Der Ozean am Ende der Straße
 - Neil Gaiman - Taschenbuch

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11,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Sonstige Belletristik
316 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17385-3
Ersterscheinung: 15.04.2016

Der Ozean am Ende der Straße

Roman
Übersetzt von Hannes Riffel

(16)

Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, er sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen ...

 

Pressestimmen

„Eine wundervolle, phantastische Geschichte von der man wünscht, dass sie nicht endet."

Rezensionen aus der Lesejury (16)

Beust Beust

Veröffentlicht am 18.01.2019

Ein Fragezeichen am Ende der Straße

Die Hempstocks sind eine geheimnisvolle Sippe, die am Ende der Straße wohnen, in der auch der Ich-Erzähler dieses Schauermärchens gelebt hat. Nach Jahren kehrt er zurück auf das Gehöft und mit dem Leser ... …mehr

Die Hempstocks sind eine geheimnisvolle Sippe, die am Ende der Straße wohnen, in der auch der Ich-Erzähler dieses Schauermärchens gelebt hat. Nach Jahren kehrt er zurück auf das Gehöft und mit dem Leser in die Erinnerung an die Ereignisse, die hier stattgefunden haben, als der Erzähler noch ein junge von sieben und seine Begleiterin Lettie Hempstock ein Mädchen von elf Jahren gewesen ist, Damals geschahen rings um den Ententeich unheimliche Dinge, den Lettie als „Ozean“ bezeichnete und der auf magische Weise mit den Grundfesten des Universums verbunden zu sein schien. Der Junge sah rätselhafte Wesen, wurde von einem Wurm besessen, der in Gestalt der besitzergreifenden Haushälterin Ursula in Haus und Familie des Jungen eindrang, und musste mehr als einmal von Lettie und ihrer machtvollen Familie gerettet werden.

Alles, was geschah, ist in der Erinnerung des Jungen entweder ein fantastisches Märchen, die Einbildung überspannter Kindernerven oder die eskapistische Strategie eines Traumaopfers, das Selbstmord, Beinahe-Ertrinken und die Affäre des Vaters zu einer Geschichte gewandelt hat, die besser zu ertragen ist, weil sie nicht von dieser Welt ist.

Gaiman verzichtet darauf, konkretere Hinweise zu geben, weshalb „der Ozean am Ende der Straße“ seinen märchenhaften Zauber nie verliert – gleichzeitig aber auch nie sein Anliegen verrät. Das halbgare Gefühl, weder Fisch noch Fleisch vor sich zu haben, begleitet die ganze Lektüre, wobei die Ich-Perspektive als Lupe für die Handlung eigentlich meistens sehr gut funktioniert.

Das Buch ist kurz, man verschwendet nicht viel Zeit, es zu lesen. Gaimans „Keine Panik“ ist freilich die bessere Wahl, wenn man den Autor kennen lernen möchte.

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joker joker

Veröffentlicht am 04.09.2018

Kopf aus - Buch auf

Ich habe eine Weile überlegt, wie ich dieses Buch beschreiben könnte. Nach einer Weile habe ich beschlossen, die bereits hier vorhandenen Rezensionen als Anregung durchzulesen und stellte fest, dass ich ... …mehr

Ich habe eine Weile überlegt, wie ich dieses Buch beschreiben könnte. Nach einer Weile habe ich beschlossen, die bereits hier vorhandenen Rezensionen als Anregung durchzulesen und stellte fest, dass ich mit diesem Problem wohl nicht alleine bin, was sehr tröstlich ist.

Möglicherweise ist es aber auch eine der großen Stärken dieses Buches, dass es gelesen und genossen werden sollte, ohne groß darüber nachzudenken. Schließlich ist dieser Roman bzw. dieses moderne Märchen auch aus einer kindlichen Perspektive geschrieben, die Fantasy-Elemente und an sich unvorstellbare Dinge ganz gelassen hinnimmt, ohne diese groß zu hinterfragen. Dem Leser, dem es gelingt, diese Perspektive einzunehmen, bietet sich ein außergewöhnliches Lesevergnügen.

Also: Kopf ausschalten und einfach genießen!!!

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Leseratteastrid Leseratteastrid

Veröffentlicht am 26.08.2018

Fabelhaft

Es ist ziemlich lange her, dass ich meinen letzten Roman von Neil Gaiman gelesen hatte. Daher wunderte ich mich - sollte ich da etwas verwechselt haben? Schreibt er jetzt ganz "normale" Bücher?
Dabei hätte ... …mehr

Es ist ziemlich lange her, dass ich meinen letzten Roman von Neil Gaiman gelesen hatte. Daher wunderte ich mich - sollte ich da etwas verwechselt haben? Schreibt er jetzt ganz "normale" Bücher?
Dabei hätte ich es wissen müssen! Genau das macht es doch aus, die Faszination seiner Romane:
Die scheinbare Normalität, die keine ist!
Wir lassen uns einlullen von einer Wirklichkeit und diesem sicheren Realismus, nur um uns wieder zu finden in unserer Welt, die bevölkert ist mit unglaublichen Wesen, stets bemüht, sie doch am liebsten in normale Schubladen stecken zu können. Doch das funktioniert nicht.
Wir müssen uns einlassen auf die Abnormalität.
Was ich immer wieder mit Freude tue...

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NessaReads NessaReads

Veröffentlicht am 14.08.2018

Mein Lieblingsbuch

Für mich war "Der Ozean am Ende der Strasse" das beste Buch das ich bisher gelesen habe. Es war mein erster Gaiman und ich habe nur gewusst, das der Plot sich um einen Mann dreht, der zu einer Beerdigung ... …mehr

Für mich war "Der Ozean am Ende der Strasse" das beste Buch das ich bisher gelesen habe. Es war mein erster Gaiman und ich habe nur gewusst, das der Plot sich um einen Mann dreht, der zu einer Beerdigung zum Haus seiner Jugend zurückkehrt. Ich war wirklich überrascht über die magischen Elemente (jetzt, da ich einige Gaiman gelesen habe würde ich nicht mehr überrrascht sein). Es hat der Geschichte für mich eine Tiefe gegeben und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Er hat es geschafft, die magischen Elemente so gut mit den Erinnerungen einer Kindheit zu verbinden, dass es nicht zu fantastisch klang und somit durchaus plausibel (für mich zumindest). Kindheitserinnerungen sind immer etwas anders, wenn man erwachsen wird und die Abenteuer der Kindheit erscheinen einen immer fantstisch. Dieses Buch fangt diesen Zauber der Kindheit ein und macht ihr für mich zu etwas Besonderen.

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Fruneh Fruneh

Veröffentlicht am 10.05.2018

Durchaus lesenswert

Ein Mann besucht einen wichtigen Ort aus seiner Kindheit und erinnert sich somit auch an alles, was in dieser geschehen ist.

Ich bin in der Buchhandlung durch das tolle Cover auf den Titel aufmerksam ... …mehr

Ein Mann besucht einen wichtigen Ort aus seiner Kindheit und erinnert sich somit auch an alles, was in dieser geschehen ist.

Ich bin in der Buchhandlung durch das tolle Cover auf den Titel aufmerksam geworden, und habe dann zugeschlagen. Zum einen, weil der Klappentext mir zusagte, zum anderen weil es Neil Gaiman ist. (Das Graveyard-Buch hat mir damals sehr, sehr gut gefallen. American Gods!!)

Zurück zum Thema:
Durch das ganze Buch hindurch zieht sich eine verständliche Handlung (wenn man sich auf die phantsastischen Aspekte einlassen kann), die am Ende einen durchaus sinnvollen Abschluss findet. Zusammen mit einem flüssigen Schreibstil ergibt sich etwas, was mir sehr gefällt: Keine offenen Fragen, keine Langeweile.

Teilweise etwas brutal, ich würde es keinem Kind unter 6 empfehlen. :-D

Fazit: Vielleicht etwas von der Gaiman-Brille geblendet, aber auch vom Titel selbst überzeugt gebe ich 4.5/5

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Autor

Neil Gaiman

Neil Gaiman - Autor
© Kimberley Butler

Neil Gaiman hat über 20 Bücher geschrieben und ist mit jedem namhaften Preis ausgezeichnet worden, der in der englischen und amerikanischen Literatur- und Comicszene existiert. Geboren und aufgewachsen ist er in England. Inzwischen lebt er in Cambridge, Massachusetts, und träumt von einer unendlichen Bibliothek.

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