Die Antwort auf Vielleicht
 - Hendrik Winter - Taschenbuch

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10,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Sonstige Belletristik
399 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17765-3
Ersterscheinung: 31.01.2019

Die Antwort auf Vielleicht

Roman

(49)

Adam hat nicht damit gerechnet, sich in eine der Patientinnen zu verlieben, die er täglich zur Chemotherapie und zurück fährt. Doch dann steigt eines Tages Jessi in sein Taxi – jung, schön und todkrank. Ehe er sichs versieht, ist es um ihn geschehen. Als er erfährt, dass Jessi vielleicht nur noch wenige Wochen zu leben hat, setzt er alles daran, ihr diese Zeit so schön wie möglich zu machen. Und er hat ein Ziel: Jessis größten Wunsch zu erfüllen. Währenddessen erkennt er, dass auch er seine Träume vielleicht nicht bis "irgendwann einmal" aufschieben sollte ... 

Rezensionen aus der Lesejury (49)

sandra8811 sandra8811

Veröffentlicht am 03.09.2019

Berührende Geschichte mit authentischen Charakteren

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Buch bekam richtig gute Rezensionen, daher war ich neugierig.

Cover:
Das Cover fand ich auf den ersten Blick nicht ganz so ansprechend, nachdem ich allerdings ... …mehr

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Buch bekam richtig gute Rezensionen, daher war ich neugierig.

Cover:
Das Cover fand ich auf den ersten Blick nicht ganz so ansprechend, nachdem ich allerdings die ganzen Kleinigkeiten entdeckt hatte, fand ich es sehr gelungen. Die Regentropfen, die auch Tränen sein könnten, oder auch die Bremer Stadtmusikanten. Es machte dann auf jeden Fall neugierig auf den Inhalt.

Inhalt:
Adam ist Taxifahrer und ausschließlich für Patientenfahrten zuständig. Er nennt sein Auto die Krebskarosse. Als eines Tages die junge Jessi bei ihm mitfährt, setzt er alles daran, ihr noch eine schöne letzte Zeit zu machen.

Handlung und Thematik:
Eine wahnsinnig berührende und emotionale Story. Der Autor hat mich bereits auf der ersten Seite in seinen Bann gezogen und mich weit bis nach der letzten Seite erst wieder losgelassen. Das Buch ging mir noch sehr nach und hat mich wirklich berührt. Der Autor hat sehr gut gezeigt, dass es sich lohnt für seine Träume zu kämpfen, erst recht, wenn man todkrank ist. Man sollte nichts auf später verschieben, denn dann könnte es vielleicht schon zu spät sein.

Charaktere:
Mein Lieblingscharakter im Buch war definitiv Vero. Ihr Berliner Dialekt und ihre Art hat mich einfach überzeugt. Ich konnte sie mir richtig gut vorstellen, sie war einfach etwas Besonderes!
Aber auch Adam war total toll. Seine Reaktionen und Gedanken wirkten sehr authentisch und machten ihn sympathisch. Er ist hilfsbereit und er versetzte sich in die Lage von Jessi. Ein Traumtyp!
Auch Jessi gefiel mir gut. Durch ihr Schicksal und ihre Art muss man sie einfach gerne haben.

Schreibstil:
Hendrik Winter packt so viel Gefühl ins Buch, dass man richtig merkt, wie sehr ihn das Thema berührt und dass er weiß, von was er schreibt. Er brachte Jessis Schicksal und ihre Handlungen super realistisch rüber. Auch die der anderen Charaktere waren authentisch. Durch seine Beschreibungen, die auch oft sehr bildlich waren, konnte man sich super gut in die Charaktere hineinversetzen und sich alles gut vorstellen. Das Buch berührte mich sehr. Die Kapitel hatten die ideale Länge und das Buch lies sich durch den einfachen Schreibstil total schnell lesen.

Persönliche Gesamtbewertung:
Es werden Tränchen fließen! Das Buch berührte mich sehr. Authentische Charaktere und berührende Schicksale. Von mir gibt’s definitiv eine Leseempfehlung!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Knorki Knorki

Veröffentlicht am 02.09.2019

Wunderschöne, berührende Geschichte

Inhalt:
Adam ist Taxifahrer und fährt täglich Patienten zur Chemotherapie. Eine von ihnen ist die junge hübsche Jessi. Die beiden freunden sich an und Adam verliebt sich in sie. Doch Jessi ist todkrank ... …mehr

Inhalt:
Adam ist Taxifahrer und fährt täglich Patienten zur Chemotherapie. Eine von ihnen ist die junge hübsche Jessi. Die beiden freunden sich an und Adam verliebt sich in sie. Doch Jessi ist todkrank und hat vielleicht nur noch wenige Wochen zu leben. Adam möchte ihr die Zeit, die ihr noch bleibt, unvergesslich machen. Und versucht, Jessie ihren wohl größten Traum zu erfüllen.

Meine Meinung:
Mit "Die Antwort auf Vielleicht" ist Henrik Winter, hinter dem sich kein geringerer als Krimiautor Andreas Winkelmann verbirgt, eine wunderschöne, unglaublich berührende Geschichte gelungen, die den Leser sowohl zum Weinen als auch zum Lachen bringt. Mit viel Charme und Witz und vorallem ohne zu viel Kitsch erzählt er die Geschichte von Adam und der an Krebs erkrankten Jessi. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund was Jessis Krankheit betrifft. So einige Szenen haben mich schlucken lassen oder Tränen in die Augen getrieben. Doch neben Krankheit und Trauer gibt es auch schöne Momente, die die düstere Stimmung für einige Zeit vertreiben können, Hoffnung schenken und einem vor Augen führen, wie kostbar jede Sekunde ist...

Die Charaktere, allen voran die Protagonisten Adam, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird, und Jessi, haben mir besonders gefallen. Jessi ist eine bewundernswerte Frau. Sie ist eine Kämpferin, die sich von ihrer Krebsdiagnose nicht unterkriegen lässt, sondern stattdessen jeden Tag lebt, als könnte es ihr letzter sein. Ganz anders auf Adam, der zwar auch Träume hat, aber sie - anstatt sie in die Tat umzusetzen - lieber auf später verschiebt. Doch das ändert sich, als er Jessi kennen und lieben lernt. Er ist ein sehr sensibler und fürsorglicher Mensch, der oftmals zu viel an andere und zu wenig an sich selbst denkt.

Fazit:
Eine wunderschöne, berührende Geschichte, die einem wieder einmal vor Augen führt, wie kostbar das Leben ist! Absolute Leseempfehlung!

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Monia38 Monia38

Veröffentlicht am 30.06.2019

Zu Herzen gehende Geschichte

Dieses Buch wollte ich aus verschiedenen Gründen lesen, der Erste war, dass eine Protagonistin Jessi heißt, denn so ist der Spitzname meiner Tochter, der zweite Grund war, dass es in Bremen spielt, wo ... …mehr

Dieses Buch wollte ich aus verschiedenen Gründen lesen, der Erste war, dass eine Protagonistin Jessi heißt, denn so ist der Spitzname meiner Tochter, der zweite Grund war, dass es in Bremen spielt, wo ich vor kurzen mit meiner Tochter und guten Freunden war und der Dritte ist, dass mich die Geschichte sofort angesprochen hat.

Es geht um Adam, der sich in seine Patientin Jessi verliebt, die er täglich zur Chemotherapie fährt. Sie ist todkrank und hat nur noch wenige Wochen zu leben, und diese möchte er ihr so schön wie möglich gestalten. Er macht sich zum Ziel Jessis größten Wunsch zu erfüllen und merkt dabei, dass auch er Wünsche hat, die er vielleicht auch nicht bis irgendwann aufschieben sollte.

Anfangs konnte ich mich leider durch äußere Einflüsse nicht ganz auf die Geschichte einlassen, daher kam ich zuerst nicht gut rein und fragte mich was das Besondere an dem Buch sein soll und warum so viele davon schwärmen, aber plötzlich war ich mittendrin und danach fand ich die Geschichte sehr berührend, schön und traurig zugleich, und sie hatte auch lustige Passagen, so dass ich auch manchmal lachen musste.

Der Autor hat einen flüssigen Schreibstil und erzählt aus der Sicht von Adam in der Ich-Perspektive und regt sehr zum Nachdenken an. Jeder sollte das Buch lesen, aber dafür eine ruhige Zeit wählen und nicht mit eigenen Problemen belastet sein, dann wird man eine sehr zur Herzen gehende Geschichte vorfinden, die aber trotz des Themas eine gewisse Leichtigkeit hat und niemals düster ist. Anzumerken ist hierbei auch, dass es sich teilweise um eine Biografische Geschichte handelt.

Nachdem ich das Buch gelesen habe, bin ich trotzdem nicht traurig, auch wenn ich geweint hab, denn sie zeigt einem was wirklich wichtig ist.

FAZIT

Eine emotionale und zu Herzen gehende Geschichte, die ich jedem empfehlen kann.

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Kleinbrina Kleinbrina

Veröffentlicht am 06.06.2019

Berührende Geschichte

Da ich schon immer sehr gerne Bücher gelesen haben, in denen Krebs, bzw. Chemotherapie, thematisiert werden, war ich schon sehr gespannt auf "Die Antwort auf Vielleicht". Aufgrund der bislang sehr positiven ... …mehr

Da ich schon immer sehr gerne Bücher gelesen haben, in denen Krebs, bzw. Chemotherapie, thematisiert werden, war ich schon sehr gespannt auf "Die Antwort auf Vielleicht". Aufgrund der bislang sehr positiven Bewertungen waren Erwartungen recht hoch und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht.

Der Autor besitzt nicht nur einen sehr flüssigen und leichten Schreibstil, sondern besitzt auch das nötige Einfühlungsvermögen, um der Thematik gerecht zu werden. Die Geschichte hat mich so manches mal zum Nachdenken angeregt, mich Tränchen wegblinzeln lassen, konnte mich aber dennoch unterhalten.

In "Die Antwort auf Vielleicht" geht es um Jessi und Adam. Adams Aufgabe ist es, täglich Patienten zur Chemotherapie zu bringen. Dabei hätte er niemals gedacht, dass er dabei auf eine Frau wie Jessi trift. Diese ist nicht nur jung und schön, sondern leider auch todkrank. Er ist von Jessi direkt fasziniert und möchte ihr die Zeit, die Jessi noch zu leben hat, so angenehm wie möglich machen. Dabei fällt ihm auch nur allzu sehr auf, dass er selbst sein Leben verstreichen lässt und es nicht nutzt. Sein großer Wunsch, den höchsten Berg der Welt zu besteigen, scheuert nicht nur an Geld und mangelnder Zeit, sondern auch an Mut. Ausgerechnet Jessi ermutigt ihn immer wieder, nicht nur an seinen Träumen festzuhalten, sondern sich diese auch zu erfüllen.

Die Geschichte ist nicht nur sehr emotional, sondern auch sehr authentisch geschrieben. Hierbei fällt besonders Jessis Art, mit der gesamten Situationen umzugehen, besonders positiv auf, sodass ich sie direkt ins Herz geschlossen habe.

Kurz gesagt: Mit "Die Antwort auf Vielleicht" hat Hendrik Winter eine emotionale, authentische und teilweise auch unterhaltsame Geschichte mit interessanten Figuren geschaffen, die mich nicht nur sehr berühren, sondern auch zum Nachdenken anregen konnte. Ich kann das Buch somit nur wärmstens empfehlen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

MsChili MsChili

Veröffentlicht am 03.05.2019

Wunderschönes, emotionales Buch

Adam ist Krankentaxifahrer, ein Taxifahrer, der auf Krankentransporte spezialisiert ist. Hauptsächlich fährt er Krebspatienten. Dann steigt Jessi ein, Mutter einer fünfjährigen Tochter und todkrank. ... …mehr

Adam ist Krankentaxifahrer, ein Taxifahrer, der auf Krankentransporte spezialisiert ist. Hauptsächlich fährt er Krebspatienten. Dann steigt Jessi ein, Mutter einer fünfjährigen Tochter und todkrank. Und Adam stellt sein Leben in Frage, denn er hat einen großen Traum, den er sich erfüllen möchte. Doch bisher hat er ihn nur vor sich hergeschoben.

Dieses Buch ist so viel mehr als der Klappentext beschreibt. Letztendlich verrät er eigentlich schon die ganze Grundgeschichte, doch das stört nicht, denn so kann man die Richtung des Geschehens erahnen. Dieses Buch lässt sich schnell und flüssig lesen. Der Schreibstil ist locker und ich habe es innerhalb kürzester Zeit gelesen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, Adam ist ein sensibler Mensch, der immer an andere denkt und seine eigenen Träume und Wünsche hintenanstellt. Dabei ist er aber auch eher zurückhaltend und hinterfragt wenig. Jessi ist mehr oder weniger sein Gegenteil, sie ist spontan, offen, stark und dabei auch sehr verletzlich. Und die Nebencharaktere wie die Oma oder Leonie vervollständigen das Bild. Die Geschichte selbst ist nicht nur traurig, sondern es gibt auch jede Menge schöne oder lustige Stellen. Man merkt, dass sich der Autor intensiver mit dem Thema befasst hat und das Nachwort sollte man unbedingt lesen. Für mich war es stellenweise ein Wechselbad der Gefühle, nur manchmal hätte ich Adam gerne in den Hintern getreten.

Ein wunderschönes Buch mit einer berührenden Geschichte. Mir hat es sehr gefallen.

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Autor

Hendrik Winter

Hendrik Winter wurde im Dezember 1968 in Niedersachsen geboren. Er arbeitete als Soldat, Sportlehrer, freier Redakteur und Taxifahrer, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er lebt mit seiner Frau und zwei Hunden in einem einsamen Haus am Waldrand in der Nähe von Bremen.

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