Dein finsteres Herz
 - Tony Parsons - Taschenbuch

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9,90

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Krimis
461 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17663-2
Ersterscheinung: 26.01.2018

Dein finsteres Herz

Kriminalroman

(7)

Vor zwanzig Jahren trafen sieben Jungen in der elitären Privatschule Potter’s Field aufeinander und wurden Freunde. Nun sterben sie, einer nach dem anderen, auf unvorstellbar grausame Art. Das ruft Detective Constable Max Wolfe auf den Plan: Espressojunkie, Hundeliebhaber, alleinerziehender Vater. Und der Albtraum jedes Mörders.
Max folgt der blutigen Fährte des Killers von Londons Hinterhöfen und hell erleuchteten Straßen bis in die dunkelsten Winkel des Internets. Stück für Stück kommt er dem Täter näher – ohne zu bemerken, dass er längst nicht mehr der Jäger, sondern der Gejagte ist ...

Rezensionen aus der Lesejury (7)

Tauriel Tauriel

Veröffentlicht am 31.03.2017

Dein finsteres Herz von Tony Parson

Der Einstieg in den Krimi ist fulminant,man ist sofort mitten im Geschehen .
Der Autor lässt den Krimi aus der Sicht eines ermittelnden Beamten sehen.Ich bin immer auf dem laufenden,wo die Ermittlungen ... …mehr

Der Einstieg in den Krimi ist fulminant,man ist sofort mitten im Geschehen .
Der Autor lässt den Krimi aus der Sicht eines ermittelnden Beamten sehen.Ich bin immer auf dem laufenden,wo die Ermittlungen gerade stehen.Auch von seinem Privatleben als Alleinerziehender mit seinen Sorgen bekomme ich einiges mit.
Lässt sich gut lesen,dank der flüssigen Schreibweise.
Vielen Dank an Jellybooks und Bastei für das kostenlose Buch.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

brauchnix brauchnix

Veröffentlicht am 15.09.2016

Guter Krimi

Max Wolfe ermittelt in seinem ersten Fall. Kurz hintereinander werden zwei Männer mit aufgeschlitzter Kehle gefunden. Als es zu einem weiteren Mordanschlag kommt wird klar, dass die Männer in ihrer Jugend ... …mehr

Max Wolfe ermittelt in seinem ersten Fall. Kurz hintereinander werden zwei Männer mit aufgeschlitzter Kehle gefunden. Als es zu einem weiteren Mordanschlag kommt wird klar, dass die Männer in ihrer Jugend auf der gleichen Schule waren und das hier der Grund für die Geschehnisse in der Gegenwart zu suchen ist. Aus dem Prolog erfährt man bereits, dass damals ein junges Mädchen vergewaltigt und wahrscheinlich getötet wurde. Aber wer ist es, der sie nun rächen will und die Täter so unerbittlich hinrichtet?
Max ist alleinerziehender Vater einer kleinen Tochter und als solcher fürsorglich und aufmerksam. Als Ermittler agiert er manchmal etwas unausgegoren und unvorsichtig. Er bringt sich in gefährliche Situationen und folgt oft seiner Intuition.

Die Geschichte nimmt nur langsam Fahrt auf und hat zwischen kurzen spannenden Sequenzen immer wieder mal Passagen, in denen das Tempo sehr stark gedrosselt wird. Dadurch wirkt alles ein bisschen holprig und nicht wie aus einem Guss. Auch hat mich gestört, dass der Autor die Kunst des Andeutens und Ungesagt lassen etwas übertreibt. So waren einige Szenen unlogisch oder so abgehackt, dass man sich nur mühsam alles zusammenreimen konnte. Manche Handlungen waren ohne logischen Hintergrund. Es ereigneten sich Zufälle, die den Ermittlungen dienlich waren mir aber nicht glaubhaft erschienen. Nach und nach dezimieren sich alle Übeltäter und Täter mehr oder weniger selber, was für die Gerichtsbarkeit praktisch ist aber etwas eintönig zu lesen.

Am Ende konnte mich der Roman nicht ganz überzeugen. Hier hätte es meiner Meinung nach ein intensiveres Lektorat gebraucht, um den Autor auf Mängel hinzuweisen. Denn der Schreibstil an sich hat mir gut gefallen und hatte durchaus Potential – was ja auch zu erwarten war, da der Autor wohl schon den britischen Buchpreis gewonnen hat. Ich tippe aber mal, dass dies nicht für dieses Buch war. Wenn ich auf die Seitenzahl schaue, dann würde ich sagen, der Krimi hätte einfach 100 Seiten länger sein müssen, um das ganze Geschehen ausführlich und logisch zu erzählen.

Trotz meiner Kritikpunkte würde ich auch einen zweiten Teil lesen, da mir Wolfe nicht unsymphatisch war und das Buch prinzipiell gut zu lesen war. Ich bedanke mich für die Möglichkeit, dies in einer anregenden Leserunde zu tun und freue mich schon, wenn ich hier mal wieder dabei sein darf.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

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Autor

Tony Parsons

Tony Parsons - Autor
© Olivier Favre

Tony Parsons wurde am 6. November 1953 in Romford, Essex (UK), als einziges Kind einer Arbeiterfamilie geboren. Nach seinem Schulabschluss begann er seine Freizeit für seine literarische Begabung zu nutzen und veröffentlichte eine Untergrundzeitung, die er „Skandalblatt“ nannte. Seine Karriere begann er als Musikkritiker. Heute ist er einer der erfolgreichsten Kolumnisten und Fernsehjournalisten Großbritanniens. Er schrieb u.a. für das Musikmagazin NME, den Daily Telegraph und 18 Jahre …

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