Mord braucht keine Bühne
 - Frances Brody - Taschenbuch

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

11,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Krimis
431 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17799-8
Ersterscheinung: 28.02.2019

Mord braucht keine Bühne

Kate Shackleton ermittelt
Übersetzt von Sabine Schilasky

(26)

Kate Shackleton liebt verzwickte Kriminalfälle. Und sie liebt das Theater. Dass sich beides miteinander verbinden lässt – nun, damit hätte die Kriegswitwe und Gelegenheitsdetektivin wahrlich nicht gerechnet. Dies geschieht jedoch, als Kate nach einem Theaterbesuch in Harrogate über einen Toten stolpert, aus dessen Brust ein Dolch ragt. Ihr detektivisches Interesse ist rasch geweckt, vor allem, da der Ermordete enge Verbindungen zum Theaterensemble pflegte. Als schließlich die Hauptdarstellerin des Stücks entführt wird, ahnt Kate: Der letzte Vorhang dieser mörderischen Inszenierung ist noch lange nicht gefallen ...

Rezensionen aus der Lesejury (26)

Sabrina1994 Sabrina1994

Veröffentlicht am 19.03.2019

2. Fall der Kate Shakleton

Es handelt sich bei dem Krimi um den zweiten Fall der Privatdedektivin Kate Shakleton. In diesem Buch geht es um Raub, Mord und vieles mehr. Das Cover ist eher schlicht gehalten und der Schreibstil sowie ... …mehr

Es handelt sich bei dem Krimi um den zweiten Fall der Privatdedektivin Kate Shakleton. In diesem Buch geht es um Raub, Mord und vieles mehr. Das Cover ist eher schlicht gehalten und der Schreibstil sowie auch die Geschichte stammt aus den 20er Jahre. Ich habe mich ziemlich auf den Titel des Buches versteift, allerdings ist das alles eher Nebensache.

In der Geschichte geht es um einen weiteren Fall von Kate Shakleton.Sie ermittelt diesmal in einem in einem Juweliersladen. Dafür muss Sie nach Harrogate reisen. Dort wartet allerdings nicht nur der Raubüberfall aus Sie, sondern auch eine Leiche. Der ganze Fall beweist sich als etwas kompliziert und verstrickt, da der ermordete nicht wirklich beliebt in der Stadt war. Trotzdem geht Kate Shakleton sehr geschickt vor und ist vielleicht schon ganz bald dem wahren Täter auf der Spur, aber bis dahin kommen noch so einige Zwschenfälle auf sie zu.

Meinung: Den ersten Teil habe ich zwar schon in meinem Bücherregal stehen, allerdings habe ich es noch nicht geschafft den Teil zu lesen. Im großen und ganzen war ich ganz zufrieden mit dem zweiten Teil. Anfangs hatte ich so meine Schwierigkeiten in das Buch, die Handlung und den Personen reinzukommen, da es für mich zu Anfang zu viele Charaktere auf einmal waren. Leider ist es auch nicht so ganz mein Schreibstil, aber das wusste ich ja schon vorher.

Trotzdem gebe ich dem Buch gerne 3 von 5 Sterne, da mich die Spannung doch dazu überzeugt hat am Buch dran zu bleiben.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Caro08 Caro08

Veröffentlicht am 18.03.2019

Bezaubernde Detektivin mit messerscharfem Verstand

Mord braucht keine Bühne ist bereits der zweite Krimi einer Serie rund um die Privatdetektivin Kate Shackleton. Frances Brody skizziert in ihrem Buch ein England um 1922, in welchem die gut situierte, ... …mehr

Mord braucht keine Bühne ist bereits der zweite Krimi einer Serie rund um die Privatdetektivin Kate Shackleton. Frances Brody skizziert in ihrem Buch ein England um 1922, in welchem die gut situierte, jedoch leider verwitwete Kate lebt und gern ihrem größten Hobby, dem Lösen von Rätseln, nachgeht.
Eingangs wird sie gebeten, einen Raub aufzuklären. Ihre Suche nach dem Dieb führt sie nach Harrogate, wo sie, nach einem Theaterbesuch, über einen Toten stolpert. Als dann noch die Hauptdarstellerin des Theaterstückes entführt wird, gelangt man als Leser in einen regelrechten Strudel aus vielschichtigen Figuren, deren düsterer Vergangenheit, aktuellen Befindlichkeiten und nur allzu menschlichen Schwächen.
Mord braucht keine Bühne ist ein feiner Krimi um die bezaubernde Privatdetektivin Kate Shackleton, die sich in den 1920er Jahren einen festen Platz in der Welt erobert hat. Frances Brody gelingt es zum wiederholten Mal eine angenehm leichte Spannung, verknüpft mit zeittypischen Beschreibungen, aufzubauen. Man findet sich als Leser sofort in der damaligen Zeit wieder und ist vollauf damit beschäftigt, der Handlung und den Figuren zu folgen.
Der zweite Teil der Krimi-Reihe schafft es besser als der erste, kriminalistische Fäden zu spinnen, die Enden zunächst lose hängen zu lassen und zum Ende hin nacheinander zu verknüpfen. Kate besticht durch einen messerscharfen Verstand und stellt sich voller Mut Jedem entgegen, egal, wer er auch sein mag.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Rica89 Rica89

Veröffentlicht am 13.03.2019

Enttäuschender zweiter Teil mit unsympathischer Ermittlerin

In ihrem zweiten Fall führt ein Juwelendiebstahl Kate Shackleton ins beschauliche Harrogate. Dort stößt sie allerdings nicht nur auf den verschwundenen Schmuck, sondern auch auf eine Leiche. Der unsympathische ... …mehr

In ihrem zweiten Fall führt ein Juwelendiebstahl Kate Shackleton ins beschauliche Harrogate. Dort stößt sie allerdings nicht nur auf den verschwundenen Schmuck, sondern auch auf eine Leiche. Der unsympathische und allseits unbeliebte Autoverkäufer Lawrence Millner wurde nach einem Theaterbesuch erstochen. Dass er viele Feinde hatte, gestaltet die Suche nach einem Täter nicht gerade einfach. Als in der Nacht des Mordes auch noch die junge Lucy Wolfendale, die Hauptdarstellerin des Stückes, verschwindet, haben Kate und ihr Partner Sykes alle Hände voll zu tun.

„Mord braucht keine Bühne“ ist Francy Brodys zweites Buch rund um die Detektivin Kate Shackleton. In diesem Teil hat es die junge Kriegswitwe gleich mit mehreren ungelösten Fällen zu tun, die mehr oder weniger miteinander verbunden sind. Durch die Vielzahl der mysteriösen Gegebenheiten und einige überraschende Wendungen wird zunächst Spannung aufgebaut. Leider kann diese nicht bis zum Ende aufrechterhalten werden. Die Auflösung wirkt zu konstruiert und zufällig, der Ausgang der Handlung ist unbefriedigend. Durch interessante Rückblenden in die Zeit der Burenkriege und Einblicke in Nebenhandlungen erlangt der Leser einen Wissensvorsprung, der jedoch ebenfalls die Spannung mindert.
Enttäuschend ist zudem, dass die Erwartungen, die der Titel weckt, nicht eingelöst werden. Die Theaterinszenierung spielt nur eine untergeordnete Nebenrolle. Wer sich Ermittlungen mitten im Theatermillieu und einen Blick hinter die Kulissen des Theaters der 20er Jahre erhofft, wird enttäuscht.

In ihrem zweiten Fall erscheint die Protagonistin der Geschichte, Kate Shackleton, fast durchweg unsympathisch. Wirkte sie im ersten Teil noch wie eine charmante, für diese Zeit recht emanzipierte Frau, mit unkonventionellen Ermittlungsmethoden, erweist sie sich hier vielmehr als steife und selbstgerechte Detektivin. Der Einblick in ihre Emotionen und der Zugang zu ihren Gedanken gelingen nicht. Obwohl das Geschehen größtenteils aus ihrer Sicht geschildert wird, bleibt eine gewisse Distanz zu ihrer Figur. Insgesamt erscheinen die Figuren recht blass und wenig tiefgründig. Eine Identifikationsfigur, mit der man schnell sympathisiert, ist Kates Partner Jim Sykes. Leider nimmt er, wie auch im ersten Fall, wenig Raum in der Handlung ein und taucht beim Finale sogar einfach nicht mehr auf. Kate und Sykes sind kein harmonisches Ermittlerduo, die Atmosphäre zwischen den beiden wirkt vielmehr angespannt, und Kate erscheint oftmals genervt von ihrem Partner, der in diesem Fall zu einer helfenden Randfigur degradiert wird. Dabei hätte dieser Charakter das Potenzial ein humorvoller und inspirierender Sidekick zu sein, der die Handlung mit scherzhaften und unterhaltsamen Wortgefechten auflockert. Denn auch an (britischem) Humor mangelt es dem Krimi.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Geschichte an sich, dank der Rückblenden und der verschiedenen Handlungsstränge, recht vielversprechend und interessant beginnt, das Ende und die Konsequenzen, die gezogen werden, jedoch ziemlich enttäuschend sind. Besonders unbefriedigend ist meiner Ansicht nach allerdings die Entwicklung der Protagonistin. Da es mir nicht gelungen ist, mit Kate Shackleton zu sympathisieren, wird es für mich wohl der letzte Band der Reihe sein. Sehr schade, denn die grundsätzliche Idee der Krimiserie, das Setting und auch einige Charaktere hätten sicherlich Potenzial für mehr geboten.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

ESKA0716 ESKA0716

Veröffentlicht am 12.03.2019

verständlich unverständlich

Mord braucht keine Bühne- ein ansprechender Titel, der beim genaueren Hinsehen stimmt. Es wirkt alles gut inszeniert.
Eine Theatertruppe gerät in das Fadenkreuz der Ermittlungen von Kate, zunächst als ... …mehr

Mord braucht keine Bühne- ein ansprechender Titel, der beim genaueren Hinsehen stimmt. Es wirkt alles gut inszeniert.
Eine Theatertruppe gerät in das Fadenkreuz der Ermittlungen von Kate, zunächst als Nebenschauplatz, denn eigentlich ging es ja um einen Raub, für den Kate als Privatdetektivin Untersuchungen anstellen sollte.
Stück für Stück gerät das zunächst mal völlig in den Hintergrund, als sie angeheuert wird, eine vermeintliche Entführung aufzuklären.
Lucy will ihr Geld aus der Erbschaft, um Schauspielerin zu werden. Dafür ist ihr jedes Mittel recht. Dass sie damit in eine Mordserie und in das Eintauchen in die Vergangenheit ihrer Vorfahren gerät, dafür kann sie sicher nichts, aber es entsteht ein Dominoeffekt. Ein Steinchen fügt sich zum anderen, bis alles kippt.
Dass der Offiziersbursche in die Rolle seines Herren schlüpft, ist eine tolle Idee der Autorin.
Mit den Rückblenden in den Burenkrieg nimmt die Handlung so richtig Fahrt auf. Die kleineren Nebenhandlungen lassen das Ganze zu einem schönen Geflecht werden.
Auch im dritten Teil der Gesamthandlung lässt die Autorin die Wahrheit nur tröpfchenweise ans Licht kommen und selbst Lucy gerät noch in existenzbedrohliche Umstände. Dank der Intuition, der Intelligenz und Hartnäckigkeit von Kate, zuletzt wieder im Gespann mit ihrem Mitarbeiter wird alles aufgelöst. Aber dann lässt uns die Autorin doch etwas verwundert zurück. Die Täter kommen davon. Muss man das vielleicht im Zusammenhang mit der Zeit der Handlung sehen oder soll es eine Chance für die geschundenen Seelen sein?
Die charismatische Ermittlerin Kate Shackleton hat mir gefallen als moderne Frau, die in den Zwanzigern Auto fährt, Chefin ist und über für damalige Zeiten neueste kriminaltechnische Ausrüstung verfügt.
Ich hoffe, sie verflacht nicht in weiteren Bänden aus der Reihe. Wer ein wenig skurrile Typen wie sie mag, wird seine Lesefreude wie ich auch finden.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Bailey Bailey

Veröffentlicht am 12.03.2019

Gerne mehr von Kate

Ich bin sehr begeistert von dem Buch und muss unbedingt noch den ersten Teil lesen.

Das Buch ist einfach zu lesen und lässt sich auch gut in einem Schwung durchlesen. Kate ist eine sympathische Witwe ... …mehr

Ich bin sehr begeistert von dem Buch und muss unbedingt noch den ersten Teil lesen.

Das Buch ist einfach zu lesen und lässt sich auch gut in einem Schwung durchlesen. Kate ist eine sympathische Witwe die als Ermittlerin arbeitet.
Durch ihren Besuch bei einer Bekannten wird sie Zeugin in einem Mordfall. Das sich dadurch auch ihr vorher angenommener Auftrag löst findet sie erst später heraus.

Das Cover ist ansprechend und lädt dazu ein mehr über das Buch zu erfahren. Am Anfang muss man sich in das Buch ein bisschen einlesen, da auch immer wieder Passagen aus dem Krieg darin vorkommen.

Ich finde die Charaktere sind gut beschrieben zeigen aber wenige Besonderheiten in ihrem Verhalten.
Leider erfährt man auch über Kates Mitarbeiter ziemlich wenig.

Trotzdem ist das Buch sehr interessant und spannend. Auch in Hinblick auf den Krieg und die Entwicklungen im letzten Jahrhundert.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Frances Brody

Frances Brody - Autor
© John Orange

Frances Brody ist das Pseudonym einer preisgekrönten britischen Autorin von Theaterstücken, Drehbüchern und Romanen. Nach einem längeren Aufenthalt in den USA kehrte sie nach England zurück, wo sie an verschiedenen Universitäten Englische Literatur, Geschichte und Kreatives Schreiben unterrichtete. Heute lebt sie wieder in Yorkshire, dem Schauplatz ihrer erfolgreichen Reihe um die Detektivin Kate Shackleton. Weitere Informationen finden Sie auf www.frances-brody.com.

Mehr erfahren
Alle Verlage