Eisige Flut
 - Nina Ohlandt - Taschenbuch

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10,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Krimis
445 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17637-3
Ersterscheinung: 26.01.2018

Eisige Flut

Nordsee-Krimi

(35)

Eiskalte Morde an der Küste - der neue John-Benthien-Krimi von Spiegel-Bestsellerautorin Nina Ohlandt
An einem bitterkalten Februarmorgen wird John Benthien zu einem einsamen Haus in der nordfriesischen Marsch gerufen. Der Kommissar traut seinen Augen nicht: Vor der Tür des Hauses steht eine Tote, von Kopf bis Fuß in Eis gehüllt. Die geschockten Hausbewohner identifizieren sie als ihre seit Wochen vermisste Tochter. Doch warum hat der Mörder ihre Leiche auf so groteske Weise inszeniert? Benthiens Ermittlungen verlaufen zunächst ergebnislos, bis zwei weitere „Eisleichen“ auftauchen, die letzte auf Amrum. Nach und nach entschlüsselt der Kommissar das bizarre Rätsel – und entdeckt eine Verbindung zu seiner eigenen Vergangenheit ...

 

Pressestimmen

"Die ersten beiden Fälle wussten schon zu überzeugen, der neue ist noch besser. Ein Nordsee-Krimi à la Carte! Nina Ohlandt legt zahlreiche Spuren und hält den Leser immer bei der Stange." Nebeltod
„Das überraschende Ende ist nicht weniger spannend als der Rest des Buches und gibt der Geschichte Tempo.“
„Eiskalt servierte Thrillerkost, die den Leser schaudern lässt - bis das Blut gefriert.“
„Fesselnd wie immer, nicht nur für Fans des sympathischen Kommissars“
„Ein genussvoller, spannender Nordsee Krimi mit einmal etwas anderen Morden“ Dorfzeitung, 06/06/2018

Rezensionen aus der Lesejury (35)

Pia96 Pia96

Veröffentlicht am 23.10.2018

Kalt - vom Anfang bis zum Ende

Es geht um eine plötzlich aufgetauchte Eisleiche vor dem Haus ihrer Eltern. So rangiert, das man meinen könnte, sie sei lebendig. Kommissar John Benthien und seine Kollegen aus Flensburg ermitteln in dem ... …mehr

Es geht um eine plötzlich aufgetauchte Eisleiche vor dem Haus ihrer Eltern. So rangiert, das man meinen könnte, sie sei lebendig. Kommissar John Benthien und seine Kollegen aus Flensburg ermitteln in dem Fall. Hinzu kommen noch mehrere Leichen, davon 2 wieder in Eis gehüllt. Immer wieder verlaufen die Ermittlungen ins Leere, doch zum Schluss ist der Mörder den Kommissareb näher als sie dachten und absolut kalt. So, wie Temperaturen um sie herum.

Ich finde es ein absolut gelungener Krimi, der von Anfang bis Ende keinerlei Spannung verliert. Auch bis zum Ende ist nicht klar, wer der Mörder sein könnte (zumindest mir). Man fiebert richtig mit, endlich den Mörder zu schnappen. Außerdem finde ich es gut, das man einen guten Einblick in das Privatleben der Hauptpersonen bekommt und auch die Gefühle nicht zu kurz bleiben. Auch kann man sich die Umgebung sehr gut vorstellen, als wäre man selbst dort, einschließlich der eisigen Temperaturen. Bin begeistert.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

januarygirl januarygirl

Veröffentlicht am 16.08.2018

Spannend von der ersten Seite an!

Inhalt:
An einem bitterkalten Februarmorgen wird John Benthien zu einem einsamen Haus in der nordfriesischen Marsch gerufen. Der Kommissar traut seinen Augen nicht: Vor der Tür des Hauses steht eine Tote, ... …mehr

Inhalt:
An einem bitterkalten Februarmorgen wird John Benthien zu einem einsamen Haus in der nordfriesischen Marsch gerufen. Der Kommissar traut seinen Augen nicht: Vor der Tür des Hauses steht eine Tote, von Kopf bis Fuß in Eis gehüllt. Die geschockten Hausbewohner identifizieren sie als ihre seit Wochen vermisste Tochter. Doch warum hat der Mörder ihre Leiche auf so groteske Weise inszeniert? Benthiens Ermittlungen verlaufen zunächst ergebnislos, bis zwei weitere „Eisleichen“ auftauchen, die letzte auf Amrum. Nach und nach entschlüsselt der Kommissar das bizarre Rätsel – und entdeckt eine Verbindung zu seiner eigenen Vergangenheit.

Meine Meinung:
Ich hatte mich bei der Lesejury für die Leserunde beworben, hatte allerdings kein Glück. Als ich das Buch dann im Urlaub im Regal stehen sah, wollte ich es endlich lesen.
Das Cover gefällt mir gut, es ist hell, aber gleichzeitig ein wenig düster, passt also sehr gut zur Geschichte.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu lesen, teilweise mit witzigen Dialogen, sodass nicht alles so ernst ist.
John Benthien ist die Hauptperson, der Ermittler. Ihn mag ich, da er mit sehr viel Ruhe an die Ermittlungen herangeht und seine nächsten Schritte genau überlegt, bevor er sie ausführt. Auch sein Privatleben wird anschaulich geschildert, sodass man ihn immer besser kennenlernt.
Die Idee mit den „Eisleichen“ finde ich wirklich toll. Die einzelnen Morde hängen natürlich zusammen, auch wenn die Ermittler scheinbar keinen Schritt näher an die Lösung herankommen. Und genau das macht die Geschichte so spannend. Als Leser ist man von dem Geschehen gefangen und rätselt immer wieder aufs Neue, wer zum engeren Kreis der Verdächtigen gehört. Auf eine Lösung kam ich selbst erst 20 Seiten vor Schluss, allerdings war sie sehr unkonkret. Die ganze Auflösung ist verblüffend...
Das Buch ist von Seite 1 an sehr spannend und ich wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Klare Empfehlung!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Conny62 Conny62

Veröffentlicht am 28.06.2018

Lesefieber garantiert ! Nina Ohlandt "Eisige Flut"

Der Krimi beginnt bei Minus 27 Grad, die Öde aus der Sicht der Bohlenwege auf Amrum auf dem Cover geben die undurchsichtige, nebulöse Stimmung wieder. Die völlig erschrockene Möwe mit dem weit aufgerissenen ... …mehr

Der Krimi beginnt bei Minus 27 Grad, die Öde aus der Sicht der Bohlenwege auf Amrum auf dem Cover geben die undurchsichtige, nebulöse Stimmung wieder. Die völlig erschrockene Möwe mit dem weit aufgerissenen Schnabel im Vordergrund zeigt mir,dass hier schier Unglaubliches geschehen ist und lässt erahnen, dass das erst der Anfang von ebenso außergewöhnlichen Ereignissen ist.

Elke Derling und ihr Mann erleben in ihrer Sorge und Verzweiflung um die vermisste Tochter Anja eine erschütternde Überraschung, als die Tageszeitung hereingeholt wird: Anja steht vor der Haustür, als wolle sie die Klingel betätigen.Erfroren in einem Eisklotz! - Ein genialer Auftakt, der den Leser urplötzlich in das Geschehen hineinkatapultiert.

Nina Ohlandt hat diese Geschichte subtil und leise bereits im Buch "Sturmläuten" vorbereitet. Sie ist aber auch ohne vorherige Lektüre dieses Buches schlüssig nachvollziehbar.

Das Kripo - Team aus Flensburg ist von der skurrilen Tötungsweise und der speziellen Drapierung und Inszenierung der Leiche trotz jahrelanger Routine fast ebenso schockiert wie die Eltern. Insbesondere Hauptkommissar John Benthien, Oberkommissar Tommy Fitzen und die Oberkommissarin Lilly Velasco zeigen in ihrer speziellen Figurenkonstellation, dass dieser und die weiteren Morde mehr als ihren gesamten Einsatz fordern werden.

Die weitaus überdurchschnittliche Intelligenz des Täters und seine messerscharfe Voraussicht werden zu einem Gegner, der das Kripoteam zu einem Kampf herausfordert, bei dem der Sieger über 400 Seiten durch immer neue Wendungen und spannende Überraschungen nicht erahnt werden kann.

Geschickt legt Nina Ohlandt irreführende, aber auch zunächst ohne erkennbaren Zusammenhang Indizien und Spuren aus, sodass der Leser atemlos wie einem Regisseur in einem Film folgt und die Entwicklung des Geschehens durch kurzfristiges Weglegen des Buches auf keinen Fall unterbrechen möchte bzw. kann !

Durch die anschaulichen Beschreibungen der Handlungsorte an der Nordsee, speziell auf der Insel Amrum, identifiziert sich der Leser mit den Stimmungen, die sich widerspiegeln: Z.B. Eiseskälte, Einsamkeit und Nebel am Meer als Vorbereitung auf das nächste Ereignis, das sich in einem scheinbar noch intelligenterem Mord manifestiert. Die Möglichkeiten und Kompetenzendes Kripoteams scheinen zeitweise am Ende zu sein, aber das ist ein Trugschluss: Das Team wächst an den Schwierigkeiten der bizarren Mordfälle, das Potenzial steigert sich durch spezielle Beziegungsgeflechte und dem unglaublichen Ehrgeiz, der durch die Geschehnisse immer wieder angestachelt wird.
Eingeblendet werden Tagebuchaufzeichnungen eines anonymen Schreibers, die die Spannung steigern und den Leser mit Herzklopfen mitfiebern lassen. Die dabei entstehende Biografie lässt Böses ahnen. Bis zum Schluss scheint das Rätsel unlösbar.

Die geschickte Erzähltechnik von Nina Ohlandt hat zumindest mich bis zum Ende des Buches in Atem gehalten. Außerdem bleiben die Handlungsstränge logisch, sehr ausgefallen und überdurchschnittlich phantasiereich. - Der Sprachstil ist auf die Handlung abgestimmt, sodass der Leser sich unausweichlich mit den Gefühlen der Protagonisten identifiziert.

Der Nordsee - Krimi "Eisige Flut" von Nina Ohlandt ist als ausgereifte, überdurchschnittliche Leistung einer Autorin zu bezeichnen, die es schafft, den Leser in eine Welt zu führen, die völlig aus dem Ruder gelaufen zu sein scheint...
Deshalb kann ich hier nur meine uneingeschränkte Leseempfehlung aussprechen!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

buchfeemelanie buchfeemelanie

Veröffentlicht am 25.03.2018

3 Sterne

Das Coverbild gefällt mir sehr gut.
Der Schreibstil gefällt mir - ich kenne ihn schon von einem anderen Buch der Autorin.

Die handelnden Personen finde ich gut gestaltet. Ich mag es, wenn man in einem ... …mehr

Das Coverbild gefällt mir sehr gut.
Der Schreibstil gefällt mir - ich kenne ihn schon von einem anderen Buch der Autorin.

Die handelnden Personen finde ich gut gestaltet. Ich mag es, wenn man in einem Buch auch etwas von dem Privatleben erfährt. Aber in diesem Band war das für mich zu viel.

Der Fall beginnt spannend und ich war gespannt, was hinter den mysteriösen Skulpturen steckt. Leider gab es für mich, auch wegen dem Fokus außerhalb der Ermittlungen - ein paar Längen.

Das Ende empfand ich als teilweise gut, aber auch teilweise zu konstruiert.

Schade, dieses Buch war für mich nur mittelgut. Ich bin aber auf den nächsten Band gespannt.

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Texterhexe Texterhexe

Veröffentlicht am 21.03.2018

Warum inszeniert ein Mörder seine Leichen als Eisskulpturen?

Diese Frage müssen sich John Benthien und sein Ermittlerteam im 5. Band der Krimiserie von Nina Ohlandt stellen. Dabei führt sie die Ermittlungen in die eigene, längst vergessene Vergangenheit.

Zunächst ... …mehr

Diese Frage müssen sich John Benthien und sein Ermittlerteam im 5. Band der Krimiserie von Nina Ohlandt stellen. Dabei führt sie die Ermittlungen in die eigene, längst vergessene Vergangenheit.

Zunächst scheint es jedoch, als hätten die Opfer keinerlei Verbindung oder Gemeinsamkeiten. Nur eins haben sie auf dem ersten Blick gemeinsam: Sie wurden auf groteske Art und Weise zur Schau gestellt. Ging es dem Mörder etwa nur um die Inszenierung? Oder haben die Opfer doch eine Verbindung zueinander? Die wenigen Spuren leiten die Ermittler zunächst in die Irre. Erschwert wird die Ermittlungsarbeit zudem durch private Turbulenzen, in die der Leser ebenfalls Einblick erhält.

Die Erzählung ist nicht nur spannend, sondern entführt den Leser auch in die schöne und doch raue Landschaft der Nordseeküste. Die Umgebungen sind so eindrucksvoll geschildert, dass der Leser mit auf die Reise genommen wird und vielleicht sogar selbst die Kälte spüren kann.
Eine Kenntnis der Vorgängerbände ist zwar empfehlenswert, aber definitiv kein Muss. Man findet auch als Quereinsteiger schnell einen Zugang ins Ermittlerteam und fiebert unweigerlich mit diesem mit!

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Autor

Nina Ohlandt

Nina Ohlandt - Autor
© Andrea Schönwandt

Nina Ohlandt wurde in Wuppertal geboren, wuchs in Karlsruhe auf und machte in Paris eine Ausbildung zur Sprachlehrerin, daneben schrieb sie ihr erstes Kinderbuch. Später arbeitete sie als Übersetzerin, Sprachlehrerin und Marktforscherin, bis sie zu ihrer wahren Berufung zurückfand: dem Krimischreiben im Land zwischen den Meeren, dem Land ihrer Vorfahren.

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