Depression abzugeben
 - Uwe Hauck - Taschenbuch

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10,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Politik und Gesellschaft
429 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-60922-2
Ersterscheinung: 13.01.2017

Depression abzugeben

Erfahrungen aus der Klapse

(29)

Seelische Erkrankungen verschleppt man oft und das kann schiefgehen. Uwe Hauck möchte über das Tabuthema Depressionen aufklären, den Betroffenen die Angst vor Psychiatrien nehmen und einen Einblick in das geben, was einem in der Klapse erwartet. Offen, schonungslos und unterhaltsam lässt er den Leser an seinem Therapieverlauf teilnehmen und spart nicht mit Anekdoten über Beschäftigungsmaßnahmen, wie Korbflechten, Maltherapien oder Ausdruckstänzen.
Denn die Klapse ist nichts anderes als ein Krankenhaus für gebrochene Seelen, und eigentlich sind in der Klapse eher normale Menschen, die mit dem Wahnsinn da draußen nicht mehr fertig werden, so der Autor. 

 

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Rezensionen aus der Lesejury (29)

lola19 lola19

Veröffentlicht am 25.11.2017

Interessant

Depression abzugeben
Herausgeber ist Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch) (13. Januar 2017) und hat 432 Seiten.
Kurzinhalt: Seelische Erkrankungen verschleppt man oft und das kann schiefgehen. Uwe ... …mehr

Depression abzugeben
Herausgeber ist Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch) (13. Januar 2017) und hat 432 Seiten.
Kurzinhalt: Seelische Erkrankungen verschleppt man oft und das kann schiefgehen. Uwe Hauck möchte über das Tabuthema Depressionen aufklären, den Betroffenen die Angst vor Psychiatrien nehmen und einen Einblick in das geben, was einem in der Klapse erwartet. Offen, schonungslos und unterhaltsam lässt er uns an seinem Therapieverlauf teilnehmen und spart nicht mit Anekdoten über Beschäftigungsmaßnahmen, wie Korbflechten, Maltherapien oder Ausdruckstänzen. Denn die Klapse ist nichts anderes als ein Krankenhaus für gebrochene Seelen, und eigentlich sind in der Klapse eher normale Menschen, die mit dem Wahnsinn da draußen nicht mehr fertig werden, so der Autor.
Meine Meinung: Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, was auf einer Seite so schonungslos offen und ehrlich ist, aber wiederum auch sehr witzig umgesetzt ist. Denn der Autor erlebt seine Depression anders als sein Umfeld und auch seine Therapeuten und dies kommt auch immer wieder zu anderen Aspekten der Krankheit. Ein Konsens in dem Buch bleibt allemal, die Therapeuten und die Ärzte können immer nur die Symptome bekämpfen , aber nicht die Ursachen. Denn sie haben die Krankheit nicht selbst und wissen oftmals nicht, wo sie anfangen sollen. Auch die Familie nimmt hier einen bedeutenden Platz ein, denn sie sind auch mitbetroffen von der Krankheit eines nahen Verwandten oder Familienmitglied. Ich habe beim Lesen gemerkt, dass es so viele unterschiedliche Patienten gibt und dass so eine Depression jeden ereilen kann, auch wenn man nicht dafür prädistiniert ist. Interessant ist, dass der Autor aus der Klapse twittert und dies fand ich auch spannend, denn da gab es viele neue Aspekte, auch für ihn. Ich lese eigentlich viele Bücher mit solchen Inhalten, aber ich habe auch gemerkt, wenn man dieses Buch liest und man geht richtig in die Geschichte hinein, dann könnte man auch leicht depri werden, denn er hat auch eine Odyssee hinter sich, die es in sich hat. Leider ist dieses Thema noch ein großes Tabuthema in unserer auch so tollen Zeit, denn leider sind die meisten noch so, diese Krankheiten unserer Seele sieht man nicht, also ist man auch nicht krank.
Mein Fazit: Ein tolles Buch, welches einen guten Einblick in die Krankheit Depression mit Angstzuständen gibt. Ich finde, es ist sehr lesenswert und ich vergebe 5 gute Sterne. Es regt zum nachdenken an.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

CCAA CCAA

Veröffentlicht am 05.07.2017

Ein Buch, welches mit Vorurteilenaufräumt!

In „Depression abzugeben“ von Uwe Hauck berichtet der Autor über seine eigenen Erfahrungen mit der Krankheit, die beinahe mit dem Suizid endet. Er gewährt dem Leser einen sehr intimen Einblick in sein ... …mehr

In „Depression abzugeben“ von Uwe Hauck berichtet der Autor über seine eigenen Erfahrungen mit der Krankheit, die beinahe mit dem Suizid endet. Er gewährt dem Leser einen sehr intimen Einblick in sein Leben, lässt ihn an allen Stationen auf seinem Weg zurück ins „Leben“ teilhaben. So begleitet man Uwe Hauck nach seinem Suizidversuch im Februar 2015 zunächst in die geschlossene Psychiatrie, erlebt den Wechsel in die Offene, die Tagesklinik, Reha und die Wiedereingliederung in den Beruf.

Trotz des „schwierigen“ Themas, lässt sich das Buch gut lesen. Uwe Hauck verwendet keine medizinischen Fachausdrücke (die man unter Umständen erst nachschlagen müsste). Mit einfachen und jedermann verständlichen Worten. Er möchte der Welt da draußen zeigen, wie es wirklich hinter verschlossenen Türen einer Psychiatrie abläuft um somit mit den bekannten Klischees mal aufzuräumen. Ich finde es wichtig, dass das Thema "Depression" endlich kein Tabu-Thema mehr sein sollte. Niemand sollte sich aus Scham verstecken müssen. Denn seine wir mal ganz ehrlich, es kann jeden treffen.

Ehrliche und offene Worte, gespickt mit einer Prise Humor und Sarkasmus führen den Leser durch einen Zeitraum von knapp einem Jahr. Die Zeilen zeigen, dass man auch in der „Klapse“ Spaß haben und lachen kann. Sicherlich gibt es sehr viele Zeiten in denen es anders ist und man mit sich zu kämpfen hat, aber Ausnahmen bestätigen die Regel.

Durch die Kapitel ziehen sich auch die verschiedensten Twitter-Posts die Uwe Hauck während dieser Zeit in der Öffentlichkeit hat zukommen lassen. Auch hierbei kommt es mehr als einmal zu kleinen Wortwitzen, aber auch zu kurzen Kommentaren, die mich persönlich nachdenklich gemacht haben. Besonders gefallen hat mir der Begriff „therapös“ und seine Erklärung

Mit seiner Lebensgeschichte bekommt der Leser keinen Ratgeber über die Erkrankung und auch keine Gebrauchsanleitung wie man mit Betroffenen umgehen sollte, vielmehr zeigt dieses Buch auf, wie es einem psychisch Erkrankten ergeht bzw. ergehen kann. (Eine Depression hat viele Facetten und nicht jeder der daran erkrankt, tut dies nach einer abzuhakenden Liste.) Man erfährt wie wichtig die Familie für für den Betroffenen ist, sie ist ein wichtiger Stützpfeiler die zur Genesung viel beiträgt. Uwe’s Frau Sybille hat in den letzten Jahren viel durchmachen müssen, aber sie hat durch ihre Liebe zu ihm bewiesen, dass man es gemeinsam schaffen kann.

Ich muss zugeben, dass ich etwas länger für dieses Buch gebraucht habe. Dieses lag aber weder an der Schreibweise noch am Inhalt selbst. Vielmehr haben mich einige Passagen sehr zum Nachdenken angeregt und ich musste pausieren um wieder einen freien Kopf zu bekommen.

Depression abzugeben ist ein Buch für Betroffene, Angehörige und natürlich auch für jedermann der sich mit dem Thema auseinandersetzen möchte. Betroffene finden hier vieles, was ihnen selbst die Angst vor den nötigen therapeutischen Schritten nimmt. Für Angehörige ist dieses Buch eine große Hilfe um das Seelenleben eines Betroffenen vielleicht besser zu verstehen, oft kann ein betroffener nämlich selbst gar nicht so offen darüber reden. Aber das wichtigste an diesem Buch ist, es räumt mit Vorurteilen auf.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

IsabelPatricia1992 IsabelPatricia1992

Veröffentlicht am 28.05.2017

Ein Insider berichtet: #aus der Klapse

Depressionen abzugeben von Uwe Hauck überzeugt nicht nur auf den ersten Blick mit einem optisch attraktiven Buchcover, sondern hat auch inhaltlich viel zu bieten.

Wer sich bisher gefragt hat, was es ... …mehr

Depressionen abzugeben von Uwe Hauck überzeugt nicht nur auf den ersten Blick mit einem optisch attraktiven Buchcover, sondern hat auch inhaltlich viel zu bieten.

Wer sich bisher gefragt hat, was es mit der oft als "neumodisch" bezeichneten Krankheit Depressionen auf sich hat, ist bei Uwe genau richtig. Mit viel schwarzem Humor und einer unheimlich sympathischen Art, nimmt er uns mit auf seine Reise im Kampf gegen seine Depressionen mit.

Anders als sonst üblich ist Depressionen abzugeben eine Geschichte die persönlicher und realer nicht sein könnte. Als Leser durchlebt man zusammen mit dem Autor und seiner Familie, in etwas mehr als 400 Seiten, eine der schwersten Zeiten ihres Lebens. Als die letzten Seiten des Buches langsam näher rückten, hatte man das Gefühl sich nach einer langen Reisen von einem guten Freund verabschieden zu müssen.

Für "Depressionen abzugeben" kann ich guten Gewissens eine 100%ige Leseempfehlung aussprechen. Von solchen Büchern bräuchte es mehr, denn Uwe Hauck hat geschafft, wovon der ein oder andere SPIEGEL Bestseller noch träumen darf. Er hat uns vor Augen geführt, das Literatur sowohl unterhalten kann, als auch zwischenmenschliche Barrieren, die geprägt durch Vorurteile und Unwissenheit sind, zum bröckeln bringen kann.

Dieses Buch ist keines das man innerhalb eines Tages weglesen kann. Man muss sich etwas Zeit nehmen, denn trotz Uwes erfrischendem Humor, ist es eine emotionale Achterbahnfahrt, die einen auch nach dem weglegen des Buches noch beschäftigt.

Zum Schluss bleibt mir nur noch zu sagen: Vielen Dank lieber Uwe, dass du dieses Buch geschrieben hast und uns die Möglichkeit gegeben hast an deiner Geschichte teilzunehmen.


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kristall kristall

Veröffentlicht am 28.05.2017

Toll

Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Zum einen wurde man behutsam und sogar unterhaltsam an eine Krankheit herangeführt, über die man im Grunde so gut wie nichts weiß. Zum anderen hat der Autor ... …mehr

Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Zum einen wurde man behutsam und sogar unterhaltsam an eine Krankheit herangeführt, über die man im Grunde so gut wie nichts weiß. Zum anderen hat der Autor auch einen interessanten Einblick in sein Leben gegeben. Es war auch sehr spannend geschrieben. Man wollte immer nur wissen, wie es weiter geht. Hier hat alles gestimmt. Angefangen von Cover über die Inhaltsangabe bis hin zum Schreibstil des Autors. Das Buch kann man nur empfehlen.

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Nelchen77 Nelchen77

Veröffentlicht am 27.05.2017

Ein vielschichtiges Thema

Wie kann ich die Erlebnisse, Gefühle und Lebensgeschichte eines Menschen bewerten? Darf ich das überhaupt? Diese Frage stellt sich mir bei einem Buch dieser Art immer wieder. Trotzdem möchte ich ein paar ... …mehr

Wie kann ich die Erlebnisse, Gefühle und Lebensgeschichte eines Menschen bewerten? Darf ich das überhaupt? Diese Frage stellt sich mir bei einem Buch dieser Art immer wieder. Trotzdem möchte ich ein paar Kommentare zu diesem Buch abgeben.

Als selbst nicht Betroffene habe ich in jedem Fall einen sehr guten Einblick in die Krankheit bekommen. Die Schilderungen und Empfindungen von Uwe Hauck wirken auf mich sehr ehrlich, realistisch und machen das Buch dadurch auch unterhaltsam. Sicher ist jeder Fall anders, aber da er auch andere Patienten indirekt zu Wort kommen lässt, ist sein Bericht nicht einseitig. Auch in die Abläufe der Therapie mit all ihren Problemen und Schwächen wird man einbezogen. Ich kann mir vorstellen, dass es für den Autor schwierig war, über seine eigene Familie und deren Verhalten ihm gegenüber zu schreiben. Trotzdem hat er es getan und für mich sehr gut gelöst. Ich kann nicht beschreiben warum, aber der Schreibstil und Ton des Buches verdeutlichen für mich die Krankheit noch zusätzlich.

Ich möchte dieses Buch jedem, der sich für dieses Thema interessiert, ohne Einschränkung empfehlen. Wie die Beschreibungen auf einen Betroffenen wirken können, kann ich allerdings nicht beurteilen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Uwe Hauck

Uwe Hauck - Autor
© Uwe Hauck

Uwe Hauck arbeitet als Softwareentwickler für einen IT-Dienstleister. Er betreibt ein Blog unter dem Titel „Living the Future“ und hat zwei Bücher zur Zukunft unserer Gesellschaft veröffentlicht. Uwe Hauck ist Vater dreier Kinder und lebt mit seiner Familie im eigenen Haus in Schwaben. Neben der Arbeit als Autor und Blogger liebt er es, Fahrrad zu fahren und engagiert sich in der Förderung des Verständnisses für psychische Krankheiten, insbesondere Depressionen.

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