Anatomie eines Skandals
 - Sarah Vaughan - PB

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

15,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Paperback
Sonstige Belletristik
445 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17760-8
Ersterscheinung: 31.01.2019

Anatomie eines Skandals

Du willst deinem Ehemann glauben Sie will ihn zerstören
Übersetzt von Ute Leibmann

(39)

Sophie ist glückliche Ehefrau des charismatischen Parlamentspolitikers James. Bis er ihr eine Affäre mit seiner Assistentin gesteht. Die ihn nun wegen Vergewaltigung verklagt. James leugnet und setzt auf die Loyalität des Premierministers, der ihm noch einen Gefallen schuldet. Staatsanwältin Kate sieht die Anklageschrift mit großem Interesse auf ihren Schreibtisch flattern. Aus Gründen, die in ihre Zeit in Oxford zurückreichen. Ein Prozess mit unerwartetem Finale stellt Loyalitäten auf den Prüfstand. Und verändert nicht nur Sophies und James‘ Leben ….

Pressestimmen

„Ein unglaublich spannendes Drama aus der sonst so verschlossenen Welt der englischen Eliteschulen.“

Rezensionen aus der Lesejury (39)

bookvamp bookvamp

Veröffentlicht am 21.07.2019

Schuldig oder nicht?

Cover: Finde ich ansprechend gestaltet, aber war für mich nur zum Teil passend zur Geschichte.

Inhalt: James ist ein angesehener Politiker, der allerdings mehr auf das Ansehen, als auf politische Ziele ... …mehr

Cover: Finde ich ansprechend gestaltet, aber war für mich nur zum Teil passend zur Geschichte.

Inhalt: James ist ein angesehener Politiker, der allerdings mehr auf das Ansehen, als auf politische Ziele aus ist. Mit einer guten Vita von tollen Privatschulen, gute Verbindungen zur Regierung und einem charmanten Auftreten, lebt einer ein angenehmes Leben in der englischen High Society.
Passend in seiner Welt ist seine hübsche Ehefrau und seine Kinder.
Ein angenehmes Leben, bis zu dem Tag an dem seine Affaire auf fliegt und alles in Wanken gerät.

Meine Meinung: Der Schreibstil hat mir gut gefallen und durch die Perspektiv- und Zeitwechsel kommt eine gewisse Spannung auf.
Allerdings finde ich, dass der Spannungsbogen durchaus früher hätte Anfangen können.
Trotzdem gibt es viele Wendungen, die zumindestens kein offensichtliches Ende vermuten lassen.

Die Charaktere haben eine gewisse Tiefe, die mit der Zeit aufgedeckt wird.
Durch die verschiedenen Erzählungen aus der Vergangenheit versteht man zum Ende besser.

Die Geschichte verknüpft den Prozess sehr schön mit der Vergangenheit und deckt nach und nach die Beweggründe der Charakter auf.

In Sophie hat James einen Ehefrau die ihren Mann bedingungslos liebt und an seine Ehre glaubt, jedoch bekommt nicht nur die Fassade risse, sondern auch das Vertrauen seiner Frau.


Fazit: Viele Wendungen, aber ein erst spät einsetzender Spannungsbogen. Trotzdem eine gut Geschichte über Schuld, Unschuld und wie die Vergangenheit uns prägt.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

sumchi95 sumchi95

Veröffentlicht am 28.06.2019

Abbruch

Leider habe ich dieses Buch abgebrochen, da es absolut nicht das hielt, was der Klappentext versprochen hatte. Nach ca 100 Seiten habe ich diesen "Thriller" resigniert zur Seite gelegt, da absolut keine ... …mehr

Leider habe ich dieses Buch abgebrochen, da es absolut nicht das hielt, was der Klappentext versprochen hatte. Nach ca 100 Seiten habe ich diesen "Thriller" resigniert zur Seite gelegt, da absolut keine Spannung vorhanden war.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Beate_NerdLounge Beate_NerdLounge

Veröffentlicht am 27.04.2019

Anders, topaktuell, spannend - ein Highlight!

James Whitehouse ist DER politische Aufsteiger Großbritanniens. Er ist Staatssekretär, erfolgreich, beliebt, der beste Freund des Premierministers. Dazu hat er eine sehr attraktive Frau, zwei wunderbare ... …mehr

James Whitehouse ist DER politische Aufsteiger Großbritanniens. Er ist Staatssekretär, erfolgreich, beliebt, der beste Freund des Premierministers. Dazu hat er eine sehr attraktive Frau, zwei wunderbare Kinder, ist selbst charmant und gutaussehend. Ein vermeintlich perfektes Leben… bis James‘ Affäre mit einer seiner Mitarbeiterinnen auffliegt und die ihn wegen Vergewaltigung anklagt.
James‘ Frau Sophie ist erst schockiert, versucht aber hinter ihrem Mann zu stehen, vor allem den Kindern zuliebe. Kate Woodcroft trifft vor Gericht auf James, sie ist Verteidigerin der Gegenseite und will unbedingt, dass er schuldig gesprochen wird.

Diese Geschichte hat alles, was ich mir von einem guten Buch erhoffe: Spannung, Intrigen, tiefe Gefühle, unerwartete Twists, Spiele um Macht und die große Frage: was stimmt jetzt wirklich?
Die Autorin erzählt die Geschichte aus mehreren Perspektiven, hauptsächlich aus jener von Sophie und Kate. Dabei geht sie sehr genau auf deren Wahrnehmung ein, erzählt die Geschichte fast nur über die Gefühle der Protagonisten, was mich unglaublich angesprochen hat.
Die Protagonisten haben dabei Ecken und Kanten, es gibt kein weiß und schwarz, die Charaktere sind vielschichtig, ihre Handlungen realistisch.
Ich hatte viele Vermutungen, wie es weitergehen könnte, was dahinter stecken könnte, aber die Autorin hat mich mit etlichen Twists bei der Stange gehalten. Auch das Ende war gut gestaltet, passend zur Geschichte.
Das Buch beschäftigt sich mit dem heftigen Thema Vergewaltigung, auch innerhalb von Beziehungen und wirft damit sehr aktuelle Fragen auf, die auch in der #metoo Debatte immer wieder vorgekommen sind. Welche sind die eigenen Grenzen? Wann geht jemand zu weit? Wie viel ‚Schuld‘ tragen die Opfer? Ein absolutes Highlight für mich.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Drakonia Drakonia

Veröffentlicht am 07.04.2019

Anatomie eines Skandals

Die beiden Hauptfiguren, die abwechselnd die Geschichte erzählen sind die Anwältin Kate und James Ehefrau Sophie. Die Abwechslung zwischen der Gegenwart und Vergangenheit hat mir gefallen. Man fängt automatisch ... …mehr

Die beiden Hauptfiguren, die abwechselnd die Geschichte erzählen sind die Anwältin Kate und James Ehefrau Sophie. Die Abwechslung zwischen der Gegenwart und Vergangenheit hat mir gefallen. Man fängt automatisch an, mitzudenken und zu rätseln was und wie vielleicht etwas passiert seinen könnte und wie etwas zusammenhängt. Für mich persönlich gab es einen Überraschungseffekt. Vielleicht war er etwas abzusehen, aber mich hat es dennoch im Endeffekt überrascht.
Die Geschichte wird viel durch die Gefühle der Figuren geleitet. Einmal Kate, Staatsanwältin in einem Vergewaltigungsprozess gegen einen Politiker. Dann James als Angeklagten, für dem viel auf dem Spiel steht, egal ob schuldig oder unschuldig und natürlich seine Frau, für die der ganze Prozess natürlich auch nervenzerrend ist. Könnte ihr Mann jemanden vergewaltigen ? Nein, oder vielleicht doch ? Zudem der Druck der Öffentlichkeit. Für keinen ist es eine einfache Situation. Demnach konnte man sich dort doch relativ gut in die Situation hineinversetzen.
Die Idee der Geschichte gefiel mir und war gut. Dennoch hat mir irgendwie etwas gefehlt. Ganz überzeugen konnte es mich nicht. Es wurde im Grunde für mich einfach nur runtererzählt, ohne eine Spannung aufzubauen. Immer wenn ich dacht "Ah, jetzt", war es drei Sätze später auch schon wieder vorbei.
Fazit
Die Storyline im Allgemeinen ist gut, dennoch war für mich viel zu wenig Spannung, weswegen mich das Buch nicht vollkommen überzeugen konnte.
3 von 5 Büchern

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

jasbr jasbr

Veröffentlicht am 19.03.2019

Schuldig oder nicht?

Ich bin ganz froh, dass dieses Buch als "Roman" und nicht als "Thriller" vermarktet wird (dieser Fehler wird meiner Meinung nach zu oft gemacht), denn "Roman" passt sehr gut - wenn auch einer, der mit ... …mehr

Ich bin ganz froh, dass dieses Buch als "Roman" und nicht als "Thriller" vermarktet wird (dieser Fehler wird meiner Meinung nach zu oft gemacht), denn "Roman" passt sehr gut - wenn auch einer, der mit viel Spannung und Widersprüchen gespickt ist.

Das ist es auch, was das Buch ausmacht. In den Perspektiven der Ehefrau Sophie und die der Staatsanwältin Kate wird der Fall des Politikers James geschildert, der wegen Vergewaltigung verklagt wird. Dabei zeigt Kate vor allem die juristische Seite und geht mit einem sehr großen Ehrgeiz in die Verhandlung. Sophie hingegen ist hin- und hergerissen, denn sie weiß nicht, wem sie glauben soll. Schließlich steht ihre Ehe und glückliche Familie auf dem Spiel. Daneben gibt es noch eine Perspektive aus der Vergangenheit, eine Studentin, die genauso wie James in Oxford studiert hat. Zuerst kann man sie nicht einordnen, aber man erfährt so auch etwas über die Vergangenheit des Angeklagten. Außerdem führt das zu einer wirklich überraschenden Wendung, die ich so nicht erwartet hätte, den Kreis aber gut schließt und die Geschichte logisch macht.

Geschrieben ist das Buch in einem eher nüchternen Stil, an einigen Stellen sogar sachlich. Vor allem die Passagen von Kate konzentrieren sich sehr auf Fakten. Im Gegensatz dazu zeigt die Perspektive von Sophie mehr Gefühle, aber vor allem versteckt, denn nach Außen soll alles perfekt sein. Hier wird deutlich, unter welchem gesellschaftlichen Druck die Ehefrau steht. Diese Art, die Geschichte zu erzählen, fand ich sehr passend und macht auch den Reiz aus.

Es steht nicht nur das vermeintliche Vergehen des Politikers im Mittelpunkt, sondern die Geschichte zeigt auch ein Netz von Vetternwirtschaft und sehr tief gehende Beziehungen zwischen erfolgreichen Männern auf, die teilweise schon an der Uni begonnen haben. Inwieweit das hier wirklich Tatsachen entspricht, kann ich nicht beurteilen - kann mir aber vorstellen, dass so etwas existiert, und dass nicht nur in England. Das hat bei mir Gänsehaut verursacht.

Insgesamt war es ein Buch, das nicht unbedingt dem Mainstream entspricht. Auch wenn es ein Roman ist, war es sehr spannend - dafür braucht es nicht immer unbedingt eine Menge Leichen. Weil es sehr realistisch war und die Figuren sehr authentisch waren, gibt es von mir 4 Sterne. Einen Stern ziehe ich ab, da die Handlung an der ein oder anderen Stelle nicht wirklich voranging.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Sarah Vaughan

Sarah Vaughan - Autor
© Philip Mynott

Sarah Vaughan studierte in Oxford Englische Literatur und arbeitete viele Jahre als Journalistin für den Guardian. Sie lebt mit ihrer Familie in Cambridge, wo sie sich beruflich inzwischen hauptsächlich dem Schreiben eigener Werke widmet. Die Zutaten des Glücks ist ihr Romandebüt.

Mehr erfahren
Alle Verlage