Die Insel der roten Mangroven
 - Sarah Lark - Taschenbuch

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11,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Landschaftsromane
668 Seiten
ISBN: 978-3-404-16976-4
Ersterscheinung: 13.06.2014

Die Insel der roten Mangroven

Roman

(10)

Jamaika, 1753: Deirdre, die Tochter der Engländerin Nora Fortnam und des Sklaven Akwasi, lebt behütet auf der Plantage ihrer Mutter und ihres Stiefvaters. Die jungen Männer der Insel umschwärmen sie trotz ihrer anrüchigen Herkunft. Doch Deirdre zeigt kein Interesse, bis der junge Arzt Victor Dufresne um ihre Hand anhält. 
Nach einer prunkvollen Hochzeitsfeier schiffen sich Victor und Deirdre ein nach Saint-Domingue auf der Insel Hispaniola. Und was dort geschehen wird, soll alles verändern ...
Fesselnder Roman vor historischem Hintergrund. Bewegende Geschichte in grandioser Landschaft von der internationalen Bestsellerautorin Sarah Lark.


Rezensionen aus der Lesejury (10)

Samtpfote Samtpfote

Veröffentlicht am 28.05.2019

Äusserst fundiert, unterhaltsam, romantisch und klug

Handlung:
In Romanen, die in grössere Abschnitte gegliedert sind, Reisen in verschiedene Länder, eine komplizierte Liebesgeschiche und eine noch kompliziertere Familiengeschichte beinhalten gibt es Wendungen, ... …mehr

Handlung:
In Romanen, die in grössere Abschnitte gegliedert sind, Reisen in verschiedene Länder, eine komplizierte Liebesgeschiche und eine noch kompliziertere Familiengeschichte beinhalten gibt es Wendungen, die einfach immer irgendwie vorkommen. Das ist in diesem Buch nicht der Fall. Meistens kam alles anders, als ich es mir jeweils gedacht hatte und gewisse Ereignisse trafen erst dann ein, wenn ich sie gar nicht mehr erwartete. Dies hielt mich immer im Atem und ich finde die Handlung - abgesehen von den sich immer wieder überschlagenden Ereignissen - sehr sinnvoll, logisch, spannend und gekonnt aufgebaut.

Meine Meinung:
Man sollte eine Kritik nie mit einem negativen Punkt beginnen, aber ich muss am Anfang doch etwas anmerken; dieses Buch ist definitiv kein Landschaftsroman, obwohl es so angekündigt wird. Es enthält aber wunderschöne Beschreibungen der Personen, ihrer Anwesen und der Umgebung, in der sie leben, geht einfach meiner Meinung nach noch zu wenig ins Detail, als dass es ein Landschaftsroman sein könnte.
Ansonsten hat mich dieses Buch wirklich überzeugt. Auch wenn gewisse Szenen mir ein wenig zu konstruiert vorkamen oder auch wenn die Ereignisse sich plötzlich total überstürzten und so kein gleichmässiger Handlungsfluss entstand, so bewundere ich die Genauigkeit beim Beschreiben von Personen und Charakterzügen und die Rechercheleistung der Autorin.

Personen:
Deirdre war am Anfang mein kleiner Liebling; ich bewunderte ihre spontane und unbekümmerte Art. Dies änderte sich schlagartig und ich hielt sie schon bald für eine verwöhnte und naive Göre. Warum, verrate ich hier nicht.
Victor ist ein stiller, intelligenter und aufgeschlossener Arzt. Er macht keinen Unterschied zwischen weissen und schwarzen Patienten und versucht immer wieder, ein gutes Wort für die Sklaven seiner Familie einzulegen.
Jefe ist halt Jefe. Irgendwie wild, irgendwie klug, irgendwie ängstlich, irgendwie naiv. Wohl nie erwachsen geworden und trotzdem männlich, schön und unbezähmbar und trotzdem hilflos...
Bonnie macht meiner Meinung nach die grösste Entwicklung durch in diesem Buch. Sie lernt, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Ausserdem hat sie ein unglaublich grosses Herz.
Nora war für mich die heimliche Hauptfigur. Die Mutter von Deirdre hat die nötige Wildheit und die nötige Beherrschtheit, sie ist weise, selbstbewusst und entscheidet in den schwierigsten Situationen richtig.
Doug ist das männliche Gegenstück zu Nora und es verwundert nicht, dass die beiden eine glückliche Ehe führen. Er ist ein fairer Geschäftsmann, der seine Sklaven gut behandelt und er ist ein liebender Stiefvater für Deirdre.

Schreibstil:
Der Stil hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig, enthält viele Beschreibungen, spielt mit der Zeit und hat auch einen gewissen Anspruch an den Leser.
Am Anfang gab es für mich einige Längen, weil so unglaublich viele Namen und Geschichten zusammen kamen und die Handlung stehen blieb, nach den ersten hunderfünfzig Seiten waren die aber überbrückt.

Meine Empfehlung:
Dieses Buch eignet sich nicht nur als leichte Sommerlektüre. Wer sich ernsthaft für die Geschichte der Sklaverei interessiert, findet in diesem Buch einige Anregungen und eine sehr gut recherchierte Story. Es kann somit durchaus als intelligenten historischen Roman bezeichnet werden.

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fraenciz fraenciz

Veröffentlicht am 09.02.2019

Erstaunliche Fortsetzung

Den 2. Teil musste ich mir sofort kaufen als ich den 1. - Die Insel der Tausend Quellen - ausgelesen habe.

Es gibt hier eine erstaunliche Wandlung und man kämpft mit sich selbst nicht zu Deidre zu sagen: ... …mehr

Den 2. Teil musste ich mir sofort kaufen als ich den 1. - Die Insel der Tausend Quellen - ausgelesen habe.

Es gibt hier eine erstaunliche Wandlung und man kämpft mit sich selbst nicht zu Deidre zu sagen: Tu es nicht!

Doch obwohl man weiß dass es kein gutes Ende geben kann fiebert man doch mit und wünscht sich für Deidre dass ihr Traum in Erfüllung gehen kann.

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Leseratteastrid Leseratteastrid

Veröffentlicht am 11.07.2018

Tolle Fortsetzung

Stimmige Fortsetzung zu "Insel der tausend Quellen".
Schön, die Familiengeschichte weiter zu verfolgen.
Sehr spannend und atmosphärisch.
Hier geht es nicht nur um Sklavenhaltung und die Versuche der ... …mehr

Stimmige Fortsetzung zu "Insel der tausend Quellen".
Schön, die Familiengeschichte weiter zu verfolgen.
Sehr spannend und atmosphärisch.
Hier geht es nicht nur um Sklavenhaltung und die Versuche der Sklaven, sich zu wehren.
Auch Piraten spielen eine große Rolle, man erhält sehr interessante Einblicke ins Piratenleben.
Bonnie ist eine liebenswerte Bereicherung der Hauptdarsteller.
Absolut kurzweilig und lesenswert wie alle Bücher von Sarah Lark (die ich bisher gelesen habe)

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Gartenfee007 Gartenfee007

Veröffentlicht am 01.09.2017

Die Insel der roten Mangroven

Der zweite Roman geht genauso spannend weiter, wie der erste Teil ! Eigentlich ist der zweite Teil nicht mehr so spannend, und langweilt oft den Leser. Aber hier stimmt einfach alles !! Es ist zwar von ... …mehr

Der zweite Roman geht genauso spannend weiter, wie der erste Teil ! Eigentlich ist der zweite Teil nicht mehr so spannend, und langweilt oft den Leser. Aber hier stimmt einfach alles !! Es ist zwar von Vorteil, wenn man den ersten Teil gelesen hat, dies ist aber nicht unbedingt notwendig. Es wird immer sehr kurz erklärt, woher die Personen sich kennen, oder welche Begebenheiten sich zugetragen haben.
Für mich könnte die Geschichte um Nora und Deirdre sogar noch weiter gehen. Auch das die Geschichte nach teilweisen wahren Begebenheiten erzählt wurde, macht das Buch richtig spannend.
Ein Buch für alle die eine bewegende Geschichte mit historischen Hintergrund lieb

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LC-Gamerin LC-Gamerin

Veröffentlicht am 21.06.2017

Dieses Buch hat mich richtig wütend gemacht

Die Protagonistin dieses Buches ist "Deidre", die Tocher von Nora, der Protagonistin des Buches "Die Insel der tausend Quellen", welches mir sehr gut gefiel.

Vorsicht SPOILER! Ohne geht es leider nicht. ... …mehr

Die Protagonistin dieses Buches ist "Deidre", die Tocher von Nora, der Protagonistin des Buches "Die Insel der tausend Quellen", welches mir sehr gut gefiel.

Vorsicht SPOILER! Ohne geht es leider nicht.

Das Buch fängt sehr vielversprechend an. Es wird wieder die Landschaft beschrieben, sehr farbenprächtig und gut vorstellbar und auch in Deidre kann man sich gut hineinversetzen, welche oft außen vor gelassen wird, weil sie Mulattin ist.
Die Geschichte entwickelt sich in eine positive Richtung und auch die Geschichte von Jeffrey (dem Sohn von Manu) wird weiter erzählt. Zunächst mochte ich diese beiden Geschichtenstränge. Doch dann treffen Jeffrey und Deidre aufeinander.
Und dann BETRÜGT Deidre ihren Ehemann, bei dem es sich um einen wirklich herzensguten Mann handelt, der so unfassbar herzlich ist und Deidre über alles liebt und die betrügt ihn. Das geht einfach gar nicht. Ich versuchte dann weiter zu lesen und war froh, als sich die Geschichte der beiden wieder trennte und dann gabs den nächsten Eklat. Nein, Danke.
Ich habe überhaupt kein Verständnis für Deidres handeln, finde es unmöglich und bin deswegen richtig wütend sogar geworden. Ich habe dann das Ende gelesen und das passt mir in dem Zusammenhang auch nicht. Das werde ich jetzt aber nicht verraten.

2 Sterne gibts noch weil es tolle Landschaftsbschreibungen sind und das Buch ohne Beachtung der eigentlichen Handlung gut zu lesen ist. Letztlich ist das ja ein kompletter Schrott, trotzdem hat mich die Story sehr ärgerlich gemacht. Ich spreche keine Empfehlung aus. Ethisch gesehen kriegt dieses Buch gar keine Sterne!

Edit: Da jetzt die geringste Sterneabgabe ein halber Stern ist, habe ich die Bewertung auf einen Stern reduziert. Eins über dem niedriegsten.

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Autorin

Sarah Lark

Sarah Lark - Autor
© FinePic

Sarah Lark, geboren 1958, wurde mit ihren fesselnden Neuseeland- und Karibikromanen zur Bestsellerautorin, die auch ein großes internationales Lesepublikum erreicht. Nach ihren fulminanten Auswanderersagas überzeugt sie inzwischen auch mit mitreißenden Romanen über Liebe, Lebensträume und Familiengeheimnisse im Neuseeland der Gegenwart. Sarah Lark ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Schriftstellerin, die in Spanien lebt.

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