Agatha Raisin und der tote Gutsherr
 - M. C. Beaton - Taschenbuch

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9,90

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Krimis
237 Seiten
ISBN: 978-3-404-17645-8
Ersterscheinung: 29.03.2018

Agatha Raisin und der tote Gutsherr

Kriminalroman
Übersetzt von Sabine Schilasky

(5)

Um ein für alle Mal über den vermaledeiten James Lacey hinwegzukommen, zieht Agatha Raisin nach Norfolk. Hier, im Osten Englands, sind die Leute ziemlich seltsam: Sie glauben sogar an Elfen. Was für ein Blödsinn!, findet Agatha. Dennoch möchte sie einen guten Eindruck im Dorf machen und behauptet, einen Kriminalroman zu schreiben, der Tod auf dem Landgut heißt. Das hat ungeahnte Folgen, als auf dem nahe gelegenen Landgut tatsächlich ein Mord geschieht und Agatha unter Tatverdacht gerät. Kann sie ihren Kopf aus der Schlinge ziehen? Und was hat es mit den angeblichen Elfen auf sich?

Rezensionen aus der Lesejury (5)

Thommy28 Thommy28

Veröffentlicht am 26.10.2019

Amüsanter, unterhaltsamer Krimi - die Reihe um Hobbydetektivin Agatha Raisin wird immer besser

Einen ersten Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Entgegen dem üblichen Trend, nämlich dass Reihen mit zunehmender Dauer langsam an Fahrt ... …mehr

Einen ersten Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Entgegen dem üblichen Trend, nämlich dass Reihen mit zunehmender Dauer langsam an Fahrt verlieren, ist hier das Gegenteil der Fall. Das mag auch daran liegen, dass der Leser die schrulligen Figuren inzwischen ins Herz geschlossen hat und mitfiebert, in welche Kalamitäten sich die Protagonisten diesmal wieder bringen werden.

Ebenso dazu gehört, dass die Autorin - zumindest die Hauptfigur - behutsam weiter entwickelt. Ausser dem wirkt diesmal auch ein Ortswechsel der eventuell sonst eintretenden Routine entgegen.

Wie immer plätschert der eigentliche Kriminalfall so vor sich hin und wird am Schluss einer kurzen, überraschenden Lösung zugeführt. Wer überbordende Spannung erwartet ist hier falsch.

Das Buch hat mir viel Lesegenuss bereitet und ich freue mich schon auf den nächsten Band!

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fabulanta fabulanta

Veröffentlicht am 23.05.2018

Agtha Raisin und der tote Gutsherr

Damit Agatha James endlich vergessen kann, beschließt sie ihr Cottage zu verkaufen um im Norden einen Neuanfang zu machen. Sie mietet in Fryhym ein völlig überteuertes Haus und macht sich auf den Weg. ... …mehr

Damit Agatha James endlich vergessen kann, beschließt sie ihr Cottage zu verkaufen um im Norden einen Neuanfang zu machen. Sie mietet in Fryhym ein völlig überteuertes Haus und macht sich auf den Weg. In Fryhym angekommen, muss sie feststellen, dass es in ihrem Haus kein Zentralheizung gibt und sie mit Holz heizen muss. Die örtlichen Damen laden sie zum Quilten ein. So erfährt sie schon ein bisschen was, über die Einwohner des Ortes. Völlig schockiert hört sie, dass die Einwohner an Elfen glauben. Nach dem sonntäglichen Gottesdienst lernt sie den Gutsherren und dessen Frau kennen. Die Beiden laden Agatha zum Tee trinken ein. Tolly und seine Frau sind furchtbare Snobs.

Obwohl Agatha eigentlich nichts mehr von ihrem Nachbarn, James, wissen will, ruft sie Mrs. Boxby an, um sie nach James auszuhorchen. Beiläufig erwähnt sie, dass Sir Charles sie gerne besuchen könnte. Kurz nach dem Agatha bei Tolly und seine Frau, Lucy, war, verschwindet ein wertvolles Gemälde.

Ich habe ja schon eine Weile kein Buch mehr von M.C Beaton gelesen, irgendwie hatte ich in letzter Zeit keine Muse dafür. Auch wenn die Bücher in sich abgeschlossen sind, sollte man die Raisin Bücher in der chronologischen Reihenfolge lesen. Für mich stand in diesem Buch nicht der Mordfall und dessen Ermittlung im Mittelpunkt, sondern das allgemeine Dorfleben. Fryhym scheint ein beschauliches Dorf im Norden zu sein. Jeder kennt jeden und weiß auch scheinbar alles über seinen Nachbarn. Dennoch führen einige der Dorfbewohner ein Doppelleben und als Agatha hereinplatzt und auch noch Ermittlungen durchführt, gerät so manches Leben ins Wanken.

Agatha wollte die Zeit, die sie im Norden verbringt, ein Buch schreiben und genau dieses Buch bzw. der Buchtitel lässt sie als Hauptverdächtige dastehen, als Tolly genauso ermordet wird, wie sie es in ihrem Buch beschrieben hat. Können sie und Charles den Täter überführen?

Bis auf zwei Bücher habe ich alle Bücher von M.C. Beaton gelesen, so konnte mich auch dieses Buch überzeugen. Es ist immer wieder spannend zu lesen, in welches Fettnäpfchen Agatha als nächtes tritt. Der Schreibstil ist angenehm flüssig.

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ChattysBuecherblog ChattysBuecherblog

Veröffentlicht am 07.05.2018

Mein Leseeindruck


Wahrscheinlich ging es nicht nur mir so, dass ich beim ersten Satz erstmal stutzte. Häh, wie bitte? Aber dann kam ja auch schon der zweite Satz und alles beruhigte sich wieder.

Es ging nun also nach ... …mehr


Wahrscheinlich ging es nicht nur mir so, dass ich beim ersten Satz erstmal stutzte. Häh, wie bitte? Aber dann kam ja auch schon der zweite Satz und alles beruhigte sich wieder.

Es ging nun also nach Fryfam. Einem wohl noch kleineren Dorf als Carsely, so einer Dreiseelengemeinde, in der sich Fuchs und Hase Gute-Nacht sagten. Wer nun denkt, dass es kaum noch zu toppen ginge, der sei eines besseren belehrt. Es geht nämlich um Elfen. Jawohl, dieses Mal hat es Agatha mit Elfen zu tun.

Und als tatkräftige Unterstützung taucht auch Charles wieder auf.

So ein bisschen kam es mir vor, als wäre dieser Band so eine Art Lückenfüller. Der eigentliche Krimianteil ist nämlich relativ gering, jedoch nimmt die Angelegenheit Charles oder James.... James oder Charles, deutlich mehr Platz ein.

Na ja, zum Schluss lässt die Autorin ja dann auch die Bombe platzen, so dass ich nun wieder sehr gespannt auf die Fortsetzung warte.

Nun noch kurz ein paar Worte zu Cover und Klappentext:

Das Cover zeigt ein Gutshaus, wie es diese wohl in Großbritannien dutzendweise gibt. Das besondere daran - ein Fenster ist beleuchtet. Aber ob das was mit der Story zu tun hat?

Auf jeden Fall wurde das Coverbild passend gewählt. Man spürt sofort das Unheilvolle und möchte direkt im Buch blättern oder zumindest den Klappentext lesen.

Da wären wir also nun auch schon beim Klappentext.

Wiedermal wurde dieser sehr treffend gewählt. Er verrät nicht zuviel und auch nicht zuwenig, animiert aber auf jeden Fall dazu, das Buch aufzuschlagen und zumindest die ersten Sätze zu lesen. Und schwupps...schon wird man sich mitten in der Geschichte wiederfinden.

Lesespaß oder Lesefrust?

Und wiedermal hatte es mir großen Spaß gemacht, ein weiteres Buch mit der etwas außergewöhnlichen Ermittlerin zu lesen.

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, da ich natürlich auch wissen möchte, wie es nun mit James und Agatha weitergeht.

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tragalibros tragalibros

Veröffentlicht am 03.05.2018

Amüsante Ermittlungsarbeit

Mord in der englischen Provinz. Um ein für alle Mal über den vermaledeiten James Lacey hinwegzukommen, zieht Agatha Raisin nach Norfolk. Hier, im Osten Englands, sind die Leute ziemlich seltsam: Sie glauben ... …mehr

Mord in der englischen Provinz. Um ein für alle Mal über den vermaledeiten James Lacey hinwegzukommen, zieht Agatha Raisin nach Norfolk. Hier, im Osten Englands, sind die Leute ziemlich seltsam: Sie glauben sogar an Elfen. Was für ein Blödsinn!, findet Agatha. Dennoch möchte sie einen guten Eindruck im Dorf machen und behauptet, einen Kriminalroman zu schreiben, der "Tod auf dem Landgut" heißt. Das hat ungeahnte Folgen, als auf dem nahegelegenen Landgut tatsächlich ein Mord geschieht und Agatha unter Tatverdacht gerät. Kann sie ihren Kopf aus der Schlinge ziehen? Und was hat es mit den angeblichen Elfen auf sich?

Der neueste Agatha-Raisin-Krimi spielt dieses Mal vor einer etwas anderen Kulisse. Die Mittfünfzigerin ist aus ihrem Heimatörtchen weggezogen und rutscht trotzdem sofort wieder in einen undurchschaubaren Mordfall, in dem scheinbar jeder Bewohner des kleinen Dorfes Fryfam verdächtig ist.
Unterstützung bei den Ermittlungen erhält sie von einem überraschenden Besucher und altem Bekannten.

Die Autorin schreibt wieder gewohnt amüsant und schwungvoll, sodass man Agathas neuesten Mordermittlungen mit Freunde und viel Schmunzeln folgen kann.
Diesmal trifft der Leser allerdings auf einige neue Charaktere, die dieser Geschichte etwas zusätzliche Würze verleihen.

Wie üblich, begleitet der Leser die etwas forsche, aber herzensgute Protagonistin durch ihre manchmal recht wirre und planlose Suche nach dem Mörder.

Die Raisin-Krimis sind zwar nicht vergleichbar mit den doch eher blutigen und brutalen Krimis und Thrillern, die sonst zu meiner Lektüre gehören, punkten aber mit Witz und liebenswerten Figuren sowie schöner Athmosphäre.

Ich vergebe daher 4 von 5 Sternen. Sehr gute Unterhaltung fürˋs Wochenende!

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melange melange

Veröffentlicht am 29.04.2018

Liebeschaos

Zum Inhalt:
Agatha Raisin möchte James, ihren überaus anziehenden Nachbarn in Carsley, vergessen und zieht deshalb für einige Monate in den kleinen Ort Fryfam in Norfolk. Sie versucht dort – in typischer ... …mehr

Zum Inhalt:
Agatha Raisin möchte James, ihren überaus anziehenden Nachbarn in Carsley, vergessen und zieht deshalb für einige Monate in den kleinen Ort Fryfam in Norfolk. Sie versucht dort – in typischer Agatha-Manier – Freundschaften zu schließen und behauptet deshalb, Kriminalautorin zu sein. Doch dann wird eine Leiche gefunden, die Umstände gleichen denen ihrer schriftstellerischen Versuche und Agatha gerät unter Verdacht. Glücklicherweise bekommt sie tatkräftige Hilfe aus Carsley – zwar nicht von James, aber Sir Charles eilt herbei und klärt gemeinsam mit Agatha das Geheimnis um den toten Gutsherrn.

Mein Eindruck:
Es mag zwar folgerichtig sein - da der mörderische Blitz schon fast zu oft in Carsley eingeschlagen hat - Agatha einen Ortswechsel zu verordnen, einen Gefallen hat M.C. Beaton ihrer Leserschaft damit jedoch nicht getan. Denn diese Reihe lebt insbesondere von dem liebenswerten Personal, welches Agatha Raisin in ihrer Wahlheimat in den Cotswolds zur Seite steht. Aber noch weniger als schon im Vorgängerband finden diese Charaktere Verwendung und der Kontakt zu den Wurzeln der Serie beschränkt sich zuerst nur auf ein paar Telefonate mit der Vikarsfrau. Glücklicherweise taucht wenigstens ein enger Freund in Gestalt von Sir Charles in Norfolk auf, - sonst wäre das kuschelige Agatha-Feeling vollends verloren gegangen.
Und dann gibt es ja eigentlich in einem Krimi – so cosy er auch sein mag – einen Kriminalfall. Da die Protagonistin sich in einem neuen Dorf mit ihr unbekannten Bewohnern aufhält, muss sie sich jedoch erst wieder mit allen bekannt machen, die Überlegungen zu ihrem Liebesleben, James und Charles tun ihr Übriges und die Polizisten sind ihr ebenfalls fremd... Da bleibt nicht mehr viel für einen echten Fall und so purzeln den beiden die Leichen vor die Füße, sie fragen hier, verdächtigen dort und auf einmal ist die Sache geklärt, - ohne dass auch nur eine Figur wirklich im Gedächtnis bleibt. Aber das ist ja sowieso egal, da Fryfam zwar Elfen, aber sonst nichts zu bieten hat.
Großartig wie immer ist der Humor, trocken, teilweise schwarz und damit sehr britisch. Der Wortwitz geht Beaton im 10. Band ihrer Reihe nicht aus, aber leider die Ideen für die liebgewonnenen Figuren, – was ihr letzen Endes für die Gefühlskapriolen Agathas einfällt ist nicht viel und macht unverständlicherweise auch nur eine Seite des Buches aus.

Mein Fazit:
Nicht schlecht, aber kein Vergleich mit den Vorgängern, hoffentlich nur ein Zwischentief

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Autorin

M. C. Beaton

M. C. Beaton - Autor
© © Louise Bowles

M.C. Beaton ist eines der zahlreichen Pseudonyme der schottischen Autorin Marion Chesney. Nachdem sie lange Zeit als Theaterkritikerin und Journalistin für verschiedene britische Zeitungen tätig war, beschloss sie, sich ganz der Schriftstellerei zu widmen. Mit ihren Krimi-Reihen um den schottischen Dorfpolizisten Hamish Macbeth und die englische Detektivin Agatha Raisin feiert sie bis heute große Erfolge in über 15 Ländern. M.C. Beaton lebt und arbeitet in einem …

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