Der zehnte Gast
 - Shari Lapena - PB

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

12,90

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Paperback
Krimis
317 Seiten
ISBN: 978-3-431-04127-9
Ersterscheinung: 31.10.2019

Der zehnte Gast

Es gibt kein Entkommen
Kriminalroman
Übersetzt von Axel Merz

(56)

Tief in den Wäldern der schneebedeckten Catskill Mountains, weit entfernt von der nächsten Ortschaft liegt das Mitchell’s Inn, ein verwunschenes kleines Hotel. Als zehn ganz unterschiedliche Gäste an einem dunklen Winternachmittag dort eintreffen, hoffen sie, ihre Probleme an diesem abgeschiedenen Ort wenigstens für ein Wochenende zu vergessen. Doch in der Nacht zieht ein Schneesturm auf, der jeglichen Kontakt zur Außenwelt unmöglich macht, und das winterliche Idyll wird zur tödlichen Falle. Denn am nächsten Morgen liegt in der Lobby eine Leiche, und jeder der Anwesenden weiß: Der Mörder muss unter ihnen sein – und es gibt keine Möglichkeit, ihm zu entkommen …

Pressestimmen

„Zehn Gäste, ein Luxushotel im Schneesturm, eine Leiche und nur eins ist klar: Der Mörder ist unter ihnen. Ein Set-up in bester Agatha-Christie-Manier, das Shari Lapena aufs Feinste in die New Yorker Catskill Mountains und ins Heute überträgt.“
„Lapena baut das Geschehen psychologisch so raffiniert auf, [dass] die immer düsterer und beängstigender werdende Atmosphäre in dem von Schnee und Eis eingeschlossenen Hotel geradezu greifbar erscheint. Kurz: Spannung pur ohne großes Blutvergießen.“
„Ein Pageturner nach erprobtem, und gerade deshalb sattsam funktionierendem Muster.“

Rezensionen aus der Lesejury (56)

Leser44 Leser44

Veröffentlicht am 19.09.2020

Traue niemandem!

Dieser Thriller ist vom Anfang bis zum Ende spannend und fesselnd! Kaum hat man die Gäste, die im Mitchell’s Inn eingeschneit sind kennenlernt, fängt auch schon der Mörder an sein Unwesen zu treiben. Doch ... …mehr

Dieser Thriller ist vom Anfang bis zum Ende spannend und fesselnd! Kaum hat man die Gäste, die im Mitchell’s Inn eingeschneit sind kennenlernt, fängt auch schon der Mörder an sein Unwesen zu treiben. Doch wer ist der Mörder? Das Buch ist ganz nach dem Motto „Traue niemanden, misstraue allen!“

Shari Lapena hat einen unglaublich mysteriösen, mitreißenden, einfach meisterhaften Thriller erschaffen. Die Atmosphäre, die sie kreiert ist genial! Man hat das Gefühl selber im Mitchell's Inn mit dem Mörder eingeschneit zu sein. Extrem beklemmend!

Die Handlung ist durchgehend extrem spannend. Die zahlreichen Charaktere werden bildhaft beschrieben und trotzdem kann man bis zum Ende nicht erraten, wer der Mörder ist. Es kommt jeder sowohl als Täter, als auch als nächstes Opfer in Frage! Egal wie viel Hypothesen ich hatte, am Ende war ich völlig überrascht!

Sehr gelungen! Ich werde auf jeden Fall mehr von Shari Lapena lesen! Absolute Leseempfehlung! Kein einziger Kritikpunkt!

Fazit: Spannend, fesselnd, misteriös, mit einer grandiosen Atmosphäre! Ein grandioser Pageturner! Lesehighlight für den Winter!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

walli007 walli007

Veröffentlicht am 14.04.2020

Das Mitchell's Inn

Es soll ein tolles Winterwochenende im Mitchell’s Inn werden. Verschiedene Gäste machen sich auf den Weg. Die Freundinnen Gwen und Riley, die zusammen Journalismus studiert haben. Die Verlobten Dana und ... …mehr

Es soll ein tolles Winterwochenende im Mitchell’s Inn werden. Verschiedene Gäste machen sich auf den Weg. Die Freundinnen Gwen und Riley, die zusammen Journalismus studiert haben. Die Verlobten Dana und Matthew, das Ehepaar Beverly und Henry, das Paar Lauren und Ian, die Schriftstellerin Candice und der Strafverteidiger David Paley. Wegen des heraufziehenden Schneesturms sind sie die einzigen Gäste in dem kleinen aber luxuriösen Hotels. Für ihre Gäste da sind nur James, der Inhaber des Hotels, und sein Sohn Bradley. Der erste Abend lässt dennoch recht gut an, die Gäste stellen sich einander vor und unterhalten sich bei einem Aperitif. Umso schockierter sind sie als am nächsten Morgen Dana Hart tot am Fuß der Treppe liegt.

Da Zweifel daran bestehen, dass es sich um einen Unfall gehandelt hat, beginnen die Gäste sich zu belauern. Erschwerend kommt noch hinzu, dass keine Möglichkeit besteht, Hilfe zu holen. Wegen des Wetters sind die Zufahrtsstraßen gesperrt und der Strom ist ausgefallen. Dennoch versuchen sie gemeinsam herauszufinden, was in der Nacht geschehen sein könnte. Sie durchsuchen die Räume des Hotels und sie erzählen von sich. Vor allem wollen sie zusammenbleiben, denn möglicherweise ist einer von ihnen ein Mörder.

In diesem Krimi, der an einem abgeschiedenen von außen zeitweilig nicht erreichbaren Schauplatz angesiedelt ist, kommen sich die handelnden Personen näher als sie es je vorhersehen konnten. Die bedrohliche Situation lässt keinen unberührt. Das steigende Misstrauen und die größer werdende Furcht hängen wie eine Glocke über ihnen. Jeder der Wochenendurlauber hat eine eigene Geschichte, die anders ist als die glatte Fassade vermuten ließe. Auch wenn wenn die Grundkonstruktion des Schneesturms, eines abgelegenen Hotels und die fehlende Kontaktmöglichkeit nach außen nicht neu ist und man in mehr als einem Moment das Gefühl hat, das kenne ich schon, so hat die Autorin dem Setting doch neue Facetten abgewonnen. Gut herausgearbeitet sind die unterschwelligen Gefühle zwischen den Gästen und die immer unheimlicher werdende Stimmung. Und so wird hier der Krimi nicht unbedingt neu erfunden, aber es wird bis zum Schluss fesselnde Unterhaltung geboten.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Jackdeck Jackdeck

Veröffentlicht am 26.03.2020

Spannung war Fehlanzeige

Mehrere Leute sind zusammen in einem abgelegenen Hotel eingeschlossen - und dann passiert ein Mord. Das ist ein Szenario, das alle Liebhaber von klassischen Whodunit-Krimis - zu denen ich mich zähle - ... …mehr

Mehrere Leute sind zusammen in einem abgelegenen Hotel eingeschlossen - und dann passiert ein Mord. Das ist ein Szenario, das alle Liebhaber von klassischen Whodunit-Krimis - zu denen ich mich zähle - kennen dürften. Hier ist das Setting ein typisches Hotel auf dem Land im Staate New York, wo sich gestresste Großstadtpärchen für gewöhnlich ein romantisches Wochenende gönnen. Mit der Idylle ist es schnell vorbei, als ein Schneesturm aufzieht. Natürlich gibt es weder WLAN noch Handyempfang, der Festnetzanschluss ist durch den Schneesturm tot und es wäre zu gefährlich, sich zu weit vom Hotel zu entfernen. Und dann ist plötzlich jemand tot und jemand anderes ein potenzieller Mörder. Ein "Locked-Room-Mystery" also. Die Auflösung weiß dann auch nicht wirklich zu überzeugen. Wie der Täter enttarnt wird, ist einfach nur simpel und enttäuschend, das Motiv dumm. Zudem wird die Erklärung am Ende unbeholfen von der Autorin kurz abgespult, ohne dass der Leser einzelne Puzzleteile des Falls hätte zusammenführen können.
Von einem Thriller erwarte ich mir Spannung und Nervenkitzel und die Möglichkeit, den Täter selbst zu enttarnen oder zumindest auf falsche Fährten geführt und am Ende überrascht zu werden. Bei "Der zehnte Gast" ist nichts davon der Fall, das Szenario nicht ausgeklügelt oder raffiniert. Mich hat das Buch nicht überzeugt.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

NessaReads NessaReads

Veröffentlicht am 02.02.2020

Eiskalter Mörder im verschneiten Hotel

Das Setup der Geschichte ist eines der Horrorszenerien für viele. Eine Handvoll Gäste eingeschneit in einem Hotel und jeder von ihnen könnte ein Mörder sein. Verdächtige gibt es viele, aber wirklich sicher ... …mehr

Das Setup der Geschichte ist eines der Horrorszenerien für viele. Eine Handvoll Gäste eingeschneit in einem Hotel und jeder von ihnen könnte ein Mörder sein. Verdächtige gibt es viele, aber wirklich sicher war ich mir bis zum Schluss nicht.
Die Autorin beschreibt die einzelnen Charaktere sehr gut und führt den Leser langsam an die Ereignisse heran. Man erlebt als Leser alle Sichtweisen und kann sich alles gut vorstellen und die Bewegründe verstehen. Am Anfang ist dies etwas überwältigend, da es doch so einige Charaktere sind, aber im Laufe der Geschichte kommt man gut mit und erkennt sogar kleinere Rollen schnell wieder.
Die Spannung wird gut aufrechterhalten, da, selbst wenn sich ein Mysterium gelöst hat, sich ein anderes auftut. Die Story erinnert stark an Agatha Christie, Poirot wird sogar in der Geschichte erwähnt. Daher kann ich das Buch jedem Christie-Fan und Hobby-Detektiv ans Herz legen. Mir hat's auf jeden Fall sehr gut gefallen, da das Buch auch nicht zu lang ist.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

EmmaWinter EmmaWinter

Veröffentlicht am 30.01.2020

Spannende Mördersuche in einem eingeschneiten Hotel

Endlich mal wieder ein Klappentext, der hält, was er verspricht. In typischer Whodunit-Manier wird in einem einsam gelegenen, von der Aussenwelt angeschnittenen Hotel ein Mörder gesucht.
Am einem Freitagnachmittag ... …mehr

Endlich mal wieder ein Klappentext, der hält, was er verspricht. In typischer Whodunit-Manier wird in einem einsam gelegenen, von der Aussenwelt angeschnittenen Hotel ein Mörder gesucht.
Am einem Freitagnachmittag trifft eine Gruppe von zehn Gästen im Mitchell‘s Inn ein. Eine sehr gemischte Gesellschaft will dort ein entspanntes Wochenende verbringen. Von der traumatisierten Kriegsreporterin über die glamouröse Schönheit bis zum Strafverteidiger sind zahlreiche interessante Personen - ja auch Klischee-Typen - vertreten. Der Hotelbesitzer und sein attraktiver Sohn sind das einzige Personal an diesem Wochenende, da ein Unwetter mit Schnee und Eisregen einsetzt. Strom- und Telefonverbindungen werden unterbrochen. Was romantisch altmodisch und erholsam beginnt, verwandelt sich bald in eine Todesfalle. Nicht alle Gäste werden wieder nach Hause reisen ...

Das Buch hat mich sehr gut unterhalten. Es war ohne Frage spannend zu lesen, ich würde es aber eher als Krimi denn als Thriller bezeichnen wollen. Es kommt meines Erachtens auch rasch in Fahrt. Zunächst müssen natürlich die Personen vorgestellt werden, im Hotel ankommen und etwas interagieren. Als Leser will man sich ja zunächst mit allen etwas vertraut machen. Dann gibt es bereits am Samstagmorgen eine Leiche und es bleibt kontinuierlich spannend bis zur Auflösung. Die kam ein bisschen flott daher am Ende, aber tatsächlich hat die Autorin Hinweise eingestreut, die man hätte bemerken können.

Der Schreibstil ist etwas nüchtern und ich hätte ihn mir atmosphärischer gewünscht, aber man kann die Geschichte sehr rasch und gut lesen.

Für Krimifans eine sehr gute Empfehlung.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Shari Lapena

Shari Lapena - Autor
© Tristan Ostler

Shari Lapena arbeitete als Rechtsanwältin und Englischlehrerin, bevor sie sich dem Schreiben von Romanen widmete. Ihr Thrillerdebüt THE COUPLE NEXT DOOR sorgte bereits vor seiner Veröffentlichung international für Furore. Der Roman wurde in 28 Länder verkauft, stand wochenlang auf Platz 1 der SUNDAY-TIMES-Bestsellerliste sowie auf der Bestsellerliste der NEW YORK TIMES und wurde vielfach hymnisch besprochen. Mit ihrem zweiten Thriller A STRANGER IN THE HOUSE konnte sie an den …

Mehr erfahren
Alle Verlage