Quicksand: Im Traum kannst du nicht lügen
 - Malin Persson Giolito - Taschenbuch

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11,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Sonstige Belletristik
461 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17963-3
Ersterscheinung: 04.04.2019

Quicksand: Im Traum kannst du nicht lügen

Roman
Übersetzt von Thorsten Alms

(18)

Stockholm: Nach einem Blutbad an einem Gymnasium steht die achtzehnjährige Maja vor Gericht. Sie hat geschossen, und unter den Toten sind ihre beste Freundin Amanda, ihr Freund Sebastian und der Lehrer Christer. Wie konnte es dazu kommen, dass dieses einstmals so beliebte Mädchen zur meistgehassten Person Schwedens wurde? Und ist sie überhaupt eine Mörderin?



Rezensionen aus der Lesejury (18)

zazzles zazzles

Veröffentlicht am 02.06.2019

Am Ende bleibt ein logisches Ganzes leider aus

Auf "Quicksand" bin ich nur aufmerksam geworden, weil ich mitbekommen hatte, dass aus dem Buch eine Netflix Serie gemacht wurde. Ich hatte mich vorgängig überhaupt nicht über den Inhalt des Buches informiert ... …mehr

Auf "Quicksand" bin ich nur aufmerksam geworden, weil ich mitbekommen hatte, dass aus dem Buch eine Netflix Serie gemacht wurde. Ich hatte mich vorgängig überhaupt nicht über den Inhalt des Buches informiert und mich völlig voreingenommen auf die Geschichte eingelassen. Und was soll ich sagen? Eine solche ernste Thematik hätte ich ehrlicherweise nicht erwartet und hat mich positiv überrascht. Erst vor kurzem habe ich die Verfilmung von "We need to talk about Kevin" gesehen, die sich ebenfalls mit dem Thema Amoklauf beschäftigt und vor allem die Folgen für die Angehörige(n) hervorhebt. Quicksand versucht einen ähnlichen Zugang und schildert die Gerichtsverhandlung der 18-jährigen Maja Norberg, die an einem Amoklauf in ihrer Schule beteiligt gewesen sein soll. Fokus der Handlung ist dabei nicht der Amoklauf an sich, sondern die Auseinandersetzung mit der Frage nach dem "Warum"? Viele Fragen sind zu Beginn des Buches noch ungeklärt und werden erst nach und nach enthüllt.

Die Handlung wird durch zwei Zeitstränge erzählt. Die Gegenwart schildert die Gerichtsverhandlung, durch die man als Leser*in sehr schnell erfährt, was Maja vorgeworfen wird. Der andere Zeitstrang beschäftigt sich mit der Vergangenheit von Maja, insbesondere durch den Zusammenhang mit Sebastian, der der Haupttäter im Amoklauf gewesen sein soll. Besonders die Schilderung von Majas Vergangenheit soll dazu beitragen, zu verstehen, wie es überhaupt so weit kommen konnte, dass ihr Freund Sebastian in der Schule um sich geschossen hat und Maja ihn dabei angeblich sogar unterstützt hat. Da Maja diejenige war, die Sebastian schliesslich erschossen hat, ist ihre Rolle in dem ganzen Amoklauf zu Beginn noch klärungsbedürftig und lässt viel Raum für Spekulationen offen.


Diese Ausgangslage fand ich sehr spannend und ich war sehr neugierig, mehr über die Motive hinter der Tat zu erfahren. Auch die Idee mit den verschiedenen Zeitsträngen fand ich sehr geschickt, um die Spannung aufrecht zu erhalten und den Leser*innen nur häppchenweise Informationen zu liefern, ohne die Schuldfrage vorab zu verraten. Doch so vielversprechend das alles zu Beginn noch war, im Mittelteil hatte das Buch allmählich einen Durchhänger und ich hatte sogar den Eindruck, dass der rote Faden abhandengekommen war. Man erfährt zwar, wie Maja Sebastian kennengelernt hat und dass er sie alles andere als gut behandelt hat, aber trotzdem hat mir bis zuletzt eine Verbindung zur Tat gefehlt. Es war nicht so, als hatte ich zu irgendeinem Zeitpunkt den Eindruck, als würde sich ein Motiv oder der Plan für den Amoklauf abzeichnen und als der Zeitpunkt der Tat schliesslich erreicht wurde, wusste ich nicht mehr als vorher - abgesehen davon, dass Sebastian (wer hätte es gedacht) psychische Probleme hatte und er Maja wie den letzten Dreck behandelt hat. Trotz all dem was er ihr angetan hat, blieb sie an seiner Seite, weil sie den impliziten Druck von aussen gespürt hat, dass sie ihn nicht verlassen und mit seinen Problemen allein lassen dürfe. Dieser Druck war für mich als Leserin aber überhaupt nicht spürbar. Es kommt ab und zu vor, dass sich in solchen dysfunktionalen Beziehungen eine Abhängigkeit des Opfers gegenüber dem Täter entwickelt, aber selbst die war für mich von Seiten von Maja zu keinem Zeitpunkt spürbar. Vielleicht lag das aber insgesamt auch einfach daran, dass der Schreibstil der Autorin wenig Emotionen rübergebracht hat und mir der Tiefgang der Charaktere gefehlt hat. Gerade bei Maja hatte ich das Gefühl, dass sie die ganze Zeit über gesichtslos geblieben ist. Sie hat innerhalb weniger Tage so viel durchgemacht, das doch bestimmt mal irgendeine Emotion hätte auslösen sollen: Ärger, Wut, Trauer, Schock, Angst... Aber davon kam absolut gar nichts bei mir an und die Erzählweise wirkte sehr nüchtern und gefühllos.

Insgesamt wirkte auf mich die Story am Ende nicht rund und teilweise sehr konstruiert. Nicht jedes Verbrechen lässt sich mit einem logischen Motiv erklären, aber hier hat mir die Verbindung der beiden Zeitebenen fast gänzlich gefehlt. Es ging sogar soweit, dass mich die Schilderungen aus Majas Vergangenheit stellenweise fast schon ein wenig gelangweilt haben, da für mich vieles nicht relevant für das eigentliche Thema des Buches war: Den Amoklauf.


Fazit:

Das Buch behandelt das sehr ernste Thema eines Amoklaufs, das sich unter anderem der Frage nach dem Warum widmet. Um dies zu erklären, taucht man als Leser*in in die Vergangenheit der Protagonistin ein und erfährt, was sie vor der Tat alles erlebt hat und wie es dazu gekommen ist, dass sie nun vor Gericht steht. Was eine vielversprechende Grundlage für einen spannenden Thriller darstellt, wurde letztendlich aber leider nicht gut umgesetzt. Die Charaktere blieben bis zuletzt sehr emotionslos und blass und die Verknüpfung der beiden Zeitebenen zu einem logischen Ganzen ist in meinen Augen nicht gelungen. Daraus hätte man sicher viel mehr machen können, deshalb kann ich nur durchschnittliche 3 Sterne vergeben.

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Stefanie_booksweetbook Stefanie_booksweetbook

Veröffentlicht am 27.05.2019

Schuldig oder nicht schuldig?

Das Cover ist passend zur Serie gestaltet und hat mich angesprochen den Klappentext zu lesen. Dieser hat mich dann überzeugt und es war klar, dass ich diese Geschichte über Maja und ihre vermeintluche ... …mehr

Das Cover ist passend zur Serie gestaltet und hat mich angesprochen den Klappentext zu lesen. Dieser hat mich dann überzeugt und es war klar, dass ich diese Geschichte über Maja und ihre vermeintluche Tat lesen wollte. Der Titel Zusatz "Im Traum kannst du nicht lügen" ist verwirrend und hat nichts mit der Geschichte zu tun.

Die Geschichte beginnt im Klassenraum nach dem Amoklauf und ich war schon direkt gefesselt. Ich war nach wenigen Zeilen schon begeistert und hatte erwartet, dass es so bleibt und weitergeht. Aber leider war dem nicht so.
Ich hatte es mir spannender vorgestellt. Alles wird eher kühl und sachlich rübergebracht.
Die ganze Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt und gleicht einem Monolog.
Sie ist unnahbar, teilweise arrogant in ihrem Denken und eher kühl. Keine Sympathieträgerin. Mir fehlten eindeutig die Emotionen die mich mitreißen, mit ihr leiden, bangen und hoffen lassen. Es gab nur wenige Momente, und diese eher zum Ende hin, die mich berühren konnten.
 
Den Aufbau der Geschichte fand ich gelungen, denn nach und nach fügt sich alles zusammen und man erfährt was an diesem Tag passierte. Rückblenden fügen dem ganzen dann peu a` peu  fehlende Puzzlesteine hinzu die dann zu einem großen Ganzen werden und man erfährt warum und weshalb es dazu kam.
Für mich blieben aber die Charakteren leider zu oberflächlich, nicht tief genug ausgearbeitet, was es mir schwer machte Emotionen zu spüren.

Ich werde mir nun im Anschluss die Mini Serie auf Netflix anschauen. Bin gespannt wie sie umgesetzt wurde.

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Buecherkueken Buecherkueken

Veröffentlicht am 26.05.2019

Unbeteiligt

Maria Norberg ist angeklagt an der Planung und Durchführung der Ermordung ihrer Klassenkameraden beteiligt zu sein. Jetzt steht sie vor Gericht. Aber was führte zu dieser schrecklichen Tat?

„Quicksand ... …mehr

Maria Norberg ist angeklagt an der Planung und Durchführung der Ermordung ihrer Klassenkameraden beteiligt zu sein. Jetzt steht sie vor Gericht. Aber was führte zu dieser schrecklichen Tat?

„Quicksand – Im Traum kannst du nicht lügen“ ist die Geschichte eines Amoklaufs und seiner Nachwirkungen aus der Sicht der der Mittäterschaft angeklagten Maria „Maja“ Norberg, die hier als Ich-Erzählerin auftritt. Allerdings konnte Maja mich weder als Charakter noch als Erzählerin wirklich überzeugen. Dabei war der Anfang des Buches vielversprechend. Denn der Anfang ist eindringlich und bedrückend zugleich und von einem regelrecht spannungsgeladenen Schweigen umgeben, der alles wie unter einer Glocke erscheinen lässt. Im positiven Sinne. Was allerdings nicht lange so bleibt. Denn die Spannung verflüchtigt sich, aber die Glocke bleibt, was Maja seltsam unbeteiligt erscheinen lässt, als würde sie dies alles gar nichts angehen. Und die Gefühle, die aus ihrer Richtung kommen sind Sarkasmus, Wut und Genervtheit, was diesen Eindruck nur noch verstärkt.
Gleichzeitig wirkt die ganze Geschichte langatmig und schwerfällig, was sich natürlich auch im Lesetempo niederschlägt. In der zweiten Hälfte des Buches wird es zwar etwas besser und Geschichte und Maja scheinen aus ihrer Schockstarre zu erwachen und Gefühle brechen sich ihre Bahn, aber zu fesseln weiß das Buch trotzdem immer noch nicht.

Allein schon die erschreckende Tat, die im Mittelpunkt des Buches steht, sollte eigentlich dafür sorgen, dass man sich an die Seiten gefesselt fühlt, weil man die Hintergründe ergründen will, die letztendlich dazu führten. Aber bis auf den Anfang fehlt dem Buch einfach etwas. Es ist zu nüchtern, ohne rechten Tiefgang. Das Thema hätte besser verpackt sein können.

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Mona537 Mona537

Veröffentlicht am 15.05.2019

Grandiose Umsetzung!

Ich wurde durch die Netflix-Serie „Quicksand“ auf dieses Buch aufmerksam. Vor dem Ansehen wollte ich aber unbedingt das Buch lesen. Der Klappentext liest sich spannend. Was ist wirklich im Klassenzimmer ... …mehr

Ich wurde durch die Netflix-Serie „Quicksand“ auf dieses Buch aufmerksam. Vor dem Ansehen wollte ich aber unbedingt das Buch lesen. Der Klappentext liest sich spannend. Was ist wirklich im Klassenzimmer geschehen? Hat Maja tatsächlich diese Menschen erschossen? Mir war klar, dass hier mehr dahinterstecken musste, etwas Komplexes, etwas, das man nicht begreifen kann… Ob ich richtig lag? Definitiv!

Da der Klappentext die wichtigsten Infos wiedergibt, möchte ich auf die Handlung nicht näher eingehen, da ich nur spoilern würde, aber niemanden den Spaß und die Spannung an diesem Buch nehmen möchte.

Die komplette Geschichte wird aus Sicht der Hauptprotagonistin Maja in der Ich-Form erzählt. Maja kommt in den ersten Kapiteln zickig und arrogant rüber, weshalb ich anfangs nicht mit ihr warm wurde. Doch je mehr sie sich geöffnet hat und ich über sie und ihre Freunde erfahren habe, desto mehr konnte ich mit ihr fühlen. Ich konnte mich richtig in sie hineinversetzen und dies ist bei „Quicksand“ wichtig, denn nur so versteht man, warum es so kommt, wie es gekommen ist. Die Puzzleteile fügen sich nach und nach zusammen, bis man das schockierende Gesamtbild erhält. Dabei werden die Handlungen und Protagonisten authentisch dargestellt, sodass mich das Buch vollends überzeugen konnte.

Der Schreibstil lässt sich flüssig und angenehm lesen. Die Spannung ist konstant gegeben, man möchte Kapitel für Kapitel lesen, um zu erfahren, was genau passiert ist und ob Maja wirklich ihre Freunde umgebracht hat. Das Ende war für mich überraschend, aber total nachvollziehbar.

Fazit:
Ein Buch, das mich fasziniert und schockiert in gleichem Maße hinterlassen hat. Mobbing, Ausgrenzung, Manipulation – viele Themen, die ineinandergreifen. Grandiose Umsetzung!

Vielen Dank an Bastei Lübbe für die Bereitstellung des Rezi-Exemplars über NetGalley.

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binesbuecherwelt binesbuecherwelt

Veröffentlicht am 08.05.2019

Bedrückend, schockierend und absolut lesenswert

Quicksand wurde als Serie verfilmt, die 1. Staffel läuft seit dem 05. April 2019 auf Netflix.

Das Buch beginnt mit dem Ende eines Amoklaufs. Maja sitzt im Klassensaal, sie ist blutverschmiert und der ... …mehr

Quicksand wurde als Serie verfilmt, die 1. Staffel läuft seit dem 05. April 2019 auf Netflix.

Das Buch beginnt mit dem Ende eines Amoklaufs. Maja sitzt im Klassensaal, sie ist blutverschmiert und der Kopf ihres Freundes Sebastian liegt auf ihrem Schoß. Sebastian ist tot, um sie herum liegen ihre Mitschüler und ihr Lehrer. Maja sitzt inmitten des Blutbades und hat keinen einzigen Kratzer. Was ist passiert und wie konnte es zu dieser Tat kommen? Diese Fragen gilt es im Verlauf der Geschichte zu klären.

Das komplette Buch wird aus Sicht von Maja in der 1. Person erzählt. Nach dem Amoklauf gibt es einen Zeitsprung. Maja steht vor Gericht, ihr wird Mord, versuchter Mord und Beihilfe zum Mord vorgeworfen. Inzwischen ist sie die meist gehasste Person Schwedens. In Rückblenden wird aufgerollt, was vor dem Amoklauf wirklich geschah. Aber für die Öffentlichkeit steht fest, Maja ist eine Mörderin und vielleicht kann sie selbst das nicht einmal bestreiten. Aber noch nie hatte Maja die Gelegenheit, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Während alle um sie herum sie verurteilen, da sie den vielen Artikeln in den Zeitungen und den sozialen Medien Glauben schenken, muss Maja bis zur Verhandlung schweigen.

Von der Art und von der Stimmung her, die sich beim Lesen entwickelt, erinnert mich das Buch sehr an "Tote Mädchen lügen nicht". Es werden viele wichtige Dinge thematisiert, die an Schulen und auch in Familien oder unter Freunden alltäglich sind. Sei es Rassismus, zerstörerische Liebschaften, Mobbing unter Schülern, Einsamkeit, ignorante Eltern, hetze durch die Presse usw. Der Einfluss, den die Presse und das Internet auf die Meinungsbildung der Menschen hat wird hier mit am meisten sehr gut thematisiert, denn leider ist es wirklich so, dass viele einfach nur glauben, was sie in irgendeinem an den Haaren herbeigezogenen Artikel lesen ohne nach den wahren Hintergründen zu fragen.

Der Schreibstil ist wirklich sehr gut. Man kann sich total in der Geschichte verlieren und sich richtig gut in Maja rein versetzen. Auch finde ich ihren Charakter sehr authentisch. Wie sie von der schlauen und eher unauffälligen Schülerin, die nicht im Mittelpunkt stehen möchte (ganz im Gegenteil zu ihrer besten Freundin Amanda) in eine Situation gerät, in der sich alles nur noch um sie dreht. Ihr ganzes Leben wird plötzlich von allen breit getreten und sie wird bloßgestellt, ohne dass sie sich dagegen wehren kann. Das ist wirklich gut beschrieben und wirkt beim Lesen sehr bedrückend und schockierend. Auch die restlichen Charaktere wie Amanda oder Sebastian sind sehr authentisch, es sind Menschen, die auch im wirklichen Leben überall vorzufinden sind.

Fazit

Als ich das Buch zu lesen begann dachte ich, endlich wieder eine geniale Geschichte, was es eigentlich auch ist. Der Einzige kleine Kritikpunkt ist, dass es sich in den vielen Wortspielen und Verwirrungen manchmal etwas verlor, was der Geschichte meiner Meinung nach teilweise etwas schadete. Trotzdem ist es wirklich brisante Geschichte in der wichtige Themen verarbeitet werden. Für mich ist ein Buch gut, wenn es Gefühle in einem weckt. Egal welcher Art, ob zum Beispiel Trauer, Spannung oder Wut. In diesem Buch gibt es von allem etwas, aber vor allem die Wut und die Trauer überwiegen und das macht diese Geschichte einfach lesenswert und realistisch. Auch wenn die Ausführungen sich manchmal etwas verlieren, sehe ich trotzdem keinen Grund, hier einen Stern abzuziehen, denn es ist ein richtig gutes Buch in dem wichtige Themen auf den Punkt gebracht werden. Ein sehr dramatisches Buch voller unausgesprochener Wahrheiten, dass ich daher sehr gerne jedem ab 16 Jahren weiterempfehle.

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Autor

Malin Persson Giolito

Malin Persson Giolito - Autor
© Viktor Fremling

Malin Persson Giolito, 1969 geboren, wuchs in Stockholms Vorort Danderyd auf, dem Schauplatz des vorliegende Romans. Sie hat in Uppsala Jura studiert und arbeitet seit einigen Jahren bei der Europäischen Kommission in Brüssel. Sie lebt dort mit ihrem Mann und ihren Kindern. Wegen des großen internationalen Erfolgs von IM TRAUM KANNST DU NICHT LÜGEN will sie sich nun komplett dem Schreiben von Romanen widmen. Sie erntete in Schweden durchweg begeisterte …

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