlich, was an der ein oder anderen Stelle wirklich zu komischen Situationen führt.

Pieter ist der rote Faden, der alle anderen Dinge miteinander verbindet. Ich fand es sehr interessant, wie ein Maler um 1600 arbeitet, bevor er bekannt wurde. Rembrandt ist ja heute fast jedem ein Begriff. Pieter zu seinem Lehrling zu machen fand ich von der Autorin deswegen sehr mutig. Mich würde interessieren, inwieweit hier über seinen Charakter und sein Verhalten recherchiert wurde, denn im Buch kommt er sehr speziell, etwas verrückt und nicht wirklich sympathisch rüber.

Ein zweiter Aspekt sind die Spekulationen mit Tulpenzwiebeln, die um diese Zeit in ganz Holland sehr populär waren. Auch hier ist Pieter involviert und ich hätte ihn gerne als meinen Finanzberater. Allerdings habe ich das mit den unterschiedlichen Sorten und den Tulpenscheinen nicht so wirklich verstanden... Zum Glück ist es aber auch nicht nötig, die einzelnen Vorgänge bis ins kleinste Detail zu verstehen. Alles andere wird dann auch gut von Pieter erklärt.

Nicht weniger wichtig sind die Morde, die immer wieder im Umfeld des Malers passieren. Pieter möchte diese unbedingt aufklären. Dabei verlässt er sich vor allem auf seinen Intellekt und seine Erkundigungen, die er überall einzieht. Dadurch gerät er aber natürlich selbst ins Visier. Dieser Handlungsstrang hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich selbst nicht diese Kombinationsgabe habe, die Pieter immer ein Stückchen weiterbringt.

Insgesamt hat mir das Buch richtig gut gefallen, vor allem wegen Pieter, der eine ganz tolle, einmalige Hauptperson ist. Ich hoffe wirklich, dass es bald noch mehr von ihm zu lesen gibt. Von mir gibt es 5 Sterne!

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Samys-Lesestuebchen Samys-Lesestuebchen

Veröffentlicht am 23.03.2018

Gelungenes Leseerlebnis mit kleinen Ecken und Kanten!

Meine Meinung:

Autorin Eva Völler habe ich durch ihre Jugendbücher schätzen gelernt. Ihre Bücher sind sehr vielschichtig, stecken voller Witz und Humor, aber auch der sehr lebhafte und malerische Schreibstil ... …mehr

Meine Meinung:

Autorin Eva Völler habe ich durch ihre Jugendbücher schätzen gelernt. Ihre Bücher sind sehr vielschichtig, stecken voller Witz und Humor, aber auch der sehr lebhafte und malerische Schreibstil zeichnen ihre Werke aus. So war es für mich sehr interessant, sie einmal von einer neuen Seite kennen zu lernen und ihren historisch-kriminalistisch angehauchten Roman kennen zu lernen.

Erst einmal stach natürlich die sehr bildgewaltige Umschreibung von Amsterdam im Jahre 1636 ins Auge. Man fühlt sich sofort in diese Zeit und an den Ort hinversetzt erlebt sehr lebendig die Atmosphäre und erlebt das Gelesene auf eine sehr besondere Weise. Ich war sehr fasziniert von der Darstellung Amtseidams und fand mich sehr wohl in dieser Zeitepoche.

Was soll man zu Pieter sagen, es fällt mir sehr schwer seinen Charakter in Worte zu fassen. Er ist ein sehr sympathischer, sehr charakterstarker und taff trotz seines Sonderlingstatus. Ich mochte ihn, obwohl er mich manchmal an ein Kleinkind im Erwachsenenkörper erinnerte und es kleinere Startschwierigkeiten mit ihm gab. Doch hat man ihn erst einmal so richtig kennengelernt, ist man einfach nur hin und weg von ihm.

Der Schreibstil ist passend zur Zeitepoche gewählt. Die Umgangsformen sehr gehoben und die Dialoge locker und altertümlich. Erst hatte ich Angst, dass diese Schreibweise befremdlich wirken und so gar nicht mein Ding werden könnte, aber meine Angst war vollkommen unberechtigt und ich empfand es absolut passend zur Gesamthandlung.

Spannung, nun ja, es ist eher ein herantasten an diese. Es ist definitiv nicht so, dass ich mit Gänsehaut überschüttet wurde oder mich ängstlich unter der Decke versteckt habe. Was hier aber auf jeden Fall total punkten konnte ist, dass man selbst zum Ermittler wird und zu kleinen Detektivarbeiten verlockt wird. Genaus diese Eigenschaft machte für mich dieses Buch so lesenswert, dass man zu einem Teil der Geschichte wird und selbst animiert mitwirken zu wollen.

Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Pieter. Daher ist es schon wichtig, dass man mit dem Sonderling umgehen kann und sich an seiner Seite wohl fühlt. Wie gesagt er ist ein besonderer Fall von Protagonist und man muss ihn mögen, denn sonst wird die Handlung eher zur Qual.

Die Covergestaltung spiegelt die Handlung wieder. Es umfasst die Thematik des Buches. Mir persönlich gefällt ja auch der gewählte Schriftzug des „T“ im Titel, es hat eben etwas altertümliches verspieltes an sich.

Fazit:

Obwohl es anfänglich doch eher ein herantasten an die Vorfälle und den Hauptprotagonisten war, so fühlte ich mich doch sehr gut unterhalten. Es ist spannend und man wird selbst zum kleinen Detektiv erwählt.

Sehr Lesenswert!

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Gudrun67 Gudrun67

Veröffentlicht am 23.03.2018

ein historischer Kriminalroman, der zum Mitrecherchieren einlädt und die Spannung hochhält

Das Cover in seiner Farbgebung und der Abbildung ist vortrefflich gewählt. Hier stimmt nicht nur das Aussehen sondern auch die Haptik, denn einige Elemente sind glänzend und etwas erhoben dargestellt. ... …mehr

Das Cover in seiner Farbgebung und der Abbildung ist vortrefflich gewählt. Hier stimmt nicht nur das Aussehen sondern auch die Haptik, denn einige Elemente sind glänzend und etwas erhoben dargestellt. Auch die Klappeninnenseiten sind passend gearbeitet. Hier ist alles in sich stimmig.



Der Schreibstil ist eingängig. Die Autorin versteht es, die Gedanken und Vorgänge der Mitwirkenden gelungen in Szene zu setzen und vor allen Dingen authentisch und nachvollziehbar zu beschreiben. Hier hat man als Leser das Gefühl, mittendrin zu sein und zu recherchieren, denn dieses Buch ist nicht nur ein historischer Roman sondern vor allem auch ein historischer Kriminalroman. Die Charaktere wirken lebhaft und gerade die Beweggründe und Gedanken "des Sonderlings" (ich nehme hier den Begriff aus der Buchbeschreibung, der sich auf der Rückseite des Buches befindet, auf, da ich nichts vorwegnehmen will) werden trefflich und eindrücklich erläutert. So kann man sich auch als Nicht-Involvierter in die Situation hineinversetzen. Im Nachwort erklärt die Autorin auch noch ihre Beweggründe zur Einsetzung dieses Charakteres. Dies möchte ich hier erwähnen, denn vielleicht ergeht es anderen Lesern genauso wie mir, weil ich mich stellenweise gewundert habe, wieso dieser Wesenszug so intensiv bearbeitet wurde.



Die Spannung wird von Anfang bis Ende hoch gehalten und ist nicht vorhersehbar. Man kann immer wieder neue Seiten erleben, die das Mitermitteln spannend und aufschlussreich machen. Ich konnte es dann irgendwann kaum mehr erwarten, wie sich das Ende denn enträtseln wird.



Die Szenerien werden lebhaft und gut vorstellbar dargestellt, so dass man sich ein lebendiges Bild der Geschehnisse machen und Stück für Stück mehr vom Inhalt begreifen kann.



Mein Fazit: ein historischer Kriminalroman, der zum Mitrecherchieren einlädt und die Spannung hochhält

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Autorin

Eva Völler

Eva Völler - Autor
© Olivier Favre

Eva Völler hat sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem verdiente sie zunächst als Richterin und Rechtsanwältin ihre Brötchen, bevor sie die Juristerei endgültig an den Nagel hängte. "Vom Bücherschreiben kriegt man einfach bessere Laune als von Rechtsstreitigkeiten. Und man kann jedes Mal selbst bestimmen, wie es am Ende ausgeht." Die Autorin lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen.

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