Tante Poldi und die sizilianischen Löwen
 - Mario Giordano - Taschenbuch

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10,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Krimis
368 Seiten
ISBN: 978-3-404-17414-0
Ersterscheinung: 15.04.2016

Tante Poldi und die sizilianischen Löwen

Kriminalroman

(20)

Meerblick. Sonne. Ruhe. Mehr will Poldi nicht, als sie kurz nach ihrem sechzigsten Geburtstag von München nach Sizilien zieht. Aber dann verschwindet Valentino, der Poldi in Haus und Garten ausgeholfen hat, spurlos. Ist er etwa in die Fänge der Mafia geraten? Poldi macht sich auf die Suche – und kreuzt dabei schon bald den Weg des attraktiven Commissario Montana. Der will zwar nicht, dass Poldi ihre Nase in den Fall steckt, aber wenn ein bayerischer Vulkan erst mal ausbricht, ist er kaum zu stoppen ...   

 

Pressestimmen

„Autor Mario Giordano nimmt mit auf eine unterhaltsame Reise von München nach Italien. Bayerische Mundart trifft Dolce Vita."

Rezensionen aus der Lesejury (20)

Rose75 Rose75

Veröffentlicht am 28.05.2019

Tante Poldi wirbelt die sizilianische Provinz auf

Kurz nach ihrem 60. Geburtstag zieht Poldi Bilanz und kommt zum Schluss, dass sie eigentlich nichts mehr am Leben reizt und sie ihre letzten Tage in der sizilianischen Sonne verbringen will. Sie gibt in ... …mehr

Kurz nach ihrem 60. Geburtstag zieht Poldi Bilanz und kommt zum Schluss, dass sie eigentlich nichts mehr am Leben reizt und sie ihre letzten Tage in der sizilianischen Sonne verbringen will. Sie gibt in München alles auf und lässt sich von ihrem Neffen nach Sizilien fahren. Dort will sie sich am Meer zu Tode saufen.

Doch das Schicksal macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Der Tod eines jungen Sizilianers und das Auftauchen eines sehr attraktiven Commissario, beschäftigen sie so, dass an Tod gar nicht mehr zu denken ist. Vorerst

Die Handlung selber ist nicht unbedingt die spannendste, aber für mich auf jeden Fall eine gute Unterhaltung.

Philipp Moog hat mir als Sprecher hervorragend gefallen, er verleiht der Geschichte was richtig gschert-bayerisches.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

sommerlese sommerlese

Veröffentlicht am 04.07.2018

Cozy Crime mit Cosa Nostra und italienischer Lebensart

Mit 60 Jahren zieht Poldi nach dem Tod ihres Mannes von München in seine sizilianische Heimat, um Meerblick, Sonne und Ruhe zu geniessen. Ihre Familie lässt diese Ruhe nicht zu, das Dolce Vita tobt sozusagen ... …mehr

Mit 60 Jahren zieht Poldi nach dem Tod ihres Mannes von München in seine sizilianische Heimat, um Meerblick, Sonne und Ruhe zu geniessen. Ihre Familie lässt diese Ruhe nicht zu, das Dolce Vita tobt sozusagen und Poldi macht temperamentvoll mit.
Als ihr Gärtner Valentino spurlos verschwindet, vermutet Poldi die Mafia dahinter und macht sich auf die Suche. Dabei kreuzt schon bald der attraktive Commissario Montana ihren Weg.

Dieser Kriminalroman führt den Leser tief in die sizilianische Seele und lässt italienische Lebensart munter sprudeln. Aber dank Poldi mischen sich auch bayrische Worte in Form von wahren Fluchtiraden in die Geschichte hinein.
Dadurch gewinnt man den Eindruck, einer deutschen Miss Marple bei den Ermittlungen in Sizilien zu folgen.

Der Erzähler ist der unproduktive Neffe Poldis, der eigentlich einen Roman schreiben will, aber nicht so recht voran kommt. Als Vorlage könnte ihm eigentlich dieser Fall dienen, aber über seine Berichterstattung kommt er scheinbar nicht hinaus. Er ist der stille Beobachter der Szenerie und dabei kommt man ihm nicht richtig nahe, seine erfrischende Ansicht des Geschehens aber ist sehr gelungen.

Poldi ist eine echte Pfundsfrau, trinkfest, liebenswert und sympathisch und mit ihrem bayrischen Mundwerk manchmal auch recht deftig. Sie besitzt trotz ihres Alters noch genügend Anziehungskraft auf die Männer und das nutzt sie auch mal aus. In erster Linie hilft ihr das auch beim Ermitteln, denn ihrem unwiderstehlichen Charme erliegen so einige Sizilianer und Stück für Stück tastet sie sich im vorliegenden Fall vorwärts. Dabei kann der Leser munter miträtseln und durch gekonnte Situationskomik kommt keine Langeweile auf.

Die heitere Erzählweise Giordanos wird mit derben Sprüchen und Flüchen aus Poldis Mund aufgemischt und so entsteht ein durchgängig humorvoller Wohlfühlkrimi mit sizilianischem Lebensgefühl. Der Autor zeigt uns sizilianisches Lebensgefühl und verschweigt auch negative Seiten nicht. Dabei lernt man so einiges über Sizilien, seine Entstehung, Blütezeit und über die Produktion in den Schwefelminen, aber auch die kulinarischen Einblicke sind vielfältig und appetitanregend.


Dieser Krimi ist vielleicht nicht der spannendste, aber mit seinem rätselhaften Mord und den vielschichtigen Personen hat man so seinen Spaß. Besonders die schillernde Poldi ist ein Garant für lustige Unterhaltung und das Leben auf Sizilien wird so temperamentvoll beschrieben, wie man es Tür an Tür mit dem Aetna auch erwartet. Feurig und heiß!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

aly53 aly53

Veröffentlicht am 20.06.2018

Ein wunderbarer Roman um Tante Poldi und ihren ersten Fall auf Sizilien

Kurz nach ihrem 60. Geburtstag zieht Tante Poldi mit vollem Namen Isolde Oberreiter von München nach Sizilien.
Ach das Leben könnte so schön sein.
Als kurz nach ihrer Umsiedelung Valentino verschwindet, ... …mehr

Kurz nach ihrem 60. Geburtstag zieht Tante Poldi mit vollem Namen Isolde Oberreiter von München nach Sizilien.
Ach das Leben könnte so schön sein.
Als kurz nach ihrer Umsiedelung Valentino verschwindet, der Poldi im Haus zur Hand gegangen ist.
Packt Poldi der Spürsinn und sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.
Poldi ist wie eine Naturgewalt, die man nicht stoppen kann.
Kurz darauf lernt sie auch schon Comissario Montana kennen und er bringt ihr Blut gehörig in Wallung.
Poldi stößt bei ihren Ermittlungen in ein Wespennest und gerät dabei selbst in Gefahr…

Das ist mal ein völlig anderer Kriminalroman als ich es gewohnt bin.
Tante Poldi verzaubert vom ersten Moment an, mit ihrer schwarzen Perücke und ihrem roten Kleid bringt sie auf Sizilien alles durcheinander.
Tante Poldi liebt jeder, denn sie hat ihren ganz eigenen Charme.
Im Laufe des Buches , hat sie mir so manchen Lacher entlockt. Sie hat so ihre ganz eigene Art den Dingen auf den Grund zu gehen und ihr Spürsinn ist wirklich unverwechselbar.
Eine weitere wichtige Person ist hier Comissario Montana, der Poldis Nerven zum vibrieren bringt.
Aber es ist natürlich nicht immer alles so einfach wie es scheint.
Von Anfang an, ist der Roman recht spannend gehalten.
Zwischendrin bekommen wir immer mal wieder den Zauber von Sizilien zu spüren. Seine kulinarischen Genüsse, das Land und auch die malerische Umgebung. Einfach traumhaft.
Man hatte das Gefühl , man befinde sich selbst dort.
Obwohl der Roman wirklich vor Humor nur so strotzt, wird das wesentliche nicht aus den Augen verloren.
Einige ernstere Themen kommen hier zur Sprache, die mich wirklich berührt haben, aber auch nachdenklich zurückließen.
Aber wir erfahren auch die Geschichte von Sizilien und das hat mir sehr gut gefallen.
Gegen Mitte des Buches wurde es dann richtig spannend und das Ende hat mich wirklich überrascht, damit hätte ich dann doch nicht gerechnet.
Dieses Buch zeigt uns auch mal wieder, dass jeder sein Geheimnis hat.
Stille Wasser sind ja bekanntlich tief, so auch hier.
Tante Poldi hat mich nachhaltig beeindruckt und ich bin gespannt, ob es vielleicht noch einen Teil geben wird.
Tante Poldi muss man einfach erleben. Sie ist so herrlich erfrischend, dass das Lesen einfach nur ein Genuss ist.
Insgesamt fand ich die Charaktere sehr gut dargestellt, im Laufe der Geschichte erfahren wir auch viel über Tante Poldi und ihre liebe Verwandtschaft. Das hat mir gut gefallen. Denn so bekam man ein Gespür für Land und Leute.
Die Geschichte wird uns von Tante Poldis Neffen erzählt. Ich hatte , da so meine Zweifel, ob da nicht die Tiefgründigkeit verloren geht. Aber nein, das tat sie nicht. Ich fand diesen Blickwinkel sehr interessant, denn es verschaffte völlig neue Perspektiven.
Die einzelnen Kapitel sind wunderbar gestaltet, das hat einfach zu der Geschichte gepasst und gibt ihr etwas liebevolles.
Die einzelnen Kapitel haben eine mittlere Länge.
Der Schreibstil des Autors ist fließend und sehr einnehmend, so daß man eigentlich in einem Rutsch durch ist.
Das Cover und auch den Titel finde ich überaus passend zum Buch gewählt.

Fazit:
Ein wunderbarer Roman um Tante Poldi und ihren ersten Fall auf Sizilien.
Liebevoll gestaltete Charaktere und eine spannende Handlung hinter der Kulisse Siziliens lässt das Herz höher schlagen und so manchen unvergesslichen Moment erleben.
Das Buch glänzt vor Humor und hat seinen ganz eigenen Charme, ohne dabei jedoch das Wesentliche aus den Augen zu verlieren.
Eine klare Leseempfehlung.
Wer Tante Poldi nicht erlebt, der verpasst was.

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SABO SABO

Veröffentlicht am 18.12.2017

Namasté, Poldi! Namasté, Mario Giordano!

Mario Giordano - "Tante Poldi und die sizilianischen Löwen" - Lübbe

In ihrer Heimatstadt München hält die 60jährige Poldi nichts mehr, sie zieht zu den Verwandten ihres verstorbenen Mannes - dem ... …mehr

Mario Giordano - "Tante Poldi und die sizilianischen Löwen" - Lübbe

In ihrer Heimatstadt München hält die 60jährige Poldi nichts mehr, sie zieht zu den Verwandten ihres verstorbenen Mannes - dem Peppe - nach Sizilien.
Poldi war kein Kind von Traurigkeit, und alles auszuleben hat sie wohl nie bereut, die Stones, die 68ger, Sex, Demos and Rock´n Roll, eine Oberreitner, die der Obermayer in nichts nachstand..
Doch die Jahre sind ins Land gegangen und mit ihnen die Schwermut, die Poldi hat sich nie was leicht g´macht, obwohl ihr alles leicht fiel, hat ihr Leben so gelebt, wie alle berühmten letzen Tage, die sie, so hat sie es beschlossen, unter der Sonne Siziliens verbringen will.
Reichlich Alkohol soll diesen Prozess beschleunigen..
Ihrer Lebenphilosophie nach, muß das Haus ein "guter Ort" sein, Meerblick mit Dachterrasse - quasi eine Ruine - man muss halt was dran machen. Der junge Valentino, der ihr dabei behilflich ist, wird von ihr, ermordet aufgefunden. Jemand hat sein junges Leben ausgelöscht, das kann Poldi nicht akzeptieren und gibt ein Versprechen. Der Plan vom "totsaufen" unter Palmen, wird erst mal verschoben.
Das Ermitteln aus Gerechtigkeit hat die Tochter eines Polizisten im Blut. Ihre drei Schwägerinnen und Schwager Martino, nebst Hund Totti stehen Poldi mit "Spaghetti" und topografischen Kenntnissen treu zur Seite.
Die "Donna Poldina" war immer ein heisser Feger und ein Blick auf die "Bella Figura" von Commissario Vito Montana entfacht erneut ihre angeheirateten sizilianischen Wurzeln.
Die Poldi hat ihn ins Visier genommen, die Funken sprühen und diesmal ist es nicht der Ätna..

Erzählt wird die Geschichte von Poldis Neffen, ein zukünftiger "Mega-Seller", wenn er nur erst mal seiner Schreibmaschine die richtigen Worte "zuflüstert"..
Alles was seine Tante Poldi angeht, überhaupt alle Figuren, umschreibt er liebevoll und sanft, mit Tiefgang, Witz und Wohlfühl-Ironie..Er erzählt von einer warmherzigen Seele, die im Leben viel Freude hatte und auch verbreitet hat, aber auch wegen ihrer Schwermut viel zu kämpfen hatte und immer "pfeilgrad" blieb. Ihr Temperament scheint in Sicilia, der Heimat der Vulkane, gut aufgehoben.
Poldi ist nicht nur eine Knalltüte, die immer auf Krawall gebürstet ist, sie ist auch gescheit, großzügig und kontaktfreudig, jeder mag sie, selbst der "Mörder", den sie jagt, erliegt ihrem Charme..bis zu einem gewissen Maße..
Pilzesuchen mit Hund Totti, Skelette finden, fotografierte Verkehrspolizisten, Grappas unter Verwandten und winkende Martinis, indische Grußformeln und ein Mosaik, so schwefelig, wie das Mordmotiv..
Ein Buch, nicht nur zum Lachen und Schmunzeln, sondern auch zum Nachdenken..
Ich bin begeistert und kann ein Wiedersehen mit "Tante Poldi" kaum erwarten!

Namasté, Poldi! Namasté, Mario Giordano!

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ChezJuli ChezJuli

Veröffentlicht am 02.06.2017

Wenn sich die bucklige Verwandtschaft ankündigt, kann das schon mal zu Schweißausbrüchen und Tränen führen...

...Wenn Poldi zu Besuch kommt, sind es allerdings Tränen der Freude. Denn die Tante, die man einfach ins Herz schließen muss, sorgt neben ein bisschen Spannung auch immer wieder für einen Lacher.

In ... …mehr

...Wenn Poldi zu Besuch kommt, sind es allerdings Tränen der Freude. Denn die Tante, die man einfach ins Herz schließen muss, sorgt neben ein bisschen Spannung auch immer wieder für einen Lacher.

In dem 2015 erschienenen ersten Band „Tante Poldi und die sizilianischen Löwen“ nimmt Isolde Oberreiter, genannt Poldi, die Leser mit auf ihre Reise in die sizilianische Sonne.

Nach dem Karriereende als Kostümbildnerin und einer geschiedenen Ehe mit dem verstorbenen Sizilianer Peppe beschließt sie zu ihrem sechzigsten Geburtstag von dem beschaulichen München nach Sizilien auszuwandern, um sich dort, wie sie mehrfach betont, mit Blick aufs Meer gepflegt zu Tode zu saufen.
Doch das Leben schreibt eben seine eigenen Plänen. Und so kommt die Urbayerin zwischen der sich sorgenden Verwandtschaft (bestehend aus Teresa, Caterina, Luisa und Onkel Martino), Sprachkursen und Ermittlungen nur selten dazu, mit dem Tod in Zwiegespräch zu treten. Kurz nach ihrer Ankunft in der Via Baronessa 29 in Torre Archirafi sieht sie sich mit dem ersten Kriminalfall konfrontiert. Valentino, ein junger Mann der der Tante mit Haus und Garten hilft, verschwindet plötzlich spurlos. Und da Kriminalfälle der Poldi im Blut liegen, schließlich war ihr Vater Georg Hauptkommissar bei der Mordkommission der Kripo Augsburg, muss die Tante natürlich ermitteln. So sorgt Isolde Oberreiter schon bald für Aufsehen an der sizilianischen Ostküste. Stets aufgetufft und mit einer schwarzen Perücke bekleidet, denn „Dezenz ist Schwäche! Merk dir des!„, nimmt sie den Fall Valentino selbst in die Hand.
Als wäre das nicht schon genug, ist da auch noch dieser fesche Commissario Vito Montana, der sich für Tante Poldi als Partner in ALLEN Lebenslagen erweist.


Mario Giordano, der Schriftsteller der zugleich als Neffe der Poldi in den Kriminalromanen auftritt, wurde als Sohn italienischer Einwanderer in München geboren und ist aktuell wohnhaft in Berlin. Mit seinem soziokulturellen Hintergrund ist er geradezu prädestiniert für eine Parodie auf die italienische Lebensart und die sizilianische Mafia.
Besonders gelungen ist, neben der herrlichen bayrischen Mundart und der bildhaften Metaphern, vor allem die ganz eigene Erzählstruktur des Romans, denn die Geschichte wird nicht aus Sicht der Protagonistin erzählt. Der Neffe, der sich ab und zu auf Sizilien aufhält, um in seinem kleinen Zimmer in der Via Baronessa an seinem eigenen Roman zu schreiben, berichtet von den Erlebnissen seiner Tante Poldi, die er aus Erzählungen während gemeinsamer Abende kennt.
Autor Giordano bedient sich einiger üblicher Klischees und bringt dem Leser so auf humorige Weise nicht nur La Dolce Vita näher, sondern zeichnet mit seinen detaillierten Beschreibungen auch ein authentisches Bild von Sizilien.

In der Hörbuchfassung liest Philipp Moog die Geschichten der Tante Poldi.

Dabei begeistert er mit seinem facettenreichen Duktus und dem wirklich gelungenen bayrischen Akzent. Es ist eine Freude ihm dabei zuzuhören, wie er verschiedene Stimmen imitiert und den einzelnen Charakteren damit noch ein bisschen mehr Leben einhaucht. Die humorvoll unterhaltsamen Krimihörbücher sind unbedingt empfehlenswert.

Das Leben der Tante Poldi ist eine Soft-Krimireihe, die mit viel Charme und Humor daherkommt und für wahres Lese-/Hörvergnügen sorgt. Und bei all der Schwermut der Poldi empfindet der Leser mit ihr gemeinsam doch neue Lebenslust und kommt schlussendlich immer wieder zu dem Ergebnis: „Mei, schauts halt her, es is doch schee, das Leben.“

2018 sorgt Tante Poldi mit ihrem dritten Abenteuer „Tante Poldi und der schöne Antonio“ wieder für Abwechslung, denn „Langeweile hat Alkohol im Handgepäck“ und dem Alkohol wollte die Tante in Zukunft ja abschwören, gell?

Namaste Welt, leckts mi alle am Arsch!

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Autor

Mario Giordano

Mario Giordano - Autor
© FinePic

Mario Giordano, geboren 1963 in München, schreibt Romane, Jugendbücher und Drehbücher (u.a. "Tatort", "Schimanski", "Polizeiruf 110", "Das Experiment"). Bei Bastei Lübbe ist er mit der Apocalypsis-Trilogie und vor allem mit seiner Krimireihe um die charismatische Tante Poldi sehr erfolgreich. Giordano lebt in Berlin.

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