Schicksalssterne
 - Sarah Lark - Hardcover

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19,90

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Hardcover
Saga
592 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-2682-2
Ersterscheinung: 28.07.2020

Schicksalssterne

Roman

(26)

Hannover, 1910: Es ist Liebe auf den ersten Blick zwischen der jüdischen Bankierstochter Mia und dem jungen adligen Offizier Julius. Für eine gemeinsame Zukunft wandern sie nach Neuseeland aus, wo sie eine Pferdezucht aufbauen wollen. Doch bei Kriegsausbruch werden sie der Spionage für die Deutschen verdächtigt und getrennt voneinander interniert. Nur der Einsatz der jungen Wilhelmina rettet das Gestüt. Aber der Preis dafür ist hoch und nach dem Krieg ist nichts mehr so, wie es war ...
Eine mitreißende Geschichte um Liebe und Verrat, Verzweiflung und Mut vor dem Hintergrund des Ersten Weltkrieges

Rezensionen aus der Lesejury (26)

AlexLi89 AlexLi89

Veröffentlicht am 13.08.2020

Schicksalssterne - ein Roman nicht ganz nach meinem Geschmack!

Das ist der erste Roman, den ich von Sarah Lark lesen durfte. Deshalb war ich schon sehr gespannt darauf! Ich lese sehr gerne Romane und war sehr interessiert daran, mal etwas geschichtliches zu lesen. ... …mehr

Das ist der erste Roman, den ich von Sarah Lark lesen durfte. Deshalb war ich schon sehr gespannt darauf! Ich lese sehr gerne Romane und war sehr interessiert daran, mal etwas geschichtliches zu lesen. Ich habe für dieses Buch eine gefühlte Ewigkeit gebraucht, weil ich es etwas zäh zu lesen fand. Es ist sehr Pferdelastig und mir persönlich war es zwischendurch zu brutal.

Es spielt in Hannover im Jahr 1910 und handelt von dem Protagonisten Julius, der Offizier und sehe begabter Reiter ist. Als er die jüdische Bankierstochter Mia kennenlernt, verbindet die beiden sofort ihre Leidenschaft zu Pferden. Aus Freundschaft entwickelt sich mit der Zeit Liebe, allerdings steht dieser Mias Religion entgegen. Die beiden beschließen zu heiraten und nach Neuseeland auszuwandern, um dort Pferde zu züchten. Dort angekommen bricht der Krieg aus und Julius und Mia werden der Spionage verdächtigt und getrennt deportiert. Ihr Stallmädchen Willie setzt sich für sie ein und führt die Pferdezucht während des Krieges weiter. Doch diese hat auch noch andere Hintergedanken...

Die Grundstory und der Schreibstil lassen sich grundsätzlich leicht lesen. Für mich persönlich war es zu Beginn allerdings extrem Pferdelastig und viel zu ausführlich. Auch die vielen älteren Begriffe waren mir unbekannt, sodass ich mir diese oft aus dem Kontext erschließen musste. Die verschiedenen Abschnitte fand ich teilweise irritierend. Die Charaktere warenmir alle nicht sonderlich sympathisch. Mia und Julius fand ich am Anfang bodenständig und sympathisch, das hat sich aber im Laufe der Geschichte gewandelt. Willie hat mir aufgrund ihrer Intrigen nicht gefallen.

Das Buch im Gesamten kann ich Leuten empfehlen, die Pferde lieben und es auch etwas derber mögen. Mir persönlich war es zwischendurch zu heftig und ich habe deshalb eine gefühlte Ewigkeit gebraucht es zu Ende zu lesen.

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Leseratte77 Leseratte77

Veröffentlicht am 10.08.2020

Unsere Sterne

„Schicksalssterne“ von Sarah Lark ist ein Neuseeland-Roman, der auf einem Pferdegestüt spielt. Die Zeit des Ersten Weltkrieges war für alle Beteiligten nicht leicht, aber jedem deutschen Übersiedler Verrat ... …mehr

„Schicksalssterne“ von Sarah Lark ist ein Neuseeland-Roman, der auf einem Pferdegestüt spielt. Die Zeit des Ersten Weltkrieges war für alle Beteiligten nicht leicht, aber jedem deutschen Übersiedler Verrat und Spionage zu unterstellen, ist schon hart. So auch für das junge Paar Julius und Mia, die aus Hannover nach Neuseeland übersiedeln um mit einer Pferdezucht ihren Lebenstraum beginnen wollen. Durch den Einsatz der burschikosen Wilhelmina könne Mia uns Julius ihr Gestüt behalten und werden nicht enteignet, müssen aber trotzdem einen hohen Preis dafür bezahlen.
Der Roman hat sich sehr gut lesen lassen. Man ist von Anfang an dabei, leidet und lebt mit den Protagonisten. Mir hat das Buch gut gefallen, deshalb empfehle ich es mir 5 Sternen weiter.

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alexa_katha alexa_katha

Veröffentlicht am 10.08.2020

Pferde, Neuseeland und den 1.Weltkrieg

Deutschland vor dem 1. Weltkrieg: Julius von Gerstorf, ein junger Offizier, und Mia Guterman, eine Bankierstochter, verlieben sich und beschliessen zusammen ihr Glück in der Pferdezucht auf
Neuseeland ... …mehr

Deutschland vor dem 1. Weltkrieg: Julius von Gerstorf, ein junger Offizier, und Mia Guterman, eine Bankierstochter, verlieben sich und beschliessen zusammen ihr Glück in der Pferdezucht auf
Neuseeland zu versuchen. Dort treffen sie auf Wilhelmina. Doch der Krieg trennt den gemeinsamen Weg der drei und alle bleiben an einem anderem Ort stecken. Und als er endlich vorbei ist wartet schon die nächste Katastrophe auf das Paar.

Leide konnte ich micht nicht in die Figren hinein versetzen, weil Sie sehr spezifische und spezielle Charakter haben. Es sind sehr starke und zielstrebige Figuren und ich ein Mensch der sehr leicht nachgebt und sich eher im Hintergrund hält. Wen man ein zielstrebiger Mensch ist ist das Buch sicher viel spannender und persönlicher. Man kann denoch mit den Protagonisten mitfiebern und um sie trauern leider eben nur als aussen stehenden.

Am Schreibstil finde ich sehr fesselnd die abwechselnden Sichten der jeweiligen Erzähler. Auch wen man manchmal lieber die Geschichte aus der Sicht einer anderen Figur geseh hätte. So sah man immer wieder wie unterschiedlich Menschen ticken.

An der Handlung fand ich war auszusetzen, dass es Szenen gibt in denen eigentlich nichts passiert und dann kommen Szenen in dene allesauf einmal kommt. Man hätte es besser einteilen können.

Die Spannung nimmt einem mit immer wen man denkt jetzt kommt hoffentlich nicht noch etwas schlimmeres. Kommt die nächste Katastrophe um die Ecke und lacht einen aus. So freute man sich jedesmal wenn ein Problem aus dem Weg geräumt wurde.

Die Pferde werden im Buch sehr ausführlich behandelt, was ich, als nicht reiterin, nicht unbedingt nötig finde. Wenn spezielle auf die Pferde eingegangen wird, wird aber, zum Glück für mich, sehr genau erklärt um was genau es sich handelt. So kommt man auch drauss und hat nicht tausend Fragezeichen auf der Stirn. Man sieht sehr gut das sie sich mit dem Thema beschäftigte und sich sehrgut auskennt. Und dafür hat sie andere Themen wie Maori, Krieg usw. weggelassen ode rnicht sehr viel darüber erzählt.

Eine schöne Liebesgeschichte mit viel Höhen und Tiefen. Und sicher nicht das allerbeste Buch von Sarah Lark. Zwischendurch wird viel über Pferde geschildert und man lernt auch viel dazu. Manchmal eintönig nachher wieer richtig spannend

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Ninimaus Ninimaus

Veröffentlicht am 09.08.2020

Ein überraschendes Buch für Pferdefreunde

In diesem Buch begleitet man Julius und Mia auf ihrem Weg nach Neuseeland und durch die Wirren des ersten Weltkrieges.

Julius und Mia verbindet ihre Liebe zu Pferden und ihr Gefühl für diese. Gemeinsam ... …mehr

In diesem Buch begleitet man Julius und Mia auf ihrem Weg nach Neuseeland und durch die Wirren des ersten Weltkrieges.

Julius und Mia verbindet ihre Liebe zu Pferden und ihr Gefühl für diese. Gemeinsam wollen sie sich eine Zukunft in Neuseeland aufbauen um dort glücklich mit ihren Pferden zu leben. Neben den Herausforderungen des Lebens tritt ihnen der erste Weltkrieg in den Weg, der auch in Neuseeland seine Auswirkungen auf die Menschen und die Beziehung zu Ausländern hat. Mia und Julius werden vom Schicksal und den Handlungen anderer getrieben und gezogen, bis sie schließlich die Zügel selbst in die Hand nehmen müssen.

Die Geschichte hat eine nachvollziehbare und zeitgemäße Handlung, die sich leicht verfolgen lässt. Neuseeland und seine Einwohner kommen dabei leider etwas zu kurz. Der zart-besaitete Leser sei gewarnt: was am Anfang an Drama und Herausforderung fehlt, kommt im weiteren Verlauf dann zu genüge. Die Pferde sind immer wieder ein schöner Rahmen für die Geschichte und für meinen Geschmack eher zu wenig als zu viel beschrieben.

Sarah Lark schreibt in einem schönen, flüssigen Schreibstil der es leicht macht, in das Zeitalter einzutauchen und der Geschichte zu folgen. Die Charaktere sind schön ausgewählt und mit wenigen Worten malt Sarah Lark nicht nur die Charaktere sondern auch die Umgebung in bunten Farben. Leider kommt die Entwicklung der Charaktere etwas zu kurz. Wo doch deutlich Raum für eine Entwicklung wäre, kommt diese – wenn sie denn kommt – von jetzt auf gleich und ohne die nötige Motivation.

Alles in allem ein nettes Pferdebuch, dass stellenweise auch ohne Pferde aus kommt und damit nicht zu pferdelastig ist. Für meinen Geschmack ist das Buch in seiner Story ein wenig zu ungerecht. Es mag sein, dass das Leben nunmal so ist. Wenn ich ein Buch lese, möchte ich aber entweder einen Roman lesen (der muss dann fair sein und ein gutes Ende haben) oder ein Drama (hier dürfen die Charaktere dann leiden und es muss kein gutes Ende sein, die Story muss mich aber mitreißen). Dieses Buch ist weder das eine noch das andere. Dennoch möchte ich eine Leseempfehlung aussprechen. Wenn ich an das Buch zurück denke, beeindruckt mich, wie sehr es mich bewegt hat und das möchte ich doch gern mit anderen teilen :-)

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Leseigel Leseigel

Veröffentlicht am 08.08.2020

Der lange Arm des Krieges

Die jüdische Bankierstochter Mia und der adlige Offizier Julius sind wie für einander geschaffen. Sie verlieben sich und es eint sie zusätzlich die gemeinsame Liebe zu den Pferden. Um einem drohenden Krieg ... …mehr

Die jüdische Bankierstochter Mia und der adlige Offizier Julius sind wie für einander geschaffen. Sie verlieben sich und es eint sie zusätzlich die gemeinsame Liebe zu den Pferden. Um einem drohenden Krieg in Europa zu entfliehen, wandern die beiden nach Neuseeland aus und gründen ein Gestüt. Doch der 1. Weltkrieg holt sie auch dort ein. Beide werden jeder für sich als Spione interniert. Julius übersteht den Krieg unbeschadet, während Mia dunkle Jahre durch stehen muss. Das Gestüt überlebt in der Zwischenzeit nur dank Wilhelmina, die sich um die Leitung des Unternehmens kümmert. Nach dem Krieg liegt Mias Welt in Scherben.

Was als romantische Liebesgeschichte in Preußen beginnt, entwickelt sich zu einer bewegenden Erzählung, die die erschütternden Zustände in den Arbeitersiedlungen in der neuseeländischen Industrie, die wohl mit denen in Deutschland vergleichbar sind, und die Anfeindungen, die den Deutschen im Ausland während des Krieges widerfuhren, schildert. Die Stimmung des Buches kippt von heiter und hoffnungsvoll zu dunkel und feindselig. Im Mittelpunkt steht die unbekümmerte, naive Mia, die Pferde über alles liebt und ihren Mitmenschen positiv gegenüber steht. Der Gegenentwurf zu ihr ist Wilhelmina, die aus ärmlichen Verhältnissen kommt und gelernt hat, dass nichts im Leben umsonst ist. Sie träumt von einer besseren Zukunft und dafür ist ihr jedes Mittel recht. Gegen die beiden starken Frauenfiguren wirkt Julius fast schon blass und ich habe mich mehrmals über seine Willensschwäche geärgert, die Mitschuld an den verworrenen Verhältnisse am Kriegsende trägt. Mia muss während des Krieges durch eine harte Schule, geht aber als gefestigte Persönlichkeit daraus hervor.

Das Buch endet mit einem positiven Ausblick auf die Zukunft und die Autorin löst die bestehenden Konflikte auf, was in manchen Teilen fast schon märchenhaft wirkt. Das hat mich aber nicht gestört. Ich habe das Buch in der Erwartung auf gute Unterhaltung, Wolken am Liebeshimmel und ein Happyend zu lesen begonnen. Alle meine Erwartungen wurden erfüllt und als Bonus hatte der Roman eine gute Portion Dramatik im Gepäck. Leserherz, was willst Du mehr ?

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Leseprobenauszug aus »Schicksalssterne«

Autorin

Sarah Lark

Sarah Lark - Autor
© FinePic

Sarah Lark, geboren 1958, wurde mit ihren fesselnden Neuseeland- und Karibikromanen zur Bestsellerautorin, die auch ein großes internationales Lesepublikum erreicht. Nach ihren fulminanten Auswanderersagas überzeugt sie inzwischen auch mit mitreißenden Romanen über Liebe, Lebensträume und Familiengeheimnisse im Neuseeland der Gegenwart. Sarah Lark ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Schriftstellerin, die in Spanien lebt.

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