Tante Poldi und die Schwarze Madonna
 - Mario Giordano - PB

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15,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Paperback
Krimis
384 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-431-04115-6
Ersterscheinung: 29.03.2019

Tante Poldi und die Schwarze Madonna

Kriminalroman

(42)

Lecktsmiamarsch, Poldis Geburtstag steht vor der Tür! Blöderweise sieht es nicht so aus, als ob sie den überleben würde. Denn als in Rom eine junge Ordensschwester vom Dach des Apostolischen Palastes stürzt, gerät die Poldi höchstpersönlich unter Verdacht. Einziger Hinweis auf den Täter: eine Schwarze Madonna. Und diesmal hat es die Poldi mit sehr gefährlichen Leuten zu tun. Als sich dann noch in Torre Archirafi auf einmal alle von ihr abwenden, reicht es ihr. Krachledern, mit Perücke und tüchtig Dings stürzt die Poldi sich in einen neuen Fall und gerät mit dem Commissario ihres Herzens voll ins Visier der Mörder ...

Rezensionen aus der Lesejury (42)

Ninchen90x Ninchen90x

Veröffentlicht am 14.08.2019

Tante Poldi legt los

Klappentext:
Lecktsmiamarsch, Poldis Geburtstag steht vor der Tür! Blöderweise sieht es nicht so aus, als ob sie den überleben würde. Denn als in Rom eine junge Ordensschwester vom Dach des Apostolischen ... …mehr

Klappentext:
Lecktsmiamarsch, Poldis Geburtstag steht vor der Tür! Blöderweise sieht es nicht so aus, als ob sie den überleben würde. Denn als in Rom eine junge Ordensschwester vom Dach des Apostolischen Palastes stürzt, gerät die Poldi höchstpersönlich unter Verdacht. Einziger Hinweis auf den Täter: eine Schwarze Madonna. Und diesmal hat es die Poldi mit sehr gefährlichen Leuten zu tun. Als sich dann noch in Torre Archirafi auf einmal alle von ihr abwenden, reicht es ihr. Krachledern, mit Perücke und tüchtig Dings stürzt die Poldi sich in einen neuen Fall und gerät mit dem Commissario ihres Herzens voll ins Visier der Mörder ..

Meinung:
"Tante Poldi und die schwarze Madonna" von Mario Giordano war mein erstes Buch des Autors und von Tante Poldi.
Die Charaktere haben mir von Anfang an gut gefallen und waren mir sofort sympathisch.
Gerade die Weggefährten von Tante Poldi fand ich sehr gut ausgewählt und die Dialoge mit dem Tod himself sehr amüsant. Aber ich denke dies muss man mögen :)
Ich hatte keinerlei Probleme in das Buch zu finden und auch die Beziehungen der Personen zueinander war für mich Neuling verständlich.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, nach dem 4. Kapitel habe ich die kurze Einführung in die Kapitel weggelassen und direkt mit den Kapiteln angefangen.
Man muss den Dialekt der Poldi und auch ihre Art mögen, dass einem das Buch gefällt. Die Krimihandlung war vorhanden, aber hauptsächlich die zwischenmenschlichen Beziehungen um und mit der Poldi von Bedeutung.

Fazit:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und hat mich sehr gut unterhalten. Poldi finde ich erfrischend witzig und wer mit oben beschriebenen Sachen klar kommt, sollte unbedingt etwas von Tante Poldi lesen.

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schlossherrin schlossherrin

Veröffentlicht am 20.07.2019

Tante Poldi und die Schwarze Madonna

Die ist inzwischen der vierte Band um Tante Poldi und ihre kriminaltechnischen Machenschaften. Und wieder einmal erleben wir hier Poldi, waschechte Bayerin, wohnhaft in Sizilien mit ihren derb bayerischen ... …mehr

Die ist inzwischen der vierte Band um Tante Poldi und ihre kriminaltechnischen Machenschaften. Und wieder einmal erleben wir hier Poldi, waschechte Bayerin, wohnhaft in Sizilien mit ihren derb bayerischen Flüchen und ihrer bildhaften Ausdruckweise. Ihr wird ein Video gezeigt über eine Teufelsaustreibung. Die Frau stößt dabei mit Poldis Stimme bayerische Flüche aus. Poldi kennt diese Frau nicht. Dann wird eine Nonne vom Balkon im Vatikan hinabgestoßen. Natürlich beginnt Poldi sofort zu ermitteln und macht auch vor dem Papst nicht halt. Dabei wird sie in Intrigen und Machenschaften der katholischen Kirche verwickelt und gerät selbst in Lebensgefahr und in Verdacht und landet sogar in U-Haft. Aber wie stets ist ihr Geliebter, Commissario Montana wie immer zur Stelle. Ein Buch, das voller Verwirrungen und Ränkeschmiede ist. Eins ist klar: Entweder man liebt diese Bücher über Donna Poldi oder man kann mit ihnen überhaupt nichts anfangen. Aber man muß Donna Poldi ins Herz schließen, 60jährig, barocke Figur, schwarze Perücke. liebt Alkohol und Sex, ists unkonventionell und schnell mit Flüchen. Man mag sagen, dass in diesem Buch so manchens überspitzt dargestellt wurde, aber dies gehört dazu und gibt dem Geschriebenen erst recht seine Würze. Eine wirklich lustige Unterhaltung. Mögen wir mal warten, in welche Situation Poldi im nächsten Buch kommt. Das Cover zeigt wie gewohnt Poldi mit der schwarzen Perücke und einem Tupfenkleid. Unterhaltung auf Bayerisch-Sizilianisch.

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Virgiliaf Virgiliaf

Veröffentlicht am 26.06.2019

Tante Poldi und die schwarze Madonna

Wieder einmal schafft Poldi sich als Kriminalagentin in ingeklärte Mordfälle einzumischen. Auf ihre besondere Art als bayerische Urgewalt. Es gibt viel zu Schmunzeln über die energische Weise der Tante ... …mehr

Wieder einmal schafft Poldi sich als Kriminalagentin in ingeklärte Mordfälle einzumischen. Auf ihre besondere Art als bayerische Urgewalt. Es gibt viel zu Schmunzeln über die energische Weise der Tante Poldi die auch hier wieder für große Überraschungen sorgt. Auch ihr Liebhaber Vito Montana der Kommissar ist wieder dabei. Die Liebe der Beiden wird immer heftiger und inniger. Sogar mit dem Papst macht sie Bekanntschaft, als sie sozusagen über in stolpert. Der Papst steht ihr sogar bei ihrer Recherche zur Seite, da der Fall eng mit dem Vatikan verbunden ist. Ein toller Roman der mit viel Humor daherkommt. Nur die Szenen mit dem Tod waren etwas drüber. .

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beastybabe beastybabe

Veröffentlicht am 11.05.2019

Dämonisch gut ...

Schon zum vierten Mal erzählt uns der im Leben etwas planlose Neffe von Poldi ein weiteres Abenteuer, wobei er seiner Tante nicht immer alles so richtig glauben kann.
Poldi ist eine echte bayerische ... …mehr

Schon zum vierten Mal erzählt uns der im Leben etwas planlose Neffe von Poldi ein weiteres Abenteuer, wobei er seiner Tante nicht immer alles so richtig glauben kann.
Poldi ist eine echte bayerische Naturgewalt auf zwei Beinen, die sich gern lautstark bemerkbar macht, obwohl man sie rein optisch schon kaum übersehen kann – getreu ihrem Lebensmotto „Dezenz ist Schwäche“. Sie ist mit einem tollen italienischen Commissario liiert, wirft aber trotzdem gern mal das ein oder andere Auge auf männliche Verlockungen.

Im neuen Fall wird es sehr geheimnisvoll und das liegt nicht nur daran, dass Poldi wieder mit dem Tod persönlich ein Gläschen Wein trinkt und folgenschwere Wetten abschließt. Sie wird mit einem Exorzismus in Rom in Verbindung gebracht, denn die Besessene soll mit ihrer Stimme gesprochen haben … Poldi als Dämon? Das geht nun doch zu weit und so setzt sie natürlich alles daran, die wahren Hintergründe zu erforschen und ihren guten Namen wieder reinzuwaschen. Dass davon weder ihr Freund, noch die Verantwortlichen im Vatikan besonders begeistert sind, stört Poldi überhaupt nicht. Sie stürzt sich Hals über Kopf in Ermittlungen, die sie am Ende in tödliche Bedrängnis bringen …

Mario Giordanos Schreibstil ist einfach toll, er unterhält seine Leser mit humorvollen, lebendigen Beschreibungen von Land und Leuten und er hat sich einen echt verzwickten Kriminalfall ausgedacht. So spürt man nicht nur die fesselnde Spannung, sondern bekommt auch immer gleich Lust auf Urlaub im sonnigen Süden.
Seine Charaktere sind bunt, vielfältig, emotional und zumeist sehr liebenswürdig. Poldi, ihr Neffe und Commissario Montana sind Sympathieträger, mit denen man gerne mitfühlt.
Erst so nach und nach kristallisiert sich die ganze Tragweite des Verbrechens heraus, mit dem Poldi diesmal zu tun hat. Es wird sehr persönlich für sie und oft weiß sie nicht, wem sie noch vertrauen kann. Prima durchdacht und am Schluss stimmig aufgelöst.

Wir erfahren in diesem Band auch einiges über Poldis Vergangenheit und Kindheit und das Ende hält auch noch eine echte Überraschung bereit, über die ich mich sehr gefreut habe.
Eine wirklich tolle Reihe mit viel Humor, Emotionen und einer liebenswürdig urbayerischen Hauptfigur, die ihre Wurzeln auch in ihrer neuen Heimat Sizilien nie vergisst.

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Leseleidenschaft Leseleidenschaft

Veröffentlicht am 08.05.2019

Eine tolle Idee, aber leider zuviel "Drumherum"

Auf diesen Mundartkrimi hatte ich mich richtig gefreut. Ich habe den Klappentext gelesen und dachte mir, dieses Buch kann nur gut werden.

Es beginnt auch ganz interessant, im Prolog nimmt ein Exorzismus ... …mehr

Auf diesen Mundartkrimi hatte ich mich richtig gefreut. Ich habe den Klappentext gelesen und dachte mir, dieses Buch kann nur gut werden.

Es beginnt auch ganz interessant, im Prolog nimmt ein Exorzismus eine sehr ungewohnte Wendung. Der erste Abschnitt begann für mich dann schon leicht holprig, da die Dialoge zum Teil sehr bayrisch sind und man zu dem mit diversen Informationen gefüttert wird. Wahrscheinlich ist es einfacher für jemanden, der die vorherigen Bände bereits gelesen hat. Aber damit könnte ich mich sogar ganz gut arrangieren, wenn die Handlung mich mitreißen würde. Das ist hier leider nicht durchgängig der Fall gewesen. Im Großen und Ganzen erzählt Tante Poldi ihrem Neffen die Geschichte. Bis zum Schluss habe ich nicht verstanden, wieso dieser Neffe überhaupt eingebaut wurde. Denn ihm, seinem Liebesleben und seinem Autorendasein werden auch etliche Textstellen gewidmet, die meinen Lesefluss bezüglich des Krimis teilweise empfindlich ins Stocken gebracht haben. Man musste immer sehr aufpassen wer gerade was erzählt und worum es ging. Gedanklich nahezu mit dem Buch abgeschlossen habe ich dann, als der Tod ins Spiel kam. Damit meine ich jetzt nicht, dass irgendjemand gestorben ist (kann man bei einem Krimi fast erwarten). Nein, Gevatter Tod zeigt sich Tante Poldi und vergibt quasi Haltungsnoten. Dieser Wendung konnte ich ehrlich gesagt überhaupt nichts abgewinnen, im Nachhinein hätte man auch komplett darauf verzichten können.

Der eigentliche Krimi ist gar nicht so schlecht, verliert aber ungemein durch die zahlreichen Nebenkriegsschauplätze und Handlungssprünge. Für meinen Geschmack wäre hier weniger deutlich mehr gewesen. Denn Poldi mit ihrem losen Mundwerk ist schon eine echte Granate.

Der Schreibstil ist eigentlich ganz witzig, wenn man denn gern auch mal etwas skurrile und sehr handfeste Dialoge mag. Ich kann mir dieses Buch übringes grundsätzlich sehr gut als Hörbuch vorstellen. Aber das nützt alles nichts, wenn die Handlung selbst zwischendurch an Spannung verliert.

Vielleicht muss man ein echter Fan dieser Reihe sein, um dieses Buch zu lieben. Das macht es allerdings nicht gerade massentauglich. Aber wie immer und überall sind die Geschmäcker ja verschieden und die Angänger der 1. Stunde sehen dieses Buch vielleicht mit ganz anderen Augen.

Fazit: Eine gute Idee und knackige Dialoge - leider verliert das Buch für mich sehr durch die Zeitsprünge und unwichtigen Nebenkriegsschauplätze.

Vielen Dank an den Bastei Lübbe Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde hierdurch selbstverständlich nicht beeinflusst.

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Autor

Mario Giordano

Mario Giordano - Autor
© FinePic

Mario Giordano, geboren 1963 in München, schreibt Romane, Jugendbücher und Drehbücher (u.a. "Tatort", "Schimanski", "Polizeiruf 110", "Das Experiment"). Bei Bastei Lübbe ist er mit der Apocalypsis-Trilogie und vor allem mit seiner Krimireihe um die charismatische Tante Poldi sehr erfolgreich. Giordano lebt in Berlin.

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