Ostseeangst
 - Eva Almstädt - Taschenbuch

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10,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Krimis
414 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17821-6
Ersterscheinung: 29.03.2019

Ostseeangst

Pia Korittkis vierzehnter Fall

(27)

Während eines Ausflugs finden Jugendliche eine menschliche Hand. Die Lübecker Mordkommission ermittelt. In der folgenden Nacht verschwindet die Gruppenleiterin aus der Jugendherberge spurlos. Bei der Suche wird in einem nahe gelegenen Stall ein abgetrennter Unterarm gefunden, doch er gehört nicht zu der verbrannten Hand. Zur gleichen Zeit gerät Kommissarin Pia Korittkis Leben nach dem Tod ihres Freundes immer mehr aus den Fugen. Als ein Konflikt mit Kollegen eskaliert, rät Pias Vorgesetzter ihr zu einer Auszeit. Aber dann bergen Taucher in einem See weitere Leichenteile ...

Rezensionen aus der Lesejury (27)

LexiVienna LexiVienna

Veröffentlicht am 23.04.2019

Nicht nur die üblichen Verdächtigen.

Pia Korittki, eine sympathische alleinerziehende Mutter und Kommissarin ermittelt bei einem Fall bei dem eine Jugendgruppe einen abgetrennten Arm am Flussufer entdeckt. Die Betreuerin der Gruppe, ein echtes ... …mehr

Pia Korittki, eine sympathische alleinerziehende Mutter und Kommissarin ermittelt bei einem Fall bei dem eine Jugendgruppe einen abgetrennten Arm am Flussufer entdeckt. Die Betreuerin der Gruppe, ein echtes Mauerblümchen, ist von dem Vorfall stark erschüttert. Als sie am nächsten Tag spurlos verschwindet begeben sich die Ermittler auf die Suche nach der Frau und finden dabei weitere Leichenteile.
Nach und nach treten mehr Personen in Erscheinung, die einen verdächtigen Eindruck machen. Doch die Ermittlungen gehen nur schleppend voran. Zusätzlich kämpft Pia darum von ihrem Vorgesetzten ernst genommen und nicht von dem Ermittlungen ausgeschlossen zu werden.

Das dies mein erstes Buch der bislang 14-teiligen Serie war hat den Lesegenuss keineswegs geschmälert. Auch ohne die Vorgeschichte zu kennen ist dieses Buch ein wahrer Genuss für Krimifans.

Ein flüssiger Schreibstil, die gut gezeichneten Figuren und nicht zuletzt ein Plot der den Leser immer wieder auffordert neue Theorien im Bezug auf den Mörder und mögliche Komplizen aufzustellen zeichnen dieses Buch aus. Einmal angefangen möchte ich es nicht mehr aus der Hand legen.

Eine Leseempfehlung nicht nur für Ostsee-Liebhaber.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

reni74 reni74

Veröffentlicht am 21.04.2019

Ermittlung in Serie

Mit Ostseeangst liefert die Autorin bereits den 14. Fall um ihre Ermittlerin Pia Korittkis von der Lübecker Mordkommission. Ich kannte die Bücher bisher noch nicht, bin aber auch ohne Vorkenntnisse gut ... …mehr

Mit Ostseeangst liefert die Autorin bereits den 14. Fall um ihre Ermittlerin Pia Korittkis von der Lübecker Mordkommission. Ich kannte die Bücher bisher noch nicht, bin aber auch ohne Vorkenntnisse gut durch die Geschichte gekommen.


Im aktuellen Fall findet eine Gruppe Jugendliche während eines Ausflugs, eine abgetrennte Hand in den Resten eines Lagerfeuers. Kurz danach verschwindet die Betreuerin der Gruppe spurlos, und bei ihrer Suche stolpert die Kommissarin über eine Drogenplantage in einer alten Scheune.

Die Autorin beschreibt die verschiedenen Handlungsstränge, die sich alle irgendwie um eine Familie drehen, sehr spannend. Der Leser kann die teils schwierigen Ermittlungen verfolgen, genauso wie die Unstimmigkeiten innerhalb verschiedener Polizeiabteilungen, die nun gezwungenermaßen zusammen arbeiten müssen. Zwischendurch ist da auch noch das Gefühlschaos der Kommissarin zu spüren, die noch immer nicht den Tod ihres Freundes überwunden hat, und ihr schwieriger Spagat zwischen Familie und Beruf.

Das Buch ist sehr vielschichtig, die Autorin öffnet gleich mehrere Schauplätze, ohne genau zu verraten, ob und wie das Ganze in Verbindung zueinander steht. Sie macht das sehr geschickt, ohne das es dem Leser zu unübersichtlich wird. Man wird förmlich zum Spekulieren eingeladen, um am Ende doch wieder überrascht zu werden. Es ist spannend zu lesen, wie sich alle Puzzleteile zu einem Bild formen.

Einen wichtigen Anteil am funktionieren der Geschichte haben die speziellen, aber absolut glaubhaften Nebencharaktere. Hier hat die Autorin ganze Arbeit geleistet.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

wampy wampy

Veröffentlicht am 20.04.2019

Unspektakuläre, aber solide Krimikost

Buchmeinung zu Eva Almstädt – Ostseeangst

„Ostseeangst“ ist ein Kriminalroman von Eva Almstädt, der 2019 bei Bastei Lübbe erschienen ist. Dies ist der vierzehnte Fall für die Kieler Kommissarin Pia Korittki. ... …mehr

Buchmeinung zu Eva Almstädt – Ostseeangst

„Ostseeangst“ ist ein Kriminalroman von Eva Almstädt, der 2019 bei Bastei Lübbe erschienen ist. Dies ist der vierzehnte Fall für die Kieler Kommissarin Pia Korittki.

Zum Autor:
Eva Almstädt absolvierte eine Ausbildung in den Fernsehproduktionsanstalten der Studio Hamburg GmbH und studierte Innenarchitektur in Hannover. Ihr erster Roman Kalter Grund wurde zum Auftakt der erfolgreichen Serie um die Lübecker Kommissarin Pia Korittki. Die Autorin lebt mit Mann und zwei Kindern in Schleswig-Holstein.

Klappentext:
Während eines Ausflugs finden Jugendliche eine menschliche Hand. Die Lübecker Mordkommission ermittelt. In der folgenden Nacht verschwindet die Gruppenleiterin aus der Jugendherberge spurlos. Bei der Suche wird in einem nahe gelegenen Stall ein abgetrennter Unterarm gefunden, doch er gehört nicht zu der verbrannten Hand. Zur gleichen Zeit gerät Kommissarin Pia Korittkis Leben nach dem Tod ihres Freundes immer mehr aus den Fugen. Als ein Konflikt mit Kollegen eskaliert, rät Pias Vorgesetzter ihr zu einer Auszeit. Aber dann bergen Taucher in einem See weitere Leichenteile ...

Meine Meinung:
Nach den tragischen Ereignissen im Vorgängerband geht es diesmal etwas ruhiger zu. Pia hat den Tod ihres Lebenspartners noch nicht ganz überwunden und sie stürzt sich in die Ermittlungen des neuen Falls. Wie gewohnt wechseln sich private und berufliche Passagen ab. Hierbei gelingt es der Autorin ein ausgewogenes Verhältnis zu halten. Ihr Verhältnis zum Chef ist abgekühlt, nachdem sie die Leitungsfunktion ausgeschlagen hat. Er empfiehlt Pia, eine Auszeit zu nehmen. Pia kämpft aber mit der Unterstützung ihrer Kollegen um ihre Beteiligung am Fall. Pia ist keine Superpolizistin, der alles zufliegt, aber sie ist eine akribische Arbeiterin, die auch nachdenkt. Sie kann gut zuhören und entwickelt dann ihre eigenen Ideen, manchmal auch etwas außerhalb der Regeln.
Die Figuren haben Ecken und Kanten und sind gerade deshalb glaubwürdig. Dann betreten auch noch Kollegen des LKA die Bühne, die zuerst recht überheblich wirken. Aber dann raufen sich beide Einheiten zusammen und bringen es zu einer vernünftigen Zusammenarbeit. Gerade dies gefällt mir, weil es einfach normal ist. Die Grundstimmung ist wieder recht trübe, weil viele der beteiligten Personen mit mehr oder weniger vielen Problemen zu kämpfen haben, die sie recht unglücklich erscheinen lassen. Der Fall selber ist kompliziert und es gibt eine Reihe falscher Fährten. Die sympathische Ermittlerin bleibt aber am Ball. Auch im privaten Umfeld gibt es kleine Fortschritte, aber auch den ein oder anderen Rückschlag.
Die Autorin reißt viele Themen an, die nicht alle zu Ende diskutiert werden. Die heile Welt ist nicht das Thema der Autorin, eher zerrüttete Familien und Menschen mit Beziehungsproblemen. Trotzdem habe ich mich mit dem Buch gut unterhalten gefühlt. Der weitgehende Verzicht auf spektakuläre Szenen passt sehr gut zum Stil des Buches. Dafür punktet das Buch mit viel Atmosphäre und einer Hauptfigur, die allen Widrigkeiten zum Trotz ihren eigenen Weg geht. Auch bleibt es durchgehend spannend, weil man wissen möchte, wie es weitergeht.

Fazit:
Ein atmosphärisch dichter Krimi mit einer sympathischen Hauptfigur und einer interessanten Geschichte. Im Mittelpunkt stehen die kleinen Dinge und das Beziehungsgeflecht der beteiligten Personen. Mir hat das Buch gut gefallen und ich vergebe vier von fünf Sternen (85 von 100 Punkten). Wer ruhige und atmosphärisch dichte Krimis mag, wird mit diesem Buch gut bedient.

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Kastainenecker Kastainenecker

Veröffentlicht am 19.04.2019

Pia Korittkis 14., absolut spannender Fall

Während sich Kommissarin Pia Korittki in Eva Almstädt’s vierzehnten Kriminalroman „Ostseeangst“ in ihre Arbeit stürzt, um sich von dem schmerzlichen Verlust ihres Freundes Lars abzulenken, entdeckt Becca ... …mehr

Während sich Kommissarin Pia Korittki in Eva Almstädt’s vierzehnten Kriminalroman „Ostseeangst“ in ihre Arbeit stürzt, um sich von dem schmerzlichen Verlust ihres Freundes Lars abzulenken, entdeckt Becca Merthien im Verlauf ihrer Wanderkajaktour mit einigen Jugendlichen, eine abgetrennte Hand. Zunächst kann die Polizei weder etwas zum Verbleib des dazugehörigen Körpers entdecken, noch die Identität des Verstümmelten ermitteln. Zu allem Überfluss verschwindet schließlich auch noch Becca Merthien als wichtige Zeugin und Pia wird in diesem Zuge auf weitere Vermisstenfälle aufmerksam. Währenddessen versucht sie die Bewohner des in der Nähe gelegenen Dorfes wenigstens ein wenig zur Mitarbeit zu bewegen und stößt dabei auf den von Geheimnissen und Ungereimtheiten nur so brodelnden und offensichtlich in Familienstreitigkeiten verstricken Bauernhof der Familie Schuster.


Für mich ist das nicht nur das erste Buch der Autorin Eva Almstädt gewesen, sondern auch der erste Fall Pia Korittkis, den ich mitverfolgt habe, weshalb ich völlig unvoreingenommen an das Buch herangehen konnte. Schon als ich das Buch schließlich in den Händen gehalten habe, hat mich das Cover mit seinem starken Kontrast zwischen dem Orange des Namens der Autorin und den finsteren Wolken des Hintergrundbildes – was eine düstere, spannende, absolut zur Handlung passende Atmosphäre schafft – überzeugt.
Schon das erste Kapitel begann für mich spannend und zwar in einer Form, welche die Autorin dass gesamte Buch durchgehalten hat. Sehr lobenswert, weil ich dadurch stetig am lesen geblieben bin und gar nicht die Chance hatte, dass Interesse zu verlieren. Dass erreicht Eva Almstädt zum einen durch den Umstand, dass obwohl ich die ganze Zeit versucht habe, mit Pia zusammen zu ermitteln und vielleicht vor ihr, den Täter zu erraten, ich immer im dunklen tappte. Ich hatte nur eine dumpfe Ahnung, dass meine verdächtige Person ebenfalls ein Geheimnis hütet, was dann aber auf so viele der Charaktere zutraf, dass ich nichts schlechtes vermutete. Es ist der Autorin damit also vorzüglich gelungen, ihr Buch für mich spannend zu halten, mich in die Irre zu führen und mit ihrem Ende zu überraschen. Unterstützt wurde die abwechslungsreiche Ermittlung durch äußerst facettenreichen, authentischen Charaktere, deren jeweiligen Geschichten der Leser erst nach und nach erfuhr, sowie nachvollziehen konnte. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist die Nebenhandlung aus Pia’s Leben, in welchem sie versucht, mit ihrem Verlust aus der Handlung des vorherigen Buches fertig zu werden und dabei trotzdem eine gute Mutter für ihren kleinen Sohn, Felix, zu sein. Diese Situation hat die Geschichte noch einmal aufgelockert und die Spannung zudem weiter gesteigert, aus meiner Sicht. Ein weiterer positiver Aspekt besteht für mich daran, dass man mir als Leser so interessante Einblicke in die Polizeiarbeit gewährte, was die Autorin in ihrer Geschichte nicht nur durch Details einführte, sondern auch durch die Zusammenarbeit Pia’s mit einer anderen Abteilung – die ja nicht immer unkompliziert verlief – unterstrich. Für mich war dadurch der Lesespaß absolut gegeben und ich bin vollkommen zufrieden, mit der Umsetzung des Buches. Es ist sogar eher so, dass ich, als ich den Klappentext las, mit viel weniger Spannung und so interessanten Charakteren gerechnet hätte.


Zusammenfassend kann ich dieses Buch wirklich empfehlen, zumindest, wenn man Spaß an Krimis mit überraschenden Wendungen, die aber auch immer wieder durch alltägliche Situationen aus dem Leben der Ermittlerin aufgelockert werden, hat und gerne in die alltägliche Polizeiarbeit verschiedener Bereiche blicken möchte. Dabei ist es nicht mal zwingen nötig, die Bände in einer Reihenfolge zu lesen, da das Buch in sich abgeschlossen ist und ich zu keiner Zeit das Gefühl hatte, viel aus dem vorherigen Handlungen verpasst zu haben.
Eva Almstädt’s Krimi ist spannend, abwechslungsreich und überraschend, also absolut empfehlenswert!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Leseratte83 Leseratte83

Veröffentlicht am 19.04.2019

Toller spannender Krimi

Während eines Ausflugs finden Jugendliche eine menschliche Hand. Die Lübecker Mordkommission ermittelt. In der folgenden Nacht verschwindet die Gruppenleiterin aus der Jugendherberge spurlos. Bei der Suche ... …mehr

Während eines Ausflugs finden Jugendliche eine menschliche Hand. Die Lübecker Mordkommission ermittelt. In der folgenden Nacht verschwindet die Gruppenleiterin aus der Jugendherberge spurlos. Bei der Suche wird in einem nahe gelegenen Stall ein abgetrennter Unterarm gefunden, doch er gehört nicht zu der verbrannten Hand. Zur gleichen Zeit gerät Kommissarin Pia Korittkis Leben nach dem Tod ihres Freundes immer mehr aus den Fugen. Als ein Konflikt mit Kollegen eskaliert, rät Pias Vorgesetzter ihr zu einer Auszeit. Aber dann bergen Taucher in einem See weitere Leichenteile .. (Kurzbeschreibung vom Buch)

Dies ist der 14. Band der Krimireihe. Für mich der erste Band, zwar habe ich sehr fiel guten über diese Reihe gehört und tolle Rezis gelesen, aber irgendwie hatte ich noch keine Zeit ein Buch zu lesen. Das ich aber nach diesem tollen spannenden und überraschenden Krimi sehr bereut habe. Der Schreibstil der Autorin ist gut und flüssig zu lesen. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt, besonders Pia die Ermittlerin hat mir sehr gut gefallen. Spannung ist auch fast von Anfang an da. Die Geschicht startet mit einer Kanutour. Bei der nach kurzer Zeit Abends am Lagerfeuer ein Leichenteil gefunden wird. Pia und ihre Kollegen fangen zu ermitteln an. Dabei weitere Leichenteile gefunden werden, die aber nicht zu einer Leiche gehören. Jetzt fangen die vielen Fragen an. Wer wird wohl hinter allem stecken. Besonders da noch eine Person aus der Kajaktour verschwindet. Aber mehr verrate ich nicht. Lest das spannende Buch. Auch wenn ihr bisher noch kein Buch dieser Reihe gelesen habt, Der Einstieg ist auch für neueinsteige sehr gut. 100 Punkte für die Autorin und ich werde sicherlich jetzt noch weitere Bücher von ihr lesen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Eva Almstädt

Eva Almstädt - Autor
© Olivier Favre

Eva Almstädt, 1965 in Hamburg geboren und dort auch aufgewachsen, absolvierte eine Ausbildung in den Fernsehproduktionsanstalten der Studio Hamburg GmbH und studierte Innenarchitektur in Hannover. Seit 2001 ist sie freie Autorin. Eva Almstädt lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Schleswig-Holstein. 

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