Die rubinrote Kammer
 - Pauline Peters - Taschenbuch

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9,99

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Schmöker
525 Seiten
ISBN: 978-3-404-17342-6
Ersterscheinung: 13.05.2016

Die rubinrote Kammer

Roman

(30)

London, 1907: Gegen den Willen ihrer adeligen, einflussreichen Familie lebt die junge Victoria allein mit dem alten Butler ihres kürzlich verstorbenen Vaters. Sie ist nicht reich, aber glücklich. Doch ihre Welt gerät ins Wanken, als hässliche Andeutungen über ein dunkles Familiengeheimnis laut werden. Der einzige Mann, der ihre Fragen beantworten könnte, wird ermordet ... Victorias guter Ruf ist in Gefahr, doch als Retter in der Not entpuppt sich der attraktive Journalist Jeremy Ryder. Aber kann sie ihm vertrauen?
Ein mitreißender Roman über dunkle Geheimnisse, überraschende Wahrheiten und die Liebe

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Pressestimmen

„Mitreißend!“
„Ein mitreißender Roman über dunkle Geheimnisse, überraschende Wahrheiten und die Liebe."

Rezensionen aus der Lesejury (30)

ChattysBuecherblog ChattysBuecherblog

Veröffentlicht am 14.12.2016

Mein Leseeindruck



Da das Buch mit dunklen Familiengeheimnissen angekündigt wurde, war ich schon sehr neugierig.

Schon der Umschlag hatte mich fasziniert. Er fühlt sich sehr griffig an, nicht so glatt, wie bei den meisten ... …mehr



Da das Buch mit dunklen Familiengeheimnissen angekündigt wurde, war ich schon sehr neugierig.

Schon der Umschlag hatte mich fasziniert. Er fühlt sich sehr griffig an, nicht so glatt, wie bei den meisten Bücher die ich bislang gelesen habe. Das Buch liegt somit sehr gut in der Hand und verleitet zum Festhalten und natürlich zum Lesen.

Ich möchte gleich vorweg schicken, dass es sich um den ersten Band der Reihe um Victoria und Hopkins handelt. Somit wird wohl am Ende auch ich das Eine oder Andere unklar sein, da es ja zum Kauf der Fortsetzung animieren soll.

Die Protagonisten wurden sehr gut dargestellt, insbesondere die Beschreibungen von Hopkins fand ich sehr gelungen. Immer wieder musste ich bei ihm an Miss Sophie von "Dinner for one" denken. Ihr Butler James scheint Hopkins nämlich sehr zu ähneln, oder eben andersrum.

Auffällig fand ich auch die tollen Beschreibungen vom Debütantenball, von den unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, Kleidung etc. Hiermit hatte sich die Autorin wirklich sehr viel Mühe gegeben.

Aber leider wirkt es an manchen Stellen auch etwas überlagernd, etwas ausschweifend. so dass man dem Gedanken an das vergangene Geschehen sehr lange nachsuchen muss.
Nun ja, es ist ein Roman und kein Krimi, auch wenn es zu Beginn diesen Anschein hatte.

Den Schreibstil würde ich als sehr modern bezeichnen. Er ist ohne Schnörkel und somit sehr gut zu lesen.

Fazit:

Mir hat der Roman bs auf de oben genannten Schwächen sehr gut gefallen. Den Nachfolgeband habe ich bereits vorbestellt.

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liebling liebling

Veröffentlicht am 15.09.2016

hat mir gut gefallen

Ich fand das Buch super, ich mochte Victoria sehr gerne, sie war anders, Ungewöhnlich für 1907. Dennoch bin ich begeistert. das ganze Buch war nicht schlecht, ich war aber sehr enttäuscht von Randolph, ... …mehr

Ich fand das Buch super, ich mochte Victoria sehr gerne, sie war anders, Ungewöhnlich für 1907. Dennoch bin ich begeistert. das ganze Buch war nicht schlecht, ich war aber sehr enttäuscht von Randolph, eigentlich wirkt er so lieb und nett, doch leider stellte es sich heraus was er wirklich für ein böser Mensch er ist.
Victoria, ist jung und weiß was sie möchte, Hopkins ist ihr butler, ein herzen guter mensch und unterstützt Victoria in fast allen dingen.
ich freue mich schon auf das 2te Buch.
Zum Cover kann ich sagen das es schön ist, dennoch finde ich passt es nicht ganz zum Inhalt, da ich nun das Buch gelesen habe, hätte ich es anders gestaltetet.... z.b Victoria vorne und das Haus als Hintergrund ....

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MissKiss MissKiss

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein gelungenes Debüt einer historischen Krimiserie

Der neue Roman (Taschenbuch 2016) von der Autorin Pauline Peters ist ein gelungenes Debüt und der erste Teil einer kommenden historischen Krimiserie.

Die Hauptfigur des Buches ist Victoria, eine verwaiste ... …mehr

Der neue Roman (Taschenbuch 2016) von der Autorin Pauline Peters ist ein gelungenes Debüt und der erste Teil einer kommenden historischen Krimiserie.

Die Hauptfigur des Buches ist Victoria, eine verwaiste dennoch tapfere und rebellische junge Frau aus adliger Familie, die –ziemlich ungewöhnlich zu der Zeit – allein mit ihrem alten Butler Hopkins in einem Londoner Apartment lebt und selbst als Fotografin arbeitet.
Plötzlich beginnt eine mysteriöse Moderserie in hohen gesellschaftlichen Kreisen und während Victoria und Hopkins nach dem Serienkiller jagen, erfahren wir nicht nur über die Gesellschaft dieser turbulenten Zeit immer mehr, sondern kommen wir auch zu der Wahrheit über die Familie von Victoria näher.

Das historische Buch nimmt uns auf eine Entdeckungsreise in die Welt von Anfang der 1900 Jahre, in die Welt der Reichen und Armen, in eine Welt der Suffragetten und Prostituierten, in eine Welt voller Geheimnisse und vielleicht auch Umbrüche. Der Detektivroman von Peters ist voller unerwarteten Begegnungen und Wendungen mit einem überraschenden Ende.

„Die rubinrote Kammer” hat mich von Anfang an in seine Bahn gezogen. Ich habe mit den ProtagonistInnen gefiebert und geforscht.
Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung mit Victoria und Hopkins, die ich während der Seiten wirklich lieb gewonnen habe.

Eine große Buchempfehlung von mir!

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HappyEndBuecherdeNicole HappyEndBuecherdeNicole

Veröffentlicht am 15.09.2016

„Die rubinrote Kammer“ bietet eine unterhaltsame Mischung aus historischem Krimi und Romance

Victoria Bredon ist eine junge Dame aus gutem Hause, die eine recht unkonventionelle Art des Lebens vorzieht, damit aber auf nicht viel Gegenliebe von Seiten ihrer Familie stößt. Nur zu gerne, würden ihre ... …mehr

Victoria Bredon ist eine junge Dame aus gutem Hause, die eine recht unkonventionelle Art des Lebens vorzieht, damit aber auf nicht viel Gegenliebe von Seiten ihrer Familie stößt. Nur zu gerne, würden ihre versnobten Verwandten, Victoria unter ihre Fittiche nehmen, um ihre Bemühungen im Kampf um das Wahlrecht für Frauen im Keim zu ersticken. Doch gottlob war Victorias verstorbener Vater, ein Gerichtsmediziner, so geistesgegenwärtig, die Vormundschaft für Victoria auf einen guten Freund zu übertragen, der Victoria so schalten und walten lässt, wie sie es denn möchte.
So lebt Victoria zusammen mit dem Butler ihres Vaters, Hopkins, in recht bescheidenen Verhältnissen. Doch Hopkins und Victoria können ihre beschränkten finanziellen Mittel durch ihre Arbeit für eine Zeitung aufbessern. Während Victoria Fotografien abliefert, schreibt Hopkins unter Pseudonym Artikel für Hausfrauen, die überaus beliebt sind.

Als Victoria eines Tages während einer Suffragetten-Demonstration bedrängt wird, eilt ihr der Journalist Jeremy Ryder, der sich zufällig ebenfalls vor Ort aufhält, zur Hilfe.
Nachdem ein Mann ermordet wurde, der Victoria während eines Balls belästigte, gerät sie ins Visier der Ermittler und beschließt schließlich zusammen mit Hopkins selbst Licht ins Dunkel zu bringen, da ihr die Bemühungen der Polizei unzureichend erscheinen.
Außerdem hat sie ein weiteres persönliches Interesse daran zu ergründen, wer Sir Francis ermordete, weil dieser ihr vor seinem Tod eine überaus rätselhafte Geschichte erzählte, die mit ihrem Kindheitstrauma von einst zusammenhängt, welche Victorias Vater in ein schlechtes Licht rückt.
Jeremy klingt überaus interessiert, als er von Victorias Detektivarbeit erfährt und sucht auch weiterhin sehr oft ihre Nähe, was Victoria stutzig macht. Ist Jeremy wirklich nur ein einfacher Journalist, oder steckt mehr hinter seiner Neugier?
Aber Victoria hat auch noch weitere Sorgen. Ausgerechnet ihre Cousine scheint es auf Victorias heimlichen Schwarm Randolph abgesehen zu haben...

Der Roman „Die rubinrote Kammer“ bildet den Auftakt zu einer neuen historischen Krimireihe, in deren Fokus die selbstbewusste Victoria Bredon steht. Hinter dem Pseudonym Pauline Peters, steckt übrigens die Autorin Beate Sauer, die nun eine Serie am Start hat, die den Leser in die Zeit kurz nach der viktorianischen Ära entführt. Eine Zeit des Umbruchs, in denen die Frauen begannen, den Männern die Stirn zu bieten und sich ihr Wahlrecht erkämpften. Als moderne Frau steht auch Victoria auf Seiten der Suffragetten und setzt sich gegen fragwürdige und eingestaubte Moralvorstellungen der Gesellschaftsschicht zur Wehr, was ihr einiges an Ärger beschert.

Obwohl mir Victorias unerschrockene, aufgeschlossene Art sehr gefallen und imponiert hat, fand ich, dass sie ab und an dann doch mal etwas über das Ziel hinausgeschossen ist. Bei allem Verständnis für ihren Drang, sich nichts vorschreiben zu lassen, ging sie dennoch etwas zu leichtfertig um mit ihrem Ruf; was mir ein wenig zu unrealistisch erschien, für eine Frau ihrer Zeit. Und auch für die deutsche Berufsbezeichnung „Zugehfrau“, hätte ich mir lieber eine englische Bezeichnung gewünscht, da der Roman schließlich in England spielt.
Ansonsten war ich aber angenehm überrascht von dem Roman der Autorin, die das historische Zeitgefühl gut in ihre Geschichte zu transportieren, und unterhaltsam zu schreiben vermochte. Ein wenig kamen mir beim Lesen Assoziationen zu Brenda Joyces Francesca Cahill Reihe, die ich ebenfalls sehr mochte und ich hoffe nun sehr, dass Victoria in Zukunft auch weiterhin spannende Fälle aufklären wird. Die Weichen dazu sind, wie ich finde, perfekt gestellt Wir haben eine moderne, intelligente Heldin, einen scharfsinnigen Butler, der ebenfalls gerne kriminalisiert und mit Jeremy einen interessanten Mann in Victorias Leben, selbst wenn das wichtigste Rätsel um Victorias Mutter in diesem Band bereits gelüftet wurde.

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Federzauber Federzauber

Veröffentlicht am 15.09.2016

War nicht Meins :-(

1906 in London, die 19-jährige Victoria lebt alleine mit dem Butler in der Wohnung ihres verstorbenen Vaters. Durch Zufälle und unglückliche Begegnungen wird sie in einem Mord verwickelt und entdeckt, ... …mehr

1906 in London, die 19-jährige Victoria lebt alleine mit dem Butler in der Wohnung ihres verstorbenen Vaters. Durch Zufälle und unglückliche Begegnungen wird sie in einem Mord verwickelt und entdeckt, dass ihr Vater ihr damals nicht immer die ganze Wahrheit über sie erzählt hatte. Mit ihrem Butler fängt Victoria an zu ermitteln um dem ganzen auf der Spur zu kommen.

Ein Buch, dass sich sehr rapide als ein anderes Genre entpuppte, als der Klappentext tatsächlich verriet.
Ich muss gestehen, dass ich laut Klappentext an eine historische Familiengeschichte mit Geheimnissen erwartet habe. Doch sehr schnell entpuppte sich das Buch als historischer Kriminalroman à la Miss Marple oder Sherlock Holmes.

Dies wäre eigentlich nicht so schlimm gewesen, da sich der Schreibstil sehr gut und flüssig lesen ließ und ich mich gerne auf etwas Anderes und Unerwartetes einlasse, doch leider war das Buch überhaupt nicht Meins.

Mein großer Störfaktor war Victoria. Eine sehr starke, selbstbewusste, mutige Persönlichkeit, die ich in Bücher sehr schätze und bevorzuge. Doch leider passte sie meiner Meinung nach überhaupt nicht in diesem Setting. Sie passte nicht in dieser Zeit, war viel zu emanzipiert, erlaubte sich vieles was für eine Frau komplett Tabu war. Dies nicht nur 1 oder 2 Mal sondern permanent.
Als noch Minderjährige in der Zeit, ließ man ihr alle Freiheiten, spaziert mitten in der Nacht in den verrufenste Gegenden ohne Begleitung, geht mit Männer aus und steckt ihre Nase halb in Leichen ohne mit der Wimper zu zucken.
So sehr ich starke Protagonistinnen schätze und liebe, Victoria passte für mich vorne und hinten nicht in diesem Buch.

Dies hat mir leider auch das Lesevergnügen ziemlich vermiest. Teilweise musste ich mich ziemlich durch die Geschichte durchquälen, weil es für mich nicht glaubwürdig und authentisch war. Ich konnte ihr Verhalten nicht abkaufen und auch nicht nachvollziehen. Würde die Geschichte in unserer heutigen Zeit spielen, dann hätte Victoria auch wunderbar rein gepasst, vom Alter, Verhalten, Denken und den Wissensstand den sie hat. Aber für 1906 war sie für mich überhaupt nicht glaubwürdig.

Dies soll aber nicht bedeuten, dass es ein schlechtes Buch. Im Gegenteil, bisher stehe ich glaube ich, recht alleine mit dieser Meinung und habe nur gute Meinungen gelesen.
Es passiert eine Menge, mit recht actionreicher Szenen, interessante und überraschende Wendungen und einer gut durchdachten Story.
Nur leider hat es mein Nerv nicht getroffen und mich nicht überzeugen können.

Note: 2,5/5

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Autor

Pauline Peters

Pauline Peters, geboren 1966, ist Journalistin. Ihre Leidenschaft gilt der britischen Lebensart. Sie liebt Landhäuser und Parks sowie den Afternoon Tea. In ihrem mitreißenden Schmöker entführt sie die Leser in eine Welt voll englischen Flairs, angesiedelt in den nebligen Straßen der Arbeiterviertel sowie auf den prachtvollen Landsitzen der Aristokratie. Die junge Victoria ist in beiden Welten zu Hause. Bei ihrem Versuch, ein Familiengeheimnis zu lüften, gerät sie zum Entsetzen ihrer …

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