Bluthaus
 - Romy Fölck - Hardcover

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20,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Hardcover
Krimis
319 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-431-04111-8
Ersterscheinung: 28.09.2018

Bluthaus

Kriminalroman

(103)

Nach ihrem letzten Fall erholt sich Frida Paulsen in der Elbmarsch, als sie der Hilferuf ihrer alten Freundin Jo erreicht. Vergangene Nacht fand diese in der Marsch die Leiche einer Frau und ist nun überzeugt, dass man sie des Mordes verdächtigt. Kurz darauf verschwindet Jo spurlos. Besorgt begibt sich Frida auf die Suche nach ihrer Freundin. Die Spur führt auf die Halbinsel Holnis zu einem einsam gelegenen Haus, das die Inselbewohner nur das Bluthus nennen. Vor vielen Jahren wurde dort eine Familie grausam hingerichtet – den Täter hat man nie gefunden …

Pressestimmen

„Bestsellerautorin Romy Fölck hat ein Händchen dafür, echte Menschen zu zeichnen.

„Ein echtes Schmankerl für Fans von Regionalkrimis, mit einer Portion Lokalkolorit und einer packenden Story zum Miträtseln.“
„In jedem Fall ist dieser Krimi nichts für schwache Nerven.“
„Man darf hoffen, von Romy Fölck in Zukunft noch möglichst viel Neues lesen zu können.“

Rezensionen aus der Lesejury (103)

Pia96 Pia96

Veröffentlicht am 18.02.2019

Guter Anschluss an Teil 1

In dem Krimi von Romy Fölck geht es um die Polizistin Frida Paulsen, die auf dem Hof ihrer Eltern in der Marsch lebt und ungewollt durch ihre beste Freundin Jo wieder zurück in die Mordermittlung muss, ... …mehr

In dem Krimi von Romy Fölck geht es um die Polizistin Frida Paulsen, die auf dem Hof ihrer Eltern in der Marsch lebt und ungewollt durch ihre beste Freundin Jo wieder zurück in die Mordermittlung muss, da Jo eines Mordes verdächtigt wird.
Frida und Bjarne haben inzwischen ein gutes Verhältnis, sind inzwischen beim "DU" angelangt und er ist wie ein 2. Vater für sie. Allerdings haben sie ihre eigenen Probleme. Vor Bjarne steht seine damalige große Liebe und eröffnet ihm, das er eine 40-jährige Tochter hat, die dringend eine Lebertransplantation braucht. Und Fridas Freundin Jo wird an einem Tatort erwischt, bei dem eine ehemalige Schutzpolizistin und LKA Beamte erstochen wurde. Irgendwann verschwindet Jo spurlos und Frida forscht nach, was ihr letzter Auftrag war, an dem Jo in ihrer Detektei gearbeitet hat. Und so kommt es, das Frida immer weiter in Jos Vergangenheit eintaucht und ein schreckliches Geheimnis über einen Auftragsmord an einer jungen Familie in einem Schutzhaus der Polizei aufdeckt.

Mal wieder ein sehr gelungener Krimi von der Autorin, die mich bereits mit ihrem 1. Teil schon begeistern konnte. Dieses Mal gab es wieder ganz viel Paulsen und Haverkorn und die unterschiedlichen Sichtweisen haben mir sehr gefallen. Dadurch kann man sich in die handelnden Personen gut hineinversetzen. Als ich gesehen hatte, dass das 2. Buch gerade mal halb so dick wie das 1. Buch war, war ich enttäuscht. Doch die Story und sogar eine kleine kurze Liebesgeschichte haben mich total überzeugt. Ich hoffe, das bald der 3. Krimi von Frida und Bjarne kommt und das die kleine Lovestory mit Frida und Torben in die nächste Runde geht <3-)

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Gavroche Gavroche

Veröffentlicht am 05.02.2019

Frida Paulsen

Der zweite Fall für Frida Paulsen
Nach dem spannenden und nervenaufreibenden ersten Fall erholt sich Frida nun auf dem Apfelhof und hofft, ein wenig Ruhe zu finden. Doch die ist ihr nicht vergönnt, denn ... …mehr

Der zweite Fall für Frida Paulsen
Nach dem spannenden und nervenaufreibenden ersten Fall erholt sich Frida nun auf dem Apfelhof und hofft, ein wenig Ruhe zu finden. Doch die ist ihr nicht vergönnt, denn schon bald gerät sie in einen neuen Mordfall, denn ihre alte Freundin Jo - nunmehr Privatdetektivin - bittet sie um Hilfe. Und dann verschwindet Jo auf einmal spurlos. Mit dabei ist auch wieder Bjarne Haverkorn, doch er ist durch Privatangelegenheiten nicht ganz bei der Sache. Während er im aktuellen Fall ermittelt, geht Frida durch den Fund einer Fotografin auch in die Vergangenheit zurück.
Ein spannender Fall, der gegen Ende nochmal ordentlich an Tempo aufnimmt und dessen Auflösung mich überzeugen konnte.

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Igela Igela

Veröffentlicht am 05.02.2019

Etwas schwächer als sein Vorgänger

Auf der Halbinsel Holnis, vor einem abgelegenen Haus, wird eine tote Frau gefunden. Eine zufällig vorbei fahrende Motorradfahrerin hatte noch versucht, sie zu retten … doch die Frau erlag ihren Verletzungen. ... …mehr

Auf der Halbinsel Holnis, vor einem abgelegenen Haus, wird eine tote Frau gefunden. Eine zufällig vorbei fahrende Motorradfahrerin hatte noch versucht, sie zu retten … doch die Frau erlag ihren Verletzungen. Und so erinnert die Anwohner vieles an eine Tat, die genau in diesem Haus vor 20 Jahren geschah. Damals wurde eine ganze Familie ausgelöscht, nur die 12 jährige Tochter überlebte.
Frida Paulsen, die zur Erholung bei ihren Eltern auf dem Apfelhof weilt, ist persönlich in den neuen Fall involviert. Die Motorradfahrerin, die die Frau gefunden hat, ist ihre Freundin Johanna Arndt. Kommissar Bjarne Haverkorn verdächtigt Johanna, für den Mord an der Frau verantwortlich zu sein.


"Bluthaus" ist nach "Totenweg" der zweite Elbmarsch - Krimi aus der Feder von Romy Fölck. Wie auch der erste Band, hat mich auch dieser Krimi überzeugt, wenn er auch mit etwas weniger Spannung gespickt ist als sein Vorgänger. Es fällt mir schwer einzuschätzen, ob man das erste Buch gelesen haben sollte, um hier mitzukommen. Einerseits habe ich den Eindruck, dass relevante Details aus dem ersten Teil hier noch mal beschrieben wurden. Andererseits sollte man wohl die Geschichten der Figuren kennen, um sie einordnen zu können. So steht zum Beispiel Frida Paulsen aus ganz einem bestimmten Grund am Wendepunkt ihres beruflichen Lebens, bei dem sie sich überlegt, ob sie weiter als Polizistin arbeiten möchte oder nicht.
Sehr durchdacht ist der Aufbau der Geschichte. Logisch und schlüssig führt eines zum anderen und man ist mitten drin in einem Fall, der überleitet zu einem Cold Case. " Bluthaus " ist einer dieser Krimis, in dem man als Leser Puzzleteil um Puzzleteil serviert kriegt. Und die dann nachvollziehbar an ihren Platz fallen. Nach 70 Seiten schlich sich bei mir eine Ahnung ein, wie alles zusammenhängen könnte. Das hat die Spannung doch etwas abflachen lassen. Die Zückerchen, die Rückblicke in die Vergangenheit, lassen wieder rätseln und wurden geschickt eingefügt.
Romy Fölck gelingt, was nicht immer allen Krimiautoren gelingt. Die unterschiedlichen Figuren so einzusetzen, dass sie ihre Berechtigung haben. Keine der Figuren ist nur Lückenfüller, auch wenn sie nicht alle gleich wichtig sind für den Vorlauf der Story. Mir sind die beiden Protagonisten, Frida Paulsen und Bjarne Haferkorn, sehr sympathisch. Vor allem mit Haverkorn habe ich ganz schön mitgelitten. Seine Tochter, die er erst seit kurzem kennt, ringt mit dem Tod. Eine Transplantation ihre letzte Rettung. Die Situation ist absolut authentisch beschrieben und zeigt, wie Aerzte, Angehörige und der Patient selbst um ein passendes Organ ringen und hoffen.

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Ananasstueckchen Ananasstueckchen

Veröffentlicht am 23.01.2019

Spannend bis zur letzten Seite

*Zusammenfassung*
Fridas Freundin Jo findet in der Nacht eine Leiche in der Marsch. Sie wird als Zeugin verhört, ist jedoch der festen Überzeugung des Mordes verdächtigt zu werden. Sie ruft Frida zur Hilfe, ... …mehr

*Zusammenfassung*
Fridas Freundin Jo findet in der Nacht eine Leiche in der Marsch. Sie wird als Zeugin verhört, ist jedoch der festen Überzeugung des Mordes verdächtigt zu werden. Sie ruft Frida zur Hilfe, doch dann verschwindet einfach Jo spurlos. Frida begibt sich auf die verzweifelte Suche nach ihrer Freundin, doch wo könnte sie stecken? Die Spur führt Frida auf die Halbinsel Holnis und zu einem abgelegenen Haus, das von allen nur das Bluthus genannt wird. Denn vor vielen Jahren wurde dort eine Familie ermordet und der Täter wurde bis heute nicht gefunden.

*Meinung*
Als das Buch ankam, war ich doch etwas überrascht wie dünn es ist. Auch wenn die Seitenzahl nichts mit der Qualität zu tun hat, war ich wirklich gespannt, ob man auf ca. 300 Seiten einen so spannenden und tiefgehenden Krimi schreiben kann, dass der mit dem ersten Teil mithalten kann. Was soll ich sagen: Es geht! Band zwei der Krimireihe von Romy Fölck steht dem ersten Teil in nichts nach.
In diesem Teil steht Jo, Fridas Freundin, die man schon im ersten Teil etwas kennengelernt hat, im Vordergrund, was auf jeden Fall eine gelungene Abwechslung ist. Und wie im ersten Band, gibt es auch hier einen aktuellen Mordfall und einen lange zurückliegenden Cold Case.
Der Krimi ist von Anfang an spannend geschrieben und es gibt auch wieder einige Wendungen, die ich definitiv nicht alle so kommen sehen habe. Die Einblicke in die Vergangenheit, die immer wieder eingestreut werden, machen das Ganze noch spannender.
Am meisten konnten mich in diesem Band aber die Charaktere überzeugen. Besonders die Geschichte um Haverkorn war interessant. Man konnte wirklich gut mit ihm mitfühlen und hat noch einiges mehr über den Kommissar erfahren. Und auch über Jo wurde einiges verraten.
Das die Geschichte so tiefgehend ist hat mich wirklich überrascht, denn der Autorin ist es tatsächlich gelungen auf diesen 300 Seiten zwei Mordfälle (einen alten und einen neuen) miteinander zu verweben, eine interessante Nebenhandlung zu schreiben, einige Charaktere vorzustellen, spannende Wendungen einzustreuen und das Ganze qualitativ wirklich gut rüber zu bringen.

*Fazit*
Ich habe das Buch förmlich verschlungen, denn auch der zweite Teil der Reihe hat mich einfach nur begeistert und ich freue mich schon noch mehr von Frida und Haverkorn zu lesen!

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Tine13 Tine13

Veröffentlicht am 17.01.2019

Spannender zweiter Fall für Frida und Bjarne

Frida Paulsen nimmt gerade eine Auszeit auf dem heimatlichen Apfelhof und ist hin- und hergerissen, ob sie denn wieder ihren Polizeidienst aufnehmen soll. Dort erreicht sie ein Hilferuf von Jo, einer befreundeten ... …mehr

Frida Paulsen nimmt gerade eine Auszeit auf dem heimatlichen Apfelhof und ist hin- und hergerissen, ob sie denn wieder ihren Polizeidienst aufnehmen soll. Dort erreicht sie ein Hilferuf von Jo, einer befreundeten Privatdetektivin.
Die alte Freundin hat auf einem verlassenen Gehöft eine tödlich verletzte Frau gefunden und vermutet nun beim zuständigen Mordermittler Bjarne Haferkorn unter Mordverdacht zu stehen. Frida versucht zu vermitteln, aber im Eifer des Gefechts verschwindet Jo plötzlich spurlos. Ist sie doch Schuldig!? Frida versucht ihrer Spur zu folgen und stößt dabei auf ein altes Foto, von einem Ferienhaus an der Ostsee, in dem vor 20 Jahren eine ganze Familie bestialisch ausgelöscht wurde……

Der Kriminalroman „Bluthaus“ von Autorin Romy Fölck, ist der zweite Fall einer spannenden Krimiserie mit der jungen Polizistin Frida Pausen und dem erfahrenen Alt-Ermittler Bjarne Haverkorn. 
Frida will ihrer guten Freundin Jo helfen und beginnt privat zu ermitteln. Dabei stößt sie auf einen alten ungeklärten Fall. Kriminalkommissar Bjarne, dem der aktuelle Fall noch recht rätselhaft ist, wird zudem gerade ein wenig abgelenkt, durch überraschende private Ereignisse.
Die Autorin hat sich wirklich wieder eine verzwickte und aufregende Geschichte ausgedacht, mit vielen unerwarteten Wendungen. Ihre flüssige und anschauliche Erzählweise liest sich großartig und ihre Protagonisten wirken lebendig und sind hervorragend charakterisiert. 
Geschickt eingestreute Rückblenden ergänzen die Geschichte und sorgen für einen kontinuierlichen Spannungsaufbau. 
Die Geschichte ist gekonnt konstruiert und ein spannender Showdown bildet den Abschluss.

Der wirklich spannungsgeladener Regional-Krimi, der mit seinem geschickt eingeflochtenen Cold Case, wieder für ein unterhaltsames Lesevergnügen meinerseits gesorgt hat.

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Autorin

Romy Fölck

Romy Fölck - Autor
© Kerstin Petermann

ROMY FÖLCK wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein großes Unternehmen in Leipzig. Mit Mitte dreißig entschied sie, ihren großen Traum vom Schreiben zu leben. Sie kündigte Job und Wohnung und zog in den Norden. Mit ihrem Mann lebt sie heute in einem Haus in der Elbmarsch bei Hamburg, wo ihre Romane entstehen. Ihre Affinität zum Norden kommt nicht von ungefähr, verbrachte doch ihr Vater seine ersten Lebensjahre in …

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