Mord nach Strich und Faden
 - Frances Brody - Taschenbuch

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10,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Krimis
431 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17686-1
Ersterscheinung: 25.05.2018

Mord nach Strich und Faden

Kate Shackleton ermittelt
Band 1 der Reihe "Kate-Shackleton-Krimis"

(45)

Entdecken Sie England und die Zwanziger Jahre mit der charmanten Detektivin Kate Shackleton – beste Krimi-Unterhaltung für alle Fans von Ann Granger und M. C. Beaton
Kate Shackleton liebt Rätsel. Und dank ihres wachen Verstands hat die junge Kriegswitwe noch jedes gelöst. Als eine Bekannte sie bittet, dem mysteriösen Verschwinden ihres Vaters auf den Grund zu gehen, sagt Kate sofort zu. Ihre Nachforschungen führen sie nach Bridgestead, ein idyllisches Dörfchen in Yorkshire, wo der Verschwundene eine Weberei leitete. Als Kate den Dorfbewohnern auf den Zahn fühlt, wird sie den Eindruck nicht los, dass hier etwas ganz gehörig faul ist: Wieso scheint niemand zu wollen, dass sie den Fall löst? Was verbergen die Dörfler? Auf der Suche nach Antworten gerät Kate ins Visier einer Person, die über Leichen geht, damit die Wahrheit nicht ans Licht kommt.
„Kate Shackleton ist eine wundervolle Detektivin“ Ann Granger

Pressestimmen

„Wunderbar nostalgische Krimireihe. Charmant und humorvoll geschrieben, ein Leckerbissen für Fans britischer Landhauskrimis und die perfekte Lektüre für Sofa und Sonnenliege.“ Buchmarkt, 06/2018

Rezensionen aus der Lesejury (45)

sommerlese sommerlese

Veröffentlicht am 07.12.2020

Sehr langatmig und konnte mich leider nicht überzeugen

Der Krimi "Mord nach Strich und Faden" von Frances Brody erscheint im Bastei Lübbe Verlag.

Kate Shackleton ist 31 Jahre alt und Kriegswitwe. Sie hat einen detektivischen Spürsinn und liebt Rätsel. Das ... …mehr

Der Krimi "Mord nach Strich und Faden" von Frances Brody erscheint im Bastei Lübbe Verlag.

Kate Shackleton ist 31 Jahre alt und Kriegswitwe. Sie hat einen detektivischen Spürsinn und liebt Rätsel. Das mysteriöse Verschwinden des Vaters ihrer Bekannten lässt ihr keine Ruhe und sie beginnt in dem Dorf Bridgestead in Yorkshire mit ihren Nachforschungen. Dort leitete der Verschwundene eine Weberei. Die Dorfbewohner scheinen nicht sonderlich daran interessiert zu sein, diesen Fall aufzuklären. Kate merkt, dass hier etwas nicht stimmt. Aber sie scheint in ein Wespennest gestochen zu haben, denn irgend jemand hat nun Kate auf dem Schirm und geht scheinbar über Leichen.


Dieser traditionelle Krimi spielt im England der Zwanziger Jahre in einem kleinen Dorf namens Bridgestead. In dieser Zeit liefen die englischen Webereien unter Hochbetrieb, es war eine der Haupteinnahmequellen des Landes. Sehr interessant finde ich die eingestreuten Informationen über die Verarbeitung und das Färben von Wolle. Aber auch die Kleidungsstile und die englische Lebensweise werden bildhaft genau geschildert.
Kate sucht nach Tabita Braithwaites Vater, der seit über 6 Jahren vermisst wird, er verschwand nach einem missglückten Suizidversuch aus einer Klinik. Der ehemalige Polizist Mr. Sykes hilt Kate bei der Suche nach Joshua Braithwaite in Bridgestead. Merkwürdig ist auch, dass Tabitas Mutter scheinbar kein großes Interesse an dem Verbleib ihres Mannes hat. Steckt sie vielleicht dahinter?

Es geschehen weitere Morde an Mitarbeitern der Weberei, Sykes übernimmt die Befragung an den Orten, die Kate als Frau damals noch nicht betreten durfte.

Vom Erzählstil her lässt sich der Krimi gut lesen, es geht aber häufig sehr ins Detail, was mich in einem Krimi eher stört. Die Charaktere sind sehr zahlreich und irgendwie leblos, sie bleiben mir nicht sonderlich in Erinnerung. Die Befragungen gehen ins Detail und sind sehr umfangreich, leider aber einfach nur nüchtern und sachlich und deshalb kam für mich auch kaum Spannung auf. Kate macht den Eindruck einer jungen Miss Marple, sie lässt sich nicht abwimmeln, beobachtet genau und stellt viele Fragen. Sehr sympathisch wurde sie mir allerdings nicht.

Dieser Krimi sorgt mit seinem Zeitgeist für historische Atmosphäre und das Ambiente der Webereien macht einen interessanten Eindruck. Die Spurensuche ist zwar unterhaltsam, leider aber zu umfangreich und auch die Spannung blieb hinter meiner Erwartung zurück. 2,5 Sterne, die ich allerdings nicht aufrunden möchte.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Lesekatze Lesekatze

Veröffentlicht am 07.08.2020

Spannend und unglaublich interessant, jedoch mit zu vielen Charakteren versehen

Auf dieses Buch hatte ich mich schon sehr lange gefreut. Immerhin sollte es mich in eine Zeit locken, welche ich bisher nicht näher betrachtet hatte. Somit begab ich mich mit Kate Shackleton nach Bridgestead ... …mehr

Auf dieses Buch hatte ich mich schon sehr lange gefreut. Immerhin sollte es mich in eine Zeit locken, welche ich bisher nicht näher betrachtet hatte. Somit begab ich mich mit Kate Shackleton nach Bridgestead und erlebte da nicht nur meinen ersten Fall mit ihr, sondern lernte auch etwas über das damalige Handwerk der Weberei.



Schon zu Beginn war ich vom Schreibstil mehr als angetan. Er war leicht und schaffte es mich gut in die Geschichte zu führen. Dass ich dazu das Flair der 1920er Jahre erleben durfte krönte das Ganze nur. Egal ob Ansichten zu Stand, Frauen oder Krieg, es war wirklich spannend zu sehen, wie man damals vieles anging. Natürlich ärgerte ich mich manchmal auch darüber, aber zum Glück haben sich die Zeiten etwas geändert.



Da es recht schnell in den Fall ging, lernte ich in ihm viele der Charaktere kennen oder eben wie Leute lebten oder auch arbeiteten. Was anfangs noch recht gut auseinander zu halten war, verzwirbelte sich im Verlauf des Buches aber immer mehr zu einem großen Personen-Knäuel. Die vielen Namen waren schlecht auseinanderzuhalten, weswegen ich ab der Mitte große Probleme hatte, verschiedene Persönlichkeiten ihren Handlungen zuzuweisen. Das war sehr schade, denn die Geschichte an sich war wirklich gut erzählt und hatte viel Tiefgang.



Ein kleines Highlight des Buches waren aber die Kapitel-Überschriften, welche stets einen Begriff aus dem Bereich der Weberei hatten. Dabei konnte es sich um eine Stoffart handeln oder um eine Handlung beim Weben. Hier staunte ich manchmal nicht schlecht, was es da alles gab. Da wäre z.B. das Hocken, welches ich persönlich eher mit hinknien verband, aber im Weberei-Bereich einen Webstoff beschrieb der vom Webstuhl kam und schließlich auf Fehler geprüft wurde. Manche würden es unnützes Wissen nennen, aber ich fand es interessant.



Genauso interessant empfand ich Kate Shackleton selbst, welche mit ihrer lockeren Art oftmals den Spieß umdrehte und den Standards der damaligen Zeit trotzte. Somit war sich für mich durchweg eine interessante Person, von der ich auf jeden Fall noch mehr lesen möchte. Dann aber vielleicht mit Personenverzeichnis.



Der erste Band der Reihe wusste mit einem spannenden Schreibstil und einer guten Geschichte zu überzeugen. Kate Shackleton erwies sich dazu als interessante Protagonistin, welche ihren eigenen Kopf hatte und viel Mut bewies. Wo Kate überzeugen konnte, schafften dies die anderen Charaktere nicht so ganz, was einfach an der schieren Menge lag. Hier A von B zu unterscheiden fiel mir wirklich schwer und sorgte somit für einige Momente, an denen ich ernst überlegen musste, wer derjenige war oder gar hieß. Ich hoffe, dies ist in den Nachfolgern anders.

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heinoko heinoko

Veröffentlicht am 04.06.2020

Nett im wahrsten Sinne des Wortes...


Diesen Krimi habe ich mehrfach begonnen und wieder abgebrochen. Jetzt endlich habe ich mir die Zeit genommen und bis zum Ende gelesen. Und mir fällt als Resümee nichts anderes ein: Der Krimi ist nett.

Der ... …mehr


Diesen Krimi habe ich mehrfach begonnen und wieder abgebrochen. Jetzt endlich habe ich mir die Zeit genommen und bis zum Ende gelesen. Und mir fällt als Resümee nichts anderes ein: Der Krimi ist nett.

Der Kern der Handlung ist schnell erzählt: England in den Zwanziger Jahren. Der Chef einer Weberei ist verschwunden, und Kate Shackleton, junge Kriegswitwe, wird gebeten, der Angelegenheit auf den Grund zu gehen. Doch je weiter Kate mit ihren Nachforschungen kommt, desto rätselhafter verhalten sich die Dorfbewohner, bis sie schließlich selbst in Gefahr gerät.

So weit so gut. Ambiente und historischer Bezug, insbesondere was die Arbeit in einer Weberei zu jener Zeit betrifft, machen den gewissen Reiz des Buches aus. Dennoch fehlt die Spannung, man liest gewissermaßen gemütlich vor sich hin. Mitunter war ich verwirrt, weil viele Personen auftauchen und wieder verschwinden, teils mit Vor-, teils mit Nachnamen genannt, so dass man irgendwann gar nicht mehr weiß, wer wer ist und warum derjenige überhaupt vorkommt, denn eine Rolle spielen viele dieser Akteure nicht wirklich in der Geschichte. Sie wirken oftmals so leblos konstruiert wie Pappfiguren. So geht es mir übrigens auch mit der Hauptperson Kate, für die ich keinerlei Gefühl entwickeln konnte und deren „Ermittlungsarbeit“ ausschließlich darin liegt, mit allen und jedem zu reden.

Fazit: Nett zu lesen, kann man sich aber auch sparen.

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Bettina_Wagner Bettina_Wagner

Veröffentlicht am 30.11.2019

Leider enttäuschend!

Die junge Kriegswitwe Kate Shackleton hat aus ihrer persönlichen Passion, nach vermissten Personen zu suchen, einen Beruf gemacht und betätigt sich im England der 1920er Jahre als Privatdetektivin. Von ... …mehr

Die junge Kriegswitwe Kate Shackleton hat aus ihrer persönlichen Passion, nach vermissten Personen zu suchen, einen Beruf gemacht und betätigt sich im England der 1920er Jahre als Privatdetektivin. Von einer Freundin aus Kriegstagen wird sie gebeten, deren seit vielen Jahren verschwundenen Vater ausfindig zu machen. Doch bei ihren Ermittlungen stößt Kate in ein Wespennest aus Lügen, Geheimnissen - und Mord!
Leider konnte mich der Roman nicht wirklich überzeugen. Obwohl die Autorin es versteht, Zeit- und Lokalkolorit in ihre Schilderungen einzubauen, gestaltet sich die Handlung sehr langatmig und es kommt trotz mehrerer mysteriöser Todesfälle keine echte Spannung auf. Auch die Personen, allen voran die Hauptfigur, bleiben blass und ohne Tiefgang.
Schade, ich hatte mir mehr erwartet!

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misery3103 misery3103

Veröffentlicht am 13.11.2019

Kate Shackleton ermittelt

1922: Die Kriegswitwe Kate Shackleton arbeitet als Privatermittlerin. Als sie von einer Freundin den Auftrag bekommt, nach deren verschwundenem Vater zu suchen, damit er an ihrer Hochzeit teilnehmen kann, ... …mehr

1922: Die Kriegswitwe Kate Shackleton arbeitet als Privatermittlerin. Als sie von einer Freundin den Auftrag bekommt, nach deren verschwundenem Vater zu suchen, damit er an ihrer Hochzeit teilnehmen kann, macht sie sich auf nach Bridgestead, wo der Vermisste eine Weberei führte. Nach und nach kommt Kate zusammen mit ihrem Gehilfen Mr. Sykes einigen Geheimnissen auf die Spur. Und es gibt Tote. Welche Wahrheit will jemand durch ihren Tod verbergen?

Das hat richtig Spaß gemacht. Zusammen mit Kate im Jahr 1922 fühlte ich mich ständig wie im Set von Downton Abbey. Der rührend altmodische Roman mit einer tollen Protagonistin hat mir einige vergnügliche Lesestunden bereitet.

Der Fall ist verzwickt. Verschwand Tabithas Vater freiwillig, weil er ein neues Leben beginnen wollte, oder wurde ihm etwas angetan? Nach und nach deckt Kate Geheimnisse auf und bringt so einige Leute gegen sich auf. Doch sie lässt sich nicht abschrecken und geht ihren Weg. Das hat mir gut gefallen, wie die ganze Person, weshalb ich sehr gerne weitere Fälle mit der findigen Ermittlerin lesen werde.

Ich bin sehr gespannt, wie es mit Kate und Sykes weitergehen wird. Wird Kate die Wahrheit über den Verbleib ihres Mannes herausfinden können? Das würde ich mir sehr wünschen. Aber auch sonst freue ich mich auf weitere Fälle, bei denen ich Kate begleiten kann … denn das hat richtig Spaß gemacht!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Frances Brody

Frances Brody - Autor
© John Orange

Frances Brody ist das Pseudonym einer preisgekrönten britischen Autorin von Theaterstücken, Drehbüchern und Romanen. Nach einem längeren Aufenthalt in den USA kehrte sie nach England zurück, wo sie an verschiedenen Universitäten Englische Literatur, Geschichte und Kreatives Schreiben unterrichtete. Heute lebt sie wieder in Yorkshire, dem Schauplatz ihrer erfolgreichen Reihe um die Detektivin Kate Shackleton. Weitere Informationen finden Sie auf www.frances-brody.com.

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