Cyber Trips
 - Marie Graßhoff - PB

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15,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Paperback
Science Fiction Romane
445 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-20967-5
Ersterscheinung: 29.05.2020

Cyber Trips

Roman

(28)

Im Jahr 2101 hat die Menschheit nach erbitterten Kämpfen gegen die künstliche Intelligenz KAMI einen herben Rückschlag erlitten. Millionen wurden von ihrem technologischen Virus infiziert und verloren jeglichen eigenen Willen. Während auf der ganzen Welt nach einem Heilmittel geforscht wird, versucht die Kämpferin Andra hingegen Kontakt mit KAMI aufzunehmen — überzeugt davon, dass das Programm eine Persönlichkeit entwickelt hat …

Rezensionen aus der Lesejury (28)

Tigerlillysbooks Tigerlillysbooks

Veröffentlicht am 01.06.2020

Gelungene Fortsetzung mit kleinen Schwächen

Hier haben wir ihn nun endlich, den lang ersehnten zweiten Band der Neon Birds Trilogie – Cyber Trips. Dieser Teil war nach meinem Empfinden etwas schwächer als der Erste Teil. Während uns im ersten Buch ... …mehr

Hier haben wir ihn nun endlich, den lang ersehnten zweiten Band der Neon Birds Trilogie – Cyber Trips. Dieser Teil war nach meinem Empfinden etwas schwächer als der Erste Teil. Während uns im ersten Buch ein rasanter Einstieg in die Geschichte geboten wird und man mit den Ereignissen quasi überfahren wird, erlebt man in Cyber Trips eher einen langsamen, seichten Start. Das Geschehene in Sao Paulo sitzt den Protagonisten noch schwer in den Knochen und alle versuchen sich fürs erste etwas zu Sammeln und neue Pläne zu schmieden. So kommt es, das sich 2 Handlungsstränge ergeben aus denen wir den Fortgang der Geschichte erleben. Während Luke und Flover noch nicht recht wissen wohin sie sich wenden sollen oder wo sie Hilfe ersuchen könnten, wird Okijen befördert und zum Kampf aufgerufen. Mit allen Mitteln. Fieberhaft wird nach einer Lösung gesucht Kami endlich die Stirn zu bieten. Denn diese entwickelt sich immer weiter und ist mittlerweile sogar zu Masseninfektionen fähig. Was könnte man dagegen schon unternehmen?!

Die Entwicklung der Charaktere hat mir zu Beginn weniger gefallen als zum Ende hin. Flover versinkt zu Beginn sehr in Selbstmitleid und handelt zusammen mit Luke, auf der Suche nach Hilfe für ihn selbst, sogar etwas egoistisch und für mich nicht nachvollziehbar. Tatsächlich haben mir die Kapitel dieser beiden am wenigsten zugesagt. Dies legte sich allerdings ab der Mitte des Buches, was aber auch damit zusammen hing, dass ab da ein rasanteres Tempo angeschlagen wurde.
Die Entwicklung ab da hat mir sehr gut gefallen und war für mich nicht vorhersehbar und sehr interessant gestaltet.

Okijen, Andra und Byth bilden das andere Team und den anderen Handlungsstrang. Zu Beginn der Geschichte verfolgen sie eine Theorie die es ermöglichen könnte, Kami endlich zu vernichten. Um dieser aber nachzugehen, muss sich Andra ihrer Vergangenheit stellen, was sich als gar nicht so einfach erweist. Sie wirkt tatsächlich etwas nervig auf mich und ist nicht mein Liebster Charakter. Auch ihre Handlungen konnte ich nicht immer nachvollziehen.
Allein ihr Gedanke, mit Kami in Kontakt zu treten lässt sie für mich sympathisch erscheinen.

Ab der Hälfte des Buches überschlagen sich nun die Ereignisse. Die Handlung wird ab hier so rasant, dass ich manchmal nicht mehr wusste wo mir der Kopf steht und ich selbst nicht mehr so richtig mit kam. Zudem stellte ich mir ein paar Logik Fragen und hatte auch manchmal ein paar imaginäre Fragezeichen über dem Kopf. Spannende, filmreiche und epische Kampfszenen blieben natürlich auch nicht aus und sorgten für den nötigen Wow Effekt und den damit verbundenen Kick.

Fazit: Auch wenn sich manche Charaktere für mich eher weniger bis gar nicht entwickelt haben, habe ich die Entwicklung bei anderen wiederum sehr genossen. Manche sind sogar im Gegensatz zu Band 1 in den Hintergrund gerückt. Die Kapitel um Kami fand ich wieder einmal unglaublich gut gelungen und man kann ihre Gründe sogar fast verstehen. Auch wenn mir das Buch im großen und ganzen, sehr gut gefallen hat mit den vielen epischen Szenen und einem hier sehr viel geboten wurde, fand ich die Geschichte doch nicht ganz rund und hatte sogar den Eindruck auf etwas verschenktes Potential. Die Welt welche hier erschaffen wurde, ist absolut komplex und einzigartig, kam aber im ersten Teil viel mehr zur Geltung. Ich wünsche mir einfach noch mehr! Ich brauche noch mehr.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Freyala Freyala

Veröffentlicht am 01.06.2020

KAMI, eine KI, entwickelt eine Persönlichkeit

KAMI befällt nach wie vor die Menschen und verwandelt diese in Moja. Die Menschheit und vor allem die Regierung hat es bis jetzt noch nicht geschafft KAMI erfolgreich zu bekämpfen. Sie suchen immer noch ... …mehr

KAMI befällt nach wie vor die Menschen und verwandelt diese in Moja. Die Menschheit und vor allem die Regierung hat es bis jetzt noch nicht geschafft KAMI erfolgreich zu bekämpfen. Sie suchen immer noch nach einem Gegenmittel. Daher versucht Andra mit KAMI Kontakt aufzunehmen, was auch gelingt. Ebenso versucht Flover sein Glück bei KAMI. Beide wollen sie davon überzeugen, dass die Menschheit nicht so böse ist, wie sie annimmt. Die Menschheit ist es Wert gerettet zu werden.

Der Schreibstil ist wieder ein Traum. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Aber nicht nur wegen dem Schreibstil fiel es mir schwer das Buch aus der Hand zu legen, sondern auch wegen der geballten Spannung. Ich wollte die ganze Zeit wissen wie es mit Charakter X weitergeht und da es immer zwischen den Charakter hin und her springt, musste ich einfach weiterlesen.

Das Setting ist auch wieder sehr gelungen. Vor allem die Cyber Trips finde ich genial. Wie cool wäre das, wenn das tatsächlich möglich wäre? CO2 wäre damit wohl kaum noch ein Thema. In dem einen Moment hier und im nächsten Moment wo anders. Allein in den Urlaub reisen wäre der Hammer. Ok, ich schweife ab. Aber ich bin einfach so begeistert von dem Buch. Wobei ich ehrlichweise sagen muss, dass das Setting natürlich auch seine Schattenseiten hat. Also KAMI brauche ich jetzt nicht unbedingt in meiner Welt.

Die Charaktere sind wieder alle dabei und alle richtig cool. Meine Lieblinge sind nach wie vor Andra und Luke. Ich fiebere immer so mit, wenn sich Andra bspw. vor KAMI stellt, um mit ihr zu sprechen. Oder als Luke infiziert wurde…da ist mir mein Herz schon leicht in die Hose gerutscht. Ein stilles Gebet nach oben mit den Worten „Marie lass ihn bitte nicht sterben!“ kam auch prompt. Aber Byth hat mich in diesem Band vom Hocker gehauen. Ich habe bei ihr schon was vermutet, aber damit habe ich tatsächlich nicht gerechnet. Am Anfang fand ich sie noch unnahbar, aber mittlerweile gehört zu meinen Lieblingen. Aber auch die ganzen anderen Charaktere konnten mich wieder überzeugen. Auch KAMI habe ich etwas besser kennengelernt.

Besonders gut gefällt mir, dass KAMI eine richtige Persönlichkeit entwickelt hat und sie somit greifbarer wird. Die Szenen mit Flover haben gezeigt, dass KAMI immer wieder Neues dazulernt und dass sie neugierig ist. Sie hinterfragt die Dinge und will alles wissen. Doch ihre Meinung zu den Menschen lässt sich leider nicht ändern. In diesem Punkt ist sie stur.

Das Ende ist mal wieder typisch Marie…Cliffhanger. Das ist so gemein. Aber bis Dezember ist ja zum Glück nicht mehr so lange…ACHTUNG! Sarkasmus!

Ich liebe das Buch bzw. die Reihe. Für mich ist es mal etwas vollkommen anderes, was mich aber von der ersten Sekunde an in seinen Bann ziehen konnte. Ich finde die Idee mit der KI super, vor allem da wir selbst in einer Zeit leben, in der Forscher oder Programmierer an KIs arbeiten.

Für mich ist Cyber Trips ein ganz klarer Cyber T(r)ipp!

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Schugga Schugga

Veröffentlicht am 01.06.2020

KAMI und die Gegner der KI treten in den direkten Kampf

Wer bereits den ersten Band der Trilogie, "Neon Birds", gelesen hat, weiß, dass die Künstliche Intelligenz KAMI sich nun einen Wirtskörper gegönnt hat, um, mit weiteren Fähigkeiten ausgestattet, die restlichen ... …mehr

Wer bereits den ersten Band der Trilogie, "Neon Birds", gelesen hat, weiß, dass die Künstliche Intelligenz KAMI sich nun einen Wirtskörper gegönnt hat, um, mit weiteren Fähigkeiten ausgestattet, die restlichen Menschen des Planeten zu Moja umzuwandeln und den Planeten Erde von der "Krankheit Mensch" zu heilen. Während Luke und sein infizierter Freund Flover auf der Flucht sind und sich Hilfe bei Flovers Mutter, General Liza Moore, erhoffen, ist sich die Gruppe um Okijen Van Dire uneins, ob sie mit KAMI kommunizieren sollen - wovon Andra überzeugt ist - oder die KI doch lieber gleich vernichten. Auf der Suche nach einer Waffe, welche das Kryptonit für KAMI wäre, wird ihnen ein weiterer Major des Militärs an die Seite gestellt. Als die Situation eskaliert wird klar, dass das einstige Triumvirat des Weltrates, bestehend aus Liza Moore, Marshall Lloyd und Alaska Pershing, längst getrennte Wege geht. Und einige davon sind recht radikal...

_"Sie sind so schwach. Aber scheinbar stark genug, um über ihre eigenen Fehler hinwegzusehen." [Zitat KAMI]_

Auch der zweite Band bietet wieder ein paar interessante technische Raffinessen der Zukunft wie z. B. die Besonderheit der Flashtrains. Direkt an den ersten Band anschließend, erlebt man zum Einen die Flucht von Luke und Flover mit, während auf der anderen Seite Okijen, Andra und Byth gemeinsam mit Marshall Lloyd versuchen, an KAMI heranzukommen. Schlüsselfigur ist hierbei Andra, die glaubt, eine Verbundenheit zu KAMI zu spüren und versuchen möchte, mit der KI in Kontakt zu treten. Gleichzeitig bietet sie den entscheidenden Hinweis auf eine Waffe, mit welcher KAMI möglicherweise aufzuhalten wäre. In diesem Zuge kommt ein weiterer Charakter ins Spiel, der die Trilogie angenehm bereichert.
Sehr gefallen haben mir wieder die Kapitel aus KAMIs Sicht sowie die Einblicke in frühere Militärakten. Auch die Uneinigkeit in Okijens Gruppe, wie mit KAMI umgegangen werden soll, war recht gut dargestellt. Weniger gefiel mit der Part um Luke und Flover, deren Kapitel um deren Flucht sich manchmal arg in die Länge zogen. Ebenfalls missfiel mir die radikale Wendung, welche der Roman nach einiger Zeit nahm, welche sich darin äusserte, dass plötzlich einige Charaktere über besondere Fähigkeiten verfügen, während andere zu sehr radikalen Maßnahmen greifen. Das war wir stellenweise zu superlativ. Und leider vermisste ich zum Schluss die Rationalität der Künstlichen Intelligenz, was mich persönlich doch ziemlich enttäuschte.
Cyber Trips ist ein unterhaltsamer Mittelband der Trilogie um die Künstliche Intelligenz KAMI, der wieder interessante Ansätze verfolgt, jedoch stellenweise zu superlativ daherkommt und dadurch nicht ganz an Band 1 heranreicht.

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Memi Memi

Veröffentlicht am 01.06.2020

Eine geniale Fortsetzung

*Spoiler*

First things first … was war das bitte für eine geniale Fortsetzung?! Ich dachte emotionaler würde gar nicht gehen, aber Marie hat mich vom Gegenteil überzeugt. Das mein herz das überhaupt mitgemacht ... …mehr

*Spoiler*

First things first … was war das bitte für eine geniale Fortsetzung?! Ich dachte emotionaler würde gar nicht gehen, aber Marie hat mich vom Gegenteil überzeugt. Das mein herz das überhaupt mitgemacht hat, ist schon ein Wunder. Am Ende war ich emotional fertig und muss ich jetzt ernsthaft 3 Monate bis zum nächsten Band warten?????

Aber jetzt erst mal wieder zum Anfang. „Cyber Trips“ ist der zweite Band in der Neon Birds Trilogie von Marie Graßhoff. Der zweite Band knüpft kurz nach den Ereignissen des ersten Bands an und ich wurde sofort wieder in den Bann gezogen!
Nachdem in São Paulo alles schief gegangen ist, was schief gehen konnte, sind Okijen und Andra nun wieder in Moskau. So wirklich Ruhe bekommen sie aber nicht, denn es warten schon die nächsten Aufgaben auf sie. Sie haben nicht viel Zeit, den KAMI hat ein Ziel vor Augen, welches sie so schnell wie möglich umsetzten möchte. Um einen Weg zu finden KAMI zu besiegen, geht die Gruppe einer Theorie nach, welche entweder alle retten könnte oder die Situation nur noch schlimmer macht.
Im letzten Band, fand ich Andra etwas schwach … sie war zwar da und hatte auch ihre Einsätze, aber sie ist mir nie wirklich aufgefallen. Sie wahr eher ein Charakter, der immer neben mitgelaufen ist. Das war in diesem Band nicht mehr der Fall. Wir haben sehr viel mehr über sie erfahren, sie ist mehr zu einem eigenen Charakter geworden und ist nicht in den Schatten der Anderen verschwunden. Was ich super finde, ist dass sie no schmal ganz anders als die Anderen denkt. Denn anstatt nur mit KAMI kämpfen zu wollen, versucht sie mit ihr zu sprechen und sie zu verstehen. Was vielleicht gar nicht so falsch ist, oder?
Auch Okijen ist mir nochmal so viel mehr ans Herz gewachsen. Kann ich ihn bitte in den Arm nehmen und vor der grausamen Welt verstecken?! – Wir haben endlich erfahren, was vor 2 Jahren passiert ist und Respekt, dass er überhaupt noch in der Lage ist, sich so in dem Kampf einzusetzen. Er hatte es echt nicht einfach in seinem Leben und ich bin echt froh, dass er Andra hat, die ihn wieder in die Welt holt und zeigt, dass er es wert ist ist geliebt zu werden … nein ich hab bei der Krankenhausszene nicht fast geheult!!

Währenddessen sind Luke und Flover auf sich allein gestellt, während sie vor dem Militär fliehen. Denn Flovers Zustand sorgt dafür, dass sie niergens mehr sicher sind, oder doch? – Ich fand es echt super interessant zu sehen, wie die Menschen bei DVM so drauf sind. Wir haben ja im letzten Band schon einen Eindruck von der Organisation bekommen, aber jetzt waren wir wirklich mitten drinnen. Die beiden haben echt im ganzen Buch dafür gesorgt, dass ich immer wieder gelitten habe. Denn dann dachte ich, dass sie endlich sicher sind (naja so sicher es in der Welt gerade geht) und dann wird schon wieder alles durcheinander geworfen. Als die beiden sich dann trennen, hab ich das buch erstmal zur Seite gelegt und geschmollt … Warum Marie warum?! – Hat allerdings nicht lange angehalten … ich musste einfach wissen wie es mit den beiden weitergeht.

Was Luke gesehen hat, als er alleine durch Berlin gewandert ist, hat mich echt überrascht. Ich hatte mir zwar schon gedacht, dass die Moja nicht nur kämpfende Zombies sind, auch wenn sie ihn ersten Band den Eindruck machen, aber dass sie doch noch so menschlich sind hätte ich nicht gedacht. Sie scheinen durchaus so wie Menschen zu leben, nur zeigen sie dabei keine Gefühle und kommunizieren anders als die Menschen. Ich hoffe echt wir bekommen im nächsten Band noch ein paar mehr eindrücke, davon wie sie denn leben, wenn sie nicht gerade kämpfen. Das setzt natürlich voraus, dass man Alaska und Liza und ein tiefes dunkles Loch sperrt … warum? Sagen wir einfach so, ich bezweifle, dass sie auch nur irgendetwas tun können um ihre Taten wieder gut zu machen.

Während Luke durch Berlin streift, wird Flover von KAMI aufgegabelt, den anscheinend, kann auch sie sich seinen jetzigen Zustand nicht erklären. Während ihrer Unterhaltungen, hat man sehr viel über die Denk- und Handlungsweise von KAMI erfahren. Und es hat einfach noch mehr gezeigt, dass auch sie noch lernt. Sie ist zwar der „Bösewicht“ in der Story, aber ich denke, dass die Linien zwischen gut und Böse in diesem Buch gar nicht so klar sind, wie man am Anfang dachte. Denn das was KAMI macht, macht sie um die Welt zu beschützen. Doch ist sie noch etwas wie ein Kind, welches nur ein Teil der Welt versteht und dadurch viele Fehler macht. Sie hat zwar das Wissen, allerdings fehlt ihr das Wissen was Gefühle sind, wodurch sie auch die Menschen nicht verstehen kann und sie Gefühle als eine Art Bedrohung sieht. Ich glaube es wird noch echt spannend zu sehen, wie sie sich weiterentwickeln wird.
Und auch bei Flover bin ich gespannt, denn was er nun ist wissen wir immer noch nicht so wirklich.

In diesem Band haben wir auch Ellis kennengelernt, welcher mir zu beginn etwas suspekt war, da ich ihn nicht wirklich einschätzen konnte. Allerdings hat er mir Am Ende dann doch sehr gut gefallen. Auch über Byth haben wir dieses Mal mehr erfahren und auch warum sie sich vor 2 Jahren von Okijen zurückgezogen hat. Sie war im ganzen Band echt die größte Überraschung, denn mit dieser Enthüllung hatte ich so gar nicht gerechnet!

In diesem Band ist gefühlt noch mehr passiert als im letzten. Wir wurden von einer Situation in die nächste geschleudert und hatten kaum Zeit um Luft zu holen. Die Handlung war flüssig und der Plot hat einen echt in den Bann gezogen. Ich muss sagen, dass mich dieser Band noch mehr gepackt hat, als der Erste. Denn ich hab es zwischendurch einfach nicht geschafft, das Buch aus der Hand zu legen und ich musste einfach immer wissen wie es denn jetzt weitergeht. Schade fand ich es etwas, dass wir weniger Akten als im ersten Teil hatten. Aber die die wir hatten, waren wieder klasse … wir haben mehr über die Organisationen und Welt selber erfahren, wodurch man nochmal einen besseren Einblick bekommen hat.
Nach dem Ende des ersten Bands, war ich ein emotionales etwas, aber nach diesem Ende … sagen wir so, ich habe sehr lange nur an die Wand gestarrt und mein Kopf war leer.

Fazit

Cyber Trips ist eine geniale Fortsetzung, welche mich noch etwas mehr in den Bann gezogen hat, als der erste. Die Charaktere haben mich wieder zum lachen, weinen und mitfiebern gebracht … Ach ich liebe sie einfach! Es fiel mir super schwer das Buch aus den Händen zu legen und das Ende war einfach nur phänomenal. Auch wenn es mich zerstört zurückgelassen hat und ich jetzt 3 Monate leiden werde!
Das Buch hängt dem ersten Teil in nichts nach und wenn du „Neon Birds“ mochtest, wirst du „Cyber Trips“ lieben. Und wenn du „Neon Birds“ noch nicht gelesen hast … na dann schnell nachholen ;)

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gaensebluemche gaensebluemche

Veröffentlicht am 01.06.2020

So unglaublich spannend!

Nach dem Ende von "Neon Birds" waren meine Erwartungen in Bezug auf "Cyber Trips" sehr hoch. Und sie wurden erfüllt. Die Autorin macht genau da weiter, wo sie in Band 1 aufgehört hat. Die Fortsetzung hat ... …mehr

Nach dem Ende von "Neon Birds" waren meine Erwartungen in Bezug auf "Cyber Trips" sehr hoch. Und sie wurden erfüllt. Die Autorin macht genau da weiter, wo sie in Band 1 aufgehört hat. Die Fortsetzung hat mich vor allem mit ihren tiefgründigen Charakteren überzeugt. Der Leser lernt sie, ihre Motive und Beweggründe in Band 2 noch besser und intensiver kennen und ihre Gedanken und Gefühle haben mich zeitweise sehr berührt und bewegt. Aber auch was die Spannung betrifft, kann "Cyber Trips" mit "Neon Birds" mithalten. Teilweise fand ich die Szenen sogar noch intensiver und noch beeindruckender. Manche Szenen gingen mir zu schnell, da hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Aber insgesamt hat mich "Cyber Trips" enorm gefesselt und es waren einige seeehr überraschende Wendungen dabei. Ich freue mich riesig auf das große Finale, auch wenn ich ein wenig Angst habe. Ich weiß nicht, ob es für alle Charaktere gut ausgehen wird, und ich bin unglaublich gespannt, wie die Autorin alles auflösen wird.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autorin

Marie Graßhoff

Marie Graßhoff - Autor
© Marie Graßhoff

Marie Graßhoff, geboren 1990 in Halberstadt/Harz, studierte in Mainz Buchwissenschaft und Linguistik. Anschließend arbeitete sie einige Jahre als Social-Media-Managerin bei einer großen Agentur, mittlerweile ist sie als freiberufliche Autorin und Grafikdesignerin tätig und lebt in Leipzig. Mit ihrem Fantasy-Epos Kernstaub stand sie auf der Shortlist des SERAPH Literaturpreises 2016 in der Kategorie „Bester Independent-Autor“.

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