Elite
 - Brendan Kiely - PB

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12,90

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Paperback
Sonstige Belletristik
384 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17815-5
Ersterscheinung: 29.04.2019

Elite

Die Welt gehört euch nicht
Roman
Übersetzt von Diana Beate Hellmann

(49)

Dafür steht die altehrwürdige Fullbrook Academy. James Baxter stammt aus bescheidenen Verhältnissen und verdankt seinen Platz an der Highschool einem Eishockey-Stipendium. Er ist ein Außenseiter in dieser Welt der Privilegierten. Ebenso wie Jules Devereux, die an der ganzen Schule als Rebellin bekannt ist und seit Jahren gegen überholte Traditionen, den alltäglichen Sexismus und jede Form von Diskriminierung kämpft. Als eine Party aus dem Ruder läuft, erheben James und Jules ihre Stimmen und stellen sich gegen die Macht der Elite.

Ein hochaktueller Roman über Traditionen von gestern und den Mut, für ein besseres Morgen einzustehen

Rezensionen aus der Lesejury (49)

Charlotte Charlotte

Veröffentlicht am 06.11.2019

Zu viel

Es fängt gut an, will dann doch zu viel.
Zu viele Themen, Probleme werden angeschnitten. Keins wird davon zufriedenstellend gelöst, aufgearbeit usw.
Dabei ist der Ansatz so gut.
Schade! …mehr

Es fängt gut an, will dann doch zu viel.
Zu viele Themen, Probleme werden angeschnitten. Keins wird davon zufriedenstellend gelöst, aufgearbeit usw.
Dabei ist der Ansatz so gut.
Schade!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Wordworld_Sophia Wordworld_Sophia

Veröffentlicht am 04.11.2019

Lesenswert für alle, die auch mal abseits des Mainstreams lesen wollen.

*Die Eindrücke:

Handlung: *Die Handlungsebene geht durch die Vielzahl der angesprochenen Themen etwas unter. Es geht um Mobbing, Traditionen, Außenseitertum, Erwachsenwerden, Feminismus, Homosexualität ... …mehr

*Die Eindrücke:

Handlung: *Die Handlungsebene geht durch die Vielzahl der angesprochenen Themen etwas unter. Es geht um Mobbing, Traditionen, Außenseitertum, Erwachsenwerden, Feminismus, Homosexualität Sexismus, Gewalt und die Schwierigkeit, seine eigene Stimme zu finden. Diese Themen werden durch die unterschiedlichen Protagonisten mit ihren verschiedenen Lebenssituationen zur Sprache gebracht aber durch die relativ breite Darstellung nur kurz angerissen und erscheinen so etwas oberflächlich und überhetzt. Neben der fehlenden Tiefe leidet die Spannung trotz der wenigen Seiten auch unter vielen Wiederholungen, Zeitsprüngen und mittelmäßiger Szenengestaltung. Meiner Meinung nach wäre hier mal wieder "weniger" "mehr" gewesen. Vor allem gegen Ende geht alles sehr schnell und die eigentlichen Entwicklungen der Personen und ihrer Beziehungen kommen zu kurz.
*
Schreibstil*: Wenn Brendan Kielys Schreibstil eins ist dann originell. Das ist auf der einen Seite natürlich eine Bereicherung für die Geschichte auf der anderen Seite fielen mir immer wieder äußerst seltsame und ungebräuchliche Formulierungen auf. Ob das nun der Übersetzung zuzuschreiben ist oder der Autor hier bewusst auf unkonventionelle Veranschaulichungen und schräge Dialoge gesetzt hat, bleibt unklar. Fest steht, dass der Autor versucht, den Geist der Jugend, die Sprache von Teenagern und die Probleme und Gedanke von Pubertierenden einzufangen, sich dabei aber immer wider in skurrilen Klischees verläuft, denen selbst der jugendliche Leser nicht ganz folgen kann. Somit würde ich trotz der Ich-Perspektive die Erzählweise als eher distanziert und kühl beschreiben.
*
Charaktere:* Die Protagonisten haben mich genau wie die grundlegenden Thematiken der Geschichte an "The Perks of Beeing a Wallflower" (deutsch: "Vielleicht lieber morgen") von Stephen Chbosky erinnert. Das ist keineswegs ein Kritikpunkt da ich diese Geschichte liebe und die besonderen, schrägen Außenseiter eine wundervolle Abwechslung zum Jugendbuch-Mainstream-Held darstellen. Leider nerven sowohl Jules als auch James immer wieder mit gewöhnungsbedürftigen Übersprunghandlungen und sind daher nur teilweise authentisch.


*
Das Fazit:*

"Elite" ist ein wichtiger, interessanter Roman, der bewusst anders sein will, bei dem es aber an der Umsetzung der Themen etwas hapert. Die schrägen Protagonisten sind ein Tick zu unauthentisch, die breite Themenpalette ein wenig zu oberflächlich und der originelle Schreibstil verwirrt an einigen Stellen. Dennoch lesenswert für alle, die auch mal abseits des Mainstreams lesen wollen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Rina23 Rina23

Veröffentlicht am 11.10.2019

Ich hätte mir mehr gewünscht

Titel: Elite Die Welt gehört euch nicht
Autor: Brendan Kiely
Verlag:
Preis: 12,90€

Inhalt:

Dafür steht die altehrwürdige Fullbrook Academy. James Baxter stammt aus bescheidenen Verhältnissen und verdankt ... …mehr

Titel: Elite Die Welt gehört euch nicht
Autor: Brendan Kiely
Verlag:
Preis: 12,90€

Inhalt:

Dafür steht die altehrwürdige Fullbrook Academy. James Baxter stammt aus bescheidenen Verhältnissen und verdankt seinen Platz an der Highschool einem Eishockey-Stipendium. Er ist ein Außenseiter in dieser Welt der Privilegierten. Ebenso wie Jules Devereux, die an der ganzen Schule als Rebellin bekannt ist und seit Jahren gegen überholte Traditionen, den alltäglichen Sexismus und jede Form von Diskriminierung kämpft. Als eine Party aus dem Ruder läuft, erheben James und Jules ihre Stimmen und stellen sich gegen die Macht der Elite.


Meine Meinung:
Jamie war und ist mir während des ganzen Buches sehr sympathisch gewesen. Er wollte immer nur das Richtige tun, hatte aber keine Ahnung was das ist. Er hat es geschafft mein Herz zu brechen. Am liebsten hätte ich ihn in den Arm genommen und gesagt, dass alles wieder gut wird.

Jules war ein wirklich starker Charakter der für seine Überzeugungen eingestanden ist. Ihr ist etwas passiert, was ich niemandem wünsche und das tat mir wirklich von Herzen leid. Besonders das niemand zu ihr gestanden hat, fand ich schlimm. Aber trotzdem konnte sie es nicht schaffen mich völlig von sich zu überzeugen. Manchmal hat sie Dinge getan mit denen ich nicht einverstanden war.

Das schlimmst an dem ganzen Buch war aber die Schule. Der Direktor, die Person an die man sich wenden soll und die hinter einem stehen sollte, hatte Jules verraten. Die Jungen an der Schule haben die Mädchen nicht als eigenständige Menschen, sondern eher als Dinge wahrgenommen mit denen man machen kann, was man will. Ein wenig stimmt das ja auch immer noch mit dem überein, wie es in unserer Gesellschaft wirklich ist. Nur hätte ich hier gerne eine Entwicklung oder Veränderung gesehen.

Ich war ein wenig enttäuscht von dem Buch. Auch kam ich nicht so gut voran und muss leider auch sagen, dass mir der Schreibstil nicht so gut gefallen hat.

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Kleinbrina Kleinbrina

Veröffentlicht am 03.09.2019

Wichtiges Thema, schlechte Umsetzung

Da sich an "Elite. Die Welt gehört euch nicht" bislang die Geister scheiden, hatte ich nicht sonderlich hohe Erwartungen an das Buch. Somit habe ich gedacht, dass ich auch eigentlich nicht enttäuscht werden ... …mehr

Da sich an "Elite. Die Welt gehört euch nicht" bislang die Geister scheiden, hatte ich nicht sonderlich hohe Erwartungen an das Buch. Somit habe ich gedacht, dass ich auch eigentlich nicht enttäuscht werden könnte, was jedoch letztendlich trotz geringer Erwartung eingetreten ist.

Man muss zwar sagen, dass die Grundidee hierbei ganz nett ist, ich mich allerdings weder mit der Umsetzung, noch mit den Figuren anfreunden konnte. Auch der Schreibstil war stellenweise ein wenig schwierig, denn oftmals passierte oft seitenweise rein gar nichts und somit zog sich die Geschichte stelleweise oft wie Kaugummi. Zwar ist es ganz interessant, dass hier Themen wie Macht, Geld, Diskriminierung und Mobbing angesprochen werden, allerdings hatte ich oft den Eindruck, als würde der Autor zu viele Themen auf einmal ansprechen wollen, was dafür gesorgt hat, dass die Story an sich viel zu kurz kommt.

Gleichzeitig hat sich Brendan Kiely zwar besonders am Anfang große Mühe mit den Figuren gegeben und diese und ihre Verhältnisse untereinander gut beschrieben, allerdings blieben sie mir leider recht fremd und stellenweise auch sehr unsympathisch. Bei Jules habe ich mir am Anfang erhofft, dass sie eine starke Persönlichkeit besitzt und sich für viele einsetzt, aber stattdessen war sie am Ende eine vollkommen überzeichnete Feministin, die mir zu sehr den Zeigefinger erhoben hat.

Somit kann man insgesamt sagen, dass "Elite. Die Welt gehört euch nicht" zwar an sich mit vielen wichtigen Themen bestückt ist, bei der Umsetzung aber leider nicht überzeugen konnte, sodass ich das Buch letztendlich enttäuscht beendet habe. Schade!

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Angelika Angelika

Veröffentlicht am 05.08.2019

Große Themen - schlechte Umsetzung

Die Geschichte spielt an der altehrwürdige Fullbrook Academy. Die beiden Hauptprotagonisten sind James Baxter, er hat seinen Platz nur wegen einem Eishockey-Stipendium, genau wie Jules Devereux, die als ... …mehr

Die Geschichte spielt an der altehrwürdige Fullbrook Academy. Die beiden Hauptprotagonisten sind James Baxter, er hat seinen Platz nur wegen einem Eishockey-Stipendium, genau wie Jules Devereux, die als Rebellin bekannt ist und seit Jahren gegen überholte Traditionen, den alltäglichen Sexismus und jede Form von Diskriminierung kämpft. Dann läuft eine Party aus dem Ruder und beide erheben James und Jules ihre Stimmen. Sie stellen sich gegen die Macht der Elite. Der Autor greift ein hochaktuelles Thema auf - Sexismus und sexuelle Gewalt. In diesem Roman wird über Traditionen von gestern und den Mut, für ein besseres Morgen einzustehen, gesprochen.
Aber die Geschichte konnte mich so gar nicht fesseln, trotz der brisanten Thematik. Irgendwie ist es dem Autor nicht gelungen, eine Verbindung vom Leser zu den Hauptprotagonisten aufzubauen. Es passieren so viele Dinge, aber als Leser läuft die Story an einem vorbei. Ich konnte weder mit ihnen mitleiden noch mit fiebern. Die Dialoge waren teils sehr verwirrend … die Geschichte plätschert so dahin. Dem Autor ist es einfach nicht gelungen, den Leser an die Story und das so hochinteressante Thema zu fesseln. Ich finde das so schade. Ich glaube der Autor hat zu viel gewollt und einfach in der Umsetzung zu wenig gekonnt.
Ich hatte so sehr auf eine tolle Geschichte gehofft und bin doch sehr enttäuscht worden. Einfach eine schwache Umsetzung! Die Geschichte hätte so viel Potenzial!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Autor

Brendan Kiely

Brendan Kiely - Autor
© Gary Joseph Cohen

  Brendan Kiely hat Creative Writing studiert und seine Arbeiten in den unterschiedlichsten Magazinen veröffentlicht. Inzwischen unterrichtet er an einer Schule in New York, wo er mit seiner Frau auch lebt. Aidan – Sünde. Lüge. Liebe. Mut ist sein erster Roman, ein weiterer ist in Arbeit.

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