Ostseetod
 - Eva Almstädt - Taschenbuch

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11,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Krimis
414 Seiten
ISBN: 978-3-404-17341-9
Ersterscheinung: 11.03.2016

Ostseetod

Pia Korittkis elfter Fall
Kriminalroman

(18)

"Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen hol ich der Nachbarin ihr Kind"
In einem kleinen Dorf an der Ostsee verschwindet ein elfjähriges Mädchen. Die groß angelegte Suchaktion bleibt erfolglos; angeheizt durch Gerüchte formiert sich eine Bürgerwehr. Kurz darauf wird im Wald die Leiche eines Mannes gefunden – Mord, wie sich herausstellt. Welche Verbindung besteht zwischen dem Toten und dem verschwundenen Kind? War der Tote Laras Entführer? Kommissarin Pia Korittki, selbst Mutter, weiß, dass jede Sekunde zählt. Und dann ist plötzlich ein zweites Mädchen verschwunden ...
Ein neuer Fall für Kommissarin Pia Korittki – Der elfte Band der erfolgreichen Krimi-Reihe von Bestsellerautorin Eva Almstädt! 

Pressestimmen

„Eva Almstädt gelingt wieder ein überaus interessanter und spannender Kriminalroman, den man kaum aus der Hand legen kann. Geschickt zeichnet die Autorin die Charaktere und fängt gekonnt die Stimmung in den Ostseedünen ein.“
„Auch im 11. Fall sorgt Almstädt für einen Spannungsbogen bis zur letzten Seite."

„Und wieder ein Krimi-Leckerbissen der Bestsellerautorin! […] Eine aufwühlende Geschichte, ein gekonnt in Szene gesetztes Personal und nicht wenig Spannung."
„Auch dieser Krimi überzeugt mit Ostseeflair, geheimnisvollen Nächten am Strand und wortkargen Leuten, die gut ein Geheimnis bewahren können."
„Zum Glück verschont Eva Almstädt den Leser mit allzu viel Lokalkolorit. […] Stattdessen konzentriert sie sich darauf, einen spannenden Plot aufzubauen und schlüssige Charaktere zu zeichnen."

Rezensionen aus der Lesejury (18)

susehost susehost

Veröffentlicht am 18.01.2017

spannend und unterhaltsam

Für Pia Korittki läuft es privat derzeit ganz gut. Sie ist mit Lars zusammen und hat nur ein wenig Schwierigkeiten mit Ihrem Chef. Auch die Betreuung ihres Sohnes Felix bekommt sie ganz gut hin, trotz ... …mehr

Für Pia Korittki läuft es privat derzeit ganz gut. Sie ist mit Lars zusammen und hat nur ein wenig Schwierigkeiten mit Ihrem Chef. Auch die Betreuung ihres Sohnes Felix bekommt sie ganz gut hin, trotz des anstrengenden Jobs. Ihr neuer Fall: die kleine Lara verschwindet auf dem Heimweg von einer Freundin. Der Bus, von dem ihre Mutter sie abholen wollte, kam ohne sie an. Pia Korittki und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf.
Als echtes Nordlicht gefallen mit die Romane von Eva Almstedt immer sehr gut. Ich mag das Lokalkolorit. Aber ich mag auch die Charaktere, die sie erschaffen hat. In etlichen Bänden ist mir das Ermittlerteam um Pia ans Herz gewachsen. Aber auch Neueinsteiger finden sich in den abgeschlossenen Storys zurecht. Sehr geschickt baut die Autorin die Spannung auf und hält sie konstant bis zum Ende. Dazu ein flüssig zu lesender Schreibstil, einfach ein handwerklich gut gemachter Krimi!

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sabrina_sbs sabrina_sbs

Veröffentlicht am 09.12.2016

11. Fall, aber man kann auch hier gut einsteigen

Grotenhagen ist ein kleiner beschaulicher Ort in Schleswig-Holstein gewesen, bis die erst 11-jährige Lara entführt wird. Wo ist das Mädchen? Wer steckt hinter dem Verschwinden? Suchen Pia Korittki und ... …mehr

Grotenhagen ist ein kleiner beschaulicher Ort in Schleswig-Holstein gewesen, bis die erst 11-jährige Lara entführt wird. Wo ist das Mädchen? Wer steckt hinter dem Verschwinden? Suchen Pia Korittki und ihr Team einen Entführer oder Mörder? Mitten in den Ermittlungen nehmen Dorfbewohner, die der Polizei nichts zutrauen, die Sache in die eigene Hand und die weiteren Entwicklungen machen es der Polizei nicht leichter…

Der Krimi beginnt langsam und beschaulich, doch schnell nimmt er Fahrt auf und die Spannung fesselt den Leser unheimlich. Man fiebert und hofft mit, schüttelt den Kopf, hält die Luft an und wird zwischenzeitlich in Sicherheit gewogen. Wer hinter all den Vorgängen steckt und aus welchen Gründen die Taten begangen werden, bleibt lange im Dunklen, sodass der Leser zum Miträtseln animiert wird. In manche Falle bin ich auch prompt reingegangen…

Die Dorfstrukturen sind schön ausgearbeitet und recht authentisch. Daneben haben mir die Charaktere wirklich sehr gut gefallen, insbesondere Ermittlerin Pia, deren Privatleben während der Ermittlungen „abrundende“ Rolle. Auch dadurch wird die Geschichte realistischer und ansprechender. Ich bin hier mit dem elften Fall in die Reihe gestartet und hatte keinerlei Verständnisprobleme. Wahrscheinlich hätte ich manchen Charakter etwas besser verstanden, hätte ich die Vorgänger gekannt, aber auch so gab es keinerlei Probleme. Der Schreibstil ist flüssig, die Spannung fast durchweg vorhanden – daher empfehle ich das Buch sehr gerne weiter!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

smartie11 smartie11

Veröffentlicht am 15.09.2016

Pia Korittkis elfter Fall: Ein perfekter „Who Dun It“-Krimi!

Zum Inhalt:
Grotenhagen – ein beschauliches Dorf in Schleswig-Holstein, nur unweit der Ostsee, weit ab vom Trubel und den Gefahren der Welt. Zumindest bis zu dem Tag, an dem die 11jährige Lara Eibholz ... …mehr

Zum Inhalt:
Grotenhagen – ein beschauliches Dorf in Schleswig-Holstein, nur unweit der Ostsee, weit ab vom Trubel und den Gefahren der Welt. Zumindest bis zu dem Tag, an dem die 11jährige Lara Eibholz auf dem Weg nach Hause spurlos verschwindet. Für Ermittlerin Pia Korittki und ihr Team beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und eine nervenaufreibende Ermittlung in einer eingeschworenen Dorfgemeinschaft…


Meine Meinung:

„Ostseetod“ ist der mittlerweile elfte Teil der erfolgreichen „Ostsee-Reihe“ um die Ermittlerin Pia Korittki. Er lässt sich problemlos ohne die Kenntnis der zehn Vorgängerbände lesen und verstehen. Noch mehr Spaß macht es allerdings, wenn man Pias bisherigen Werdegang schon verfolgt hat.

Der Start in diesen Krimi beginnt beschaulich im Dorf Grotenhagen. Zunächst einmal lernt der Leser einige der Grotenhagener kennen. Da gibt es beispielsweise den umtriebigen Antiquitätenhändler, der mit der überambitionierten Ballettlehrerin verheiratet ist und dessen Schwager als gescheiterter Ex-Auswanderer nun in einem kleinen Wohnwagen hinten auf dem Hof lebt. Es gibt den patriarchalischen Gutsherren mit seiner graumäusigen Tochter, den schweigsamen Bauern mit seinem 30jährigen nesthockenden Sohn, das biedere Apothekerpaar mit der flippigen Schwester, den noch nicht zugezogenen Neu-Grotenhagener, der ein altes Haus von zwei Handwerkern instand setzt lässt. In dieser traditionellen Dorfgemeinschaft hat anscheinend jeder mit jedem auf irgendeine Weise mal mehr, mal weniger miteinander zu tun. Etwas verwirrt? So soll es sein!

Anfangs war es für mich ein bisschen schwierig, alle Charaktere auseinander zu halten und zueinander in Bezug zu setzten. Dafür gelingt es Eva Almstädt hierdurch aber auch brillant, einen großen bunten Strauß potenziell Verdächtiger zu präsentieren. Dabei setzt sie ihre einzelnen Charaktere sehr geschickt in Szene und deckt die Verbindungen zwischen ihnen nur in homöopathischen Dosen über den ganzen Verlauf der Story auf.

Dies hat dazu geführt, dass ich während des Lesens so einige Tatverdächtige auf meiner „Liste“ hatte. Aber über mehr als ein bloßes Bauchgefühl bin ich bis kurz vor Schluss an keiner Stelle hinausgekommen, denn eines hat mir in meinem Miträtseln gefehlt: Eine Idee für ein belastbares und nachvollziehbares Motiv! Das allein ist schon eine tolle Leistung für einen Krimiautor. Wenn dann am Ende noch eine überraschende und absolut nachvollziehbare Auflösung präsentiert wird, ist das für mich das Sahnehäubchen auf einem sehr guten Krimi. Und genau das ist Eva Almstädt hier gelungen. Am Ende fügten sich alle Puzzleteile perfekt zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen und ich musste mir leider eingestehen, dass ich einige Puzzleteile nicht als solche erkannt habe. Genau so muss ein guter Who-Dun-It-Krimi sein!

Um den wirklich gelungenen Krimi-Strang in Grotenhagen gewährt uns Eva Almstädt in bewährter Manier daneben tiefe Einblicke in Pia Korittkis Privatleben und in die internen Strukturen der Polizeiarbeit. Gerade hierdurch wirken die Protagonistin so unglaublich authentisch und die Polizeiarbeit so realistisch. Herausforderungen bei der Organisation der Kinderbetreuung, Beziehungsprobleme mit neuen und alten Partnern und nicht zuletzt Machtkämpfe im Dienst. Diese gelungene „Rahmenhandlung“ lockert die eigentliche Story auf, gibt dem Leser Zeit zum Durchatmen und Reflektieren und macht im Kontext der zehn Vorgängerbände so richtig Spaß.

Der Schreibstil Almstädts hat mir ebenfalls mal wieder sehr gut gefallen. Es gelingt ihr problemlos, die Settings eindringlich, individuell und plastisch zu beschreiben, ohne dabei auszuufern. Gleichzeitig schafft sie es durch eine treffende Wortwahl sehr gut, die entsprechende Atmosphäre zu vermitteln. Aber auch der Humor, den Eva Almstädt wohl dosiert und platziert einsetzt, gefällt mir mal wieder sehr gut (Städter auf dem Dorf: „Papa, warum sind die Kartoffeln so schmutzig?“ - „Das ist alles bio“).

FAZIT:
Ein spannender Krimi mit einer sehr sympathischen Ermittlerin, skurrilen Charaktere, einer hohen atmosphärischen Dichte und einem überraschenden, aber sehr stimmigen Finale mit einem passenden Schuss Action und Dramatik. Ein perfekter „Who Dun It“-Krimi zum miträtseln!

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KerstinC KerstinC

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ostseekrimi vom Feinsten

Das Cover zeigt einen düsteren Zugang zum Strand. Über Bohlen gelangt man zum Strand, auf dem Strandkörbe aufgestellt sind. Am Horizont erscheint noch etwas Licht zu sein, doch über einem zieht sich ein ... …mehr

Das Cover zeigt einen düsteren Zugang zum Strand. Über Bohlen gelangt man zum Strand, auf dem Strandkörbe aufgestellt sind. Am Horizont erscheint noch etwas Licht zu sein, doch über einem zieht sich ein Unwetter zusammen. Für mich passt es perfekt zum Buch.

Es ist das erste Buch, das ich von Eva Almstädt lese. Ich muss gestehen, vor der Krimiwoche kannte ich noch nicht einmal ihren Namen. Aber das hat sich zum Glück ja geändert, denn es wird wohl nicht das letzte Buch gewesen sein.

Das Buch startet mit einem kurzen Prolog, in dem man schon einmal erahnen kann, dass es ein Opfer gibt. Und mit viel Fantasie macht man sich auch ein Bild wo es sich befindet. Ich muss sagen, meine Fantasie war sehr viel schrecklicher.

Ostseetod ist schon der Elfte Fall für Pia Korittki. Da habe ich erst gedacht, ob ich da wohl das zwischen menschliche verstehe im Team, weil sich das ja in der Regel von Fall zu Fall aufbaut. So fand ich es sehr schön gelöst, dass im ersten Kapitel Pias Beförderung zur Kriminalhauptkommissarin gefeiert wurde und wie ganz nebenbei mir als Leser die Dienststelle vorgestellt wurde. Und ich auch schon direkt wusste mit wem sie sich versteht und mit wem eher nicht. Einem Leser, der die Vorgängerbücher gelesen hat, wird das nicht weiter stören. Und ein Neu Leser, wie ich ist sofort im Bilde.

Nach der kurzen Einführung ist man direkt im Geschehen. Es verschwinden zwei Mädchen und eine Leiche wird gefunden. Das Dorf setzt auf Nachbarschaftshilfe und alle versuchen zu ergründen wer den wohl für die Taten verantwortlich ist. Sehr schön tappen die Ermittler um Pia immer wieder im dunkeln und versuchen zu ergründen ob und wer von den Dorfbewohnern tatverdächtig ist.

Eva Almstädt verrät uns fast bis zum Schluss nicht wer der Täter ist. Ich muss sagen mit der Wendung hätte ich nicht gerechnet. Ich war sehr begeistert von dem Buch und freue mich auf ein weiteres Lesevergnügen mit Pia Korittki.

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Tinchen13 Tinchen13

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein toller Krimi

Diesen spannenden Krimi habe ich bei einer Leserunde der Bastei Lübbe gelesen. Die Autorin war mir bekannt, aber ich hatte bisher keines ihrer Bücher gelesen. Dies ist der elfte Fall von Pia Korittki – ... …mehr

Diesen spannenden Krimi habe ich bei einer Leserunde der Bastei Lübbe gelesen. Die Autorin war mir bekannt, aber ich hatte bisher keines ihrer Bücher gelesen. Dies ist der elfte Fall von Pia Korittki – der Kriminalkomissarin, die unsere Protagonistin ist. Vorab kann ich schon sagen, dass ich mir mit Sicherheit die anderen 10 Fälle auch kaufen werde:)

Das Cover passt perfekt zu diesem Fall, der sich in dem kleinen Ort Grotenhagen abspielt. Zu Fuß ist es nicht weit zur Ostsee und den Dünen am Strand.
Da dies nicht der erste Fall unserer Protagonistin ist, platzt man bei ihr sozusagen mitten ins Leben. Sie hat einen kleinen Sohn, Felix und einen Lebensgefährten. Zudem einen Partner bei der Polizei – Broders. Ihr aktueller Chef, Rist, kommt nicht mit ihr klar und lässt sie das auch spüren. Auch wenn man die vorherigen Fälle nicht gelesen hat, findet man gut in ihr Leben hinein. Wenn man aber natürlich alle Bände hintereinander liest, hat man nicht nur spannende Kriminalfälle, sondern auch ihre private Geschichte, in die man sich hineinlesen kann.

Zu Beginn diesen Teils, wird ein 12-jähriges Mädchen aus Grotenhagen entführt. Zumindest geht man davon aus, nachdem sie nicht nach Hause kam und eine groß aufgesetzte Suche nach ihr, nichts bringt. Durch diesen Vorfall lernt man dann alle Bewohner dieser skurrilen Dorfgemeinschaft kennen. Vom griesgrämigen alten Mann mit einer etwa 40-jährigen Tochter, die als „alte Jungfer“ gilt, bis hin zu den Familien mit Landwirtschaft, wo tagsüber pausenlos gearbeitet wird, lernt man alle kennen. Skandale bleiben da natürlich nicht aus, wenn man eine so kleine Dorfgemeinschaft unter die Lupe nimmt. Von der Affäre bis zu verschwiegenen Geschehnissen, ist alles dabei. Gekonnt legt die Autorin damit ein paar „falsche Fährten“, denn als Leser versucht man natürlich auch, den Fall zu lösen – vor allem wenn man in einer Leserunde lebhaft diskutiert, wer was getan haben könnte. Als wir dann begonnen ahben, Vermutungen anzustellen, was mit dem kleinen Mädchen passiert sein könnte, geschieht plötzlich ein Mord, der alles durcheinander bringt.

Leider blieben für mich ein paar Fragen ungeklärt, aber insgesamt war es ein gelungener Krimi mit einer sympathischen Protagonistin, der absolut lesenswert ist.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Eva Almstädt

Eva Almstädt - Autor
© Olivier Favre

Eva Almstädt, 1965 in Hamburg geboren und dort auch aufgewachsen, absolvierte eine Ausbildung in den Fernsehproduktionsanstalten der Studio Hamburg GmbH und studierte Innenarchitektur in Hannover. Seit 2001 ist sie freie Autorin. Die Autorin lebt in Hamburg. 

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