ÜBERLEBEN
 - Sebastian Hilpert - PB

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18,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Paperback
Reisebeschreibung
400 Seiten
ISBN: 978-3-431-04121-7
Ersterscheinung: 29.04.2019

ÜBERLEBEN

Als Wildhüter in Afrika

(6)

Tief im südlichen Afrika, inmitten berauschender Landschaften, wo Geparden ihm den Kopf putzen, Erdmännchen sich in seiner Achillessehne verbeißen und er einem Spitzmaulnashorn zu Fuß begegnet, erlebt Sebastian Hilpert Abenteuer, die er sich nie hätte vorstellen können. Zwölf Jahre war er Soldat und hatte sich am Ende so weit von sich selbst entfernt, dass er in eine Depression stürzte. Der Weg der seelischen Heilung führt ihn zu verwaisten Raubkatzen in der Kalahari und weiter auf eine Nashorn-Auffangstation in Südafrika, wo der Rhino War, der Krieg um die letzten Nashörner, erbarmungslos wütet. Als Volontär kümmert er sich um verwaiste und verletzte Tiere, zieht Karakale und Nashörner mit der Flasche auf und lernt die Härte der Natur wie auch die Skrupellosigkeit der Wilderer aus erster Hand kennen. Später reist er als Fotograf durch die beeindruckende Weite Namibias und arbeitet als Wildhüter in einem Wildtierreservat.
Ein Buch voller Engagement und Abenteuer in nahezu unberührter Natur und zugleich eine Geschichte des inneren Wachstums, die uns an die Verantwortung erinnert, die wir tragen: gegenüber den Lebewesen dieser Erde und uns selbst.


Pressestimmen

„Hilpert erzählt voller Engagement von Abenteuern in nahezu unberührter Natur und erinnert an die Verantwortung, die wir tragen: gegenüber den Lebewesen dieser Erde und uns selbst.“
„Sebastian Hilpert erzählt lebensnah und spannend von seinen Erlebnissen“

Weitere Abbildungen

Rezensionen aus der Lesejury (6)

Caillean Caillean

Veröffentlicht am 23.11.2019

Voller Liebe zu Afrika!

„Die Atmosphäre auf dem Fluss ist unbeschreiblich. Die Stimmung, das intensive Licht des Sonnenuntergangs, die Spiegelung auf dem Wasser… Fast unvorstellbar, dass diese Farben echt sind.“ Man liest diese ... …mehr

„Die Atmosphäre auf dem Fluss ist unbeschreiblich. Die Stimmung, das intensive Licht des Sonnenuntergangs, die Spiegelung auf dem Wasser… Fast unvorstellbar, dass diese Farben echt sind.“ Man liest diese Worte und hat sofort das Bild von Afrika im Kopf, das Sebastian Hilpert erzeugen möchte. Ein Bild von einer grandiosen Natur, die abgerundet wird von den wunderschönen, stolzen Wildtieren der Region.

In einer persönlichen Krise hat es Sebastian Hilpert nach Afrika gezogen und er hat – im Gegensatz zu vielen, die „nur gucken, aber nicht anfassen“ wollen – sofort dort angepackt, wo Hilfe dringend gebraucht wurde: in Wildtier-Auffangstationen. Dass das Leben und Arbeiten dort kein Zuckerschlecken ist, beschreibt er mit Humor und vielen Anekdoten. Aber immer spürt man die tiefe Zuneigung, die Hilpert bei seinen Aufenthalten in Südafrika und Namibia zu diesem Teil der Welt entwickelt hat. Besonders angetan haben es ihm Raubkatzen und Nashörner. Er schließt Freundschaften mit ihnen, muss aber gleichzeitig versuchen, Abstand zu wahren. Denn er möchte ihnen die Chance auf Auswilderung und damit ein natürliches Leben in Freiheit nicht kaputt machen. Man merkt seine Tierliebe in jeder Zeile und auch seinen Respekt vor der Tierwelt Afrikas – egal ob es sich um ein seltenes Spitzmaulnashorn handelt, oder um Impalas (das sogenannte Fast Food Afrikas).

In Gesprächen mit einheimischen Farmern, Wildhütern und Jägern versucht er das komplexe Gefüge zu verstehen, das irgendwo zwischen Tierschutz, kontrollierter Jagd und Wilderei liegt. Und sowohl er als auch der Leser merken schnell: mit Schwarz-Weiß-Denken kommt man hier nicht weiter. Die Medaille hat hier nicht nur zwei Seiten – sondern gefühlt mindestens vier…

Ich selbst war erschrocken, als ich gelesen habe, was für schonungslose Kriege um Elfenbein, Horn und die Schuppen der Pangoline geführt werden. Ich war aber auch erstaunt zu erfahren, was alles bereits für den Tierschutz getan wird in Namibia und Südafrika und wie viele Leute Geld und Herzblut in dieses Unterfangen stecken. Ich war verwirrt, als ich las, dass die Einnahmen aus dem Safari-Tourismus kaum ausreichen, um über die Runden zu kommen geschweige denn einen strukturierten Naturschutz zu betreiben. Und ich war immer wieder fasziniert von diesem wunderbaren Teil der Erde und seinen Bewohnern, die Sebastian Hilpert mit unverhohlener Liebe beschreibt. Auf deutsch gesagt: mir ging das Herz auf bei diesem Buch!

Auch wenn ich einige seiner Aktionen doch recht gewagt und leichtsinnig fand – es war eine Freude, Sebastian bei seinen Abenteuern in Afrika begleiten zu dürfen. Ein kleiner Wer-mutstropfen war für mich, dass das Ende des Buches nicht offenbart, welchen Weg Sebastian nach seinen Afrika-Abenteuern für sich eingeschlagen hat. Alles blieb sehr offen und ich hatte leider das Gefühl, dass er immer noch nicht wusste, wie sein Weg weitergehen soll. Damit endete das Buch für den Leser ohne einen wirklichen Abschluss, den man doch bei einer Sinnsuche irgendwo erwartet…

Aber das war nur ein kleines Manko in einem für mich wunderbaren Buch, bei dem ich von Anfang bis Ende mit dem Herzen dabei war. Und nun sitze ich hier und würde am liebsten gleich selbst die Koffer packen… :-) Danke für dieses Buch, es war eine echte Bereicherung für mich!

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Blubb0butterfly Blubb0butterfly

Veröffentlicht am 14.08.2019

Ein atemberaubendes Erlebnis!

Langsam schiebt sich der tiefrote Feuerball über die Kante des Horizontes. In atemberaubend kräftigen Farben leuchtet der Himmel im Osten, von dunklem Blau über Lila zu Rotorange. Scharf zeichnen sich ... …mehr

Langsam schiebt sich der tiefrote Feuerball über die Kante des Horizontes. In atemberaubend kräftigen Farben leuchtet der Himmel im Osten, von dunklem Blau über Lila zu Rotorange. Scharf zeichnen sich davor die Silhouette der Schirmakazien ab. Die Strahlen der aufgehenden Sonne durchbrechen die Lücken im Geäst und beleuchten punktuell die Landschaft um uns herum. Tief atme ich die trockene, noch eiskalte namibische Morgenluft ein. Eine Bewegung über mir. Ich blicke auf, entdecke am wolkenlosen Morgenhimmel einen Raubadler. Scheinbar entspannt zieht er seine weiten Kreise, dann geht er von einer Sekunde auf die andere in den Sturzflug.

Eckdaten
eBook
373 Seiten
Untertitel: Als Wildhüter in Afrika
Bastei Entertainment Verlag
2019
ISBN: 978-3-7325-7221-2

Cover
Wow, ich bin neidisch und sehr neugierig! ?

Inhalt
Tief im südlichen Afrika, inmitten berauschender Landschaften, wo Geparden ihm den Kopf putzen, Erdmännchen sich in seiner Achillessehne verbeißen und er einem Spitzmaulnashorn zu Fuß begegnet, erlebt Sebastian Hilpert Abenteuer, die er sich nie hätte vorstellen können. Zwölf Jahre war er Soldat und hatte sich am Ende so weit von sich selbst entfernt, dass er in eine Depression stürzte. Der Weg der seelischen Heilung führt ihn zu verwaisten Raubkatzen in der Kalahari und weiter auf eine Nashorn-Auffangstation in Südafrika, wo der Rhino War, der Krieg um die letzten Nashörner, erbarmungslos wütet. Als Volontär kümmert er sich um verwaiste und verletzte Tiere, zieht Karakale und Nashörner mit der Flasche auf und lernt die Härte der Natur wie auch die Skrupellosigkeit der Wilderer aus erster Hand kennen. Später reist er als Fotograf durch die beeindruckende Weite Namibias und arbeitet als Wildhüter in einem Wildtierreservat. Ein Buch voller Engagement und Abenteuer in nahezu unberührter Natur und zugleich eine Geschichte des inneren Wachstums, die uns an die Verantwortung erinnert, die wir tragen: gegenüber den Lebewesen dieser Erde und uns selbst.

Autor
Sebastian Hilpert, 33 Jahre alt, lebt in Würzburg als Fotograf. Vor drei Jahren hat er das aufregende Leben auf einer Wildtierauffangstation in Namibia für sich entdeckt. Seitdem engagiert er sich Sebastian jedes Jahr für mehrere Monate vor Ort.

Meinung
Als ich den Klappentext und das Cover gesehen hatte, wusste ich, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen möchte. ?
Ich bin beim Lesen so fasziniert von all den Beschreibungen und Erzählungen über Natur und Tiere gewesen, dass sich das Buch super schnell lesen ließ. Außerdem hat es meine Reiselust entfacht. Tatsächlich steht Afrika auch auf meiner Reisewunschliste. ^^
Bei all den Erzählungen, die allesamt wunderschön und nicht wie von dieser Welt klingen, bedenkt der Autor auch die unschönen Seiten Afrikas, wie zum Beispiel die Wilderei. Es liegt in unserer Verantwortung, die Natur und die Tierwelt für die nachfolgenden Generationen zu erhalten. Denn es wäre ein immenser Verlust, wenn es die atemberaubende Landschaft und die einzigartigen Tiere Afrikas und generell der Welt nicht mehr geben würde.
Das Buch ließ sich wie ein Reisetagebuch lesen, bei dem man selbst dabei war. So bewegend und anschaulich hat der Autor seine Selbstfindungsreise in das weite Afrika beschrieben.
Mich haben vor allem die Fotos völlig in den Bann gezogen. Sie sind einfach großartig geworden und ich kann es einfach immer noch nicht fassen, dass der Autor den Tieren so nah war! Dabei muss man immer noch bedenken, dass es wilde Tiere sind! Ganz schön gefährlich, aber auch einzigartig. Wirklich toll!

♥♥♥♥ von ♥♥♥♥♥

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Kat_Kunterbunt Kat_Kunterbunt

Veröffentlicht am 26.06.2019

Sebastian, Afrika und die Wildnis

Sebastian steckt in einer Krise. Er merkt das sein Leben nicht in die Bahnen verläuft, die er sich wünscht. Sein Job macht ihm keinen Spaß , in seiner Freizeit ist er total unausgeglichen. Er steckt mitten ... …mehr

Sebastian steckt in einer Krise. Er merkt das sein Leben nicht in die Bahnen verläuft, die er sich wünscht. Sein Job macht ihm keinen Spaß , in seiner Freizeit ist er total unausgeglichen. Er steckt mitten in einer Depression. Eine Tierdokumentation öffnet ihm die Augen, er möchte als freiwilliger Volontär in Namibia helfen. Einige Monate später ist es soweit und die Reise beginnt.
Sebastian erholt sich und hat endlich etwas gefunden was ihm spaß macht und ihn zu 100% erfüllt. Aber auch die Zeit als Volontär in Namibia ist irgendwann zu Ende und Sebastian muss sich wieder Gedanken um seine Zukunft machen. Wieder plagen ihn Ängste und Zweifel. Aber er geht anders damit um. Er hat zu sich selber gefunden. Mit diesem Startschuss beginnt sein neues Leben, er macht weitere Reisen nach Afrika, und er findet auf jeder Reise immer mehr zu sich selbst :-)


Mein Fazit:
Ein enorm interessantes und faszinierendes Buch <3-) und es beinhaltet noch dazu ein sehr sehr wichtiges Thema. Schutz der Wildtiere vor Wilderei!
Das was er in seinem Buch zu diesem Thema schreibt ist sehr Augen öffnend, einige Menschen sind sich leider gar nicht bewusst, wie es um manche Tierarten steht. Von einigen gibt es nur noch wenige Tausend und sie sind vom aussterben bedroht.
Leider ist es die traurige Realität, dass wunderschöne und einzigartige Wildtiere, aus Geldgier des Menschen brutal abgeschlachtet werden :-(
Sebastian beschreibt sein erlebtes so präzise und detailliert das man als Leser denkt man wäre live dabei gewesen :-)
Sein Schreibstil gefällt mir wirklich sehr sehr gut <3 Er schreibt sehr lebendig, bildhaft, mit Liebe zum Detail, ausführlich, locker & frisch und Humor kommt auch nicht zu kurz :-)
Er spricht sehr wichtige Themen an, versucht an alles neutral und unvoreingenommen ran zu gehen und redet nichts schön, wo es nichts schön zur reden gibt!
Das vermittelt er auch dem Leser, neutral an die Sache rangehen, eine eigene Meinung dazu bilden.
Sebastian fordert in seinem Buch auch niemanden dazu auf selber etwas gegen das Aussterben der bedrohten Tiere zu tun. Er schildert einfach nur seine tollen und faszinierenden Erlebnisse.
Keine Panik, das Buch ist nicht wie ein Ratgeber oder Sachbuch aufgebaut. Es ist eine sehr gute Mischung aus Reisebericht, Abenteuergeschichte und Selbstfindung :-)
Sebastian ist eine sehr inspirierende, bodenständige, mutige, charismatische und sympathische Person. Er weiß zwar nicht wohin seine Reise ihn führt aber man merkt wie er immer mehr wächst und zu sich selbst findet. Es tut gut zu lesen, wie ihn die Wildnis verändert und selber gut getan hat. Ich finde es total beeindruckend und faszinierend was er erlebt hat <3-) Den Mut aufzubringen in einem komplett fremden Land und unter Lebensgefahr solche Taten zu vollbringen ist einfach fantastisch! Hut ab!!!
Für mich war das Buch unglaublich lehrreich und super interessant.
Besonders toll finde ich seine Bindung zu den Wildtieren. Sebastian hat ein enormes Feingefühl was den Umgang mit diesen fantastischen Wesen betrifft. Er begibt sich in extrem gefährliche Situationen um die Tiere anzufassen und zu streicheln, ist sich dabei aber immer vollkommen bewusst das es sich um Raubtiere handelt. Aber ihm geschieht nichts, die Tiere scheinen seine guten Absichten, seinen Respekt und sein gutes Gemüt zu spüren <3-) Total faszinierend!
Was auch wirkich super ist, es sind Farbfotos im Buch enthalten. Sie zeigen viele der geschilderten Situationen und sind mit Bildunterschriften ausgestattet, wodurch man sich beim Betrachten gleich an die jeweilige Textstelle erinnert :-)
Ich kann es absolut jedem empfehlen der Interesse an der Wildnis und seinen Bewohnern hat und wer auf coole Lebensgeschichten steht <3
Von mir gibt es, ganz klar, die vollen 5 Sterne <3-)

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killerbiene75 killerbiene75

Veröffentlicht am 04.06.2019

Eindrucksvoll und spannend

Eindrucksvoll schildert Sebastian Hilpert seine Abenteuer in Afrika. Es ist ein sehr interessantes Buch und ich bewundere den Mut, der dazu gehört einfach nach Afrika zu reisen um auf einer Auffangstation ... …mehr

Eindrucksvoll schildert Sebastian Hilpert seine Abenteuer in Afrika. Es ist ein sehr interessantes Buch und ich bewundere den Mut, der dazu gehört einfach nach Afrika zu reisen um auf einer Auffangstation zu arbeiten. Der Autor erzählt gegen Ende des Buches davon, wie das Foto auf der Titelseite entstanden ist und das fand ich ganz beeindruckend. Auch die Bilder in der Mitte des Buches sind wirklich sehr gelungen. Leider konnte ich die nur auf dem eBook-Reader in schwarz-weiß und recht klein ansehen. Auf dem iPad dagegen werden die Fotos ausgeblendet. Das fand ich sehr schade, denn ich hätte sie mir gerne in etwas größer und in Farbe angesehen.

Immer wieder wird vom Aussterben der verschiedenen Tiere, besonders vom Spitzmaulnashorn gesprochen. Auch die Wilderei wird mehrfach erwähnt und man fühlt die (verständliche) Wut des Autors, wenn er von diesem Thema berichtet. Es ist einfach unfassbar, zu was Menschen in der Lage sind um an ein Nashorn zu kommen. Dass gerade die Wildhüter auf einem Wildreservat die Trophäenjagd anbieten habe ich erst überhaupt nicht nachvollziehen können. Aber dank der guten Erklärung ist es sogar nachvollziehbar.

Es muss ein wahnsinniges Gefühl sein, so nah an Raubtieren zu sein und sie dann auch noch hinter dem Ohr kraulen zu können. Ich weiß nicht ob ich den Mut dazu hätte, der Autor Sebastian Hilpert hat es getan. Er hat eine gute Verbindung zu den Raubkatzen und ist freiwillig in die Gehege gegangen ohne Angst.

Das ganze Buch ist nicht wie ein Sachbuch oder Aufklärungsbuch geschrieben, vielmehr gibt es dem Leser einen guten Eindruck von den Erlebnissen des Autors. Es wird kein mahnender Zeigefinger erhoben oder aufgefordert selber etwas gegen das Aussterben der bedrohten Tiere zu tun. Dafür vermittelt er seine Eindrücke sehr lebendig und spannend, so dass man das Bedürfnis hat ebenfalls etwas zu unternehmen.

Fazit
Ein spannendes und eindrucksvolles Buch, dass an einigen Stellen ein paar Längen hat, die aber nicht weiter ins Gewicht fallen.

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MartinS MartinS

Veröffentlicht am 16.05.2019

Für Freunde, die Afrika mal anders sehen wollen

Ich hatte ein paar Probleme in den Stil des Buchs hinein zu finden, dennoch gelang es dem Autor mich schnell ins eine Welt hineinzuschleudern. Sebastian Hilpert erzählt lebensnah und spannend von seinen ... …mehr

Ich hatte ein paar Probleme in den Stil des Buchs hinein zu finden, dennoch gelang es dem Autor mich schnell ins eine Welt hineinzuschleudern. Sebastian Hilpert erzählt lebensnah und spannend von seinen Erlebnissen als Tourist in Namibia, als Volontär und Fotograf auf Auffangstationen und Wildtierreservaten. Er gibt Einblicke in den Alltag seiner Arbeit und berichtet dabei von unterschiedlichen Stationen seines Lebens, den Tieren und den Menschen, denen er begegnet ist und gibt auch Einblicke in die Schwierigkeiten afrikanischer Länder was den Umgang mit Wildtieren (Trophäenjagd, Wilderei und Wildtiermanagement) anbelangt.
Ich weiß nicht, warum er seinem Buch den Titel Überleben gegeben hat, ich hätte dabei an ein etwas härteres Leben und gefährlichere Abenteuer erwartet.
Aber auch so bekommt man abenteuerliche Eindrücke in das Leben eines Wildhüters mit den Freuden und den Schattenseiten.
Lesenswert für alle, die sich für die afrikanische Tierwelt und/oder die Arbeit als Wildhüter/Volontär interessieren.
Was mich allerdings etwas gestört hat (und ich auch nicht nachvollziehen kann, warum das überhaupt Erwähnung fand, aber dazu muss man vielleicht den Charakter des Autors kennen …): Die Playlist. In jedem Kapitel findet man Hinweise auf Lieder, die Sebastian während bestimmter Situationen gehört hat.
Und am Ende bekommt man die ganze Playlist noch einmal aufgelistet. Keine Ahnung, was ich davon halten soll, aber ich fand es etwas unpassend (und auch uninteressant, da hätte ich lieber mehr Tätowierungen des Autors gesehen ).

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Autor

Sebastian Hilpert

Sebastian Hilpert - Autor
© Sebastian Hilpert

Sebastian Hilpert, 33 Jahre alt, lebt in Würzburg als Fotograf. Vor drei Jahren hat er das aufregende Leben auf einer Wildtierauffangstation in Namibia für sich entdeckt. Seitdem engagiert sich Sebastian jedes Jahr für mehrere Monate vor Ort. Und wenn er hier nicht gerade versucht, wilde Tiere mit der Kamera einzufangen, Nashornbabys mit der Flasche aufzuziehen oder Wilderer zu verjagen, dann schreibt er auf animalperson.org über seine Abenteuer.

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