Mord in guter Tradition
 - Frances Brody - Taschenbuch

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10,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Krimis
383 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-18005-9
Ersterscheinung: 29.06.2020

Mord in guter Tradition

Kate Shackleton ermittelt
Band 4 der Reihe "Kate-Shackleton-Krimis"
Übersetzt von Sabine Schilasky

(5)

Der Banker Everett Runcie wird tot in einem Hotelzimmer in Leeds aufgefunden. Wurde er ermordet? Runcies Witwe beauftragt Kate Shackleton herauszufinden, wie ihr Mann ums Leben gekommen ist. Ihr Freund, Chief Inspector Marcus Charles, der den Fall für Scotland Yard untersucht, ist darüber nicht sonderlich erfreut. Zumal sich der Mord rasch zu Kates bisher kompliziertesten – und persönlichsten – Fall entwickelt ...

Rezensionen aus der Lesejury (5)

PMelittaM PMelittaM

Veröffentlicht am 24.11.2020

Leider vor allem langweilig

Ein ermordeter Bankier, eine verschwundene junge Frau – Privatdetektivin Kate Shackleton hat wieder einiges zu tun.

Was soll ich sagen, nachdem ich den ersten Band der Reihe gut fand und Kate mir sympathisch ... …mehr

Ein ermordeter Bankier, eine verschwundene junge Frau – Privatdetektivin Kate Shackleton hat wieder einiges zu tun.

Was soll ich sagen, nachdem ich den ersten Band der Reihe gut fand und Kate mir sympathisch war, konnte mich Band 2 schon weniger überzeugen. Band 3 habe ich übersprungen und nun Band 4 gelesen – und das war es für mich dann mit dieser Reihe. Leider konnte auch dieser mich nicht überzeugen, im Gegenteil. Kate war mir zwar wieder etwas sympathischer als in Band 2, mittlerweile weiß sie auch ein bisschen mehr über ihre Herkunft und gegen Ende des Romans scheint sich auch das Rätsel um den Verbleib ihres Ehemannes zu klären, aber sie selbst und nahezu alle Charaktere bleiben recht blass (obwohl Kate selbst in Ich-Form erzählt). Neben Kates Perspektive gibt es weitere, wie z. B. ihren Mitarbeiter und die verschwundene junge Frau, aber im Grunde sind alle Charaktere schnell wieder vergessen.

Und der Fall/die Fälle – das zog sich und zog sich und irgendwann war es mir schon fast egal, wie sich alles auflöst. Anhaltspunkte zum Mitraten gibt es so gut wie keine und man hat den Eindruck, dass Kate von hier nach da fährt oder läuft, Gespräche führt, die nicht immer erhellend sind und ein paar Eingebungen hat. Parallel ermittelt die Polizei, die sich Kates Mitarbeiter zeitweise ausleiht, aber auch hier tut sich eher wenig. Die Auflösung kommt dann ziemlich plötzlich daher und überzeugt mich nur bedingt. Da hätte ich mir vorher schon ein bisschen mehr Anhaltspunkte gewünscht. Aber vielleicht habe ich die auch in dem Wust an Sätzen, die mir manchmal etwas merkwürdig vorkamen, bei denen ich aber wenig Lust hatte, sie noch einmal zu lesen, um zu prüfen, ob ich nur etwas überlesen habe oder ob der Satz wirklich nicht so richtig passt (ev. Übersetzungsprobleme?) auch etwas überlesen? Ist im Grund auch egal.

Gut eingefangen wird die damalige Zeit, und die gegensätzlichen Verhältnisse, in denen die Charaktere leben, hier die snobistische Oberschicht, dort die weniger Wohlhabenden oder sogar in ärmlichen Verhältnissen Lebenden. Hin und wieder hat auch mein Kopfkino funktioniert und ich konnte mir die Örtlichkeiten plastisch vorstellen.

Leider hat mich die Reihe nun endgültig verloren, nach dem guten ersten Band wurden die weiteren Bände leider immer schwächer. Ich vergebe 2 Sterne.

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BettinaF BettinaF

Veröffentlicht am 28.07.2020

Mord in guter Tradition

Der Banker Everett Runcie wird morgens vom Zimmermädchen tot in seinem Hotelbett aufgefunden. Marcus Charles Chief Inspector bei Scotland Yard und guter Freund von Kate ist für die Ermittlungsarbeiten ... …mehr

Der Banker Everett Runcie wird morgens vom Zimmermädchen tot in seinem Hotelbett aufgefunden. Marcus Charles Chief Inspector bei Scotland Yard und guter Freund von Kate ist für die Ermittlungsarbeiten in diesem Fall zuständig.
Die junge Witwe des verstorbenen Bankers beauftragt Kate Shackleton den Todesfall ihres Mannes zu untersuchen. Schnell stellt sich dieser als Mord heraus. Kate geht ihrer Arbeit als Detektivin sehr gewissenhaft nach was Marcus natürlich stört. Andererseits ist er auch auf die Arbeit von Kate angewiesen. Die Beiden versuchen nun auf unterschiedliche Art den Fall zu lösen.
Doch Kate muss sich nicht nur um den Mord kümmern, auch einen Vermisstenfall versucht sie zu lösen. Schnell sieht sie hier Verbindungen zu den Fällen und ihr Spürsinn trügt sich auch dieses Mal nicht.
Dieser Fall hat auch für Kate eine sehr persönliche Komponente, denn wie es scheint bekommt Sie endlich Antworten auf eine sehr wichtige private Angelegenheit.
Wie bei den Vorgängern bin auch im aktuellen Buch der Autorin sofort in die Welt von Kate abgetaucht. Ich mag die Schreibweise der Autorin sehr gerne, die Fälle gehen meist unblutig aber dennoch sehr spannend von statten. Die Ermittlungsarbeit von Kate habe ich wieder mit viel Spannung verfolgt. Ich mag die Sprache der Bücher so gerne, die Wortwahl und die „alte“ Welt in der so vieles noch nobler und so gediegener vor sich ging.
Die Fälle und die Auflösung waren gewohnt spannend und schlüssig.
Ich mag die Bücher dieser Reihe sehr gerne und tauche liebend gern für einige Stunden in die Welt von Kate ab.

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Shanna1512 Shanna1512

Veröffentlicht am 22.07.2020

England und seine Krimis

Aus dem Klappentext

Der Banker Everett Runcie wird tot in einem Hotelzimmer in Leeds aufgefunden. Wurde er ermordet? Runcies Witwe beauftragt Kate Shackleton herauszufinden, wie ihr Mann ums Leben gekommen ... …mehr

Aus dem Klappentext

Der Banker Everett Runcie wird tot in einem Hotelzimmer in Leeds aufgefunden. Wurde er ermordet? Runcies Witwe beauftragt Kate Shackleton herauszufinden, wie ihr Mann ums Leben gekommen ist. Ihr Freund, Chief Inspector Marcus Charles, der den Fall für Scotland Yard untersucht, ist darüber nicht sonderlich erfreut. Zumal sich der Mord rasch zu Kates bisher kompliziertesten – und persönlichsten – Fall entwickelt ...
Bei dem Buch handelt es sich um eine Krimiserie rund um die Privatdetektivin Kate Shackleton. Es handelt sich hierbei um Band 4.
Man muss nicht unbedingt die Vorgänger gelesen haben, um der Handlung folgen zu können. Allerdings ist es schade, denn jeder Buch ist lesenswert.

Schon das Cover sticht ins Auge. Es ist im typischen Stil des Englands in den 20.gern des letzten Jahrhunderts gehalten. Sehr ansprechend und es macht Lust, das Buch in die Hand zu nehmen.

Dieses Buch lebt nicht von Blut und Gewalt, sondern von seinen Protagonisten.
Hier hat es die Autorin geschafft, jedem seinen eigenen Charakter einzuhauchen, ihn oder sie, lebendig werden zu lassen. Besonders die Details zwischen den Zeilen, das Zwischenmenschliche, ist ihr sehr gut gelungen. Schön, das Wiedersehen von Kate und Marcus, die mir mittlerweile ans Herz gewachsen sind.
Der bildliche Schreibstil trägt dazu bei, dass man sich ins gute, alte England des vorigen Jahrhunderts zurückgesetzt fühlt.
Spannung war auch vorhanden und das Ende überraschend.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und freue mich auf den 5. Band
Von mir 4 Sterne

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Ascora Ascora

Veröffentlicht am 06.07.2020

Ein verzwickter Mord

Der Klappentext: „Der Banker Everett Runcie wird tot in einem Hotelzimmer in Leeds aufgefunden. Wurde er ermordet? Runcies Witwe beauftragt Kate Shackleton herauszufinden, wie ihr Mann ums Leben gekommen ... …mehr

Der Klappentext: „Der Banker Everett Runcie wird tot in einem Hotelzimmer in Leeds aufgefunden. Wurde er ermordet? Runcies Witwe beauftragt Kate Shackleton herauszufinden, wie ihr Mann ums Leben gekommen ist. Ihr Freund, Chief Inspector Marcus Charles, der den Fall für Scotland Yard untersucht, ist darüber nicht sonderlich erfreut. Zumal sich der Mord rasch zu Kates bisher kompliziertesten - und persönlichsten - Fall entwickelt ...“
Zum Inhalt: „Mord in guter Tradition“ ist der vierte Fall der englischen Privatdetektivin Kate Shackelton, einer jungen Kriegswitwe, die in den 1920er Jahren in Yorkshire ermittelt. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, kann man ganz gut in die Reihe einsteigen, natürlich gibt es einige Momente, hauptsächlich privater Natur, die auf die vorangegangenen Bände Bezug nehmen, doch damit kommt man gut zurecht – es war zumindest mein erster Fall der findigen Detektivin und ich hatte keine Probleme. Eigentlich sollte Kate einer Ehefrau hinterherspionieren, doch dieser ungeliebte Routinefall führt Kate zu einem ermordeten Bankier. Und obwohl bereits Scotland Yard an diesem Fall arbeitet, bittet die Witwe des Ermordeten Kate um ihre Hilfe bei der Lösung des Falls. Doch wie hängen die umtriebige, mittlerweile verschwundene Ehefrau, der untreue Ermordete, dessen Witwe und die Geliebte tatsächlich zusammen?
Der Stil: Die Autorin Frances Brody wechselt bei ihrer Detektivgeschichte mehrfach die Erzählperspektive, von der Ich-Erzählerin Kate zum allwissenden Erzähler in der 3. Person sobald Kate nicht in der Szene ist, ehrlich gesagt fand ich persönlich das etwas anstrengend, allerdings erfährt der Leser so einige Details eher als Kate und kann seine eigenen Spuren verfolgen – nicht das sie mich der Lösung des Falls näher gebracht hätten. Mit einigen überraschenden Wendungen wird der Leser immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt, das Finale und die Lösung des Falls sind aber dennoch logisch und nachvollziehbar.
Die Zeit der 1920er Jahre wird gut und realistisch beschrieben und auch die Charaktere gewinnen schnell an Lebendigkeit, auch wenn ich sie stellenweise etwas steif empfand, das kann natürlich an den fehlenden Hintergrundinformationen liegen und an der gesellschaftlichen Etikette der Zeit.
Alles in allem ist „Mord in guter Tradition“ ein verwickelter Kriminalfall, der mich persönlich aber nicht so ganz mitgerissen hat.
Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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kristall kristall

Veröffentlicht am 05.07.2020

Mord

Als e in Banker in Leeds tot aufgefunden wird, beauftragt die Witwe Kate Shackleton mit der Untersuchung des Falls. Darüber ist nicht nur die Polizei verärgert. Doch Kate kniet sich mit ganzem Einsatz ... …mehr

Als e in Banker in Leeds tot aufgefunden wird, beauftragt die Witwe Kate Shackleton mit der Untersuchung des Falls. Darüber ist nicht nur die Polizei verärgert. Doch Kate kniet sich mit ganzem Einsatz in den Fall hinein, der sehr schnell persönliches wird, als ihr lieb ist. Ich fand den Krimi sehr edel und klassisch. Das Cover gibt schon einen Hinweis darauf. Beim Lesen ist man immer hautnah dabei, was auch an dem schönen Schreibstil liegt. Es gibt einige überraschende Wendungen, so dass erst gar keine Langeweile beim Lesen aufkommt. Ich fand den Krimi sehr unterhaltsam und kann ihn empfehlen.

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Autor

Frances Brody

Frances Brody - Autor
© John Orange

Frances Brody ist das Pseudonym einer preisgekrönten britischen Autorin von Theaterstücken, Drehbüchern und Romanen. Nach einem längeren Aufenthalt in den USA kehrte sie nach England zurück, wo sie an verschiedenen Universitäten Englische Literatur, Geschichte und Kreatives Schreiben unterrichtete. Heute lebt sie wieder in Yorkshire, dem Schauplatz ihrer erfolgreichen Reihe um die Detektivin Kate Shackleton. Weitere Informationen finden Sie auf www.frances-brody.com.

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