Die Frau aus Oslo
 - Kjell Ola Dahl - PB

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

15,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Paperback
Krimis
428 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-431-04118-7
Ersterscheinung: 28.06.2019

Die Frau aus Oslo

Kriminalroman
Übersetzt von Thorsten Alms

(38)

Oslo, 1942. Die Stadt ist von den Nazis besetzt. Die Jüdin Esther kämpft im Widerstand – bis sie verraten wird. In letzter Sekunde gelingt ihr die Flucht nach Schweden. Ihre Familie jedoch wird deportiert. In Stockholm trifft Esther den Widerstandskämpfer Gerhard Falkum, der ebenfalls aus Oslo geflohen ist. Er steht unter Mordverdacht an seiner Frau. Ein Verdacht, der nie ausgeräumt werden kann und Esther Jahrzehnte später noch beschäftigt. Denn zurück in Oslo will sie herausfinden, wer ihre Familie damals in den sicheren Tod geschickt hat ...

Rezensionen aus der Lesejury (38)

novembertraeumerin novembertraeumerin

Veröffentlicht am 16.01.2020

mal eine andere NS- Geschichte

{spoilerfrei}

Cover
Das Cover gefällt mir optisch wirklich gut, obwohl ein Mensch zu sehen ist (,was mir meist nicht so gefällt). Es erzeugt Spannung und passt zum Inhalt. In der Frau erkenne ich die ... …mehr

{spoilerfrei}

Cover
Das Cover gefällt mir optisch wirklich gut, obwohl ein Mensch zu sehen ist (,was mir meist nicht so gefällt). Es erzeugt Spannung und passt zum Inhalt. In der Frau erkenne ich die Jüdin Ester.
4,5 /5 🦋e

Inhalt
Das Buch spielt in drei Jahren: 1942, 1967 und 2015, dabei dominieren die ersten zwei Jahre in der Geschichte. Man erfährt stückweise immer mehr über Ester, Gerhard, Åse, Sverre & Co und das deren Geschichte irgendwie miteinander verwoben ist. Wie genau, das weiß man lange nicht. Und wieso behandeln sich manche wie Feinde im Jahr 1967, wenn sie 1945 fast wie Freunde waren? Lauter Geheimnisse machen den Roman spannender. Zugegeben, ich brauchte meine Zeit um rein zu kommen, da mich die ganzen norwegischen Namen schon verwirrten und ich öfter überlegen musste, wer nun noch mal eine Rolle gespielt hat. Und ein paar Szenen hätte man meiner Ansicht nach kürzen können, das Ende dafür etwas ausführlicher beschreiben können. Doch im Ganzen eine gute Idee für ein kriminalistischen Roman zur Nazizeit.
4 /5 🦋e

Schreibstil
Das Buch ist in einzelne Kapitel geteilt, die nochmal jeweils einige Unterkapitel haben. Je nach Unterkapitel wird aus einer anderen Sicht geschrieben. Ester, Sverre, Roar, Åse, Gerhard, Turid. Alle haben ihren Teil im Roman bekommen. Gerade die Kapitelanfänge wirkten oft geheimnisvoll. Die Namen wurden nicht sofort genannt und so musste man das ein oder andere Mal überlegen und achtsam sein, um schnell zu erfahren, um wen es gerade geht. Generell spielt der Autor mit vielen stilistischen Mitteln, um es spannender zu machen. Das gelingt ihm auch, dennoch waren mir ein paar Szenen und Beschreibungen ein wenig zu ausführlich.
3,5 /5 🦋e


Fazit
Mal ein ganz anderes Buch. Ein Krimi der in der Nazizeit spielt und ein Fall, der auch 20 Jahre später noch mal aufgerollt wird.
Auch wenn die Beschreibungen ab und an etwas kürzer hätten sein können und das Ende dafür etwas länger, hat es mir Freude und Spannung bereitet, diesen Roman zu lesen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Jo-Henni Jo-Henni

Veröffentlicht am 27.11.2019

Viele Rätsel

Ich mag das Cover sehr gerne und es passt auch perfekt zur Geschichte. Die Frau auf dem Cover passt auch gut zu meiner Vorstellung aus dem Buch.
Der Schreibstil ist gut gewesen hat mich am Anfang allerdings ... …mehr

Ich mag das Cover sehr gerne und es passt auch perfekt zur Geschichte. Die Frau auf dem Cover passt auch gut zu meiner Vorstellung aus dem Buch.
Der Schreibstil ist gut gewesen hat mich am Anfang allerdings eine Zeit lang etwas verwirrt, aber nach dem ich die Zeitebenen raus hatte, war es auch sehr schlüssig.
Ich mag es sehr gerne wenn es beim Krimi um eines Detail und Wort geht, dass war hier bei dem Buch so. Manche Protagonisten waren mir allesdings etwas zu unpersönlich gestaltet und dadurch fand ich keinen Draht zu ihnen.
Das hat mich gestört und so viele Fragen offen geblieben sind.
Trotzdem ein sehr spannendes Buch welches den zweiten Weltkrieg aufgreift und das gut umsetzt..

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

leseratte1310 leseratte1310

Veröffentlicht am 18.08.2019

Potential verschenkt

Die Stadt Oslo ist 1942 von Nazis besetzt. Die Jüdin Esther hat sich dem Widerstand angeschlossen, doch sie wird verraten und kann gerade noch nach Schweden fliehen. Ihre Familie wird deportiert. Gerhard ... …mehr

Die Stadt Oslo ist 1942 von Nazis besetzt. Die Jüdin Esther hat sich dem Widerstand angeschlossen, doch sie wird verraten und kann gerade noch nach Schweden fliehen. Ihre Familie wird deportiert. Gerhard Falkum, der Mann ihrer Freundin Åse, flieht mit der Hilfe von Sverre ebenfalls nach Schweden. Er wird verdächtigt, seine Frau umgebracht zu haben, doch Gerhard bestreitet die Tat. All das beschäftigt Esther noch viele Jahre. Im Jahr 1967 taucht der totgeglaubte Gerhard wieder in Norwegen auf. Er will seine Tochter Turin ausfindig machen, die damals adoptiert wurde. Aber es ist viel Zeit vergangen und niemand ist begesitert von Gerhards Auftauchen.
Im Jahr 2015 entdeckt Turid in der Zeitung ein Foto von einem Armband, das versteigert werden soll. Es ist das Armband ihrer Mutter, welches ihr 1967 gestohlen wurde und Turid möchte es unbedingt zurückhaben.
Die Buchbeschreibung klang so vielversprechend, aber wirklich überzeugen konnte mich das Buch nicht. Die Geschichte spielt auf drei Zeitebenen und wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Eigentlich mag ich so etwas, aber hier habe ich mich etwas schwergetan, vielleicht weil mich die Geschichte nicht so gepackt hat. Nach und nach ergibt sich ein Bild, was damals geschehen ist.
Die Charaktere hatten für mich nicht genügend Tiefe. Nur mit Esther konnte ich mitfühlen, die anderen kamen mir nicht nahe.
Auch wenn die Geschichte Potential hatte, so kam dennoch keine Spannung auf und die Figuren blieben zum größten Teil blass. Auch die Fragen wurden nicht alle beantwortet. Schade!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Renafrieda Renafrieda

Veröffentlicht am 02.08.2019

Die Frau aus Oslo? Besser: Oslo und Ester!

Ich habe mir das Buch selbst gekauft, obwohl ich in der Leserunde nicht berücksichtigt wurde.

Das Intro hat mich fasziniert, ich war total auf die Geschichte gespannt. Aber nun bin ich am Ende frustriert ... …mehr

Ich habe mir das Buch selbst gekauft, obwohl ich in der Leserunde nicht berücksichtigt wurde.

Das Intro hat mich fasziniert, ich war total auf die Geschichte gespannt. Aber nun bin ich am Ende frustriert und enttäuscht. Immer wieder spannende Einstiege in neue Handlungsstränge haben mich bis zum „bitteren Ende“ bei der Stange gehalten. Aber auch das könnte mich nicht wirklich überzeugen.

Schade, der Plot gibt so allerhand her. Das Ergebnis ist leider ziemlich lieblos und nahm mich weder für die Protagonisten noch für die Handlung ein. Und bei den überbordenden „Wegbeschreibungen“, die meiner Ansicht nach völlig überflüssig und nicht zur Handlung beitragend waren, gingen die wirklich interessanten Protagonisten in einer Nebelwand unter.

Wegen der tollen Ansätze gibt‘s doch 3 Sterne

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Gavroche Gavroche

Veröffentlicht am 31.07.2019

Wer tötete Ase?

Dieser Kriminalroman wird auf drei verschiedenen Zeitebenen erzählt und fordert vom Leser ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit. Ein Strang berichtet aus der Gegenwart, aus dem Jahr 2015, als ein Armband ... …mehr

Dieser Kriminalroman wird auf drei verschiedenen Zeitebenen erzählt und fordert vom Leser ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit. Ein Strang berichtet aus der Gegenwart, aus dem Jahr 2015, als ein Armband versteigert werden soll. Die weiteren beiden Erzählsträngen sind aus den Jahren 1942 und 1967. Dieses Armband gehörte einmal Turids Mutter, die 1942 ermordet wurde. Der aktive Widerstandskämpfer Gerhard, Vater von Turid, muss vor den Nazis von Oslo nach Schweden fliehen, auch die junge Jüdin Esther flieht. Kurze Zeit später erfährt man vom Tod Ases (der Mutter). 25 Jahre später treffen Gerhard und Judith einander wieder. Was ist damals passiert?
Das Buch liest sich wie ein Puzzle, nach und nach wird mehr aufgedeckt und der Leser gerät immer tiefer in den Strudel der verzwickten Ereignisse.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Kjell Ola Dahl

Kjell Ola Dahl - Autor
© Marte Garmann Johnsen

Kjell Ola Dahl, 1958 in Norwegen geboren, schreibt seit einigen Jahren mit großem Erfolg Kriminalromane, seinen Beruf als Lehrer hat er dafür aufgegeben. Für Sommernachtstod erhielt er 2001 in Norwegen den angsehenen "Riverton-Preis", Skandinaviens beste Krimiauszeichnung. Seine Kriminalromane werden in eine Vielzahl von Sprachen übersetzt und erscheinen in zahlreichen Ländern. Mit seiner Frau und seinen Kindern lebt er in Askim, unweit Oslos.

Mehr erfahren
Alle Verlage