Bis wir uns wiedersehen
 - Dinah Jefferies - Taschenbuch

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9,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Landschaftsromane
430 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17239-9
Ersterscheinung: 10.09.2015

Bis wir uns wiedersehen

Roman
Übersetzt von Angela Koonen

(6)

Malaysia in den 50er-Jahren. Als Lydia eines Tages nach Hause zurückkehrt, sind ihre Töchter Emma und Fleur und ihr Ehemann verschwunden. Sie findet heraus, dass ihr Mann einen Posten im Norden des Landes angenommen haben soll, und begibt sich auf eine gefährliche Reise über die von Unruhen erschütterte malaiische Halbinsel. Währenddessen versuchen Emma und Fleur, sich in ihrer neuen Heimat England einzuleben. Ihr Vater hat keine Antwort auf ihre Frage, ob sie ihre Mutter jemals wiedersehen …

Rezensionen aus der Lesejury (6)

Kleinbrina Kleinbrina

Veröffentlicht am 30.11.2019

Geht so.

Da mich die Kurzbeschreibung und das wunderschöne Cover direkt angesprochen haben, waren meine Erwartungen an das Buch sehr hoch, doch leider wollte der Funke insgesamt bei mir leider nicht übergehen. ... …mehr

Da mich die Kurzbeschreibung und das wunderschöne Cover direkt angesprochen haben, waren meine Erwartungen an das Buch sehr hoch, doch leider wollte der Funke insgesamt bei mir leider nicht übergehen. Die Geschichte ist wirklich nett, aber nett reichte in diesem Fall für mich leider nicht aus. Die Geschichte hat jede Menge Potential, die Figuren sind interessant und stellenweise auch sympathisch, aber leider hat mir am Ende dann doch das gewisse Etwas gefehlt.

Besonders frustrierend war für mich der Schreibstil, der für mich leider so gar nicht funktionieren wollte. Normalerweise mag ich Geschichten, die aus der Ich-Perspektive erzählt werden sehr, doch hier hat es für mich nicht funktioniert. Die Gedanken und Gefühle wurden für mich zu ausführlich beschrieben, sodass die Geschichte stellenweise wirklich anstrengend zu lesen war. Die Thematik ist wie gesagt recht interessant, aber ich hatte immer wieder das Gefühl, als könnte ich mich nicht auf die Geschichte einlassen, was ich dann doch sehr schade finde.

Von daher ist die Geschichte zwar nett, aber mehr auch nicht. Schade!

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engelmel engelmel

Veröffentlicht am 17.10.2017

Kurzwährende Freude

INHALT: Diese Geschichte erzählt in der Hauptursache von einer Mutter, die nach ihren Töchtern sucht; diese würden vom Vater mit nach England (seine Heimat) genommen. In Malaya aber denkt die Mutter, ... …mehr

INHALT: Diese Geschichte erzählt in der Hauptursache von einer Mutter, die nach ihren Töchtern sucht; diese würden vom Vater mit nach England (seine Heimat) genommen. In Malaya aber denkt die Mutter, sie seien alle bei einem Brand ums Leben gekommen, bzw wird ihr dies so vermittelt. Dass jedoch alles vom Vater eingefädelt wurde, wird ihr erst spät klar.

MEINUNG: Die äußeren Umstände waren sehr anschaulich beschrieben, teils konnte ich mich gut in die Situation/Orte hineinversetzen. Die Geschichte an sich war am Anfang spannend/interessant, wurde ab ca Mitte des Buchs langatmig und am Ende fehlten mir Details.

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Gelinde Gelinde

Veröffentlicht am 18.05.2017

Bis wir uns wiedersehen

Bis wir uns Wiedersehen ein Roman von Dinah Jefferies, erschienen beim Lübbe Verlag

Ein Roman voller Emotionen und Spannung, der u.a. in Malaya um 1950 spielt und den dort herrschenden Notstand zum Hintergrund ... …mehr

Bis wir uns Wiedersehen ein Roman von Dinah Jefferies, erschienen beim Lübbe Verlag

Ein Roman voller Emotionen und Spannung, der u.a. in Malaya um 1950 spielt und den dort herrschenden Notstand zum Hintergrund hat. Aber auch die überaus exotische Landschaft, Tier und Pflanzenwelt wird hervorragend beschrieben und verleiht der Geschichte einen besonderen Flair.
Die Autorin hat sehr gekonnt ihre in Malaya verbrachte Kindheit, sowie durch ihre Familiengeschichte inspirierte Gegebenheiten mit eingebaut (siehe Nachwort).

Zum Inhalt:
Lydia, ihr Mann Alec und ihre beiden Kinder Emma und Fleur leben, als Engländer, relativ gut in dem gebeutelten Land.
Allerdings ist die Ehe nicht gerade besonders glücklich.
Als Lydia von einem längeren Krankenbesuch bei einer Freundin zurückkommt ist das Haus leer, Mann und Kinder sind ohne eine Nachricht zu hinterlassen verschwunden.
Wir als Leser erfahren, dass Alec mit den beiden Töchtern heimlich nach England reist, ohne den Kindern zu sagen, dass er ihre Mutter nicht benachrichtigt, im Gegenteil, er unterschlägt den Brief, den Emma an ihre Mutter schreibt.
Lydia ist am Boden zerstört und versucht verzweifelt etwas über ihre Familie, vor allem ihre Mädchen zu erfahren.
Vom Arbeitgeber erfährt sie, dass Alec eine Stelle weit im Norden des Landes angenommen hat.
Sofort bricht Lydia auf, um ihrer Familie zu folgen.
Es wird eine gefährliche und überaus tragische, aber auch schicksalhafte Reise.

Zitat aus dem Buch:
Ich stellte mir eine dünne Schnur vor, die sich um die halbe Welt zog: ein unsichtbares Band, das sich von Ost nach West und zurück erstreckte. Das eine Ende war an das Herz meiner Mutter geknüpft und das andere an meins. Und ich wusste, dass dieses Band nie zerreißen würde, was auch geschehen mochte.

Zum Schreibstil:
Es ist sehr geschickt in zwei Erzählstränge aufgeteilt.
Einmal aus der Sicht von Emma – sie erzählt in der „Ich-Form“, was dem ganzen sehr viel Nähe gibt.
Dann wenn über die Geschehnisse um Lydia erzählt wird, wechselt es in eine Erzählform über.
Alles ist sehr flüssig zu lesen. Es sind keine unnötigen Details da, genau so viel, dass die einzelnen Personen, Stimmungen, Gefühle etc. sich sofort als Kopfkino einstellen.
Wenn ich das Buch (für mich) in drei Teile aufteile, ist der Beginn sehr emotional und packend. Ich habe Emma und Lydia sofort ins Herz geschlossen und bange, leide und hoffe mit ihnen.
Zum Ende des ersten Teil wird es dann sehr „hart“, fast deprimierend.
Dann allerdings wird es unwahrscheinlich spannend.
Ich konnte das Buch kaum auf die Seite legen.
Es gibt immer wieder Hinweise, sowohl Lydia als auch Emma kommen weiter, aber immer fehlt ganz gekonnt das letzte Puzzelteil und es gibt nochmals eine unerwartete Wendung.

Mein Fazit:
Ich würde den Roman als „Frauenbuch“ eingruppieren.
Und sehe diese Einteilung durchaus positiv. Es geht um die bedingungslose Liebe einer Mutter zu ihren Kindern und umgekehrt.
Das Ganze ist sehr emotional geschrieben (aber ohne Kitsch und Schmalz), was man vielleicht nicht immer lesen kann, aber wenn, dann ist es genau richtig. Es wird ein großer Bogen vom Prolog bis zum Ende geschrieben und am Schluss schließt sich der Kreis.

Ich kann das Buch allen empfehlen, die auch mit der Seele lesen möchten.
Der Roman bekommt von mir volle Punktzahl, 5 Sterne und ich werde mir den Namen der Autorin, Dinah Jefferies, auf jedenfall merken.
Bis wir uns Wied

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Kuhni77 Kuhni77

Veröffentlicht am 15.09.2016

toller Klappentext - schlechte Umsetzung

INHALT:

Malaysia in den 50er Jahren. Als Lydia von einem Ausflug zurückkehrt, sind ihre Töchter Emma und Fleur und ihr Ehemann ohne Nachricht verschwunden. Schließlich erfährt sie, dass ihr Mann einen ... …mehr

INHALT:

Malaysia in den 50er Jahren. Als Lydia von einem Ausflug zurückkehrt, sind ihre Töchter Emma und Fleur und ihr Ehemann ohne Nachricht verschwunden. Schließlich erfährt sie, dass ihr Mann einen Posten im Norden des Landes angenommen haben soll, und begibt sich auf eine gefährliche Reise über die von Unruhen erschütterte malaiische Halbinsel. Währenddessen versuchen Emma und Fleur, sich in ihrer neuen Heimat England einzuleben.

MEINUNG:

Am Anfang habe ich mich sehr schwer getan mit dem Buch und hatte es auch erst einmal wieder zur Seite gelegt. Aber als ich dann länger im Krankenhaus gelegen habe, hat es meine Tochter in meine Tasche geschmuggelt und alle anderen Bücher herausgenommen. Also musste ich es ja doch noch einmal anfangen.

Das Buch hat einen traurigen Hintergrund. Lydia ist für längere Zeit verreist um ihrer Freundin zu helfen. Als sie wieder nach Hause kommt, sind ihre Kinder und ihr Mann spurlos verschwunden. Niemand möchte Lydia etwas sagen, das Haus ist leer und auch das Personal ist nicht mehr da.

In dem Roman liest man immer Abwechselnd aus Lydias Sicht und dann aus der Sicht ihrer ältesten Tochter Emma.

Lydia begibt sich auf die Suche nach ihren Kindern, verliebt sich dabei ständig in neue Männer. Sie ist da wirklich sehr sprunghaft, was ich wirklich sehr schade finde. Gerade auch, weil sie ja eigentlich auf der Suche nach ihren Kindern ist und da passt es für mich nicht, dass sie ständig einen neuen Mann hat.

Ihre Tochter Emma kommt in dem Buch auch immer mal wieder zu Wort. Aber auch hier habe ich so meine Probleme. Emma glaubt ihrem Vater nicht und ist immer auf der Suche nach ihrer Mutter. Emma ist immer in Schwierigkeiten und hat große Probleme mit ihrem Vater, der sie dann auch irgendwann in ein Internat steckt. Aber Emma gibt nicht auf und kämpft weiter, damit sie ihrer Mama wieder findet.

Auffällig war, dass immer alle Frauen (Lydia und Emma) bei Schwierigkeiten in Ohnmacht gefallen sind. Das hat mich irgendwann doch ziemlich genervt.

Ich fand das Buch sehr anstrengend zu lesen und hätte es bestimmt wieder zur Seite gelegt, wenn ich denn noch ein anderes Buch zur Auswahl gehabt hätte. Aus der Geschichte hätte viel mehr herausgeholt werden können.

Leider für mich nur 2 Punkte wert. Sehr schade eigentlich, da ich, als ich es Geschenkt bekommen habe, gedacht hatte es wird bestimmt ein tolles Buch. Der Klappentext hatte mir eigentlich gut gefallen!

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killerbiene75 killerbiene75

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ergreifende Geschichte über die Sehnsucht einer Mutter

Titel: Bis wir uns wiedersehen
Autor: Dinah Jefferies
Genre: Romane & Erzählungen
Ersterscheinung: 10.09.2015
Verlag: Bastei Lübbe

Als Lydia von der Pflege ihrer kranken Schwester zurückkommt, sind Ihre ... …mehr

Titel: Bis wir uns wiedersehen
Autor: Dinah Jefferies
Genre: Romane & Erzählungen
Ersterscheinung: 10.09.2015
Verlag: Bastei Lübbe

Als Lydia von der Pflege ihrer kranken Schwester zurückkommt, sind Ihre zwei Kinder und Ihr Ehemann Alec fort. Keine Nachricht wurde ihr hinterlassen. Lydia versucht herauszufinden, wo ihre Töchter abgeblieben sind. Der ehemalige Chef ihres Mannes erzählt ihr, dass Alec aufgrund seiner Arbeit nach Ipoh versetzt worden ist. Daher macht Sie sich auf die gefährliche Reise durch das von Unruhen erschütterte Malaya um ihre Kinder zu finden. Währenddessen sind Emma und Fleur mit Ihrem Vater nach England aufgebrochen. Doch Alec verschweigt seinen Kindern, dass ihre Mutter nicht weiß, wo sie sich befinden und daher wohl so schnell nicht nachkommen wird. Emma und Fleur hoffen aber noch immer auf ein Wiedersehen mit ihrer Mutter.

Autorin
Dinah Jefferies Debüroman Bis wir uns wiedersehen" spielt im malaiischen Malakka. Die Autorin ist dort geboren worden und lebt seit 1956 in England. Dinah Jefferies verwebt Momente und Ideen aus ihre Familiengeschichte mit der fiktiven Handlung dieses Romans.

Wertung
Im Prolog wird eine kurze Geschichte erzählt, wie eine fremde Frau ein Kind aus dem Kloster abholt und mit ihr einen sehr schönen Tag verbringt und sie sehen sich eine Sandskulptur an. Das Mädchen vergisst diesen Tag nie, und vor allem an die fremde freundliche Frau wird sie sich Ihr Leben lang erinnern. Danach beginnt die eigentliche Geschichte und es wird gleich sehr spannend, als Lydia heim kommt und ihre Kinder und Ehemann fort sind ohne eine Nachricht zu hinterlassen. Da türmen sich gleich zu Beginn eine Menge Fragen auf, was das zu bedeuten hat, und warum der Ehemann nicht einmal eine Nachricht hinterlässt. Während des Lesen erfährt man dann nach und nach, was genau passiert ist und es ist sehr spannend geschrieben, wie die Protagonistin Lydia jeden kleinen Hinweis nachgeht und wie Emma ebenfalls anfängt zu recherchieren.

Bevor ich mich für das Buch entschieden habe, habe ich die Leseprobe gelesen und war enttäuscht von der Beschreibung der Charaktere. Sie wirkten noch leblos und die Emotionen kamen gar nicht richtig zur Geltung. Aber dann hat mich das Thema doch sehr interessiert und das schöne Cover hat sein übriges getan und ich habe das Buch doch gelesen. Und ich muss sagen, es war genau richtig. Die Charaktere wirken auf den ersten Seiten noch etwas fade, aber schon ein paar Seiten weiter ändert sich das und sie werden weiter ausgebaut. Man kann richtig fühlen, was für ein Schlag es war, als die Mutter das leere Haus vorfindet.

Die Geschichte wird abwechselnd aus zwei Perspektiven erzählt. Als erstes berichtet Emma (Lydias Tochter) in der Ich-Form, wie sie nach England aufbrechen und von Ihrem Vater nichts genaues erfahren. Und der zweite Erzählstrang handelt von Lydia, was sie alles durchmachen muss auf der Suche nach Hinweisen, wo ihre Familie geblieben ist. Spannend sind beide Erzählstränge und ich konnte das Buch schon nach wenigen Seiten nicht mehr aus der Hand legen. Es passieren ständig Dinge, mit denen man nicht gerechnet hat und die Autorin versteht es den Leser wirklich zu fesseln.

Zum Schluß ist das Wichtigste gut und logisch aufgeklärt, aber ein paar kleinere Details werden nicht weiter angesprochen. Das fand ich zwar recht schade, aber es hat keine Auswirkungen auf meine Meinung von dem Buch. Das Buch ist durch und durch spannend und aufwühlend zugleich. Eine wirklich gelungene Geschichte über die Liebe und das Vertrauen zwischen Tochter und Mutter.

Fazit
Eine ergreifende Geschichte über die Sehnsucht einer Mutter, die glaubt ihre Kinder verloren zu haben. Die Handlung ist durchweg sehr spannend und aufwühlend geschrieben. Ich kann das Buch wirklich sehr empfehlen.

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Autorin

Dinah Jefferies

Dinah Jefferies - Autor
© Richard Jefferies/ Matthew Jolly

Dinah Jefferies wurde 1948 im malaiischen Malakka geboren. Acht Jahre später übersiedelte die Familie nach England. Dinah Jefferies studierte Theaterwissenschaft und Englische Literatur und arbeitete als Lehrerin, Fernsehmoderatorin und Künstlerin. Heute lebt sie mit ihrem Ehemann in Gloucestershire. Die Frau des Teehändlers ist ihr zweiter Roman. 

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