Bluthaus
 - Romy Fölck - Hardcover

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20,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Hardcover
Krimis
319 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-431-04111-8
Ersterscheinung: 28.09.2018

Bluthaus

Kriminalroman

(94)

Nach ihrem letzten Fall erholt sich Frida Paulsen in der Elbmarsch, als sie der Hilferuf ihrer alten Freundin Jo erreicht. Vergangene Nacht fand diese in der Marsch die Leiche einer Frau und ist nun überzeugt, dass man sie des Mordes verdächtigt. Kurz darauf verschwindet Jo spurlos. Besorgt begibt sich Frida auf die Suche nach ihrer Freundin. Die Spur führt auf die Halbinsel Holnis zu einem einsam gelegenen Haus, das die Inselbewohner nur das Bluthus nennen. Vor vielen Jahren wurde dort eine Familie grausam hingerichtet – den Täter hat man nie gefunden …

Pressestimmen

„Bestsellerautorin Romy Fölck hat ein Händchen dafür, echte Menschen zu zeichnen.

„Ein echtes Schmankerl für Fans von Regionalkrimis, mit einer Portion Lokalkolorit und einer packenden Story zum Miträtseln.“
„In jedem Fall ist dieser Krimi nichts für schwache Nerven.“
„Man darf hoffen, von Romy Fölck in Zukunft noch möglichst viel Neues lesen zu können.“

Rezensionen aus der Lesejury (94)

walli007 walli007

Veröffentlicht am 15.01.2019

Harley

Sowohl Frida Paulsen als auch Bjarne Haverkorn sind nach dem letzten Fall noch erholungsbedürftig. Obwohl Frida ihre Prüfung bestanden hat, ist sie unsicher, ob sie überhaupt bei der Polizei bleiben will. ... …mehr

Sowohl Frida Paulsen als auch Bjarne Haverkorn sind nach dem letzten Fall noch erholungsbedürftig. Obwohl Frida ihre Prüfung bestanden hat, ist sie unsicher, ob sie überhaupt bei der Polizei bleiben will. Deshalb hat sie sich beurlauben lassen und verbringt noch mehr Zeit auf dem elterlichen Hof. Haverkorn dagegen muss in einem Todesfall ermitteln, was ihm mit seiner langjährigen Berufserfahrung ungewöhnlich nahe geht. Schlimmer noch wird es, als er erfährt, dass es sich bei der Toten um eine ehemaligen Kollegin handelt. Auch Haverkorns Privatleben gerät in schwieriges Fahrwasser. Wieso nun ist die Frau ums Leben gekommen? Und welche Rolle spielt dabei Fridas Schulfreundin Jo, die die Tote gefunden hat?

Auch im zweiten Fall von Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn führen die Spuren des Falles in die Vergangenheit. Bis die beiden dies herausfinden, dauert es eine kleine Weile. Zunächst ist die Tote unbekannt. Warum allerdings war ausgerechnet Jo bei der Frau als sie starb? Eigentlich soll Jo von Kommissar Haverkorn nur als Zeugin vernommen werden. Sie allerdings befürchtet, dass der Beamte sie verdächtigt. Sie ruft deshalb ihre Freundin Frida herbei. Als diese versucht, die Freundin zu beschwichtigen, verschwindet diese aus dem Kommissariat und ihre Harley verschwindet von dem einsamen Hof, auf dem auch die Leiche gefunden wurde.

Geschickt werden auch hier wieder Vergangenheit und Gegenwart, Berufliches und Privates verquickt. Wie im wirklichen Leben haben es Frida und besonders Haverkorn manchmal schwer bei der beruflichen Stange zu bleiben, wenn die Gedanken mit privaten Entwicklungen beschäftigt sind, die wahrlich unvorhersehbar waren. Dennoch auch Haverkorn kniet sich in die Untersuchung, schließlich muss geklärt werden, warum die Ex-Polizistin einfach so erstochen wurde. Frida versucht inzwischen ihre verschwundene Freundin zu finden.

Auch dieses Hörbuch wird von Michael Mendl vorgetragen, was hier besser passt als beim ersten Band, zum einen, weil es etwas mehr um Haverkorn geht, zum anderen, weil die Stimme beim zweiten Fall bereits etwas Vertrautes hat. Inhaltlich ist dieser zweite Fall noch besser gelungen als der Erste. Gerne verlängert man für mehrere Momente die Hörsitzung, nur um zu erfahren, wie es weitergeht.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

lesetraum lesetraum

Veröffentlicht am 14.01.2019

Bluthaus

Kommissarin Frida Paulsen, die sich auf dem Obsthof ihrer Eltern von ihrem letzten Einsatz erholt, bekommt unerwartet Besuch von ihrer langjährigen Freundin Jo. Aber genauso schnell wie diese aufgetaucht ... …mehr

Kommissarin Frida Paulsen, die sich auf dem Obsthof ihrer Eltern von ihrem letzten Einsatz erholt, bekommt unerwartet Besuch von ihrer langjährigen Freundin Jo. Aber genauso schnell wie diese aufgetaucht ist, ist sie auch schon wieder verschwunden. Während Frida noch über den rätselhaften Besuch nachdenkt, ereignet sich ein brutaler Mord. Als Jo zur Hauptverdächtigen erklärt wird, beschließt Frida ihre Auszeit zu beenden und der Freundin zu helfen. Auch wenn sie offiziell noch nicht wieder im Dienst ist, beginnt sie in eigener Regie zu ermitteln. Dass ihre Freundin zur Mörderin geworden sein soll, kann und will sie nicht glauben. Aber die Ergebnisse ihrer Recherchen sind alles andere als ermutigend und Jo bleibt unauffindbar. Beunruhigt durch die merkwürdige Bemerkung einer alten Frau, die ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen will, stattet sie dem geheimnisumwitterten ‚Bluthus‘ einen weiteren Besuch ab. Zu spät wird ihr klar, dass sie damit nicht nur ihr Leben in höchste Gefahr bringt.

FAZIT
Ein komplexe Story mit interessanten Protagonisten, der durch seine ausgewogene Mischung aus polizeilicher Ermittlungsarbeit und persönlichem Erleben, für spannende Lesestunden sorgt.

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Lesenlieben Lesenlieben

Veröffentlicht am 14.01.2019

Steht Band 1 in nichts nach

Da ich von dem Krimi „Totenweg“ von Romy Fölck so begeistert war, musste ich natürlich direkt Band 2 der „Elbmarsch-Reihe“ lesen. Und, was soll ich sagen, auch dieser Krimi ist wirklich lesenswert und ... …mehr

Da ich von dem Krimi „Totenweg“ von Romy Fölck so begeistert war, musste ich natürlich direkt Band 2 der „Elbmarsch-Reihe“ lesen. Und, was soll ich sagen, auch dieser Krimi ist wirklich lesenswert und lässt sich kaum aus der Hand legen.

Wie oben bereits erwähnt, empfehle ich euch, die Bücher der Reihenfolge nach zu lesen, denn in diesem Band begegnen dem Leser alte Bekannte wieder, deren Vergangenheit in Band 1 erläutert wird. Im vorherigen Band wurde z.B. bereits geschildert, wie Frida und Jo, um deren Verschwinden es in diesem Krimi geht, sich kennengelernt und was sie gemeinsam erlebt haben.

Die Handlung des Krimis wird eingeleitet mit den einer Art Vorgeschichte, die sich im Herbst 1997 an der Ostseeküste zutrug. Was anfangs noch recht kryptisch auf mich wirkte, setzte sich nach und nach wie ein Puzzle zusammen. Zwei Handlungsstränge führen den Leser durch das Buch und immer tiefer in ein Netz aus Lügen und Verrat. In unregelmäßigen Abständen wird zwischen den Handlungssträngen um das Verschwinden von Jo, ein Teil der Geschichte erzählt, die sich 1997 an der Ostsee ereignete.

Normalerweise bin ich überhaupt kein Freund von Regionalkrimis, aber die „Elbmarsch – Reihe“ hat es mir angetan. Der Mix aus Elbmarsch-Atmosphäre, sympathischen Charakteren und einer spannenden Story hat mich gänzlich überzeugt.

Alles in allem ist der Krimi „Bluthaus“ von Romy Fölck ein mehr als gelungener zweiter Band. Eine spannende Geschichte, die mich gefesselt hat und mitfiebern ließ.

www.lesen-lieben.de

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Franziska Franziska

Veröffentlicht am 27.12.2018

Spannend

Eine Familie wird, bis auf die älteste Tochter, ermordet in ihrem Haus, aufgefunden. Der Mörder wird nie gefunden. Das Haus wird seit dem von den Inselbewohnern "Bluthus" genannt.

20 Jahre später nimmt ... …mehr

Eine Familie wird, bis auf die älteste Tochter, ermordet in ihrem Haus, aufgefunden. Der Mörder wird nie gefunden. Das Haus wird seit dem von den Inselbewohnern "Bluthus" genannt.

20 Jahre später nimmt sich Johanna (Jo) Arndt des Falles an und gerät erst in Mordverdacht, als in dem gleichen Haus eine weitere Frau an ihren Stichverletzungen stirbt, und verschwindet dann spurlos. Hat Jo etwas mit dem Mord zu tun? Kannte sie die Tote?

Frieda Paulsen macht sich auf die Suche nach ihrer Freundin,und deckt dabei ein unfassbares Geheimnis auf. Frieda und ein Kollege von ihr geraten dabei ebenfalls in tödliche Gefahr.

Auch wenn mir die Stimme des Vorlesers nichtt gefällt, so ist es dennoch spannend gelesen. Die Geschichte ist spannend, und hält einige Wendungen bereit mit denen man so nicht rechnet. Bei ihrer Ermittluingsarbeit kommen noch weitere unglöste Fälle ans Licht.

Ein spannender Roman, der mich beim hören gefesselt hat.

Absolut empfehlenswert!

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HappyEndBuecherdeNicole HappyEndBuecherdeNicole

Veröffentlicht am 25.12.2018

Leider recht enttäuschender, durchsichtiger zweiter Teil der „Elbmarsch“- Reihe.

Nach den traumatischen Erfahrungen ihres letzten Falles, befindet sich Frida Paulsen in einer Sinneskrise. Zwar bescheinigt ihr, Kollege Haverkorn, außerordentliche Fähigkeiten in ihrem Beruf, doch weiß ... …mehr

Nach den traumatischen Erfahrungen ihres letzten Falles, befindet sich Frida Paulsen in einer Sinneskrise. Zwar bescheinigt ihr, Kollege Haverkorn, außerordentliche Fähigkeiten in ihrem Beruf, doch weiß Frida nicht, ob das reichen wird. Zu sehr ist sie noch mitgenommen und braucht Abstand vom Revier. Den findet sie auf dem Apfelhof ihrer Eltern. Ihr Vater würde es sowieso lieber sehen, wenn Frida sich dazu entschließen würde, den Hof zu übernehmen und möchte sie gerne mit einem Nachbarn verkuppeln.

Als Frida Besuch bekommt, von ihrer Freundin Jo, die sich lange rar gemacht hatte, wandelt sich Fridas anfängliche Freude, rasch in Besorgnis, denn Jo hat große Probleme. War sie wirklich nur zur falschen Zeit am Ort? Eine zufällige Zeugin, die eine ehemalige Polizistin, tödlich verletzt auffand oder hat Jo dunkle Geheimnisse?
Haverkorn glaubt nicht an Zufälle, doch bevor er Jo festsetzen kann, ist sie verschwunden. Frida, die ihrer Freundin unbedingt helfen will, lässt nicht locker und beginnt damit, auf eigene Faust nach der verschwundenen Jo zu suchen und will unbedingt herausfinden, ob die Tote und Jo eine Verbindung miteinander hatten.

Immerhin begegnet Jo als Privatdetektivin vielen Menschen aus dem kriminellen Milieu. Doch wie passt da eine ehemalige Polizistin ins Bild? Fridas Ermittlungen führen sie, unter anderem, auf eine kleine Insel am Meer- zum Bluthus, wo Jahre zuvor, Menschen ermordet aufgefunden wurden. Diese Mordfälle erschütterten die kleine Gemeinde dort sehr und wurden bis heute nicht aufgeklärt. Während Frida sich bemüht, mehr darüber herauszufinden, arbeitet auch Haverkorn weiterhin an dem Fall. Doch er ist abgelenkt, seit er erfahren hat, dass eine ehemalige Freundin, einst von ihm schwanger war und er mit ihr eine Tochter hat. Eine Tochter, die schwerkrank ist und dringend eine Organspende benötigt…

Vor einiger Zeit las ich den Auftaktband „Totenweg“ der „Elbmarsch“- Reihe von Romy Fölck, der mir sehr gut gefallen hatte und so freute ich mich sehr, als ich bei einer Verlosung nun den zweiten Teil der Serie „Bluthaus“, gewann.

„Bluthaus“ ist mit seinen 316 Seiten, ein etwas kürzer geratenes Krimivergnügen, doch der Klappentext liest sich dennoch sehr spannend. Im Fokus der Ermittlungen, steht zunächst Fridas undurchsichtige Freundin Jo, die Frida bereits seit gemeinsamen Internatstagen kennt. Und auch diesmal lässt sich Jo kaum in die Karten schauen. Zwar begreift man, ab dem Moment, während man mehr über Jos persönliche Hintergründe erfährt, wieso die junge Frau so verschlossen ist, doch macht sie das dem Leser leider nicht sympathischer. Sie verhält sich Frida gegenüber dermaßen egoistisch, dass es mir schwer fiel, überhaupt nachvollziehen zu können, wieso diese beiden eine Freundschaft verbindet.
Fridas Sinneskrise, fällt im weiteren Verlauf des Buches, fast völlig unter den Tisch, was ich als ein wenig schade empfand. Zudem fehlte mir ein tieferer Austausch darüber mit Freunden, Kollegen und Familie, was doch in ihrer Lage völlig verständlich gewesen wäre.

Apropos Tiefe! Schon im ersten Teil der Reihe fiel mir auf, dass so manche Dialoge abrupt endeten und nicht ganz so rund wirkten. Auch im zweiten Teil ist das leider der Fall und erschwerend kam diesmal dazu, dass die Autorin ihren Figuren wenig Zeit dafür gab, Gefühle zu zeigen, gewissen Gedankengängen nachzuhängen oder mehr in die Tiefe zu gehen, wenn es um wichtige Gespräche ging. Beispiel: Als Haverkorn beschloss, ein Gespräch mit der Halbschwester seiner Tochter zu führen, die sich weigerte, als Organspenderin zu fungieren. An anderer Stelle, fand dann die Problemlösung praktisch nur in zwei kurzen Sätzen Erwähnung und das praktisch mehr oder weniger aus dem „Off“.

Durch diese Art zu schreiben, blieben einem die Romanakteure diesmal leider fremd, obwohl Haverkorn durchaus sein Päckchen zu tragen hatte. Übrigens, auch die Krankheit seiner Frau wurde nur am Rande erwähnt und ich fand Haverkorns Gedankengänge, diesbezüglich, etwas befremdlich. Ich weiß auch nicht, ich hatte mich so auf das Lesen des Nachfolgebandes von „Totenweg“ gefreut, doch leider blieb er weit hinter meinen Erwartungen zurück. Selbst der Kriminalfall war durchsichtig geraten, man ahnte zu schnell (schon wegen der Rückblenden) was damals im „Bluthus“ wirklich geschah und vor allem wer dahinter steckte und selbst die spannende Romanpassage, in der Frida Jo findet, gegen Ende des Romans, konnte mich nicht mehr wirklich erreichen, so leid es mir für die Autorin auch tut.
Trotz meiner Enttäuschung, möchte ich dranbleiben an der Serie, falls es einen dritten Teil geben wird und der Autorin noch eine Chance geben, in der Hoffnung dass besagter Teil dann wieder so spannend und atmosphärisch dicht gestrickt ist, wie „Totenweg“.

Kurz gefasst: Leider recht enttäuschender, durchsichtiger zweiter Teil der „Elbmarsch“- Reihe.


Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Romy Fölck

Romy Fölck - Autor
© Kerstin Petermann

ROMY FÖLCK wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein großes Unternehmen in Leipzig. Mit Mitte dreißig entschied sie, ihren großen Traum vom Schreiben zu leben. Sie kündigte Job und Wohnung und zog in den Norden. Mit ihrem Mann lebt sie heute in einem Haus in der Elbmarsch bei Hamburg, wo ihre Romane entstehen. Ihre Affinität zum Norden kommt nicht von ungefähr, verbrachte doch ihr Vater seine ersten Lebensjahre in …

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