Das Geheimnis des Rosenzimmers
 - Pauline Peters - Taschenbuch

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10,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Schmöker
462 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17515-4
Ersterscheinung: 24.04.2017

Das Geheimnis des Rosenzimmers

Roman

(8)

London, 1907: Zum Unwillen ihrer adeligen Familie führt die junge Victoria ein sehr eigenständiges Leben. Sie plant ihre Zukunft mit Jeremy Ryder, einem »nicht standesgemäßen« Journalisten. Als dieser nur knapp einem Anschlag entgeht, muss er untertauchen und Victoria soll zu ihrer Sicherheit England verlassen. Auf ihrer Reise nach Coblenz trifft sie den russischen Arzt wieder, der Jeremy nach dem Attentat versorgte. Sie ahnt nicht, dass sie Lew bald wiedersehen wird und ausgerechnet in Coblenz in das Komplott gerät, das in London seinen Anfang nahm ...
Kann Liebe jeder Gefahr trotzen? Und gehört zur wahren Liebe nicht immer unglaublich viel Mut?

Rezensionen aus der Lesejury (8)

NikasLesewahnsinn NikasLesewahnsinn

Veröffentlicht am 18.11.2018

das geheimnis des rosenzimmers

Pauline Peters - Das Geheimnis des Rosenzimmers

-》 Kurzbeschreibung

London, 1907. Vor Victoria liegt eine strahlende Zukunft mit Jeremy, den sie über alles liebt. Doch als auf Jeremy, der für Scotland ... …mehr

Pauline Peters - Das Geheimnis des Rosenzimmers

-》 Kurzbeschreibung

London, 1907. Vor Victoria liegt eine strahlende Zukunft mit Jeremy, den sie über alles liebt. Doch als auf Jeremy, der für Scotland Yard arbeitet, ein Anschlag verübt wird, muss er untertauchen.
Victoria soll nach Coblenz zu ihrer Großmutter reisen, doch wann wird sie Jeremy wiedersehen? Auf ihrer Reise trifft sie den jungen russischen Arzt wieder, der Jeremy versorgte. Sie ahnt nicht, dass sie Lew bald näherkommen und ausgerechnet in Coblenz in den Mittelpunkt des Mordkomplotts geraten soll, das in London seinen Ausgang nahm ...

Quelle: Amazon

-》 Mein Fazit!

Dies ist der 2. Teil der Victoria Bredon Reihe... ich fand den ersten Teil schon gut.
Der Schreibstil der Autorin ist echt toll und ich freue mich schon auf den 3. Teil der Reihe ...
Wenn man im geschehen drin ist, lässt das Buch einen nicht mehr los .. es war nur erst mal wieder eine Umstellung wegen den hochtrabenden Gesprächen mit Lord und so ... aber ich habe mich wie beim ersten auch schnell rein gefunden ...
Die Story war wieder sehr spannend und ansprechend ...

Auch im Nachwort sind wieder die umfassenden Recherchen und Quellen mit aufgeführt, so was lese ich ja auch gern ..

5 von 5 Sternen ...

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Sabrinchenchen Sabrinchenchen

Veröffentlicht am 09.10.2017

Krimilektüre die für Überraschungen sorgt. unkonventionelle Hauptcharaktere, nicht überzeugend

Ich habe als Quereinsteigerin den 2. Teil von der Krimireihe um Victoria und Hopkins gelesen.

Der Schreibstil war gut verständlich.
Der Erzählstil ist schon fesselnd und nachvollziehbar trotzdem störten ... …mehr

Ich habe als Quereinsteigerin den 2. Teil von der Krimireihe um Victoria und Hopkins gelesen.

Der Schreibstil war gut verständlich.
Der Erzählstil ist schon fesselnd und nachvollziehbar trotzdem störten mich ein paar Dinge.
Die Handlung spielt in einem interessanten Zeitraum in der sich die Weltordnung im Wandel und Umschwung befindet.
Noch ist nichts selbstverständlich und die Autorin setzt dabei die Requisiten gekonnt ein.
Dadurch wirkt es sehr detailgetreu und durchdacht.
Es wird Wert auf historische Authenzität gelegt die auch gut gelungen ist und mich in die Zeit eintauchen liess.
Manchmal stolperte ich aber über moderne Wörter ( Gynäkologe, Gerichtsmediziner, Art-Deco.... ?! ) das bremste dann meinen Lesefluss.

Die Charaktere sind farbig gezeichnet.
Victoria als fortschrittlich denkende Fotografin bewegt sich schon in jungen Jahren entgegen der Konventionen.
Das fand ich zwischendurch unglaubwürdig und ihre Aktionen konnte ich nicht nachvollziehen.
Hopkins hat mich aber dagegen überzeugen können mit seiner mitunter schrulligen unkonventionellen Art und er kommt auch sehr sympathisch rüber.

Das ist was eine Krimilektüre ausmacht einerseits gute Charaktere und eine spannende Handlung.

Den Verlauf der Geschichte fand ich persönlich unspektakulär und hat mich leider nicht mitreissen können.
Kleine Anekdoten wiesen auf den 1. Teil hin, trotzdem empfand ich schon das es unabhängig davon gelesen werden kann.
Auch ist die Geschichte in sich abgeschlossen.

Ich vergebe 3 gute Sterne.

Natürlich spiegelt diese Rezension nur meine persönliche Meinung wider!
Deshalb macht euch gern selbst ein Bild von dieser Geschichte und lernt Victoria und Hopkins kennen.

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MsChili MsChili

Veröffentlicht am 07.09.2017

Schön zu lesen

_„Das Geheimnis des Rosenzimmers“ von Pauline Peters ist der zweite Teil rund um Victoria und spielt diesmal größtenteils in Deutschland. Nachdem Frauen immer noch nicht wählen dürfen, engagiert sich Victoria ... …mehr

_„Das Geheimnis des Rosenzimmers“ von Pauline Peters ist der zweite Teil rund um Victoria und spielt diesmal größtenteils in Deutschland. Nachdem Frauen immer noch nicht wählen dürfen, engagiert sich Victoria bei den Suffragetten. Bei der Recherche für eine geplante Aktion stößt sie auf ein Zusammentreffen dreier Männer, die gegensätzlicher nicht sein können. Was haben diese drei Männer nur besprochen?_


Ich war sofort wieder bei Victoria und in ihrem Leben angekommen. Der Schreibstil der Autorin lässt sich gut lesen und so macht es Spaß Victoria zu folgen. Zudem sind die Nebencharaktere wie Hopkins, Jeremy oder auch Constance (die man bereits aus Teil 1 kennt) eine gelungene Ergänzung und vervollständigen die Geschichte. Interessant fand ich, dass man kurze Einblicke in Teil 1 erhält, dabei jedoch außer vor gelassen wird, wer denn der Mörder war. So nimmt sie nicht vorweg und man kann auch im Nachhinein noch den ersten Teil lesen. Auch hier ist es spannend, da Victoria wieder ihre Nase in Dinge steckt, die ihr nichts angehen. Doch der Grundaufbau – Victoria will das Geheimnis lüftet und deckt nach und nach einiges auf, kommt dabei jedoch öfter in Schwierigkeiten – ist leider dem ersten Teil sehr ähnlich. Victoria stößt so gut wie immer alleine auf Antworten und auch die Zufälle häufen sich. Viele andere Dinge – Mörder versucht alle aus dem Weg zu räumen, etc. – häufen sich und nehmen so die Überraschung. Das finde ich doch sehr schade und nur mit den Informationen über Victoria’s Mutter und deren Vergangenheit konnte mich die Autorin noch richtig fesseln.

Ein guter 2. Teil mit ein paar Schwächen, der aber durch die Einblicke in Victoria’s Familiengeschichte punkten kann.

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Sidny Sidny

Veröffentlicht am 21.08.2017

Nicht so spannend wie der Vorgänger

London, 1907: Victoria Bredon ist wieder für die Suffragetten aktiv, sie spioniert das Landgut Melbury Hall aus, weil sich dort in einigen Wochen die Konservativen zusammenfinden werden. Der ideale Anlass ... …mehr

London, 1907: Victoria Bredon ist wieder für die Suffragetten aktiv, sie spioniert das Landgut Melbury Hall aus, weil sich dort in einigen Wochen die Konservativen zusammenfinden werden. Der ideale Anlass für die Frauenrechtlerinnen, sich bei ihren schärfsten Gegnern Gehör zu verschaffen. Als Victoria den Park erkundet, wird sie Zeugin eines konspirativen Treffens zwischen Lord Melbury und zwei unbekannten Männern - der eine hat einen Schmiss im Gesicht, weswegen Victoria annimmt, er sei ein deutscher Adliger, der zweite ist schlicht gekleidet und wirkt auf sie wie ein einfacher Arbeiter.
Was hat diese seltsam anmutende Gruppe wohl zusammengeführt? Victorias Neugier ist sofort geweckt...

"Das Geheimnis des Rosenzimmers" ist der zweite Band der Victoria-Bredon-Reihe. Die Handlung spielt diesmal nicht wie beim Vorgängerband "Die rubinrote Kammer" ausschließlich in London, sondern das Geschehen teilt sich in zwei Handlungsstränge, einen englischen und einen deutschen, wobei der Schwerpunkt klar auf dem deutschen liegt. Victoria besucht eine Schulfreundin, die einen deutschen Grafen geheiratet hat, und nun am Rhein lebt.
Auch die Ermittlungen laufen in mehrere Richtungen, zum einen wäre Jeremy beinahe einem Anschlag zum Opfer gefallen (weswegen er Victoria auch aus der Schusslinie und nach Deutschland verfrachten wollte), und nun ist er auf der Suche nach den Hintermännern, zum anderen bringt Victoria wieder etwas Licht in ihre Familiengeschichte, während der tatkräftige Butler Hopkins etwas über das geheimnisvolle Treffen in Melbury Hall herausfinden möchte.

Leider hat mir gerade diese mehrfache Aufteilung der Handlung nicht besonders gefallen, denn die verschiedenen Stränge fügen sich nicht harmonisch zusammen. Die Spannung, die eine derartige Erzählweise normalerweise aufbauen soll, wollte sich bei mir nicht einstellen.
Der Handlungsstrang in Deutschland strotzt nur so vor Landschaftsbeschreibungen, was leider für einige Längen sorgte und Victorias "Ermittlungen" in den Hintergrund drängte. Oft gab es lange ereignisarme Passagen, die die Handlung kaum vorangebracht haben, um dann urplötzlich in sich überschlagenden Ereignissen zu gipfeln, was manchmal nicht so ganz nachvollziehbar war.

Trotzdem konnten mich die Figuren wieder begeistern - Victoria und Jeremy geben einfach ein schönes Paar ab, obwohl für mich Butler Hopkins der heimliche Star der Bücher ist und bleibt. Die berüchtigte deutsche Großmutter Victorias, Leontine von Marssendorf, durfte nun auch endlich einen Part übernehmen - sie ist eine recht komplexe Figur, die noch für die ein oder andere Überraschung sorgen könnte.

Auch wenn mir der Auftaktband der Reihe definitiv besser gefallen hat als die Fortsetzung, werde ich dennoch an der Geschichte dranbleiben - Pauline Peters kann es ja eigentlich besser, und läuft mit dem nächsten Band hoffentlich wieder zu alter Form auf.
Schlecht ist das Buch trotzdem nicht - wenn man im Vorfeld die Erwartungshaltung von "historischer Krimi" in Richtung "Love & Landscape mit Krimielementen" verschiebt, gefällt das Buch wahrscheinlich besser.

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Xanaka Xanaka

Veröffentlicht am 11.07.2017

Victoria Brendon kann es nicht lassen ...

Dass Victoria Brendon anders ist als andere junge Frauen in England 1907 konnte ich bereits im ersten Teil kennenlernen. Schon damals hat sie mir mit ihrer unkonventionellen Art ungemein gut gefallen und ... …mehr

Dass Victoria Brendon anders ist als andere junge Frauen in England 1907 konnte ich bereits im ersten Teil kennenlernen. Schon damals hat sie mir mit ihrer unkonventionellen Art ungemein gut gefallen und das war auch der Grund unbedingt diese nächste neue Geschichte über sie zu lesen.
Es so schön zu lesen, wie sich Victoria weiterentwickelt hat. Allen Widerständen zum Trotz engagiert sie sich aktiv bei den Suffragetten und tut alles um diese in ihrem Kampf zu unterstützen. Auch ihr Zusammenleben mit ihrem Butler Hopkins wird offensichtlich von der Familie akzeptiert. Nur das Verhältnis zu Jeffrey Ryder, dem Journalisten, ist immer noch sehr unsicher und ungeklärt.
Der unkonventionellen Art ist es auch geschuldet, dass Victoria plötzlich wieder mitten im Geschehen ist. Da gibt es einen verschwundenen Liebhaber, es wird ein Attentat verübt – bei dem sie zufällig auch Zeuge ist, sie findet auch selbst noch einen Toten. Es gibt so viel zu tun, um die Spuren, die sie aufgenommen hat, zu sortieren und vor allem das Geschehene aufzuklären.
Ich war bereits vom ersten Teil „Die rubinrote Kammer“ so begeistert. Die Begeisterung und Spannung war auch in diesem Teil enorm hoch. Die Protagonistin fällt nicht nur durch ihre außergewöhnliche Lebensweise auf, sondern auch durch viele andere Eigenarten. Das Zusammenleben mit dem Butler ist sicher noch das Geringste. Aber sie arbeitet und verdient sich mit ihrem Butler gemeinsam ihren Lebensunterhalt. Ich kann mir vorstellen, dass einigen Lesern das zu weit hergeholt ist und man sich diese Lebensweise zur damaligen Zeit so nicht vorstellen konnte. Die Geschichte spielt 1907 in London. Ich verbuche diese Aussergewöhnlichkeiten unter schriftstellerischer Freiheit. Nebenbei erfährt man sehr viel über die Lebensweise und Lebensart der Menschen sowohl in England, als auch in Deutschland. Ich wusste z.B. gar nicht, dass Ems und die Gegend um den Rhein bei den Engländern ein ausgesprochen angesehener Kur- und Urlaubsort waren. Auch die Erwähnung der Gästelisten, die täglich den anwesenden Gästen in gedruckter Form zur Verfügung gestellt wurden, fand ich beachtlich. Das hätte ich mir so nie vorgestellt. Auch der geschichtliche Aspekt kommt nicht zu kurz. Die Autorin hat historische Begebenheit anschaulich mit in das Buch aufgenommen.
Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt. Das Buch hat sich wunderbar flüssig lesen lassen. Kurzum ich war begeistert. Von mir gibt es verdiente fünf Lesesterne und eine unbedingte Leseempfehlung an historische interessierte Leser.

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Autor

Pauline Peters

Pauline Peters - Autor
© Ewa Wawrzyniak

Pauline Peters, geboren 1966, ist Journalistin. Ihre Leidenschaft gilt der britischen Lebensart. Sie liebt Landhäuser und Parks sowie den Afternoon Tea. In ihrem mitreißenden Schmöker entführt sie die Leser in eine Welt voll englischen Flairs, angesiedelt in den nebligen Straßen der Arbeiterviertel sowie auf den prachtvollen Landsitzen der Aristokratie. Die junge Victoria ist in beiden Welten zu Hause. Bei ihrem Versuch, ein Familiengeheimnis zu lüften, gerät sie zum Entsetzen ihrer …

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