Mit Zorn sie zu strafen
 - Tony Parsons - Taschenbuch

ab
28.06.2017
erhältlich

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9,90

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Krimis
384 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17534-5
Ersterscheinung: 28.06.2017

Mit Zorn sie zu strafen

Max Wolfes zweiter Fall
Kriminalroman
Übersetzt von Dietmar Schmidt

(12)

Detective Max Wolfe ist zurück
London an einem klirrend kalten Neujahrstag. Detective Max Wolfe ist entsetzt: In einer noblen Wohnanlage wurde die Familie Wood ermordet. Mit einer Waffe, die sonst nur bei der Schlachtung von Tieren zum Einsatz kommt: einem Bolzenschussgerät. Allein der jüngste Sohn scheint verschont worden zu sein, doch von ihm fehlt jede Spur. Hat der Killer ihn in seiner Gewalt? Max bleibt nicht viel Zeit. Seine Ermittlungen führen ihn weit in die Vergangenheit, zu einem Mann, der vor 30 Jahren eine Familie tötete, auf die gleiche brutale Art. Doch der ist mittlerweile alt und sterbenskrank. Trotzdem verbirgt er etwas, das spürt Max – eine Ahnung, die ihn ins Grab bringen wird, und zwar buchstäblich ...
Tony Parsons Bestseller-Krimi-Reihe geht weiter: Der zweite Fall für Detective Wolfe

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Pressestimmen

„Dieses irre Gefühl, den Krimi eines unbekannten Autors aufzuschlagen, frei von
Erwartungen, und dann völlig umgehauen zu werden. So ging es mir dieses Jahr mit Tony Parsons' Erstling. Jetzt ist, hurra!, der zweite Band da - genauso gut:
."
„Parsons' Bücher sind moderne Großstadtkrimis im besten Sinne: hart, schnell und spannend bis zur letzten Seite." Kölner Stadt-Anzeiger, 08.01.2016

 
„Tony Parsons aus London ist einer jener wenigen Krimi-Autoren, die man liest, auch wenn man Kriminalromane gar nicht so mag."

 

Rezensionen aus der Lesejury (12)

Nisnis Nisnis

Veröffentlicht am 15.06.2017

Vernichtung – Spannend, tiefgründig, brutal

London: Unbegreifliche Geräusche durchschneiden die eiskalte Nacht in einer geschlossenen Wohnanlage, als die Geschwister Wood gewaltgeschwängerte Schreie der Eltern hören. „Ich will, dass du zusiehst“, ... …mehr

London: Unbegreifliche Geräusche durchschneiden die eiskalte Nacht in einer geschlossenen Wohnanlage, als die Geschwister Wood gewaltgeschwängerte Schreie der Eltern hören. „Ich will, dass du zusiehst“, brüllt die fremde, männliche Stimme!

In letzter Minute kann sich der Sohn Bradley Wood mit einem Sprung aus dem Fenster retten, doch wenig Zeit später, wird er auf der Straße von einem Auto überrollt und verschwindet dann spurlos.

Als Detective Max Wolfe am Tatort erscheint, findet er die auf bestialische Weise zugerichteten Leichen der Eltern und der Tochter vor. Sie sind mit einem Bolzenschussgerät regelrecht hingerichtet worden. Max Wolfes Ermittlungen führen ihn zu einem Täter, der vor 30 Jahren ebenfalls mit einem Bolzenschussgerät getötet hat, dass man in der Regel für die Schlachtung von Tieren benutzt. Doch Peter Nawkins ist schwer an Krebs erkrank und kann das furchtbare Verbrechen an der Familie Wood nicht begangen haben. Trotzdem ist sich Max Wolfe sicher, dass Nawkins mehr weiß als er preisgibt und eine gefährliche Jagt auf Zeit beginnt.

Tony Parsons Bestseller-Krimi-Reihe geht weiter: Der zweite Fall für Detective Wolfe

Der Autor:

Tony Parsons wurde am 6. November 1953 in Romford, Essex (UK), als einziges Kind einer Arbeiterfamilie geboren. Nach seinem Schulabschluss begann er seine Freizeit für seine literarische Begabung zu nutzen und veröffentlichte eine Untergrundzeitung, die er „Skandalblatt“ nannte.

Seine Karriere begann er als Musikkritiker. Heute ist er einer der erfolgreichsten Kolumnisten und Fernsehjournalisten Großbritanniens. Er schrieb u.a. für das Musikmagazin NME, den Daily Telegraph und 18 Jahre lang für den Daily Mirror.

Zudem gehört er zu den ganz großen Stars der englischen Literaturszene, denn alle seine Werke schafften es auf die nationalen und internationalen Bestsellerlisten.

Er lebt mit seiner Frau, ihrer gemeinsamen Tochter und ihrem Hund in London. Sein erster Kriminalroman Dein finsteres Herz mit Detective Constable Max Wolfe wurde von der Presse frenetisch gefeiert. (Quelle: Bastei Lübbe)

Reflektionen:

Zu Lebzeiten füllten die sportlich erfolgreichen Eheleute Wood mit zahlreichen Videos YouTube. Für Max Wolfe und sein Team von der Metropolitan Polizei liegt die Vermutung zunächst nahe, den Täter unter der anonymen Masse der Zuschauer zu suchen, die sich über das Glück der betuchten Familie neidvoll erzürnt haben. Doch als die Ermittler auf den ehemaligen Schlachterburschen Peter Nawkins aufmerksam werden, der vor 30 Jahren ebenfalls, wie der Täter der Familie Wood, mit einem Bolzenschussgerät getötet hat, erhält der Fall eine neue Wendung, die jedoch kaum greifbar, zunächst nur eine Ahnung ist.

Tony Parsons Stil ist federleicht und äußerst leicht zu lesen. Mit seinem Ausdruck, schnörkellos und dennoch reich an Details, füttert er die spannende Geschichte mit umfassenden Informationen zu den Legenden, der durchaus außergewöhnlich intensiv gezeichneten Protagonisten.

Die bestialischen Verbrechen die geschehen sind atemraubend und blutig beschrieben. Nichts für schwache Nerven und dennoch füllen sie keine ellenlangen Seiten.

Schlaf jetzt.
Schließ die Augen.
Denk an nichts.
Gleite in die Dunkelheit, die absolut und nahtlos ist und alles, was du je kennen wirst.
Lass deinen Atem die Arbeit tun.
Lass es vorbei sein.
Begrüße die Finsternis und das Ende all deiner Leiden.
Beende es. Beende es. Beende es. (Zitat)

Max Wolfes Perspektive wird in der Ich-Erzählweise dargestellt und wechselt lebhaft innerhalb eines Kapitels. Er ist ein sympathischer Ermittler, der mit kaum einem Klischee behaftet, seine kleine Tochter Scout aufrichtig liebt und gefühlsbetont mit ihr umgeht. Auf der anderen Seite ist er ein knallharter Polizist.

Tony Parsons erlaubt immer wieder maßvolle Ausflüge, zu dieser anmutigen Vater Tochter Beziehung. Durch diese schönen und emotionalen Einschübe, entschleunigt Tony Parsons bewusst und gut pointiert die Anspannung des Lesers, die sich durch die grausamen Verbrechen angestaut hat.

Mit Zorn sie zu strafen, sicher platziert im Genre Kriminalroman, beherbergt ebenso Thriller-Elemente. Diese sorgen dafür, dass sich die Spannungskurve intelligent entwickelt, obwohl sie auch immer mal wieder abreißt, und sich die Tiefe der Handlung verdeutlicht.

Eine glaubhaft gezeichnete Kluft zwischen arm und reich und eine Darstellung und Aufschlüsselung der oftmals emotionalen Handlungsweisen der Figuren, lassen den Leser interessiert und gefesselt lesen, bis die letzte Seite umgeblättert ist.

Ansatzweise verschachtelt, führen Wendungen in eine Richtung, die Tony Parsons mit manch einer Überraschung und Figuren-Fassade über den Haufen wirft, bevor man als Leser glaubt, Motiv und Täter für sich definiert zu haben.

Fazit und Bewertung:

Mit Zorn sie zu strafen ist ein spannender Kriminalroman, der ansatzweise verschachtelt einige Wendungen bereithält. Besonders gelungen ist die Darstellung einer lesenswerten Handlungstiefe, die jedoch mit einer bestialischen Portion Gewalt einhergeht.

©nisnis-buecherliebe

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Jazz Jazz

Veröffentlicht am 11.05.2017

Eines der besten Krimis, die ich gelesen habe

"Wer Furcht sät" war mein erster Tony Parsons. Ich werde mir definitiv die Prequels auch noch durchlesen, denn er hat mich wirklich vom Hocker gerissen. Er schreibt so gut, dass man gerade zu nur das Gefühl ... …mehr

"Wer Furcht sät" war mein erster Tony Parsons. Ich werde mir definitiv die Prequels auch noch durchlesen, denn er hat mich wirklich vom Hocker gerissen. Er schreibt so gut, dass man gerade zu nur das Gefühl hat eins mit Detective Max Wolfe zu sein. Man erfährt sehr gut seine Gefühlswelt und kann all seine Gedanken nachvollziehen und ist dementsprechend genauso naiv und blind zunächst, bis zum Schluss alles aufgedeckt wird und alles, was bisher angenommen wurde sich als völligen Unsinn entpuppt und man sich als Leser, der in die Falle getappt war und alles von Max Wolfe für wahr und nachvollziehbar gehalten hatte, schon ein klein wenig schämt. Beim nächsten Wolfe werde ich also definitiv ein wenig mehr selbst nachdenken und mich nicht von Wolfes Ermittlungen verleiten lassen erst auf die falsche Fährte gelockt zu werden.

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Jiskett Jiskett

Veröffentlicht am 03.03.2017

Ein grausamer Fall...

"Mit Zorn sie zu strafen" bietet einen Fall, der nicht gerade leicht zu verdauen ist - eine ganze Familie wird einfach ausgelöscht, auf brutale und grausame Weise, und der Leser bekommt am Anfang einiges ... …mehr

"Mit Zorn sie zu strafen" bietet einen Fall, der nicht gerade leicht zu verdauen ist - eine ganze Familie wird einfach ausgelöscht, auf brutale und grausame Weise, und der Leser bekommt am Anfang einiges davon mit. Auch ansonsten gibt es einige Szenen, die nicht ohne sind und der Protagonist gerät in verschiedene brenzlige Situationen. Die Schilderungen waren definitiv nicht angenehm und erschreckend, aber dadurch konnte der Autor verdeutlichen, wie schrecklich es ist, was den Opfern angetan wurde und wie skrupellos dabei vorgegangen wurde. Dennoch muss ich sagen, dass es mir teilweise ein bisschen zu viel Drama und körperliche Übergriffe auf die Polizisten waren und einige Entscheidungen, die im Eifer des Gefechts getroffen wurden, kamen mir nicht nur unüberlegt, sondern fast schon fahrlässig vor.

Gut gefallen hat mir dagegen, dass der Polizeialltag (meiner Meinung nach) ziemlich realistisch geschildert wurde. Max Wolfe macht seine Arbeit gewissenhaft, leidet aber auch darunter und zeigt menschliche, nachvollziehbare Reaktionen auf das, was um ihn herum passiert. Dabei machen er und seine Kollegen auch Fehler, die schwerwiegende Konsequenzen haben könnten, was ich ebenfalls realistisch fand - sie sind Menschen, haben Vorurteile und treffen schlechte Entscheidungen, so ungünstig das auch ist. Schön fand ich auch, dass man mehr von Max' Privatleben und seiner Rolle als alleinerziehender Vater zu sehen bekommen hat; die Szenen mit seiner kleinen Tochter waren kleine Höhepunkt der Geschichte.
Insgesamt war der Fall spannend und gut geschrieben und obwohl die Spannung in der Mitte ein wenig abgeflaut ist, fand ich das Buch doch durchgängig interessant und es passiert den Figuren definitiv einiges - für meinen Geschmack fast schon zu viel. Von mir gibt es deshalb 3,5/5 Sternen.

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Nijura Nijura

Veröffentlicht am 09.02.2017

Leider etwas unrealistisch

In der Silvesternacht wird eine ganze Familie mit einem Bolzenschussgerät niedergemetzelt bis auf den jüngsten Sohn, der wurde vermutlich entführt.
Doch warum entführt der Täter das Kind?

Tom Wolfe und ... …mehr

In der Silvesternacht wird eine ganze Familie mit einem Bolzenschussgerät niedergemetzelt bis auf den jüngsten Sohn, der wurde vermutlich entführt.
Doch warum entführt der Täter das Kind?

Tom Wolfe und sein Team ermitteln fieberhaft, da die meisten vermissten Kinder nach 48 Stunden nicht mehr lebend aufgefunden werden.

In den Fokus der Ermittlungen gelangt Peter Hawkins, da er vor zig Jahren eine Familie mit einem Bolzenschussgerät ermordet hat. Inzwischen ist er frei, aber totkrank.

Positiv:
Die Anfangsszene in der Silvesternacht ist sehr spannend und man fiebert mit dem Jungen mit, der versucht sich zu retten.

Die verfallenen Geisterhäuser mitten im Millionenviertel in London wurden ausdrucksvoll dargestellt.

„Mörder sind dumm. Und Leichen verwesen“ Interessanter Satz und wieder ein neues Wort gelernt: Putrifaktion (Verwesung, Fäulnis). Anschaulich wurde hier auch die Verwesung der Leichen dargestellt, da lief mir schon ein kleiner Schauer den Rücken hinunter.

Die Beziehung zwischen Wolfe, seiner Tochter Scout und dem Hund Stan werden sehr schön vermittelt, man fühlt richtig die Verbundenheit der drei.

Negativ:

Die Polizei verhält sich mehrmals total unprofessionell, wartet nicht auf Verstärkung, etc.
Das war für mich nicht nachvollziehbar und hat mich auch ziemlich geärgert.

Einige Stellen hätten besser ausgearbeitet werden müssen, die waren recht kurz und abgehackt. Dafür gab es Stellen, die hätten gar nicht ins Buch reingehört (ein Einsatz in der Stadt bei dem es zu einem Schusswechsel kam und überhaupt nichts mit dem Thema zu tun hatte).

Und dann sind Szenen dabei, wo Max Wolfe ja der reinste Superman ist. Etwas weniger Dramatik, dafür mehr Glaubwürdigkeit hätte dem Buch sicher nicht geschadet.

An sich war das Motiv plausibel, aber der Mörder hätte davon eigentlich nichts wissen können, sprich in dem Fall auch kein Motiv gehabt.



Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen, aufgeteilt in drei Teile.
Der erste Teil war spitzenmäßig, spannend und packend geschrieben. Der Autor hat sich vom Schreibstil her sehr verbessert zu seinem ersten Thriller, da hätte das Buch von mir die absoluten 5 Sterne bekommen.
In Teil 2 wurde das Lesevergnügen schon sehr getrübt, durch das dumme Verhalten der Polizisten.
Aber im dritten Teil musste der Autor ja unbedingt noch eins draufsetzen mit dem heroischen Überleben von Tom Wolfe und das Motiv wurde auch nicht so richtig plausibel dargestellt, das hat mich sehr enttäuscht.

Fazit: Vom Schreibstil her ein super Thriller, leider teilweise zu unrealistisch, daher nur 4 von 5 Sternen.

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kassandra10 kassandra10

Veröffentlicht am 17.01.2017

Ein wirklich brutaler Millieu-Krimi,

Max Wolfe ermittelt in einem neuen Fall. Über den Hügeln Londons wird in einem abgesicherten Wohnviertel eine ganze Familie mit einem Bolzenschussgerät abgeschlachtet. Einzig der junge Sohn der Familie ... …mehr

Max Wolfe ermittelt in einem neuen Fall. Über den Hügeln Londons wird in einem abgesicherten Wohnviertel eine ganze Familie mit einem Bolzenschussgerät abgeschlachtet. Einzig der junge Sohn der Familie überlebt, wird jedoch nicht gefunden.

Wolfe ermittelt in alle Richtungen und gerät dabei mehrmals in die Schusslinie als sich die Fäden immer mehr verdichten und alles darauf hinausläuft, dass der Killer im Gipsy Millieu zu finden ist. Doch die wissen sich zu wehren und schlagen um sich.

Die nächste Spur führt ins Snuff-Millieu und Wolfe und sein Team sind mehr als schockiert als sie während der Suchen nach dem Jungen einen Kindermissbrauchsring auffliegen lassen und ausgerechnet dort den entscheidenden Hinweis auf das vermisste Kind finden...

Ein wirklich brutaler Millieu-Krimi, gesprochen mit der beeindruckenden Stimme von Dietmar Wunder!

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Autor

Tony Parsons

Tony Parsons - Autor
© Olivier Favre

Tony Parsons wurde am 6. November 1953 in Romford, Essex (UK), als einziges Kind einer Arbeiterfamilie geboren. Nach seinem Schulabschluss begann er seine Freizeit für seine literarische Begabung zu nutzen und veröffentlichte eine Untergrundzeitung, die er „Skandalblatt“ nannte. Seine Karriere begann er als Musikkritiker. Heute ist er einer der erfolgreichsten Kolumnisten und Fernsehjournalisten Großbritanniens. Er schrieb u.a. für das Musikmagazin NME, den Daily Telegraph und 18 Jahre …

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