Herr aller Dinge
 - Andreas Eschbach - Taschenbuch

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9,99

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Sonstige Belletristik
703 Seiten
ISBN: 978-3-404-16833-0
Ersterscheinung: 20.09.2013

Herr aller Dinge

Roman

(9)

Was wäre, wenn alle Menschen gleich reich wären?
Zwei Kinder aus zwei Welten, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Charlotte, die Tochter des französischen Botschafters in Tokio, und Hiroshi, der Sohn der Wäscherin. Sie begegnen sich im Alter von zehn Jahren und freunden sich an, obwohl die Eltern den Kontakt missbilligen. Zu unüberwindbar seien die Unterschiede zwischen Arm und Reich, sagen sie - und bringen Hiroshi damit auf eine ebenso einfache wie geniale Idee. Die Wege der Freunde trennen sich, führen Jahre später wieder zusammen und trennen sich erneut. Die ganze Zeit über verfolgt Hiroshi nur ein Ziel: die Umsetzung seines Planes zur Überwindung aller sozialen Unterschiede. Denn nur so, glaubt er, kann er Charlottes Liebe gewinnen.
Mit "Herr aller Dinge" ist Bestsellerautor Andreas Eschbach ein spannender Scifi-Roman gelungen, der mit Utopien und surrealen Gesellschaftsentwürfen spielt.

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Pressestimmen

„Der Herr aller Dinge ist ein herausragendes Beispiel für einen Roman, der wissenschaftliche Fantasien in real vorstellbare und surreal erlebbare Welten umzusetzen vermag."
„Neben der literarischen Qualität ist es die gelungene Verbindung zwischen wissenschaftlicher Realität und Utopie, gemixt mit einem ordentlichen Quantum Fantasy-Elementen, die diesen Roman lesenswert machen."

 
„Seine Bücher unterhalten nicht nur, sie belehren." 
 
„Eschbach gelingt es einmal mehr, den Leser mühelos in den Bann einer vielfältigen und fesselnden Geschichte zu ziehen."
„Ein typischer Eschbach - spannend, mystisch, hart und modern. Lesen!"

Rezensionen aus der Lesejury (9)

Kristin84 Kristin84

Veröffentlicht am 11.11.2017

Irgendwie am Thema vorbeigeschrieben

Zum Inhalt:
Hiroshi, ein kleiner Junge aus ärmlichen Verhältnissen, hat einen großen Traum: Er will dafür sorgen, dass in der Zukunft alle Menschen gleich reich sind. Niemand soll mehr hungern, sozialen ... …mehr

Zum Inhalt:
Hiroshi, ein kleiner Junge aus ärmlichen Verhältnissen, hat einen großen Traum: Er will dafür sorgen, dass in der Zukunft alle Menschen gleich reich sind. Niemand soll mehr hungern, sozialen Unterschiede wären passé. Für die Verwirklichung seines Traums arbeitet er hart und gibt nicht auf. Wird er es schaffen? Kann er allen Widrigkeiten trotzen und seinen Traum in die Wirklichkeit umsetzen?

Meine Meinung:
Mein erster Andreas Eschbach! Bisher habe ich von dem Autor noch nichts gelesen und war daher schon ein wenig gespannt, wie er so schreibt. Der Schreibstil selbst war zu Beginn des Buches ganz angenehm, da er irgendwie eine ruhige Art hatte, die Story zu erzählen und Dinge zu beschreiben. Ich als Leser hatte also zu Beginn des Buches das Gefühl, dass der Autor mich sanft in die Geschichte hineinführen möchte, bevor es dann später turbulent wird - was man ja irgendwie bei der Kurzbeschreibung erwartet. Nur irgendwie hat der Autor vergessen zum richtigen Zeitpunkt in den Roman ein wenig Spannung und Action aufzunehmen. Wenn ich ehrlich bin, passiert in der ersten Hälfte des Buches so gut wie gar nichts. Es kommt keine Spannung auf und man fragt sich eigentlich, was dieses Buch mit der Kurzbeschreibung auf dem Umschlag zu tun hat. Klar es kommt immer wieder das Thema auf, dass der Hauptcharakter Hiroshi die Idee hat, dass alle Menschen in der Zukunft gleich reich sein sollten. Aber dieses - in meinem Augen - eigentliche Hauptthema wird auf den ersten 300 Seiten nicht wirklich thematisiert. Man liest eigentlich nur wie Hiroshi und die Botschaftertochter Charlotte älter bzw. erwachsen werden und sich ihre Wege immer wieder kreuzen. Dieser Abschnitt des Buches ist nicht schlecht geschrieben und auch angenehm zu lesen, aber es hat in meinen Augen nicht wirklich etwas mit dem eigentlichen Thema zu tun! Man wartet beim Lesen regelrecht darauf, dass Hiroshi endlich offenbart, welche tolle Idee er hat. Manchmal hatte ich beim Lesen wirklich das Gefühl, dass der Autor gar nicht weiß, wie die Idee aussieht und versucht, den Leser hinzuhalten, bis ihm was einfällt. Dadurch zog sich die Geschichte natürlich und ich habe immer mal wieder das Buch weggelegt und Lesepause eingelegt, weil einfach nichts passiert ist.

Anscheinend nach der Hälfte des Buches ist dem Autor dann eingefallen, wie er die Idee, das alle Menschen gleich reich sein sollten, umsetzen kann und präsentiere sie dem Leser. Am Anfang fand ich sie auch nachvollziehbar, wenn auch irgendwo nicht ganz 100%ig durchdacht. Aber okay, es war ein Anfang. Doch dann ging es los, dass der Autor mit technischen Fachbegriffen nur so um sich schmiss, die ich als technischer Laie so gar nicht verstanden habe und mich teilweise auch langweilten. Ich weiß nicht, ob Andreas Eschbach in seinen anderen Büchern auch so technikaffin ist. Wenn ja, dann sind seine Bücher wohl eher nichts für mich. Als ich dann über die ganzen technischen Einzelheiten hinweg war, war ich gespannt, wie der Autor die Geschichte weiter spinnt, denn da lagen noch ein paar Seiten vor mir. Was dann kam, war für mich einfach too much. Ich kann nicht sagen was es war, um euch nicht zu spoilern, aber die Geschichte bekam dann ein Wendung, bei der ich nur den Kopf schütteln konnte und mir gedacht habe: "Was soll das?". Es hat in meinen Augen absolut nichts in dem Buch verloren und hat mich in meiner Vermutung bestätigt, dass der Autor am Anfang des Buches eigentlich selbst nicht gewusst hat, wo die Reise hingeht. Beim Schreiben sind ihm dann wohl ein paar Dinge eingefallen, die man ja mit in das Buch aufnehmen könnte - ob es passt oder nicht, ist egal, sie werden trotzdem reingeschrieben.

Für mich war dieses Buch eine Reise durch mehrere Genre, von Lovestory über Thriller bis Science-Fiction, wobei es für mich nicht so aussah, als wäre dies so gewollt. Der Autor konnte sich meiner Meinung nach nicht entscheiden, was er eigentlich schreiben möchte. Meinen Geschmack hat er mit diesem Buch definitiv nicht getroffen und ich bin derzeit noch unschlüssig, ob ich einem anderen Buch von Andreas Eschbach eine Chance geben sollte.

Mein Fazit:
Eine gerade Linie, wo die Story hinführen sollte, und weniger Seiten hätten dem Buch wirklich gut getan.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Weltenwanderer Weltenwanderer

Veröffentlicht am 21.10.2017

Sehr speziell, aber fesselnd!

Ich habe in einigen anderen Rezensionen gelesen, dass das Buch viel zu lang ist und man sich einiges hätte sparen können. Der Meinung kann ich mich nicht anschließen, denn ich fand das Buch von der ersten ... …mehr

Ich habe in einigen anderen Rezensionen gelesen, dass das Buch viel zu lang ist und man sich einiges hätte sparen können. Der Meinung kann ich mich nicht anschließen, denn ich fand das Buch von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur fesselnd!

Zuerst habe ich natürlich auch ganz neugierig darauf gewartet, was denn nun dieser Plan ist, wie Hiroshi Kato die Menschheit von der Last der Macht des Geldes befreien will - aber Andreas Eschbach hat mich so geschickt mit der Geschichte der beiden Protagonisten in den Bann gezogen, dass das gar nicht mehr so wichtig war.
Dabei erzählt er aus der auktorialen Sichtweise und wechselt die Perspektiven meistens zwischen Hiroshi und Charlotte.

Die beiden haben keinen einfachen Start ins Leben, jeder von ihnen trägt eine andere Art von Last. Gerade Hiroshi, in armen Verhältnissen aufgewachsen, spürt sehr oft, wie sehr der Besitz von Geld, oder dessen Fehlen, den Menschen beeinflusst, während Charlotte niemals finanziellen Mangel leidet, es ihr dafür aber an Gefühlen fehlt.
Von ihrer Kindheit an erhält man einen Querschnitt ihres Lebens und wie das Schicksal zwischen ihnen die Fäden spinnt. Beide sind extrem eigenwillig und scheinen etwas gemeinsam zu haben; dabei kamen sie mir meistens vor wie Feuer und Wasser.
Obwohl ich mit keinem von beiden wirklich wahre Freundschaft schließen könnte, habe ich mit ihnen mitgefiebert und mitgelitten. Eschbach hat es hier wunderbar verstanden, echte Gefühle und Gedanken zu transportieren, die manchmal unangebracht scheinen, aber gerade darum nur allzu menschlich sind. Hiroshi hält hartnäckig an seinen Zielen fest, wirkt aber immer einsam, ohne wirklich Ruhe zu finden. Getrieben von seiner Idee und dem eisernen Willen, seinen Plan in die Tat umzusetzen, muss er viele Brücken hinter sich abreißen.
Charlotte ist ebenfalls einsam, aber auf ganz andere Art und Weise. Auch sie wirkt getrieben, doch hat sie kein Ziel vor Augen, auf das sie zusteuern könnte. Als würde sie nicht zu sich finden und eher unbedacht vor sich hin leben.

Zur Thematik gibt es wieder eine wahre Flut an Gedankengängen und Handlungssträngen, bei denen man die Hintergründe gar nicht vermutet und trotzdem läuft es doch immer wieder auf das leidige Thema Geld und Macht hinaus. Egal, ob es um die Lebensgewohnheiten der Japaner geht, die frühe (die sehr frühe) Menschheitsgeschichte, eine Polarexpedition oder die Nanotechnologie - der Autor baut alles so geschickt in die Geschichte ein und ich bewundere immer wieder das ganze Wissen, das er mit einfachen Worten so beeindruckend vermitteln kann!
Es klingt bunt zusammengewürfelt, aber es kommt im Laufe der Seiten immer mehr der Sinn dahinter hervor. Alles ist logisch aufeinander aufgebaut und obwohl ich nicht immer sofort wusste, wohin die nächste Entwicklung führen wird, war alles bis ins Detail konsequent und schlüssig durchdacht!
Die erste Hälfte des Buches wächst langsam heran, was sich aber nicht unnötig in die Länge gezogen hat, sondern nötig war, um den Effekt zu erhöhen. Denn die Geschichte entwickelt dann plötzlich eine Eigendynamik, die die Spannung extrem erhöht! Von einem Moment auf den anderen passiert auf einmal etwas völlig unerwartetes und ich bin nur noch fassungslos und fasziniert durch die Seiten geflogen! Gegen Ende hab ich sogar tatsächlich in einer Szene Gänsehaut gekriegt und einige Tränen sind geflossen. Wieder mal ein sehr beeindruckendes Buch von Herrn Eschbach :)

Manche Puzzleteile wurden etwas konstruiert auf den besten Platz gesetzt, aber das hat mich nicht wirklich gestört.


Fazit

Trotz der ruhigen Atmosphäre und dem langsamen Aufbau der Geschichte war ich von Anfang an fasziniert. Wie Andreas Eschbach hier mit der Idee spielt und so viele abwechslungsreiche Facetten zeigt und dennoch beim Thema bleibt war ein genialer Zug. Der Überraschungseffekt mit einem eiskalten Guß ist ihm auf jeden Fall gelungen! Eine wunderbare Geschichte, die einen zum Nachdenken bringt.

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luelue83 luelue83

Veröffentlicht am 14.06.2017

Sehr gut, aber....

die Idee des Buches einen Mechanismus zu erfinden der alle Menschen gleich reich macht ist super spannend aber leider schöpft Eschbach, meiner Meinung nach nicht alle Möglichkeiten aus.
Die Charakteren ... …mehr

die Idee des Buches einen Mechanismus zu erfinden der alle Menschen gleich reich macht ist super spannend aber leider schöpft Eschbach, meiner Meinung nach nicht alle Möglichkeiten aus.
Die Charakteren sind flach und manchmal auch nicht zeitgemäß. Vorallendingen die Frauenrollen werden sehr mittelalterlich dargestellt.
Aber naja....
Das Buch konnte mich trotzdem fesseln und ich würde es jeden ans Herz legen der Science fiction mag

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Putrid1909 Putrid1909

Veröffentlicht am 06.05.2017

Herr aller Dinge - Andreas Eschbach

Grundlegendes:
Seitenanzahl:687 Seiten + Leseprobe zu Todesengel
Verlag: Bastei Lübbe
Autor Andreas Eschbach

Inhalt: Schon als Kind hat Hiroshi die Idee für eine Erfindung, die den Unterschied zwischen ... …mehr

Grundlegendes:
Seitenanzahl:687 Seiten + Leseprobe zu Todesengel
Verlag: Bastei Lübbe
Autor Andreas Eschbach

Inhalt: Schon als Kind hat Hiroshi die Idee für eine Erfindung, die den Unterschied zwischen Arm und Reich für immer aus der Welt schaffen könnte. Als Erwachsener setzt er alles daran, diese Erfindung in die Tat umzusetzen- um damit auch endlich Charlotte für sich zu gewinnen, die Liebe seines Lebens. Was mit einer bahnbrechenden Idee beginnt, die die ganze Welt in einem nie gekannten Ausmaß verändern könnte, wird jedoch rasch zu einem gefährlichen Unterfangen. Denn die Erfindung entwickelt ein ungeahntes Eigenleben und führt Hiroshi auf die Spur eines uraltes Geheimnisses- und des schrecklichsten aller Verbrechen... (Quelle: Buchrücken)


Meine Meinung: Zu Beginn gefiel mir das Buch sehr gut, man konnte es flüssig lesen und die Geschichte war auch sehr spannend. Zwar war der Teil über Hiroshis Kindheit sehr lang, aber dafür umso interessanter. Danach wird die Geschichte leider etwas langatmig, obwohl mir die Idee eigentlich sehr gut gefällt. Fesselnd finde ich die Idee, um die Art der Maschine. Diese gefällt mir doch ziemlich gut, da sie gut nachvollziehbar und trotzdem sehr clever ist. Die Liebesgeschichte um Hiroshi und Charlotte wird schön gespinnt, kann mich aber dennoch nicht von der Geschichte überzeugen. Gegen Ende wird es dann zwar wieder interessanter, aber generell ist das Buch eher langweilig. Ich hätte mir gewünscht, dass das Buch mir gefällt, es ist aber leider nicht mein Geschmack.

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engineerwife engineerwife

Veröffentlicht am 04.10.2016

Ein bisschen zu technisch für mich ...

Wenn man den Klappentext liest hört sich die Geschichte nach einer tollen Idee an. Nein, es ist eine geniale Idee! Wie man es von Eschbach gewohnt ist, hat er die Idee auch wieder auf geniale Weise umgesetzt. ... …mehr

Wenn man den Klappentext liest hört sich die Geschichte nach einer tollen Idee an. Nein, es ist eine geniale Idee! Wie man es von Eschbach gewohnt ist, hat er die Idee auch wieder auf geniale Weise umgesetzt. Seine Hörbücher sind stets mit tollen Soundeffekten a la Frank Schätzing gespickt, was das Hören definitiv zum Vergnügen macht. Ich muss jedoch gestehen, dass es mir zeitweise einfach zu technisch wurde. Man musste sich schon ein bisschen auskennen mit der Nanotechnologie um Hiroshi bei seinen Plänen folgen zu können. Ich kenne mich leider ein bisschen zu wenig damit aus. Dennoch habe ich der Geschichte mit Spannung gelauscht, es wird nicht mein letzter Eschbach sein.

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Autor

Andreas Eschbach

Andreas Eschbach - Autor
© Olivier Favre

Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung "für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs" schrieb er seinen ersten Roman "Die Haarteppichknüpfer", der 1995 erschien und für den er 1996 den …

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