Bluthaus
 - Romy Fölck - Hardcover

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20,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Hardcover
Krimis
319 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-431-04111-8
Ersterscheinung: 28.09.2018

Bluthaus

Kriminalroman

(79)

Nach ihrem letzten Fall erholt sich Frida Paulsen in der Elbmarsch, als sie der Hilferuf ihrer alten Freundin Jo erreicht. Vergangene Nacht fand diese in der Marsch die Leiche einer Frau und ist nun überzeugt, dass man sie des Mordes verdächtigt. Kurz darauf verschwindet Jo spurlos. Besorgt begibt sich Frida auf die Suche nach ihrer Freundin. Die Spur führt auf die Halbinsel Holnis zu einem einsam gelegenen Haus, das die Inselbewohner nur das Bluthus nennen. Vor vielen Jahren wurde dort eine Familie grausam hingerichtet – den Täter hat man nie gefunden …

Pressestimmen

„Bestsellerautorin Romy Fölck hat ein Händchen dafür, echte Menschen zu zeichnen.

„Ein echtes Schmankerl für Fans von Regionalkrimis, mit einer Portion Lokalkolorit und einer packenden Story zum Miträtseln.“
„In jedem Fall ist dieser Krimi nichts für schwache Nerven.“
„Man darf hoffen, von Romy Fölck in Zukunft noch möglichst viel Neues lesen zu können.“

Rezensionen aus der Lesejury (79)

Elchi130 Elchi130

Veröffentlicht am 18.11.2018

Ein guter und solider Krimi

1997 werden in einem Reetdachhaus an der Ostsee ein paar Menschen ermordet. Für die Bewohner des Dorfes, in dem das Haus steht, heißt dieses fortan nur noch das Bluthaus. Bei einer Ermittlung 20 Jahre ... …mehr

1997 werden in einem Reetdachhaus an der Ostsee ein paar Menschen ermordet. Für die Bewohner des Dorfes, in dem das Haus steht, heißt dieses fortan nur noch das Bluthaus. Bei einer Ermittlung 20 Jahre später stößt Frida Paulsen genau auf dieses Bluthaus und versucht herauszufinden, was genau damals passiert ist…

Ich kenne den ersten Band um Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn nicht, hatte jedoch nicht das Gefühl, dass ich deshalb Band 2 nicht verstehe. Die beiden Ermittler sind sehr sympathisch, ebenso wie die Nebenfiguren, die näher mit ihnen zu tun haben. Es sind alles Menschen, die ich mir auch im wahren Leben so oder so ähnlich vorstellen könnte.

Das Buch war spannend. Dabei hat mich auch nicht gestört, dass ich zumindest einen Teil des Rätsels sehr schnell durchschaut hatte. Dieser Teil war gut und glaubhaft in die Handlung eingebunden.

Das Buch hat mich bis zum Schluss gut unterhalten, sodass ich in der nächsten Zeit auf jeden Fall den ersten Band um die beiden Ermittler Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn lesen werde und mich auf weitere Fälle der beiden freue.

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Viola Viola

Veröffentlicht am 17.11.2018

Würdiger Nachfolger

Nachdem ich gehört hatte, dass es einen Nachfolger zu Totenweg geben würde, war ich sehr gespannt darauf. Totenweg war für mich eines der Highlights in diesem Lesejahr und daher habe ich mich sehr auf ... …mehr

Nachdem ich gehört hatte, dass es einen Nachfolger zu Totenweg geben würde, war ich sehr gespannt darauf. Totenweg war für mich eines der Highlights in diesem Lesejahr und daher habe ich mich sehr auf ein Wiedersehen mit Frida und Bjarne gefreut. Und ich muss sagen, das Warten hat sich gelohnt! Auch Bluthaus hat mich völlig in seinen Bann gezogen und mich in die Elbmarschen mit ihren nebligen Wiesen, Apfelhöfen und weiten Landschaften entführt. Auch dieses Mal gab es wieder ganz viel Lokalkolorit und Atmosphäre zu genießen, kombiniert mit einem spannenden Kriminalfall, der sich von der Vergangenheit bis in die Gegenwart erstreckt.
Sehr gut gefallen hat mir, dass in diesem Buch der Schwerpunkt gar nicht so sehr auf Frieda liegt, sondern auf Bjarne und Jo. Und dass ein Großteil der Handlung auch nicht auf den Apfelhöfen spielte. Daher waren sowohl die Figuren anders und doch vertraut, als auch die Szenerie.
Zuerst war ich ein bisschen enttäuscht, weil das Buch im Vergleich zum Vorgänger deutlich dünner ist, aber die Geschichte hat es so in sich, dass die Länge keine Rolle spielt. Auch wenn man sich wünscht, Romy Fölck würde viel mehr und schneller schreiben, sodass man öfter in den Genuss ihrer Lektüre käme! Schon heute hoffe ich auf einen dritten Band mit Frieda und ihren Freunden und bin voller Erwartung und Vorfreude darauf.

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Wuschel Wuschel

Veröffentlicht am 16.11.2018

Ich hatte mir mehr erhofft.

#Beschreibung:#
Während sich Frida noch von den Vorkommnissen auf dem Obsthoft ihrer Eltern erholt und den Dienst vorübergehend quittiert hat, befindet sich Haverkorn schon wieder mitten im Geschehen. ... …mehr

#Beschreibung:#
Während sich Frida noch von den Vorkommnissen auf dem Obsthoft ihrer Eltern erholt und den Dienst vorübergehend quittiert hat, befindet sich Haverkorn schon wieder mitten im Geschehen. Fridas ehemalige Zimmergenossin Jo findet eines Abends eine schwer verletzte Frau auf einem verlassenen Gut, die kurz darauf stirbt. Sie kontaktiert ihre Freundin mit dem Verdacht, dass man ihr einen Mord unterstellen will. Kurz darauf verschwindet sie von der Bildfläche. So macht sich Frida auf die Suche nach Jo. Dies führt sie auf die kleine Halbinsel Holnis, wo sie auf ein Geheimnis stößt, dessen Ausmaß ihr erst viel später bewusst wird. Das Geheimnis des Bluthaus.

#Meinung: #
Wieder einmal stellt sich mir die Frage: Wo fange ich an? Ich bin ehrlich. Mir ist die Autorin sehr sympatisch, weshalb es mir wirklich schwer fällt, diese Rezension zu schreiben, denn ich hatte mir von "Bluthaus" mindestens so viel versprochen, wie mir damals "Totenweg" bot, aber weit gefehlt. Die Enttäuschung war groß. 

Beginnen wir doch mal beim Namen. Das Buch nennt sich "Bluthaus". Dürfte inzwischen jeder mitbekommen haben. Doch stellt sich mir die Frage: Warum nennt man es dann nicht so!? Als Frida von dem Haus erfährt bzw. dessen Namen, trifft sie auf eine Dame, die es "Bluthus" betitelt. In dem Moment hat es gepasst, da diese Dame Dialekt sprach, aber in der restlichen Story war es einfach nur unpassend. Was soll das denn? In meinen Augen hätte man das Buch dann entweder "Bluthus" bezeichnen sollen oder eben auch im Buch das exakte Wort verwenden. Schließlich wird auch sonst in dem Buch auf Dialekt oder ähnliches verzichtet. Für mich absolut nicht nachvollziehbar!

Die Geschichte selbst empfand ich dieses Mal, leider, eher langweilig. Diverse Verbindungen, wie beispielsweise wer das Coldcase Mädchen ist und was es mit diesem ominösen Urlaub auf sich hat, war mir bereits nach 100 Seiten klar bzw. ich war mir dessen recht sicher. Die falschen Fährten waren in diesem Buch sehr rar bis gar nicht vorhanden. Obwohl der eigentliche Täter erst spät bekannt gegeben wurde, hat die Auflösung nicht gerade dazu geführt, dass es mich vom Hocker gerissen hat.

Auch vom Schreibstil her, konnte mich die Autorin dieses Mal nicht richtig mit nehmen. Wohl war es flüssig zu lesen, mal von der "Bluthus"-Stolperfalle abgesehen, aber manche Situationen waren dann einfach nicht durchdacht oder gefühlt lieblos dargestellt. Beispielsweise als Frida auf der Halbinsel ankommt und an einer Pizzeria hält, die sich "neben einem gemütlichen Hotel" befindet. Zuvor wird aber erwähnt, dass Frida an diesem Ort noch nie war. Woher weiß sie denn, dass das Hotel gemütlich ist? Das mag wohl kleinlich wirken, aber wenn man besseres gewohnt ist, dann stimmt mich das als Leser schon traurig und es ist frustrierend. 

In "Totenweg" drehte sich so manches um die am Ende stehende Ehe von Haverkorn. Diese wurde zwar nicht wieder aufgegriffen, sondern nur am Rande gestreift, dennoch hatte er nun ein anderes Familiendrama an der Backe. Das ist zwar ganz nett, aber in dem Fall ging es mir wirklich auf die Nerven. Wieso muss man dem Kerl jetzt noch mehr Mist andichten? Reichen seine bisherigen Probleme nicht? Für mich fühlte sich das eher an wie zwanghaftes Seiten füllen. Denn auch die Ermittlungen an sich waren sehr abgespeckt, wodurch im Gesamten nur mäßige Spannung aufkam. Die Geschichte plätscherte eben so vor sich hin. Dann lieber noch etwas mehr über die gescheiterte Ehe. 

Zusammenfassend würde ich sagen, dass es mir die meiste Freude bereitet hat, das Buch mit zwei anderen Mädels zu lesen, als die Geschichte selbst. Es tut mir auch in der Seele weh, dass so zu sagen, aber so ist es nun mal. Ich habe Hoffnung in den dritte Teil. Das ursprünglich ungleiche Team, Frida und Haverkorn, harmonierte in den wenigen Szenen, in welchen sie zusammen auftraten, so sehr miteinander, dass sie gar nicht mehr ungleich waren. Die Atmosphäre war bei weitem nicht so ausgeprägt wie ich es mir gewünscht hätte bzw. wie sie in der Elbmarsch war. 

#Fazit: #
Mich konnte die lang ersehnte Fortsetzung leider gar nicht überzeugen.

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Leseherz Leseherz

Veröffentlicht am 16.11.2018

Buch des Jahres 2018!

Ende der 1990er Jahre geschieht ein grausamer Mord in einem Reetdachhaus an der Nordsee. Eine Familie wird ausgelöscht und der Täter läuft immer noch frei herum. Die Einwohner von Holnis nennen es das ... …mehr

Ende der 1990er Jahre geschieht ein grausamer Mord in einem Reetdachhaus an der Nordsee. Eine Familie wird ausgelöscht und der Täter läuft immer noch frei herum. Die Einwohner von Holnis nennen es das Bluthus!

Frida Paulsen, eine Kommissarin die eng mit Bjarne Haverkorn zusammenarbeitet, sucht Zuflucht bei ihren Eltern auf dem Apfelhof. Ihr Vater Fridtjof wünscht sich, dass seine Tochter eines Tages den Hof übernimmt. Doch Frida weiß nicht, wo ihr Weg hingehen soll, nachdem ihr letzter Fall beinahe wirklich ihr letzter gewesen wäre. Bjarne rettete ihr das Leben… Plötzlich taucht aus dem Nichts ihre alte Freundin Johanna “Jo” Arndt auf. Sie wirkt angespannt und Frida spürte, dass da mehr hinter stecken könnte. Doch anstatt das Jo Frida um Hilfe bittet ergreift sie die Flucht und taucht nie wieder auf. Kurze Zeit später wird in einem Haus eine weibliche Leiche gefunden und zum Leidwesen von Frida Paulsen scheint ihre Freundin Jo drin verwickelt zu sein. Doch sie beteuert, nichts mit dem Mord zu tun zu haben, sondern wollte der Frau das Leben retten… Doch Frida ahnt nicht, welche Vorgeschichte zu Tage kommen wird.

Gleichzeitig erfährt Bjarne Haverkorn das er aus einer früheren Beziehung eine Tochter hat. Für ihn war es ein Schock — er wollte immer ein Kind doch seine jetzige Noch-Frau entschied sich damals gegen die Schwangerschaft. Und nun ist Bjarne Vater einer 40jährigen Tochter, die im UKE um ihr Leben kämpft. Er käme als Spender in Frage, doch der nächste Rückschlag wartet nicht lange auf ihn…

Für Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn rennt die Zeit — für den einen im privaten Sinne und für den anderen beruflich…

Mein Buch des Jahres! Die Protagonisten werden den Lesern mit ihren Facetten vorgestellt und man leidet mit ihnen mit. Der Rückblick auf den Mord in den 90er Jahren rundet alles ab! TOP!

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Isar-12 Isar-12

Veröffentlicht am 15.11.2018

Was geschah wirklich 1997 im Bluthaus?

"Bluthaus" ist der zweite Band der Frida-Paulsen-Reihe von Romy Fölck. Der Krimi spielt dabei in zwei Zeitebenen, zum einen im Jahr 1997 und in der Gegenwart. Obwohl ich bisher den ersten Band nicht kenne, ... …mehr

"Bluthaus" ist der zweite Band der Frida-Paulsen-Reihe von Romy Fölck. Der Krimi spielt dabei in zwei Zeitebenen, zum einen im Jahr 1997 und in der Gegenwart. Obwohl ich bisher den ersten Band nicht kenne, konnte ich mich sofort in der Geschichte zurechtfinden. Schon der Beginn im Herbst 1997 nimmt den Leser mitten in dem spannenden Geschehen gefangen. Frida Paulsen, die noch mit den Erinnerungen aus ihrem ersten Fall kämpft wird durch ihre Jugendfreundin Jo erneut in einen Mordfall hineingezogen. Als Jo auch noch als Hauptverdächtige gilt, beginnt sie selbst wieder mit den Nachforschungen. Ihr Kollege Bjarne Haverkorn ist nämlich der ermittelnde Beamte in diesem Fall. Romy Fölck ist in diesem Regionalkrimi eine gute Mischung aus Spannung und Privatleben der Protagonisten gelungen. Diese wirken auf den Leser sympathisch mit all ihren Sorgen und Nöten. Dabei nimmt dieser Teil aber nie überhand, der Krimifall bleibt im Vordergrund. Und da ergeben sich im Laufe der Geschichte immer mehr Ungereimtheiten. Dies hält die Geschichte auch immer spannend und man rätselt als Leser dadurch wie nun alles zusammenhängt. Zwar bleiben ein paar Kleinigkeiten im Verborgenen, dies lässt aber Luft für einen weiteren Band. "Bluthaus" war für mich ein kurzweiliges Lesevergnügen und am Ende war ich mir sicher, das ich den ersten Band "Totenweg" unbedingt auch noch lesen muss.

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Autorin

Romy Fölck

Romy Fölck - Autor
© Kerstin Petermann

ROMY FÖLCK wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein großes Unternehmen in Leipzig. Mit Mitte dreißig entschied sie, ihren großen Traum vom Schreiben zu leben. Sie kündigte Job und Wohnung und zog in den Norden. Mit ihrem Mann lebt sie heute in einem Haus in der Elbmarsch bei Hamburg, wo ihre Romane entstehen. Ihre Affinität zum Norden kommt nicht von ungefähr, verbrachte doch ihr Vater seine ersten Lebensjahre in …

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