Schweigende See
 - Nina Ohlandt - Taschenbuch

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10,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Krimis
525 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17936-7
Ersterscheinung: 27.03.2020

Schweigende See

Nordsee-Krimi

(32)

Am Strand von Sylt wird die Leiche einer Frau gefunden, die erst seit Kurzem auf der Insel lebte. Wer könnte ihr nach dem Leben getrachtet haben, fragt sich Hauptkommissar John Benthien. Denn schon einmal wurde ein Anschlag auf sie verübt. Benthiens Ermittlungen werden komplizierter als gedacht, denn der Mord führt ihn zu einem bislang unbekannten Ereignis der deutsch-deutschen Vergangenheit, das manche Menschen gerne für immer verbergen würden. Und zu seinem Entsetzen spielt auch sein Vater dabei eine nicht unwesentliche Rolle.

Rezensionen aus der Lesejury (32)

Daggy55 Daggy55

Veröffentlicht am 01.08.2020

Benthien ermittelt zum 7. Mal auf Sylt

Das altbewährte Team um John Benthien ermittelt und diesmal ist der Fall sehr verzickt. Die Tote verstarb wohl an einem Herzinfarkt, aber dann wurde die Leiche angezündet. Brigitte kam mit ihrer Schwester ... …mehr

Das altbewährte Team um John Benthien ermittelt und diesmal ist der Fall sehr verzickt. Die Tote verstarb wohl an einem Herzinfarkt, aber dann wurde die Leiche angezündet. Brigitte kam mit ihrer Schwester nach Sylt, weil ihre Gesundheit ihre Eigenständigkeit sehr eingeschränkt hatte. Ihre Schwester wollte sich um sie kümmern, leider musste sie noch einmal zurück nach Wuppertal. Hatte die StiftochterFenja Brigitte mit ihrer Schwester Hannah verwechselt? Dann taucht auch noch Hannahs Sohn auf. Auch er hat eine dubiose Vergangenheit, ist aber jetzt als Kunstmaler aktiv.

Johns Vater ist wie immer unterwegs und reist mit verschiedenen Damen durch die Welt. Der alte Freund und Kollege Tom wohnt wieder mit seiner Freundin und seiner Tochter zusammen und versucht sich mit einem neuen Ohrschmuck durchzusetzten.

Neben der Ermittlungen zum aktuellen Fall lesen wir in einem Tagebuch aus den 1960er Jahren. Es braucht einige Zeit bis die Zusammenhänge klar werden.

Die Autorin hat in dieser Geschichte viel Verwirrungen untergebracht. Einmal die Zusammenhänge zwischen damals und heute, dann sind einige Figuren nicht das, was sie scheinen. Für mich ein wenig zu viel des Guten. Trotzdem ist der Krimi spannend angelegt und gut zu lesen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Squirrel Squirrel

Veröffentlicht am 02.05.2020

Undurchsichtiger Krimi mit hoher Spannung

Eine Leiche wird am Strand gefunden. Wer ist die Tote, die dort anscheinend trapiert wurde und wahrscheinlich woanders getötet wurde.
Für Hauptkommissar John Benthien entwickelt sich ein schwieriger Fall. ... …mehr

Eine Leiche wird am Strand gefunden. Wer ist die Tote, die dort anscheinend trapiert wurde und wahrscheinlich woanders getötet wurde.
Für Hauptkommissar John Benthien entwickelt sich ein schwieriger Fall.
Dinge aus der Vergangenheit des Opfers wollen nicht ans Licht gebracht werden. Mögliche Zeugen schweigen und viele verwehren eine Antwort auf die Fragen nach dem Motiv.
Zusätzlich hat John mit seinem Privatleben zu tun. Seine Freundin Lilly möchte mit ihm zusammenziehen, er sträubt sich noch etwas, was das Ende der Beziehung bedeuten könnte.
Ansonsten sind die 2 ein gutes Team auch beruflich. Sie müssen mit Verwicklungen zurecht kommen und zusätzlichen Problemen. Der Fall wird kniffliger und verworrener für die Ermittler.

Das Cover hat mich angezogen, die schöne Möwe schwebt über dem Meer, das Boot macht neugierig. Dann erst war der Klappentext dran, der mich noch neugieriger gemacht hat. Der Stil ist toll, mir gefällt Nina Ohlandt sehr. Wieder eine Autorin, von der ich noch nichts gelesen habe.
Was ich sehr gut finde, man kann das Buch einzeln lesen, ohne die Vorgänger zu kennen.
Zu Beginn ist ein Personenregister der zuständigen Beamten. Am Ende finden sich weitere Personen, die wichtig in der Geschichte sind. Dies hat mir das Lesen erleichtert, da ich zunächst zu viele Namen im Kopf hatte.
Die Insel Sylt wird sehr schön beschrieben, man möchte sofort die Zehen in den Sand schieben. Die Landschaftsbeschreibungen haben mir sehr gefallen. Es ist ein gutes Maß, ohne schwülstig zu werden. Besonders gefallen mir die Möwen, ab und zu haben die Vögel einen Auftritt.

Das Buch liest sich sehr gut, die Spannung steigert sich allmählich, ohne zwischendurch langweilig oder ausschweifend zu werden. Nach ca. 200 Seiten ist der Spannungsbogen extrem hoch und das Buch wird ein Pageturner. Ich wollte es nicht in einem Rutsch lesen, damit ich nichts verpasse.
Es kommt anders, als man vermutet, der Verlauf der Ermittlungen lassen einen ins Grübeln geraten. Für den Unterhaltungswert ist das prima, so kommt viel Schwung in die Geschichte.

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Honigmond Honigmond

Veröffentlicht am 19.04.2020

Nichts ist, wie es scheint

Zur Buchbeschreibung:
Am Strand von Sylt wird die Leiche einer Frau gefunden, die erst seit Kurzem auf der Insel lebte. Wer könnte ihr nach dem Leben getrachtet haben, fragt sich Hauptkommissar John Benthien. ... …mehr

Zur Buchbeschreibung:
Am Strand von Sylt wird die Leiche einer Frau gefunden, die erst seit Kurzem auf der Insel lebte. Wer könnte ihr nach dem Leben getrachtet haben, fragt sich Hauptkommissar John Benthien. Denn schon einmal wurde ein Anschlag auf sie verübt. Benthiens Ermittlungen werden komplizierter als gedacht, denn der Mord führt ihn zu einem bislang unbekannten Ereignis der deutsch-deutschen Vergangenheit, das manche Menschen gerne für immer verbergen würden. Und zu seinem Entsetzen spielt auch sein Vater dabei eine nicht unwesentliche Rolle.

Mein Leseeindruck:
Da ich bereits einige Bücher der Autorin gelesen habe und immer begeistert war, war ich neugierig, was mich diesmal erwarten würde. Der Schreibstil war wie immer wundervoll. Auch die Handlung von Beginn an spannend, so dass ich wunderbar in das Buch reinkam. Wie immer ist es der Autorin gelungen, durch geschickte Wendungen den Leser immer wieder in die falsche Richtung zu lenken, so dass man am Ende doch ein wenig überrascht war, wer der Täter war und wer das Opfer. Toll fand ich die Rückblicke in die Vergangenheit und die Einblicke in das mysteriöse Tagebuch. Lobend möchte ich noch das gelungene Cover erwähnen, welches für meinen Geschmack sehr gut zur Handlung passt.

Mein Fazit:
Ein gelungener Nordseekrimi mit vielen Überraschungen und Wendungen sowie Spannung bis zum Schluss. Für das gelungene Buch incl. stimmigen Cover vergebe ich 5 Sterne und kann das Buch wärmstens empfehlen.

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Miss_Avocado93 Miss_Avocado93

Veröffentlicht am 19.04.2020

Ein kniffliges Katz-und-Mausspiel

In den Dünen von Sylt wird eine Leiche gefunden, deren Schicksal und Identität schnell geklärt zu sein scheint. Doch neben der eigentlichen Ermittlung muss sich das Team um John Benthien gleich um mehrere ... …mehr

In den Dünen von Sylt wird eine Leiche gefunden, deren Schicksal und Identität schnell geklärt zu sein scheint. Doch neben der eigentlichen Ermittlung muss sich das Team um John Benthien gleich um mehrere Ungereimtheiten kümmern und dabei einen kühlen Kopf bewahren.

Bei dem Buch handelt es sich um den siebten Fall von John Benthien. Da ich selbst bisher keinen der bisherigen Bänder gelesen habe, hatte ich anfangs die Sorge, dass man eventuell zu wenig in die zwischenmenschlichen Beziehungen involviert sein könne und somit Schwierigkeiten hat, das Buch gut und flüssig zu verstehen. Die Sorge wurde mir sehr schnell genommen, das Buch kann wunderbar auch als Einstieg in Benthiens Ermittlerwelt genutzt werden.

Sehr beeindruckt hat mich der durchgehend aufrechterhaltene Spannungsbogen, der vorrangig durch die verschiedenen Nebenschauplätze ermöglicht wird. Durch eben diese rast man nur so durch die Seiten, weil der Durst nach der Gewissheit gestillt werden will. An dieser Stelle möchte ich der Autorin ein großes Lob aussprechen. Ihr ist nicht nur ein hervorragendes Spannungsmaß, sondern auch das Schaffen von sehr liebevoll gestalteten Charakteren gelungen. Jeder Charakter des Buches wird unglaublich lebhaft beschrieben, dies erleichtert das Lesen erheblich und wirkt sich zudem positiv auf den Spaßfaktor aus.

Das Buch lässt sich in zwei Zeitabschnitte einteilen. Zum einen in Benthiens Gegenwart, zum anderen erscheinen immer wieder Tagebucheinträge aus DDR-Zeiten, die den Leser erheblich dazu animieren, über das bisher Gelesene zu grübeln.

Das Cover hat mir persönlich sehr gut gefallen. Einerseits löst es sofort Urlaubsfeeling aus, auf dem zweiten Blick aber auch ein düsteres Gefühl, welches durchaus seine Berechtigung hat.

Durch den Klappentext habe ich mir sofort eine bestimmte Thematik vor mein inneres Auge gerufen, die sich letztendlich nicht bewahrheitet hat. Im Nachhinein hätte ich das Buch lieber gelesen, ohne den Klappentext vorher gelesen zu haben.

Fazit: Das Buch ist absolut empfehlenswert! Besonders das Ende überrascht wahnsinnig und lässt einen auch nach beendigen des Buches noch ein wenig grübeln. Der einfache, aber originelle Schreibstil lässt den Leser die Welt um sich herum vergessen und hat extremen Suchtfaktor. Insgesamt ein sehr gelungenes Buch, welches Lust auf die vorherigen Bücher der Reihe macht.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

goldpet goldpet

Veröffentlicht am 19.04.2020

Spannender Krimi

Klappentext::
Am Strand von Sylt wird die Leiche einer Frau gefunden, die erst seit Kurzem auf der Insel lebte. Wer könnte ihr nach dem Leben getrachtet haben, fragt sich Hauptkommissar John Benthien. ... …mehr

Klappentext::
Am Strand von Sylt wird die Leiche einer Frau gefunden, die erst seit Kurzem auf der Insel lebte. Wer könnte ihr nach dem Leben getrachtet haben, fragt sich Hauptkommissar John Benthien. Denn schon einmal wurde ein Anschlag auf sie verübt. Benthiens Ermittlungen werden komplizierter als gedacht, denn der Mord führt ihn zu einem bislang unbekannten Ereignis der deutsch-deutschen Vergangenheit, das manche Menschen gerne für immer verbergen würden. Und zu seinem Entsetzen spielt auch sein Vater dabei eine nicht unwesentliche Rolle.

Das war mein erstes Buch von Nina Ohlandt und ich muss sagen es hat mir unheimlich gut gefallen.
Immer wenn ich gedacht habe - jetzt weiß ich wer der Täter ist- tauchte ein neuer Verdächtigter auf. Die Spannung war gut aufgebaut und auf fast alle Kapittel verteilt.

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© Bastei Lübbe

Autor

Nina Ohlandt

Nina Ohlandt - Autor
© Andrea Schönwandt

Nina Ohlandt wurde in Wuppertal geboren, wuchs in Karlsruhe auf und machte in Paris eine Ausbildung zur Sprachlehrerin, daneben schrieb sie ihr erstes Kinderbuch. Später arbeitete sie als Übersetzerin, Sprachlehrerin und Marktforscherin, bis sie zu ihrer wahren Berufung zurückfand: dem Krimischreiben im Land zwischen den Meeren, dem Land ihrer Vorfahren.

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