Für immer zuckerfrei
 - Anastasia Zampounidis - PB

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16,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Paperback
Lebenshilfe
222 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-431-03997-9
Ersterscheinung: 29.09.2017

Für immer zuckerfrei

Schlank, gesund und glücklich ohne das süße Gift

(5)

Glücklich essen statt verzichten
 
Anastasia Zampounidis ist trockener Sugarholic. Jahrzehntelang griff sie zu Süßigkeiten, wenn sie sich beruhigen, trösten oder belohnen wollte, und erweckte damit nur neuen Heißhunger. Ein regelrechter Suchtkreislauf aus kurzfristiger Befriedigung und baldigem Verlagen nach mehr entstand. Dann ging sie auf Entzug, mit großartigen Folgen: Sie verlor Gewicht, fühlte sich ausgeglichener und fitter, zudem sieht die Endvierzigerin aus wie Anfang dreißig.
Welche Folgen hat Konsum von Zucker also wirklich? Wie wirkt er, wo steckt er überall drin und wie nascht man ohne das süße Gift? Anastasia Zampounidis erzählt von ihrem Weg aus der Zuckerhölle, sie klärt über seine Wirkungsweise auf und verrät Tipps und Rezepte, die zuckerfrei glücklich machen.

Pressestimmen

„Mit Tipps und Rezepten macht die Autorin Mut, den 'Ausstieg' zu wagen.“

Rezensionen aus der Lesejury (5)

readingflower readingflower

Veröffentlicht am 10.12.2018

Eine tolle Inspiration!

In "Für immer zuckerfrei" erzählt Anastasia Zampounidis, wie sich einfach erraten lässt, von ihrem Weg hin zu einem Leben komplett ohne Zucker. 
Sie erklärt auf interessante und spannende (und vor allem ... …mehr

In "Für immer zuckerfrei" erzählt Anastasia Zampounidis, wie sich einfach erraten lässt, von ihrem Weg hin zu einem Leben komplett ohne Zucker. 
Sie erklärt auf interessante und spannende (und vor allem nicht zu wissenschaftliche!) Art und Weise, woher der Zucker eigentlich kommt und was das weiße Gift mit unserem Körper anstellt. 

Ich habe in letzter Zeit an mir festgestellt, wie oft ich das Verlangen nach etwas Süßem habe und es nicht weggeht, bis ich etwas gegessen habe. Das hat mich aufgeregt, ich hatte das Gefühl, gar nicht mehr wirklich selbst darüber entscheiden zu können - wie bei einer Sucht. Bei meiner Recherche bin ich auf dieses Buch gestoßen. Ich bin fasziniert und zugleich erschrocken darüber, welche Mengen an Zucker jeder täglich unbewusst zu sich nimmt. 

Besonders hilfreich finde ich den Anhang, in den die Autorin ganz viele Rezepte und Tipps geschrieben hat, damit es auch wirklich jeder selbst probieren kann. 
Ich weiß jetzt, worauf ich beim Einkaufen achten werde und bin gespannt, wie gut ich in meinem Selbstversuch, den ich bald starten werden, wohl durchhalten werde. 

Ich gebe dem Buch 5 Sterne, weil der Schreibstil so angenehm ist und das Thema sehr überzeugend rübergebracht wurde. 

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

kaeferchen kaeferchen

Veröffentlicht am 04.03.2018

viele Dinge erfahren, die ich nicht wissen wollte, aber wenig über Zucker

Ich liiiiiiiebe Schokolade. Aber mein Süßigkeitenkonsum ist definitiv zu hoch. Zwar trinke ich seit Jahren fast ausschließlich Wasser und ungesüßte Tees, verzichte schon eine Weile auf zuckerhaltige Produkte ... …mehr

Ich liiiiiiiebe Schokolade. Aber mein Süßigkeitenkonsum ist definitiv zu hoch. Zwar trinke ich seit Jahren fast ausschließlich Wasser und ungesüßte Tees, verzichte schon eine Weile auf zuckerhaltige Produkte wie „Fucht“joghurt oder Pudding und esse zum Frühstück nur sehr selten mal Schokocreme oder Marmelade (in der Regel gibt es Porridge aus Milch und Haferflocken + Obst/ Obstmus ohne zusätzlichen Zucker), aber ohne Schokolade geht es einfach nicht. Daher hatte ich mir von diesem Buch erhofft, mein Bewusstsein für Zucker nochmal zu sensibilisieren und vielleicht die ein oder andere Strategie zu erhalten, wo man noch Zucker weglassen kann und was Alternativen bei Heißhunger sein könnten.

Erfahren habe ich in diesem Buch eine ganze Menge. Aber wenig davon wollte ich wissen.
Mit einem Ernährungsratgeber hat das Buch definitiv wenig zu tun. Eher liest es sich wie der Auszug einer Biografie – in der es halt nur Kapitel über das Essen gibt. Vom Loblied auf die griechische Küche über Berufserfahrungen, in denen Anastasia Zampounidis gern zu süßen Snacks gegriffen hat. Viele der vermeintlichen Witze und Wortspiele fand ich dabei eher erzwungen. Und die ständige Erwähnung von Schokoriegeln, Eis und co. verursachte Hungergefühl beim Lesen. Super.
Nun wollte ich weder wissen, welche Promis sich danebenbenommen haben, noch welche sie stark beeindruckt haben. Genauso wenig haben mich die ausführlichen Erklärungen zu TCM interessiert. Qi, Fünf Elemente Ernährung, Ying & Yang, wärmende und auskühlende Lebensmittel....tja, wen’s interessiert – der Klappentext weckt auf jeden Fall andere Erwartungen. Der Zucker, bzw. dessen Verzicht, spielt über weite Teile nur eine untergeordnete Rolle. Auch Tabellen über die Wirkungsweise von verschiedenen Kräutern oder E-Nummern von Farbstoffen helfen mir nicht wirklich weiter. Die ausführliche Wiedergabe der Diskussionen zwischen Zuckerindustrie und Zuckergegnern bzw. Geldgebern und Politikern waren ganz interessant, vieles davon aber auch nicht neu und letztlich ist mir auch egal, warum irgendwelche amerikanische Cola schmeckt, wie sie schmeckt...

Insgesamt fehlt es an Fakten, dafür wirft Frau Zampounidis großzügig mit ihrer Meinung um sich - was ihrer Meinung nach ein geeignetes Frühstück ist, woran man ihrer Meinung nach einen guten Heilpraktiker erkennt und wie viel Wasser man ihrer Meinung nach am Tag trinken sollte. Da sie sich vegan ernährt, sind Kuhmilch und Schweinefleisch natürlich ganz schlecht, was immer wieder erwähnt wird. Nun mag es da Argumente dafür und dagegen geben, aber wo ist der direkte Zusammenhang zum Zucker?!

Abschließend kann ich sagen, dass ich mich wirklich sehr für Anastasia Zampounidis freue, dass sie sich mit ihrem esoterisch anmutenden Ernährungsstil so glücklich und gesund fühlt. Mir hat die Lektüre des Buches aber wenig gebracht. Ich habe von dem Buch gelernt, dass ich wohl eher keine Anti-Zucker-Ratgeber mehr lese. Um Nährstofftabellen und Inhaltsstoffe auf Lebensmitteln zu lesen, brauche ich diese nicht. Da ich lieber selbst koche, als Fertigprodukte zu kaufen, weiß ich meist ganz gut, was in meinem Essen drin steckt. Und nach inzwischen vier Tagen ohne Süßigkeiten (unabhängig von dem Buch, denn als ich mit dem Lesen angefangen habe, hatte ich schon den ersten Tag überstanden) freue ich mich schon auf einen schönen Schokoriegel am Wochenende. Ohne Zucker geht für mich eher nicht, weniger und bewusster muss das Ziel sein – dieses stand vor der Lektüre des Buches und hat sich auch danach nicht verändert. Wenn ich mir aber mal einen Tee für eine bestimmte Lebenslange brauen möchte, weiß ich nun, wo ich nachschlagen kann...

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Buchkatze Buchkatze

Veröffentlicht am 16.12.2017

Allgemeiner Einblick in die zuckerarme Ernährung

In dem Buch „Für immer zuckerfrei“ berichtet die ehemalige MTV-Moderatorin Anastasia Zampounidis von ihrem Weg sich relativ zuckerfrei zu ernähren.

Ein Leben gänzlich ohne Zucker dürfte nahezu unmöglich ... …mehr

In dem Buch „Für immer zuckerfrei“ berichtet die ehemalige MTV-Moderatorin Anastasia Zampounidis von ihrem Weg sich relativ zuckerfrei zu ernähren.

Ein Leben gänzlich ohne Zucker dürfte nahezu unmöglich sein, da auch in natürlichen Nahrungsmitteln wie Obst, Gemüse, frisch gepressten Säften etc. stets natürlicher Zucker enthalten ist. Dies führt auch die Autorin an.

In den ersten Kapiteln erfolgt ein Einblick in ihre frühere Lebens- und Ernährungsweise. Bereits seit ihrer Kindheit standen bei Frau Zampounidis, laut Aussage im Buch, große Mengen an Süßigkeiten und zuckerhaltigen Lebensmitteln auf dem täglichen Speiseplan. Da sie sich in der Vergangenheit extrem zuckerlastig ernährte, erklärt dies eventuell ihren radikalen Schritt, seit ein paar Jahren gänzlich auf industriellen Zucker zu verzichten.

In den nachfolgenden Kapiteln schildert die Autorin die Gründe für ihre Ernährungsumstellung und den generellen Verzicht auf Kristallzucker. Ein großer Teil des Buches widmet sich dabei der TCM, deren Fünf-Elemente-Ernährung sie praktiziert.

Es folgen Tipps, Rezepte und Informationen wie ein Leben ohne Industriezucker umsetzbar sein könnte.

Im Buch fehlt mir leider ein wenig Struktur und ein übersichtlicher Aufbau. Teilweise werden viele Themen angerissen wie z.B. TCM, Basische Ernährung usw., was ein wenig Durcheinander erzeugt und vom eigentlichen Kernthema des Buches ablenkt. Bei einigen Kapiteln hätte ich mir etwas mehr gesundheitliche bzw. inhaltliche Aspekte gewünscht, hier wurde eher nur allgemein kommuniziert, dass ein hoher Zuckerkonsum ungesund ist, oder Details aus dem Leben der Autorin widergegeben. Ich würde das Buch daher eher als Erfahrungsbericht, weniger als Ratgeber bezeichnen.

Gut gefallen haben mir die Informationen zu verstecktem Zucker und Zuckeraustauschstoffen, sowie die Rezepte für die Glückspralinen und den Bananenkuchen ohne Zucker.

Fazit: Ein interessanter Einblick in die zuckerarme Ernährung. Das Buch liefert allgemeine Informationen, Anregungen und Tipps, für Personen, die eine weitgehend zuckerfreie Ernährung praktizieren möchten, oder aus gesundheitlichen Gründen eventuell sogar müssen. Wer allerdings seine Ernährung dahingehend umstellen möchte/muss, sollte weiterführende Literatur hinzuziehen. Für einen ersten groben Überblick zum Thema zuckerarme Ernährung durch die lockere Erzählweise ein kurzweiliger Erfahrungsbericht. Ich vergebe 3,5 Sternchen.

Mir wurde freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies nimmt keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

eulenmatz eulenmatz

Veröffentlicht am 03.11.2017

Das Buch kann ein Anfang sein

INHALT:
Anastasia Zampounidis ist trockener Sugarholic. Jahrzehntelang griff sie zu Süßigkeiten, wenn sie sich beruhigen, trösten oder belohnen wollte, und erweckte damit nur neuen Heißhunger. Ein regelrechter ... …mehr

INHALT:
Anastasia Zampounidis ist trockener Sugarholic. Jahrzehntelang griff sie zu Süßigkeiten, wenn sie sich beruhigen, trösten oder belohnen wollte, und erweckte damit nur neuen Heißhunger. Ein regelrechter Suchtkreislauf aus kurzfristiger Befriedigung und baldigem Verlagen nach mehr entstand. Dann ging sie auf Entzug, mit großartigen Folgen: Sie verlor Gewicht, fühlte sich ausgeglichener und fitter, zudem sieht die Endvierzigerin aus wie Anfang dreißig.
Welche Folgen hat Konsum von Zucker also wirklich? Wie wirkt er, wo steckt er überall drin und wie nascht man ohne das süße Gift? Anastasia Zampounidis erzählt von ihrem Weg aus der Zuckerhölle, sie klärt über seine Wirkungsweise auf und verrät Tipps und Rezepte, die zuckerfrei glücklich machen.

MEINUNG:
Ich lese nicht oft Ratgeber, aber gesunde Ernährung interessiert mich schon seit langem immer mehr. Anastasia kenn ich noch aus meiner Jugendzeit von MTV. Ein bekanntes Gesicht, über das ich dennoch recht wenig weiß. Umso besser hat es mir gefallen, dass Anastasia hier auch ein wenig ihre Lebensgeschichte geschildert hat. Natürlich mit Fokus auf ihrer „Esskarriere“, die aber unweigerliche an ihren beruflichen Werdegang geknüpft ist. Anastasia schreibt so wie sie vermutlich auch sprechen würde, locker, leicht und mit einer Prise Humor. Sie schreibt leicht verständlich und wiederholt auch immer wieder wichtige Dinge (so setzen sie sich ja bekanntlich besser fest).

Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Zugegebenermaßen hat es aber auch nur gute 200 Seiten, wovon ca. 40 Seiten noch Anhang ist, in dem zusätzliche Informationen und auch Rezepte enthalten sind (aber es ist kein reines Rezeptbuch!). Gleich nach dem Beenden, habe ich angefangen zu schauen, wo überall Zucker drin und es ist wirklich erschreckend. Es wüsste nicht, wie ich das anstellen sollte, komplett darauf zu verzichten. Zucker ist einfach überall drin. Selbst dort, wo man es nicht vermuten würde. Warum das so ist, erklärt Anastasia auch sehr gut. Mir gefiel auch, dass sie die Geschichte des Zuckers mit rein genommen hat. Positiv ist wirklich, dass sie komplexe Themen wirklich gut und einfach erklärt, sodass sie wirklich von jedem verstanden werden können. Man ist nach dem Lesen nicht erschlagen, sondern es lädt dazu an dem Thema weiter dranzubleiben, wenn man das möchte. Für einige andere ist es interessanter Überblick.

FAZIT:
Es war wirklich sehr aufschlussreich. Locker und vor allem informativ geschrieben. Am Ende wüsste ich jetzt zwar nicht, wie ich eine solche Umstellung angehen sollte, aber das Buch kann ein Anfang sein. Es kann die Augen und kann auch ein stärkeres Bewusstsein schaffen, mehr zu prüfen, was man eigentlich so zu sich nimmt den lieben langen Tag.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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Wedma Wedma

Veröffentlicht am 07.10.2017

Informativ und lesenswert!

Das Buch von Anastasia Zampounidis (A.Z.) habe ich gern gelesen. Es liefert viele aufschlussreiche Infos, die den Konsum von Industriezucker und seine wenig wünschenswerten Folgen beleuchten, und erteilt ... …mehr

Das Buch von Anastasia Zampounidis (A.Z.) habe ich gern gelesen. Es liefert viele aufschlussreiche Infos, die den Konsum von Industriezucker und seine wenig wünschenswerten Folgen beleuchten, und erteilt Ratschläge zur zuckerfreien Ernährung und gesundem Lebensstil insg.
Die Autorin erzählt sehr unterhaltsam und verständlich, warum Industriezucker für den Körper schädlich ist und weshalb es eine gute Idee wäre, darauf zu verzichten.
Als ehem. Zuckerjunkie weiß A.Z., wie mühsam es ist, davon loszukommen und wie schnell man wieder in seine Abhängigkeit gerät. Sie vergleicht dies mit Alkoholsucht, weil man sich ähnlich schnell daran gewöhnt und nur schwer davon loskommt.
Schon während der Lektüre fing ich an, auf die Angaben der Zutaten auf den Verpackungen zu achten und musste die These aus dem Buch bestätigt sehen: Zucker steckt überall, auch dort, wo man ihn nicht vermutet. Wenn man den beim Gebäck, Ketchup, Saucen und Getränken noch erwartet, so wundert man sich, dass der Industriezucker auch beim eingepackten Fisch, wie Matjesfilets, Wildlachs, oder auch bei so gesund anmutenden glutenfreien Nudeln aus roten Linsen, grünen Erbsen und Kichererbsen, so wie glutenfreien Nudeln, in fettarmen Joghurts, Saurerer Sahne Sojamilch, usw. in aller Selbstverständlichkeit steckt. So viel ist klar: komplett auf Zucker zu verzichten ist nicht einfach, aber doch machbar.
Dazu rät A.Z. zur Traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und gibt im Vorfeld allgemeingültige Tipps zur Ernährung danach. A.Z. ernährt sich auch vegan, aber nicht glutenfrei. Sie gibt im Anhang Beispiele aus ihrem Ernährungsplan, was man zum Frühstück, Mittag, etc. essen könnte. Meist ist es Selbstgekochtes aus Gemüse, Obst, Nüssen und Getreide. Als Süßes gibt es selbstgemache Pralinen aus Datteln, Walnüssen und Leinsamen. Nach 19 Uhr wird nichts gegessen, da die Organe ihre Aktivität ab da herunterfahren. Es geht A.Z. nicht ums Abnehmen, wobei man ohne Zucker schon gut abnehmen kann, es geht um einen gesunden Lebensstil, der z.B. einen um etwa 15 Jahre jünger aussehen lässt.
Auch die anderen Namen für Zucker, wie auch E-Nummern, die ihn und andere weniger gesunde Konservierungsstoffe bedeuten, findet man im Anhang. Auch welche Kräuter appetithemmend wirken, was man nehmen kann, wenn Appetit auf Süßes gerade da ist, und erst recht, wie man Heißhungerattacken meidet, findet man in diesem Buch.
Lesenswert fand ich die Ausführungen zur Anti-Zucker Bewegung, in USA unter der Ägide von Dr. Lustig, und DE, die es seit Längerem gibt. In diesem Teil mangelt es an Kritik und Vorschlägen, wie man die heutige Lage verbessern könnte, kaum. „Unter dem letzten Präsidenten hat Dr. Lustig nicht allzu viel erreicht, weil Obama entgegen alldem Anschein doch sehr industriefreundlich war. Unter dem neuen Präsidenten wird Lustigs Aufgabe vermutlich nicht leichter werden, aber der Arzt weiß, dass sein Vaterland etwas unternehmen muss, ansonsten werden spätestens 2026 alle Aufwendungen der Krankenkassen für die Behandlung von Diabetes draufgehen. Die Verfettung könnte die Vereinigten Staaten eher in die Knie zwingen als irgendwelche Hacker, Terroristen oder sonstige feindliche Mächte.“ (Kap. „Das ist nicht lustig“) Was jetzt gefragt ist, so die Autorin, sind die Konsumenten, die die erforderlichen Veränderungen durch ihre bewusste Nachfrage nach zuckerfreien Lebensmitteln ermöglichen würden.
Etwas weniger Eigenwerbung insg. und von künstlerischen Ausflügen zu den Koch- und anderen Shows, an denen die Autorin mal teilgenommen hatte, weniger Füllstoff insg., denn in der Mitte gibt es lange Einlage über Paracelsius& Co., wäre ein Plus gewesen. Auf weiten Strecken kam mir vor, dass die Autobiographie von A.Z. lese, was nicht meine Absicht war. Auch die Schlussfolgerung, ihr jugendliches Aussehen wäre nur auf zuckerverzicht zurückzuführen erscheint mir etwas naja, denn wie oben gesagt, ernährt sie sich vegan, nach TCM und meidet Alkohol. ES ist wohl eher die Kombination aus den genannten Zügen ihres Lebensstils, die zu diesem aufsehenerregenden Ergebnis führt.
Aber von der Idee und den Vorschlägen zur Lösung des Zuckerkonsumproblems von der Konsumentenseite her, ist das Buch sehr gut, informativ und lesenswert. Auch wer sich nicht gleich zuckerfrei ernähren will/kann, so ist es gut zu erfahren, weshalb man dies tun sollte.
Gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung.




Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

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Autorin

Anastasia Zampounidis

Anastasia Zampounidis - Autor
© Tomas Rodriguez, Köln

Anastasia Zampounidis, 1968 geboren, begann ihre TV-Karriere beim Musiksender MTV. Es folgten Moderationen für Wetten, dass…?, Sixx TV und ZDFneo. Zuletzt deckte sie im Namen des ZDF als WISO-Konsumagentin regelmäßig Verbraucherfallen auf, unter anderem in der Dokumentation Die Zuckerfalle. Seit elf Jahren verzichtet sie auf Zucker und hat dafür ein Vielfaches an Energie und Lebensfreude gewonnen.

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